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[Sammelthread] Geldanlagen (Der -390% Stammtisch)

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Haut hin und das jedes Monat in diesem Bereich? Ich bleibe da mal dran. oO
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Europa scheint noch die sicherste Variante im Moment.
 
Eigentlich nicht. Die Ami Wirtschaft ist sicher stärker und liefert eher up (das ist traditionell schon so), als die europäische, trotz Donald Dumb.
 
Eigentlich nicht. Die Ami Wirtschaft ist sicher stärker und liefert eher up (das ist traditionell schon so), als die europäische, trotz Donald Dumb.
Sollte die KI Blase platzen sieht das dann anders aus. im Moment läuft es, auch weil Öl in $ gehandelt wird.
 
Wofür soll der Rechner gut sein?🤔
Keine Ahnung

Du kannst das Kapital am Ende nicht auszahlen lassen. Max 30%, sonst ausschließlich Rente und zu 100% steuerpflichtig, nicht nur der Ertragsanteil. Ist 1:1 wie Riester von der Handhabung
Weis ich nicht.

Ps: video hab ich mir nicht angeschaut
Ich schon, wie es nachher sein wird, muss man sehen, habe mich bisher nicht ausgiebig damit beschäftigt.
 
Sollte die KI Blase platzen sieht das dann anders aus. im Moment läuft es, auch weil Öl in $ gehandelt wird.

Dann knallt es natürlich überall und wir sitzen alle im selben Boot. 8-)
Aber ich erwarte eher eine ordentliche Korrektur, eventuell jahrelange sideways.
 
Trust me bro 😎
Mache ich ja. :d

Mach doch mal ne kurze Erklärung, ich hatte überlegt, meinen Riester meiner Frau (+ 2 Kinder) zu geben, und sie macht dann ein AV-Depot für sich.
Würde ich auch nicht gleich am 01.01.2027 eröffnen, aber mal durchlesen, was wirklich gilt, was wirklich ist?
Was übersehe ich?
 
Ich bastel dir mal was
 
Sodele... da ich ja keine konkreten Zahlen hab versuch ich mich an unsere Gespräche zu erinnern und behaupte jetzt einfach paar Dinge für die Beispielrechnung. Seh es mir nach ;)

Hab folgendes verglichen mit der Annahme, der MSCI World resp. Debeka Global Shares haben eine durchschnittliche Entwicklung von 10%:
Alle Verträge sind steuerlich so berechnet bei der Auszahlung, wie die jeweiligen Möglichkeiten mit Teilfreistellung, Halbeinkünfteverfahren, etc. sind.
Steuersatz bei Debeka und MSCI World sind normale Ertragsanteilsbesteuerung + Soli, bei "Riester" voll versteuert mit angenommenem persönlichen Steuersatz.

Der Einfachheit hab ich jeweils nur die Kapitalendsummen berechnet und keine Rente bis 85 oder ähnliches. Ich denke das ist so greifbarer bei unserem Klientel hier ;)
Da wir davon ausgehen, dass die gute Ehefrau grad 45 ist und das AV Depot frühstesens mit 65 abgerufen werden kann, habe ich alle Laufzeiten auf 20 Jahre gesetzt.

1) Debeka CA6i Fondsgebundene Rentenversicherung (mein alter AG) investiert in den hauseigenen Fonds "Debeka Global Shares" (hat in etwa die Rendite vom MSCI)

2) AV Depot für Frau (45 Jahre und zwei Kinder jeweils 15 Jahre, hab Zwillinge draus gemacht. Mein Glückwunsch!) investiert in den MSCI World
- Die TER habe ich extra auf 1% ohne weitere Kosten gerechnet, da das quasi der maximalen Vorgabe der Effektivkosten i. H. v. 1% gleich kommt, unabhängig davon wie die realen Kosten (siehe Debeka, was übrigens in dem Fall auch etwa bei 1% eff. Kosten liegt) aussehen.
- Kinderzulage habe ich zwei Posten gesetzt, weil die maximal bis zum 25. Lebensjahr des jeweiligen Kindes gezahlt wird und danach quasi als Einmalbetrag für weitere 10 Jahre gerechnet wird

3) MSCI World im normalen Depot ohne weitere Gebühren

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Was hat was für Vor- oder Nachteile?

