Dieser Vorschlag stammt von
Arsène Wenger, dem langjährigen Trainer des FC Arsenal und aktuellen FIFA-Direktor für globale Fußballförderung.
Die sogenannte
„Wenger-Regel“ sieht Folgendes vor:
- Neuer Grundsatz: Ein angreifender Spieler steht nur dann im Abseits, wenn sein gesamter Körper die Abseitslinie (den vorletzten Verteidiger bzw. den Ball) überschritten hat.
- Vorteil für den Stürmer: Solange sich auch nur ein einziger Körperteil, mit dem ein reguläres Tor erzielt werden darf (z. B. eine Fußspitze oder die Schulter), auf gleicher Höhe mit dem Verteidiger befindet, gilt die Position als nicht abseits.
- Ziel: Das Beenden von millimetergenauen, umstrittenen VAR-Entscheidungen (sogenanntes „Zehnagel-Abseits“) und die Förderung von mehr Offensivfußball und Toren.
Die Regel wird seit 2021 von der FIFA und dem International Football Association Board (IFAB) in verschiedenen Jugend- und Testturnieren (unter anderem in Schweden, Italien und den Niederlanden) in der Praxis erprobt.