MX-7: Arctic stellt neue Performance-Wärmeleitpaste vor

Mein 14700KF läuft auch ohne Contact Frame seit 2,5+ Jahren problemlos.
Aber eben nicht mit 4096W sondern mit 253W/253W/307A.
Wenn man den Contact Frame schon macht müsste man auch den Heatspreader lappen damit er wirklich plan wird und optimal zum Kühlkörper anliegt.
 
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Wenn man den Contact Frame schon macht müsste man auch den Heatspreader lappen damit er wirklich plan wird und optimal zum Kühlkörper anliegt.
Wenn du es richtig machen willst, musst du IHS und Kühler/ Coldplate schleifen. Viele Kühlerböden sind nicht eben, sondern meist konex. Hatte das damals bei Ryzen 5000 mal thematisiert (Lapping Thread).

1783663549138.png
 
Damit habe ich noch keine Erfahrungen gemacht, denke mal bei mir ist das Problem die dollen Kunststoff Abstandshalter zwischen MB und Kühler, werden einfach dazwischen gelegt und nicht geschraubt, und ne wackelige Angelegenheit. Merkwürdigerweise ist es mit dem TR CF kein Problem. Im Vergleich zum TG CF gelesen, einer soll auf dem MB anliegen und der andere wiederum nicht. Dieser Punkt macht auch Probleme. Daher bin ja wieder weggegangen vom TG CR zum Thermal Right.

@Induktor

Das ist ja heftig auf dem Bild. :unsure:
 
Wenn du es richtig machen willst, musst du IHS und Kühler/ Coldplate schleifen. Viele Kühlerböden sind nicht eben, sondern meist konex. Hatte das damals bei Ryzen 5000 mal thematisiert (Lapping Thread).
Ja, angefangen hatte damit damals, soweit ich weiß, Thermalright und Noctua, die die Backplates der Kühlerböden minimal entweder konkav oder konvex geformt hatten, da gerade die damaligen Intel CPUs seitens IHS diese "Wölbung" oder "Senke" hatten, damit dort keine Hotspots durch zuviel WLP entstehen konnten. In der Anfangsphase des IHS_polierens war das aber noch total unnötig und man hat das meist auch nur gemacht, um dort blanken, schön glänzenden Kupfereffekt zu erzielen in der Hoffnung, dass würde für bessere Temps sorgen, hatte ich selbst so auch mit Festool Schleifpaste (10er und 15tausender Körnung) mal gemacht.
 
@Erklärbär

Ich verstehe die Argumente der Hersteller nicht, weil dadurch entstehen doch andere Probleme.
 
War aber eine zeitlang wirklich so. Du musstest nur mal die CPU umgedreht auf eine glatte Oberfläche legen, plan waren die meist nie. Entweder haben die minimal gewippelt (konvex) oder du hast halt mittig einen minimalen Spalt gesehen (konkav), gegen das Licht gehalten oder mit Taschenlampe angeleuchtet. Konvex, meine ich, war am meisten verbreitet.
 
Nicht mal die nackten Thoroughbred / Pentium 3 Coppermine Prozessoren waren richtig plan.
Hab selber mal im jugendlichem Eifer und voller Freude einen PIII 600E zu Tode gelappt.

PIII600EavecCrack.JPG

Wurde dann ersetzt mit einem 700E, dieser wurde dann nicht gelappt.
 
In der Anfangsphase des IHS_polierens war das aber noch total unnötig und man hat das meist auch nur gemacht, um dort blanken, schön glänzenden Kupfereffekt zu erzielen in der Hoffnung, dass würde für bessere Temps sorgen, hatte ich selbst so auch mit Festool Schleifpaste (10er und 15tausender Körnung) mal gemacht.
Ich versteh gar nicht, warum sich der Irrglaube so hartnäckig hält, dass eine polierte Oberfläche besonders toll sein soll. In der Realität hat man damit mehr Nachteile als Vorteile. Mal aus dem verlinkten Lapping-Thread ein Zitat hierzu:

Eine Sache, ich mich immer etwas triggert, ist, woher eigentlich der Irrglaube (oder Empfehlung) kommt, dass man die CPU auf Hochglanz polieren muss. Mehrere gute Quellen sagen relativ eindeutig, dass man genau das nicht machen sollte, weil man der WLP so weniger Halt gibt, was durch den häufigen Warm-Kalt-Wechsel den "Pump-Out" begünstigt.

Quellen:
- Jay2Cents (ab 5:50 Empfehlung von Kingpin mit Begründung)
- GN mit Joe (IHS bleibt matt/ unpoliert + Empfehlung Kühlerboden schleifen)
- GN mit Kingpin Lapping-Tool (IHS bleibt auch hier matt/ unpoliert)
- Roman Testing der Körnungen (Ergebnis ab 9:51)
 
Ja, dass war halt mal der Trend, kennst du doch selber. Wer hat den poliertesten sozusagen. :fresse: ..das du mit den polieren die Poren (Haftung) schließt, irrrelevant.
 
