"Connect via Funk" oder DSL/Router für Seniorin?

Eddy_MX

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Hallo!

Bei uns stellt die Telekom analoge auf digitale Anschlüsse um, sodass die Möglichkeit zwischen "Connect via Funk" (LTE/4G) (hier in den News) oder eben klassisch mit Router/DSL ausgewählt werden muss. Dabei geht es um eine ältere Seniorin, welche nur das digitale Telefon nutzt und manchmal ins europäische Ausland telefoniert. Internet wird gar nicht genutzt. Aufgrund der Umstände und langer Mitgliedschaft soll es bei der Telekom bleiben.

Wir haben uns bereits für die Variante mit dem Router entschieden, was möglicherweise aber noch geändert werden könnte.

Von den Kosten her wäre (33€ monatlich) der Router-Tarif etwas günstiger, da dort auch noch eine Flatrate ins europäische Ausland enthalten ist. Ein kleiner Nachteil: Der Router kostet mehr als doppelt so viel wie dieses "Connect va Funk"-Teil für die Steckdose, ist aber insgesamt nicht der zentrale Kostenfaktor.

Meine Frage: Was wäre die beste Option in diesem Fall? Könnte man sich auf dieses neue "Connect via Funk"-System verlassen oder wäre doch die Umstellung auf Router klüger?

Sollte man bei der Router-Variante noch irgendwelche Einstellungen neben W-Lan abschalten, wenn man das Internet nicht braucht?

Danke für jede Einschätzung!
 
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Der Router musss doch als Telefonumsetzer nicht so viel können. Da sollte doch auch ein gebrauchter Speedport- oder Fritz-Kasten reichen, solange er den nötigen DSL-Standard noch unterstützt.
Bei meiner Mutter wurde der Mietrouter durch einen gebrauchten ich glaube 10€ Router per Kleinanzeigen ersetzt und der tuts trotzdem noch.
Bei den neuen Tarifen solltest du ihr unter anderem den digitalen Anrufbeantworter noch entsprechend ein-/abstellen.
Den Punkt mit der enthaltenen Auslandsflatrate solltest du nochmal genauer betrachten. Ich sehe das nur als zusätzliche gebührenpflichtige Optionen.
 
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Die Country Flat kostet 4€ und habe ich in die 33€ für den Router-Vertrag dazugerechnet. Bei dem LTE-Vertrag ist sie nicht dabei.

Was wäre die bessere/sicherste Option? Es sich einfach machen, den LTE-Adapter in die Wand stecken und gut ist oder doch lieber klassisch mit Router (und nicht benötigtem Internet)?
 
Eine Überlastung der Funkzelle würde folglich auch Probleme mit Telefonie bringen, vermute ich.
 
statt die 100€ für den LTE Adapter kannst du dann auch gleich ein Mobiltelefon kaufen, den Vertrag braucht man ja sowieso noch dazu.
 
statt die 100€ für den LTE Adapter kannst du dann auch gleich ein Mobiltelefon kaufen, den Vertrag braucht man ja sowieso noch dazu.
Da "ältere Seniorin" befürchte ich: Es wird ein Telefon mit (großen) Tasten gewünscht, auf dem einfach direkt die Nummer gewählt wird, die angerufen werden soll. Keine Ahnunug obs da Handys gibt, die das wirklich so einfach abbilden.

Wenn das jedoch tatsächlich keine Rolle spielen sollte, dann wäre die Überlegung ob ein Mobilfunkvertrag statt einem Festnetzanschluss nicht sogar allgemein günstiger wäre.
Bei mir ist es umgekehrt... ich habe schon seit ~15 Jahren kein Festnetztelefon mehr. Natürlich sind Telefonnummern bei meinem Anschluss dabei, aber die nutze ich nicht. :d

Eine Überlastung der Funkzelle würde folglich auch Probleme mit Telefonie bringen, vermute ich.
Jo, aber Festnetz hat auch schon seit Ewigkeiten keine eigene Stromversorgung mehr. Es muss also nichtmal ein Bagger ein Kabel abreissen, ein Stromausfall reicht meist schon, das auch das Telefonnetz tot ist.
Also wenn es um die Verfügbarkeit geht, würde ich Festnetz mittlerweile keine Vorteile mehr einräumen.
 
Hi,

kauf eine kleine gebrauchte Fritz!Box (ab 7530), die bekommst du, wie schon gesagt, ab 10 €.
Richte dir gleich einen WireGuard VPN-Zugang ein, dann kannst du bei Bedarf aus der Ferne mal nachsehen.
Mit der FritzApp Fon kannst du mit dem Smartphone über die Box(en) telefonieren.

