NanoStack: IBM fertigt CFET-Transistoren in einem Sub-1-nm-Prozess

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Die Forschungsabteilung von IBM hat verkündet, dass man eine Fertigungstechnologie entwickelt hat, die im Bereich von unter 1 nm arbeitet. Aber nicht nur die Entwicklung eines Fertigungsprozesses steht im Fokus, sondern auch das Halbleiterdesign als solches. IBM folgt dabei dem Trend zu Complimentary FET (CFET). Diese sollen nach den aktuell in aller Munde befindlichen GAA (Gate-all-Around) eine weitere Steigerung der Effizienz ermöglichen.
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Es ist wirklich bemerkenswert das IBM zwar mittlerweile keine kommerzielle Halbleiterfertigung hat aber wohl eine der besten Entwicklungsabteilungen in dem Bereich.
 
Es ist wirklich bemerkenswert das IBM zwar mittlerweile keine kommerzielle Halbleiterfertigung hat aber wohl eine der besten Entwicklungsabteilungen in dem Bereich.
Die entwickeln doch nur irgendwelche "proof of concept" für deren herstellung man göttliches blut und engelstränen braucht.
 
Naja aber wenn man sieht das geht irgendwie findet sich doch fast immer jemand, der das auch kommerziell umsetzbar macht - schon krass was die Menschen inzwischen technisch können.
 
Weckt mich wenn wir bei -3nm**** angekommen sind.
Die Bezeichnung mit nm anzugeben, ist inzwischen lächerlich und reine Werbung geworden, wie man erkennt, wenn man sich die Transitordichten ansieht. So werden TSMCs N2 Prozess mit der HD (High Density) Library 313 MTr/mm² nachgesagt, was etwas mehr als doppelt so viel wie die 146MTr/mm² für N4 HD ist, nach der alten Nummerierung hätten es aber viermal so viele sein müssen, N3 würde also besser passen als N2. N3 HD hat übrigens 215MTr/mm², also nur etwa 47% mehr als N4 und recht genau doppelt so viele wie N6, wo es 107,7MTr/mm² sind, während eine Halbierung der Zahl früher aber eben viermal so viele Transistoren pro mm² bedeutet hätte. Bei Nutzung der HP (High Performance) Library, wie es für Desktop CPUs der Fall wäre, sind die Transistordichten dann übrigens deutlich geringer.

Zum Vergleich die Transistordichten bei älteren Intel Prozessen, die man nicht mit denen einer HD Library vergleichen kann, sondern als HP Library betrachten sollte, da Intel diese ja immer für CPU mit hohen Taktraten entwickelt hat:
45nm 3,33 MTr/mm²
32nm 7,11 MTr/mm²
22mm 16,5 MTr/mm²
14mm 37,5 MTr/mm²

Da hat sich noch z.B. von 45nm auf 32nm (Half Node) die Anzahl der Transistoren pro mm² grob verdoppelt und von 45nm auf 22nm hat sie sich etwa vervierfacht. Da es ja zwei Dimensionen sind, ergibt sich die Anzahl der Transistoren pro mm² ja aus dem Quadrat der Kantenlängen und wenn die Kantenlänge sich halbiert, dann beträgt die Flache eben nur noch ein Viertel. Aber die Zeiten sind vorbei, Intel 18A werden 238 MTr/mm² nachgesagt, Intel hat wohl immer noch eine HP Library und noch keine HD Library, was auch ein Grund sein dürfte, warum sie Probleme haben externe Kunden zu finden. Das sind 6,34 mal so viele wie bei 14nm, es wäre also der Nummerierung nach ein 55A Prozess, kein 18A, aber TSMC und Samsung haben eben die negative Inflation der Nummern begonnen und das Marketing von Intel dann nachgezogen und seither die nm in den Namen der Prozesse entfernt, wie es vorher auch schon Samsung und TSMC gemacht haben. Es scheint mir vor allem die Presse zu sein, die immer noch die Nummern mit nm assoziiert.

Es ist wirklich bemerkenswert das IBM zwar mittlerweile keine kommerzielle Halbleiterfertigung hat aber wohl eine der besten Entwicklungsabteilungen in dem Bereich.
Ja, dies hat mich auch gewundert, da sie ja ihre Fabs 2015 an GF verkauft haben. Inzwischen arbeiten sie aber mit Samsung zusammen und lassen dort fertigen. Ob aber deren Entwicklungsabteilung wirklich die Beste ist, lässt sich schwer sagen, da es eine Sache ist im Labor etwas einmal zu machen, aber est eine ganz andere Sache dies dann auch in Serie mit einer guten Ausbeute zu fertigen.
 
Ja, dies hat mich auch gewundert, da sie ja ihre Fabs 2015 an GF verkauft haben. Inzwischen arbeiten sie aber mit Samsung zusammen und lassen dort fertigen. Ob aber deren Entwicklungsabteilung wirklich die Beste ist, lässt sich schwer sagen, da es eine Sache ist im Labor etwas einmal zu machen, aber est eine ganz andere Sache dies dann auch in Serie mit einer guten Ausbeute zu fertigen.

Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen das die IBM Entwicklungsabteilung die beste ist aber sie scheint, wie gesagt zu den besten zu gehören und braucht sich dem Anschein nach beispielsweise vor Intel, Samsung, TSMC kaum zu verstecken. Obwohl IBM nichts mehr selbst produziert. Das muss auch viel Geld kosten. Aber bringt es auch viel Geld ein?
 
Nur frage ich mich, was der Sinn ist eine eigene Abteilung für die Entwicklung von Halbleiterfertigung zu unterhalten, wenn man keine eigenen Fabs hat und diese Prozesse dann auch serienreif zu machen und damit Chips zu fertigen. Aber vielleicht dient es der Unterstützung / Zusammenarbeit mit der Foundry die dann die Chips fertigt. In dem Fall war deren Entwicklungsabteilung aber nicht gerade glorreich, als es damals darum ging FinFET zu entwickeln, da sie ja damals mit GF zusammengearbeitet und während auch Samsung und TSMC damit massive Probleme hatten, weshalb AMD und NVidia damals lange bei 28nm festhingen, hat GF es als einziger der Drei nicht geschafft dies Problem selbst zu lösen und am Ende den 14nm Prozess von Samsung lizenziert.

Inzwischen arbeitet IBM mit Samsung zusammen, aber die sind ja auch nicht gerade an der Spitze im Rennen um die beste Fertigung. GAA haben sie hinbekommen, es gibt das erste Produkt mit einem Chip aus der SF2 Fertigung zu kaufen, aber Backside Power Delivery haben sie erstmal verschoben.
 
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