Neues Geschäftsmodell: NVIDIA verkauft Hardware gegen Umsatzbeteiligung

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NVIDIA erweitert den Vertrieb seiner KI-Beschleuniger um ein neues Finanzierungs- und Nutzungsmodell, um seine Dominanz in der Branche nachhaltig zu verfestigen. Im Mittelpunkt stehen kleinere Cloud-Anbieter, die unter dem Begriff Neoclouds auftreten und Rechenleistung auf Basis aktueller NVIDIA-Hardware an Start-ups oder andere Kunden vermieten.
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typisch nVidia, doppelt Kassieren, erst beim zurückmieten der Ungenutzten Kapazitäten und dann noch bei der Umsatzbeteiligung.
 
Umsätze lassen sich im Karussell zum Glück anders als Gewinne unendlich generieren.
 
typisch nVidia, doppelt Kassieren, erst beim zurückmieten der Ungenutzten Kapazitäten und dann noch bei der Umsatzbeteiligung.
Also beim Zurückmieten geht der Geldfluss in die andere Richtung. NVidia verdient zwar doppelt, aber beim Verkauf und der Umsatzbeteiligung. Wie weit der Verkaufspreis gesenkt wird und ob es sich dann lohnt, muss halt jeder potentielle Kunde für sich entscheiden, es ist ja nur eine neue Alternative zum direkten Kauf.

Für mich sieht dies aber eher nach dem Anfang vom Ende der KI Blase aus, wenn sie so verzweifelt versuchen den Umsatz aufrecht zu erhalten. Der Börsengang von OpenAI soll wohl auch aufs nächste Jahr verschoben werden, da sie derzeit die gewünschte Bewertung wohl nicht erzielen würden, bin nur gespannte wie sie die vielen Hundert Milliarden für Investitionen aufbringen wollen, zu denen sie sich verpflichtet haben.
 
Wobei es so langsam scheint, als gäbe es schon jetzt zu viel Rechenkapazität auf dem Markt. SpaceX vermietet seine Rechenzentren an Google, Anthropic und Reflection AI. Meta will nun auch Rechenleistung vermieten, wohl weil die 180 Milliarden USD für KI Rechenzentren wieder rein müsse und sie die selbst nicht auslasten können. Wer selbst dringend mehr Rechenleistung braucht, wird seine vorhandene kaum vermieten. Der schon erfolgte Ausbau, scheint also den Bedarf schon zu übersteigen, wer soll denn dann noch die ganzen Rechenzentren benötigen, die im Bau oder auch nur in Planung sind? NVidia wird auch nicht selbst die zurückgemietete Rechenleistung benötigen und daher nur monitarisieren können, wenn sie Abnehmer dafür finden. Das kann NVidia also am Ende teuer zu stehen kommen, wenn sie diese nicht finden.
 
Rabattierter Verkauf mit Umsatzbeteilung kann ich mir nicht vorstellen, das dürfte in vielen Ländern rechtlich schwierig sein. Könnte mir höchstens Leasing mit Umsatzbeteiligung vorstellen.
 
Dies kommt noch dazu, denn es könnte wettbewerbsrechtlich und steuerlich problematisch werden. Aber insgesamt zeigt doch alleine die Tatsache das NVidia solche Angebote macht, dass die Euphorie nachzulassen scheint und die Zeiten wo ihnen jede GPU zu Höchstpreisen aus der Hand gerissen wurde, offenbar vorbei sind. Bisher hatten Interessenten ja offenbar keine Probleme die Investitionen für den Bau und die Ausstattung gewaltiger KI Rechenzentren aufzubringen, von Risikokapitalgebern und durch Kredite. Wäre dem noch so, bräuchte NVidia kein solches Angebot machen.
 
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