Bei meinen Schwiegereltern (fast 90 J.) hat meine Frau bei sich die FritzApp Fon für die Rufnummer ihrer Eltern eingerichet.
Mit deren Wissen und Einverständnis!
So kann sie sehen wer bei ihren Eltern anruft, und dann unerwünschte Rufnummern gleich sperren.
Gut ist auch dieses: https://phoneblock.net/phoneblock/

Als vor Jahren bei einer Tante von Analog auf DSL umgestellt wurde, gab es auch Bedenken mit der Erreichbarkeit.
Der Sohn hat sich darum gekümmert. Auch der Notrufknopf wurde ab und an mal getestet.
Nach Rücksprache und Einverständis des Dienstes - die waren sehr nett.
 
Danke euch. Es geht mir letztendlich um eine Lösung, die langfristig funktioniert, möglichst störungsfrei ist, mich so wenig wie möglich einbindet und Verantwortung macht. Es soll bei der Telekom bleiben.

Ich versuche zu erörtern, ob Telefonie via "Connect via Funk" oder via Router/DSL die beste und störungsfreiste Lösung wäre.

Aufgrund der monatlichen Telefoniedauer würde sogar der einfache "Connect via Funk"-Tarif mit 120 Freiminuten reichen.
 
LTE hat öfters Ausfälle als Festnetz.
Bei Unwetter oder Überlastung der Zelle ginge kein Telefon bei der Funklösung.
Je nach Ausleuchtung muss der Router ebenfalls näher ans Fenster gerückt werden.

Beim Kupferdraht kommt es darauf an wie lange der noch funktioniert, das wars.
 
LTE hat öfters Ausfälle als Festnetz.
Bei Unwetter oder Überlastung der Zelle ginge kein Telefon bei der Funklösung.
Je nach Ausleuchtung muss der Router ebenfalls näher ans Fenster gerückt werden.

Beim Kupferdraht kommt es darauf an wie lange der noch funktioniert, das wars.
Meint du die Positionierung des LTE-Routers? Ja, das zeigt die Telekom auch in der Bedienungsanleitung. Beim DSL-Router dürfte es ja egal sein, wo er steht, das Telefon wird über Kabel verbunden.

Das Hautnotruf-System funktioniert über eine SIM und das war bislang auch in Ordnung, daber damit telefoniert man natürlich nicht (stundenlang).

In der Nähe ist ein Telekom-Sendemast und die 4G/LTE-Abdeckung ist laut Telekom-Karte gegeben, aber natürlich sagt das nichts über eine mögliche Überlastung usw. aus.
 
Können bei 4G/LTE bei der Kombination Regen und Wohnblock zum Problem werden, wenn es nur um Telefonie geht oder würde die Signastärke nie so stark fallen? Kann LTE bei anderen Antennen ein Störsignal sein?
 
Hmm ich denke dass DSL robuster ist - wie das glaub fast alle hier sehen.

Meine Backupinternetleitung ist auch Telekom DSL und die ist bisher superzuverlässig. Bisher hat der Telefonteil auch immer trotzdem funktioniert selbst wenn DSL down war was wirklich sehr sehr selten der Fall war.

100% Ausfallsicherheit gibt es natürlich bei keinem System - aber ich hätte das wie Du gemacht und den Router genommen.
 
Können bei 4G/LTE bei der Kombination Regen und Wohnblock zum Problem werden, wenn es nur um Telefonie geht oder würde die Signastärke nie so stark fallen?
Soweit ich weiß, fällt das Mobilfunknetz bei 5G-Störungen immernoch auf 4G zurück und selbst wenn 4G nicht mehr geht, fällt es auf 2G (GSM) zurück. Und das da kein 3G mehr vorkommt, liegt daran das 3G/UMTS mittlerweile weitgehend eingestellt wurde. Aber es geht dann eben trotzdem noch zurück auf die Basics.

Kann LTE bei anderen Antennen ein Störsignal sein?
Natürlich, jeder Funk kann anderen Funk stören, wenn er auf den selben oder benachbarten Frequenzen funkt. Aber die Mobilfunkfrequenzen sind für die Mobilfunkanbieter reserviert, da sollte also eigentlich nicht Hinz&Kunz rumfunken. Heisst aber natürlich nicht, das es da keine Störsender gibt oder ein amoklaufender CB-Funker aus der Nachbarschaft nicht trotzdem stören könnte.
Eine DSL-Leitung kann aber auch durch einen Nachbar gestört werden, einfach indem der z.B. Powerlan benutzt. Das ist geradezu bekannt dafür, das es eben die DSL-Frequenzen auf Kupferleitungen stören kann.
Man kann sich aber natürlich auch jedes Extrembeispiel ausmalen und wegen der kleinsten Kleinigkeit von "könnte ja irgendwie vorkomme" ganze Möglichkeiten ausschließen.