1) allgemein Rentenversicherungen in Deutschland
- Sicherung des aktuellen Vertragsrechts. Beispiel: alle Verträge vor 2005 sind steuerfrei, egal was danach beschlossen wurde. Entscheidet der Gesetzgeber in Zukunft die Steuern zu erhöhen oder Sozialabgaben darauf abzuziehen, ist der Vertrag davon in Zukunft -UNBERÜHRT-
- Halbeinkünfteverfahren: Wenn der Vertrag über 12 Jahre lief und nicht vor dem 62. Lebensjahr ausgezahlt wird, wird nur die Hälfte der Erträge versteuert.
- Teilfreistellung: 15% des Ertrages
- Vererbbarkeit: Die im Vertrag hinterlegte bezugsberechtigte Person im Todesfall bekommt die Summe steuerfrei ausgezahlt und diese zählt NICHT zur Erbmasse. Man kann also den Nachbarn eintragen und die Familie geht leer aus, ums überspitzt zu sagen

2) AV Depot
- Staatliche Förderung: In dem Beispiel 560€ eigene Förderung + 300€ je Kind jährlich, sofern der maximale Beitrag eingezahlt wird (150€).
- in der Ansparphase kann förder-un-schädlich nur an den Ehepartner übertragen werden, bzw. an noch kindergeldberechtigte Waisen. In allen anderen Fällen geht die Förderung zurück an den Staat

- in der Leistungsphase (Rentenbezug) ist es unterschiedlich:
- Rentengarantiezeit im Vertrag (z. B.) 10 Jahre (weitere Kosten) würde bei der Wahl der lebenslangen Rente maximal für die Zeit der vereinbarten Garantiezeit an den Ehepartner weiter gezahlt werden. Lief die Rente schon 2 Jahre und der Versicherungsnehmer verstribt, bekommt der Ehepartner noch 8 weitere Jahre die Rente
- Bei einem Auszahlungsplan (bis mindestens 85) wird das verbleibende Kapital an den Bezugsberechtigten ausgezahlt. Hier wird zusätzlich zur Einkommensteuer noch Erbschaftssteuer fällig.

- Grundsätzlich kann das AV-Depot ausschließlich verrenten werden. Die Ausnahme ist eine einmalige Entnahme zum Leistungsbeginn von 30% des Kapitals.

3) Sparplan im eigenen Depot
- eigene Verwaltung = maximale Flexibilität und geringste Kosten
- Teilfreistellung bei Aktien-ETFs: 30% der Ertrages
- reguläre Erbmasse

Falls ich was vergessen hab sagt bescheid. Bin irgendwie Müde heute :d
 
Zuletzt bearbeitet:
ich denke ich werde dennoch auf das AV Depot wechseln. Nicht weil ich es für sonderlich gut halte, sondern weil es vielmehr weniger schei*e ist. Mein Union Investment Riester ist jetzt über 20 Jahre alt und hat von der Performance fast nichts gerissen. Das Konstrukt mit der vom Anbieter selbstgesteuerten Umschichtung zwischen Aktien und Anleihen hat in jeder der kritischen Phasen dazu geführt, dass ich fast zu 100% in Anleihen war und man keinerlei Aktien günstig mitgekauft hat, als sie am Boden lagen -> Stichwort Beitragsgarantie.

Wenn ich mit dem AV-Depot jetzt einmalig in der Lage bin den Riester Vertrag förder-unschädlich umzuschichten, dann mache ich das. Dann fließt da weiterhin jährlich 500€ rein. Das Thema "erben/vererben" spielt bei mir keinerlei Rolle und ja, ich bin auch eher der Meinung dass ich da keinen Staat möchte der mir diktiert was ich mit dem Produkt machen kann und darf. Da bin ich mit dem eigenen Sparplan im MSCI World und co besser dran. Aber es ginge bei mir eher um die Bestandsumschichtung.
 
Riester Vertrag förder-unschädlich umzuschichten
Da bin ich 100% bei dir. Wenn man schon einen alten Riester hat macht der Wechsel Sinn.

Für alle anderen muss man halt abwägen welches Produkt das richtige für einen ist.

Dafür hab ich die Gegenüberstellung kurz gemacht
 
Bei mir ist es so das ich und meine Partnerin je einen Wohn-Riester haben, diese laufen beide quasi Mitte 2028 aus und bezahlen einen unserer beiden Kredite.