Ich habe den Trend nicht mit gemacht, so oft wie ich früher die Hw gewechselt habe, war auch keine Zeit dazu. 😅
 
In den Ende 90'er und Anfang 2000'er hatte ich auch ein bis zweimal pro Jahr einen neuen Prozessor oder Grafikkarte oder Arbeitsspeicher oder sonst was.
Alleine am Sockel 370 hatte ich Celeron 300A, Pentium 3 600E, Coppermine Celeron 566, Pentium 3 700E und Tualatin 1,26Ghz 256Kb ES. Dann Pentium 4 auf Rambus Plattform, zuerst 2,4Ghz dann 3,06Ghz Northwood.
Erstere bis zum Celeron 566 auf einem Abit BH6 mit Slotket Adapter, dazwischen noch Pentium 3 450 Slot1. Danach Abit BX133-Raid für 700E, TUSL2-C für den Tualatin.
Gelappt würde auch nur einmal und als Wärmeleitpaste gab's die Arctic Silver, da musste man an den AMD Thoroughbreds schon mal mit Mamas Nagellack ran.
 
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Das waren wirklich schöne Zeiten für Hw Enthusiasten und die Preise waren noch i.O. 😍
 
Habe gerade meinen alten Lenovo E585 mit der MX7 repastet. Noch nie habe ich solche Probleme gehabt, die Paste auf dem Prozessor zu verteilen. Die Paste wollte einfach nicht auf dem Prozessor bleiben. :rolleyes2: Habe dann erstmal Hilfe im Internet gesucht und bin auf diesen Thread gestoßen. Mit der hier empfohlenen X-Methode hats dann einwandfrei funktioniert. Vielen Dank. (y) Ich würde die Paste nicht noch einmal kaufen wollen, obwohl die Temps jetzt wieder im Grünen Bereich sind. Vorher über 80 Grad Celsius und jetzt maximal 75 Grad Celsius.

Nachtrag: Hatte beim 1 stündigen Prime95 burnin maximal 81 Grad und jetzt im idle, statt vorher 58 bis 80 Grad, nun gleichmäßige 43 bis 45 Grad. Also die Paste hat mich voll überzeugt. Gebe nun doch volle Kaufempfehlung.🤗
 
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Die Paste vorzuwärmen hilft auch immer, sprich im Sommer auf die Fensterbank in die Sonne legen oder im Winter mal 10min auf den Heizkörper.
Mit der Duronaut verhält es sich ähnlich, die ist aus der Tupe raus auch sehr zäh lässt sich aber mit der X-Methode problemlos auf der CPU aufbringen und verteilt sich beim festschrauben des Kühlers gut.
Es empfiehlt sich auch bei einer neuen, unbekannten Paste mal einen Probeabdruck zu machen um zu shen ob man zu viel / zu wenig Paste verwendet und wie das Tragbild aussieht.
 
Die Duronaut (große Tube) ist bei mir wie Butter. :)
 
Habe gerade meinen alten Lenovo E585 mit der MX7 repastet. Noch nie habe ich solche Probleme gehabt, die Paste auf dem Prozessor zu verteilen. Die Paste wollte einfach nicht auf dem Prozessor bleiben. :rolleyes2: Habe dann erstmal Hilfe im Internet gesucht und bin auf diesen Thread gestoßen. Mit der hier empfohlenen X-Methode hats dann einwandfrei funktioniert. Vielen Dank. (y) Ich würde die Paste nicht noch einmal kaufen wollen, obwohl die Temps jetzt wieder im Grünen Bereich sind. Vorher über 80 Grad Celsius und jetzt maximal 75 Grad Celsius.

Nachtrag: Hatte beim 1 stündigen Prime95 burnin maximal 81 Grad und jetzt im idle, statt vorher 58 bis 80 Grad, nun gleichmäßige 43 bis 45 Grad. Also die Paste hat mich voll überzeugt. Gebe nun doch volle Kaufempfehlung.🤗

Kann ich so garnicht nachvollziehen. Ein Strang am Anfang über die komplette breite und mit Spatel glattziehen. Dauer 15 Sekunden...
 
Die 4g Tube wurde von mir vorher kurz aufgewärmt hat trotzdem ganz mies geklebt und liese sich nicht gut mit Spatel verteilen.
 
Ich muss nach der kurzen Zeit leider feststellen, dass ich mit der MX-7 nun wieder Temperaturen habe, wie mit der 1,5 Jahre alten MX-4 zuvor.
Der Wechseln hat sich nur fürs Gewissen gelohnt, mal wieder die WLP erneuert zu haben.
Ich werde demnächst vielleicht doch auf AM5 gehen oder den nächsten Intel Sockel. Und dann kommt die Stunde des Pads. :d
 
@funkyjot

Danke für die Erinnerung. :) Jetzt wo meine Expertise mit die Contact Frames abgeschlossen ist und die Probleme ade, könnte ich das Pad demnächst tatsächlich einbauen oder warte damit auf Ryzen 6 Release. :d
 
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