Das Hautnotruf-System funktioniert über eine SIM und das war bislang auch in Ordnung, daber damit telefoniert man natürlich nicht (stundenlang).
Also im Extremfall auch nur mit GSM. Gut, das Notrufsystem wird wohl nicht 24/7 benutzt, aber es hat anscheinend bisher immer funktioniert, wenns gebraucht oder getestet wurde?

Mir drängt sich der Verdacht auf, das hier mal wieder die 5000%-Lösung gesucht wird, weil 99,x% nicht gut genug sein könnten? Und was morgen ist, kann sowieso keiner wissen.
 
Können bei 4G/LTE bei der Kombination Regen und Wohnblock zum Problem werden, wenn es nur um Telefonie geht oder würde die Signastärke nie so stark fallen? Kann LTE bei anderen Antennen ein Störsignal sein?

Wenn nur das Signal schwach ist, dann wird eine Verbindung für die wenigen Kilobytes wahrscheinlich funktionieren.
Wie so oft gilt "Versuch macht kluch", wichtig ist das kein Loss passiert.
Wenn der Mast in Sicht ist und man sich nicht direkt am Fuß vom Masten befindet, sollte das alles passen.

Aber ich würde Kupfer am ehesten trauen.
 
Es wird keine ultimativ ausfallsichere Lösung geben können, aber ich möchte mich zumindest die bestmögliche Lösung entscheiden.

Natürlich mache ich mir Gedanken, dass dann dort ein Router stehen wird, der seine 10W nimmt für Funktionen, die nicht benötigt werden, dazu kommt die dauerhafte Aktivierung von W-Lan, weil der Speedport 7 keine Browsermaske anbietet. Dieser Router ist wohl auch nur für Telekom-Anschlüsse konzipiert.

Sollte das 4G/LTE-Netz wirklich mal komplett ausfallen, hätte man noch das Hausnotrufsystem als Backup zu kommunikation. Sie verbinden ja auch grundsätzlich erstmal mit Angehörigen.
 
weil der Speedport 7 keine Browsermaske anbietet.
Hi,

der Speedport 7 kann auch kein VPN - für das Gebotene und die Anforderungen viel zu teuer.
Stromkosten vs. Miete, Kauf - günstig gebraucht. Ich habe seit 2015 keine neue Fritzbox mehr gekauft.
Ein Speedport 3 oder 4 würde reichen oder eine Fritz!Box.

Wenn du da einen VPN-Zugang einrichtest, kannst du das WLAN ausschalten.
Du verbindest dann von extern z.B. über Mobilfunk um ggf.Einstellungen machen zu können.
Vorteil +, es geht auch aus der Ferne.
 
Ich bin kein Fachmann für solche Sachen und möchte es so simpel wie möglich halten. Ob man 100€ für den LTE-Adapter zahlt oder das Doppelte für den Router, das nimmt sich langfristig nichts, solange die Lösung eine gute Lösung ist.
 
Der Speedport 7 ist das Geld nicht wert.
Kompletter Haufen Müll, da nicht ohne Internet konfigurierbar und maximaler Rückschritt in der Usability.

Spielt Pieptöne beim Reconnect ab, egal um wieviel Uhr und macht an xDSL auch nichts anderes als ein Smart 4 für 100€ von ebay.
Der lässt sich gescheit konfigurieren und bringt wesentlich mehr Features mit, inkl. abschaltbarem WLAN.
Das senkt den Verbrauch dann auch ordentlich.
 
Vom Bauchgefühl würde ich sagen, dass doch das "Connect via Funk"-System die ideale Lösung wäre, da es ja genau für eine solche Situation, die vorherrscht, entwickelt worden ist, gleichzeitig wäre für mich der Stresspegel geringer und Ausfälle von DSL oder Router müssten nicht erörtert werden.

Meine Großmutter braucht keinen Router, der Tag und Nacht läuft, kein Internet, kein W-Lan. Es geht nicht mal um die ~10W, sondern um Features, die da sind und nicht benötigt und genutzt würden.

Im Grunde würde auch der kleine Tarif für 23€ monatlich und 120 Freiminuten reichen (keine Vertragslaufzeit), da die monatliche Gesprächszeit diese gar nicht überschreitet. Ins Ausland wird meist ohnehin ins Mobilnetz telefoniert, da nützt keine Country Flat.