Bei uns war eher die Idee das nur einer von uns noch so ein Altersdepot macht, da das Kind vermutlich noch ~10 Jahre + Zuschüsse bringt.

Der andere stopft das freigewordene monatliche Geld einfach ins sein Depot.
 
Auch ne Möglichkeit und auch mit dem neuen AV-Depot möglich. Man darf nur nicht außer acht lassen, dass für das Wohnförderkonto nachgelagert Steuern anfallen, wo der "genutzte Betrag" fiktiv aufs Einkommen gerechnet wird (ähnlich wie die ausgezahlte Rente).
 
Das Einzige was mir bei dem AV-Depot noch einfallen würde, wenn man eher in Jobs unterwegs sind die nicht wirklich stetig und sicher sind, ob das neue Konstrukt wie Riester "pfändungssicher" ist. Was nützt einem das schönste selbstgebaute Altersvorsorge-Depot wenn es bei Arbeitslosigkeit verzehrt werden muss.
 
Das Einzige was mir bei dem AV-Depot noch einfallen würde, wenn man eher in Jobs unterwegs sind die nicht wirklich stetig und sicher sind, ob das neue Konstrukt wie Riester "pfändungssicher" ist. Was nützt einem das schönste selbstgebaute Altersvorsorge-Depot wenn es bei Arbeitslosigkeit verzehrt werden muss.
Auch ein wichtiger Punkt, hatte ich eben per PN nochmal aufgeführt.

Am Beispiel:

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Grundsätzlich kann das AV-Depot ausschließlich verrenten werden. Die Ausnahme ist eine einmalige Entnahme zum Leistungsbeginn von 30% des Kapitals.
Das Kapital ist halt zweckgebunden nicht verfügbar für euch und irgendwann aufgebraucht (weg).

Wenn ich jetzt stattdessen einen 5% Dividenden ETF nehme (ja der hat dann nicht das krasse Wachstum, aber Kapital bleibt euch erhalten für Kinder z.B.), in den man ja bei eigenem Depot umschichten könnte ergibt sich folgendes:

226k ausgezahlt aus MSCI World Sparplan zu 5% Dividenden = 11.300€ p.a. = 941€ Rente monatlich abzüglich Steuern = von 174€ = 766€ Netto Rente, LEBENSLANG OHNE KAPITALVERZEHR, sofern die Dividenden für immer fließen. Erbe für Partner, Kinder, oder sonst wen ohne weitere Wertentwicklung = 226k

AV Depot Verrentung: 301k / 28 Jahre (aktuelle Sterbetafelberechnung der meisten Versicherungen) = 10.750€ p.a. = 895€ monatliche Rente (Steuern hatte ich hier schon runter gerechnet), LEBENSLANG MIT VOLLEM KAPITALVERZEHR. Erbe für Kinder = 0€, für Ehepartner Rentengarantiezeitvereinbarung oder Restkapital bei gewählter Zeitrente.

Mal zum drüber nachdenken ;)

Edit: hab dein Post zu schnell gelesen und nur überflogen, daher ist mein Post wohl da am Thema vorbei :d

Aber ontopic: ja ist weiterhin Pfändungssicher wie der alte Riester und du kommst nicht an dein Kapital, ohne die Förderung zu verlieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
@def: Du hast ja glaube ich schon ein paar Mal umgeschichtet. Wie hat sich das eigentlich steuerlich ausgewirkt?

Hintergrund der Frage: Ich stehe noch weiter am Anfang, aber bin versucht, direkt schon steuerlich optimal zu agieren. Hast du ne Empfehlung, was das angeht?

Ne ganz andere Frage (nicht nur an dich): Wollte mal ein bisschen was in Versicherungen reinwerfen (nette Dividende meist und Geschäftsmodell scheint mir solide). Gibt es da Zyklen oder irgendwas anderes, worauf ich dabei achten sollte?
 
Du hast ja glaube ich schon ein paar Mal umgeschichtet. Wie hat sich das eigentlich steuerlich ausgewirkt?
Ich hab so gut wie all meine Umschichtungen aus Positionen gemacht, die entweder noch so gut wie gar kein plus hatten oder im minus waren und hab dann später verrechnet.

Daher scheue ich mich auch etwas mein semiconductor ETFs etwas zu minimieren. Bin zu viel im plus.

