@Snake7 du solltest dich vielleicht vorher informieren, bevor du solchen Schmarrn erzählst.
Bei der DB fing das Dilemma bereits Anfang der 1990er an. Damals sollte die Bahn privatisiert werden und der damalige Chef Mehdorn hat mit umfangreichen Sparmaßnahmen begonnen. Strecken und Weichen wurden zurückgebaut, Personal massiv eingespart und die so wichtige Instandhaltung der Schienenwege auf das notwendigste gekürzt. Danach wurde es noch schlimmer, anstatt das Zeug Instand zu halten, wartete man bis es kaputt ging - denn dann bezahlte es der Bund und nicht die Bahn selber.
Nun ist alles so marode, dass vieles neu gebaut werden muss. Quasi so, als würdest du dein Auto nur fahren und dich dann wundern, wenn es irgendwann kaputt ist.
Bei Verspätungen wird nichts geschönt - die einzige Kosmetik sind ausgefallene Züge, die erscheinen nicht in der Verspätungsstatistik. Und Verspätungen kosten richtig Geld, denn über die Fahrgastrechte kann man sich seine Fahrkarte (teilweise) erstatten lassen. Wenn nichts mehr fährt dann gibt es ein Hotel oder Taxi und diese Zahlungen liegen im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
Heute kommt der riesige Wasserkopf dazu, viele Entscheidungen die zumindest zweifelhaft sind und halt das Erbe der letzten Jahrzehnte.
Die Bahn ist für D extrem wichtig, nur hat man das zu lange vernachlässigt und jetzt ist es halt richtig teuer.