Ob Telefonie über 4G/LTE ausreichen funktionieren wird und zuverlässig sein wird, das wird man dann sehen müssen. Für Notfälle gäbe es immer noch das Hausnotrufsystem, welches über SIM bislang zuverlässig arbeitet.

Sind in dieser Darstellung grobe Denkfehler enthalten oder würdet ihr sagen, dass sie im grundsätzlich sinnig wäre.
 
Der Darstellung kann man folgen, einzig gilt in meiner Welt kabelgebunden > Funk.
Auch sind 120 Freiminuten ratzfatz weg und dann?
 
Der Darstellung kann man folgen, einzig gilt in meiner Welt kabelgebunden > Funk.
Auch sind 120 Freiminuten ratzfatz weg und dann?
Laut der letzten Rechnungen bewegt sich die gesamte Gesprächszeit inkl. separat abgerechneter Mobilfunkverbindungen bei max. 2h, meistens drunter - das sollte also passen mit den 120 Freiminuten.

Mit den eingesparten 6€ (DSL vs. 23€ Tarif Connect via Funk) würde man sogar insgesamt günstiger wegkommen und hätte keine Mindestvertragslaufzeit. So könnte man das LTE-System austesten.

Edit: "Call Basic via Funk" hat eine Mindesvertragslaufzeit von 12 Monaten.
 
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Ich sehe, dass der alte "Call Basic"-Tarif ebenfalls 120 Freiminuten hatte und letztes Jahr von 24 auf 27€ (Grundpreis) angehoben wurde. Faktisch hätte der "Call Basic via Funk" für 23€ die gleichen Merkmale, wäre aber günstiger.
 
Das Hautnotruf-System funktioniert über eine SIM und das war bislang auch in Ordnung, daber damit telefoniert man natürlich nicht (stundenlang).
Kurz OT:
Das wird dann deine nächste Baustelle werden, da GSM im Laufe 2028 von allen Providern abgeschaltet wird. Vermutlich wird der Hausnotruf ja noch darüber laufen(?)
 
Kurz OT:
Das wird dann deine nächste Baustelle werden, da GSM im Laufe 2028 von allen Providern abgeschaltet wird. Vermutlich wird der Hausnotruf ja noch darüber laufen(?)
Danke für den Hinweis. Ich werde nachfagen, über welchen Mobilfunkstandard das Hausnotrufsystem funkt.
 
Das Hautnotrufsystem funkt über 4G und wählt aus mehreren Anbietern die stärkste Verbindung raus, arbeitet also autark und zuverlässig.

Der Router ist tatsächlich ein "Speedport 4" (statt Speedport 7). Soweit ich rausfinden konnte, kann man noch normal über die Browsermaske zugreifen.

Der LTE-Adapter wäre laut Support zwar möglich, wobei mir auch gesagt wurde, dass die Verbindung innerhalb eines Wohnblocks störanfälliger und dadurch weniger empfehlenswert sei.

Beim längeren Gespräche mit der Hotlien mit meinem älteren Smartphone (kann max. 4G) im O2-Netz sind mir tatsächlich immer wieder Störungen (Unterbrechungen, Robotergeräusche u.ä.) aufgefallen, wobei ich aber nicht weiß, ob es an meinem älteren Handy liegt, dass W-Lan auf dem Handy eingeschaltet ist oder das Problem tatsächlich auf der anderen Seite liegt. Was würdet ihr sagen?

Edit: Ich sehe gerade, dass O2 Wartungsarbeiten an einer Basisstation in der Nähe durchführt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich komme zu dem Schluss, dass eine feste Leitung die verlässlichere Lösung zu sein schein und eine gute gleichbleibende Sprachqualität ermöglicht - unabhängig von Stahlbeton, Auslastung von Sendemasten, Tageszeit und Wetter.

Für jemanden, der ohnehin schlecht hört, daher wohl die bessere Lösung.

Ich habe zudem keine Möglichkeit gefunden, den aktuellen Status des Telekom-Sendemasten in der Nähe zu sehen. O2 bietet sowas an.
 
Der Status der o2 Sendemasten wird aber allenfalls gewürfelt.
Oft genug erlebt das der erst auf Störung geht wenn genügend Leute Störung melden... .
 
Die Bandbreite für Telefonie müsste eigentlich so gering sein, dass es tendenziell eher unproblematisch wäre oder?
 
Was wäre nun die beste Entscheidung auf Basis der vorliegenden Informationen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann dir niemand abnehmen. LTE aus, Oma kann nicht telefonieren. xDSL aus, Oma kann nicht telefonieren.
Das gleiche gilt für Störungen und Paketverluste.
 
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