Das ist auch mit der Grund warum ich's auch bei jungen Leute sinnvoll finde z.b. direkt in den Holländer zu gehen. Später umschichten von acc auf dist tut weh
 
Die Steuer ist so hoch, dass jegliche höhere Kosten oder schlechtere Wertentwicklung immer sinnvoller sind?
 
  • Danke
Reaktionen: def
Ich hab einfach kein Bock gehabt fast siebenstellig an den Staat abzudrücken und dann deutlich weniger netto umzuchichten.
 

In der Tornado/Horikane-Saison (+ Erdbeben, LA Waldbrand) sind Allianz/MüRü günstiger, weil alle die hohen Kosten sehen, die auf die Versicherung zukommen.
Dann zieht der Kurs wieder an, weil alle begreifen, dass es ohne Versicherung nicht geht und der nette Herr Keiser dann auch die Raten anpassen muss. :d

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Hier mal rechnen?


Das ist auch mit der Grund warum ich's auch bei jungen Leute sinnvoll finde z.b. direkt in den Holländer zu gehen. Später umschichten von acc auf dist tut weh

@plutoniumsulfat
Man könnte beim FTSE All World ja auch die Dist-Variante nehmen und wäre dann besser diversifiziert über die gesamte Welt mit Indien, China, EM.

1. Weltweite Abdeckung & Klumpenrisiko
  • A1JX52: Bietet die ultimative Streuung. Wenn ein Land oder Sektor (wie US-Tech) boomt, nimmst du das volle Wachstum mit. Allerdings hast du hier ein starkes Übergewicht bei den "Glorreichen Sieben" (Apple, Microsoft, Nvidia etc.).
    Börse Frankfurt
  • A2JAHJ: Hier kaufst du ein bewusstes Branchen- und Länder-Shift ein. Tech-Werte sind kaum vertreten, dafür dominieren klassische Value-Sektoren wie Finanzen, Energie, Gesundheit und Basiskonsumgüter. Die USA spielen eine kleinere Rolle, Europa und andere Industrieländer rücken stärker in den Fokus.
    justETF

Fazit für deine Entscheidung: Suchst du den wissenschaftlich fundierten "Kaufen-und-Vergessen"-Ansatz für den weltweiten Vermögensaufbau,
ist der A1JX52 der Standard. Geht es dir primär um einen hohen, regelmäßigen Cashflow aus Dividenden und du möchtest bewusst den
Fokus weg von teuren US-Tech-Aktien lenken, ist der A2JAHJ einer der stärksten Dividenden-ETFs am Markt.

@def
macht ja einen ni1ce Trick (wie ich auch, nur anders) und kauft sich einen Dividenden-ETF + den Semikonduktor- und den Quantentech-ETF.
Um dann doch wieder bei „FTSE All World“ rauszukommen.:shot:
 
Zuletzt bearbeitet:

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@def na @plutoniumsulfat kann sich ja jetzt ein Bild machen.
Ob nun deine Variante oder meine. Wir haben unsere Argumente vorgetragen und er muss jetzt schauen, was für ihn am besten ist.

😁
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: def
Ja, bisher bespare ich zum großen Teil das Segelschiff und das wirft natürlich auch immer brav was ab :angel: Wenn ich jetzt aber mal durchrechne, wie viele Anteile ich brauche, um von den Zinsen leben zu können, dann kommt da natürlich eine recht hohe Summe heraus. Daher die Überlegung, ob später umschichten in irgendeiner Form Sinn macht oder ich jetzt schon auf was anderes mit höherer Dividende umschwenke. Die meisten ETFs, die ich finde, die spürbar mehr ausschütten, haben ne höhere TER und wenn es ein Vergleichsstück gibt, dann performt der hohe Ausschütter teilweise schlechter (zB der FTSE High Dividend).

Finde das aber gar nicht so leicht auszurechnen.
 
@plutoniumsulfat als für Dividenden auszuzahlende, ohne was verkaufen zu müssen, ist der Holländer schon echt gut.
Wenn du smart sein möchtest^^, nimmst du eben zu dem
noch den Holländer (A1JX52 + A2JAHJ) dazu, und hast dann einen super Kompromiss.
Was hältst du davon?

dann kommt da natürlich eine recht hohe Summe heraus

1, 2, 3 Millionen wären schon komfortabel, ja.
 
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