Studien zeigen: Musks Grokipedia nutzt fragwürdige Quellen und erfindet Inhalte

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06.03.2017
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Elon Musk will mit Grokipedia eine Online-Enzyklopädie schaffen, die mithilfe künstlicher Intelligenz rein "der Wahrheit" verpflichtet ist. Die Plattform, die auf dem KI-System Grok basiert, versteht sich dabei als Alternative zu klassischen Wissensdatenbanken wie Wikipedia. Eine Untersuchung des NDRs wirft jedoch erhebliche Fragen zur Qualität und Zuverlässigkeit der Inhalte auf.
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Die Inhalte von Wikipedia sind genauso mit einer Prise Salz zu nehmen. Aber insgesamt ist es nicht schlecht, zumindest was Naturwissenschaft oder Technik betrifft, Themen die politsch getrieben sind haben dort genauso Schlagseite (nach links).
Bin mir aber nicht so ganz sicher ob es eine tolle Idee ist diese Wissensdatenbank an eine KI zu hängen oder ob es eine brilliante Idee ist sie an eine KI zu hängen...
 
Gestern abend lief Idiocracy auf Tele5.... war das erst was mir bei der News einfiel. :ROFLMAO:

Wenn Archeologen in 500 Jahren mal eine DVD mit Idiocracy ausgraben.... werden sie sich wundern warum der Film auf 2006 datiert ist, obwohl er doch eine Dokumentation der 2020/2030er Jahre zu sein scheint. :ROFLMAO:
 
Eine Studie vom NDR dann muss es ja stimmen.... Grokipedia wird genauso wie Wikipedia manipuliert.
 
Na zum Glück gehört Grok und X durch xAI zu Space-X, da merken die Leute in 2 wochen dann garnicht wo sie ihre Kohle reininvestieren.
 
Aber insgesamt ist es nicht schlecht, zumindest was Naturwissenschaft oder Technik betrifft, Themen die politsch getrieben sind haben dort genauso Schlagseite (nach links).

Hast du dafür ein paar Beispiele?
Ich lese diese Vorwurf immer wieder, aber darüber gestolpert bin ich selbst noch nicht. Vll verstehe ich in diesem Kontext einfach nicht, was "politisch getrieben" ist.
 
Die Wikipedia als Hort der Wahrheit... lol. Bei politischen Fragen ist Reddit als KI-Quelle Nummer 1 vertrauenswürdiger als die deutsche Ausgabe.
Das sind Kirchentagsparolen. Sogar ganz direkt:

"Die Wikipedia ist im Grunde der letzte gute Ort im Internet, weil die Menschen sehnen sich nach vertrauensvollen, verifizierbaren Informationen ..."

Sagte auf einer Podiumsdiskussion beim Katholikentag Franziska Heine von der deutschen Wikimedia. Und weiter:

"...Plattformen, die diese Desinformationen verbreiten, haben ein Interesse daran und die haben die Macht, diese Informationen an Millionen Menschen zu schicken, und die Ehrenamtlichen, die die Wikipedia schreiben, die machen das, weil sie ihr Wissen mit der Welt teilen wollen. Weil sie dazu beitragen wollen, daß alle Menschen valide Informationen haben. Und da steckt keinerlei Interesse an Polarisierung oder Macht dahinter".

Man muß nur fest dran glauben! ;)
Drum nennen sich diese "Ehrenamtlichen" in der deutschen Wiki (Reviewer, Mods), die letzten Endes entscheiden, in welcher Form ein "umstrittener" Artikel per Schreibsperre in der Wiki stehen bleibt, ja intern auch "das Politbüro".
Und klar, Wikipedia als eine der meistaufgerufenen Websites der Welt hat keine solche (Meinungs-)Macht... nur kleine Blogger.
 
Wer die Wikipedia (und die Grikipedia) als volle uneingeschränkte Wahrheit nimmt, dem ist nicht zu helfen. Man sollte das gelesene immer reflektieren und ggf. Die primären Quellen prüfen…

Themen die politsch getrieben sind haben dort genauso Schlagseite (nach links).
Es liegt in der Natur der Sache, dass Artikel in der Wikipedia eine gewisse Schlagseite haben - und damit meine ich keine bestimmte Richtung.

So ganz allgemein ist in den letzten Jahren das Spektrum deutlich nach rechts erweitert worden. Das bedeutet auch, das bestehende Artikel die bisher “neutral” waren nun als links wahrgenommen werden. Einfach weil die gesamte Range halt rechts erweitert ist.
 
Hast du dafür ein paar Beispiele?
Ich lese diese Vorwurf immer wieder, aber darüber gestolpert bin ich selbst noch nicht. Vll verstehe ich in diesem Kontext einfach nicht, was "politisch getrieben" ist.
Wikipedia wurde schon vor langer Zeit von Editors aus dem Linken bis Linksextremen milieu gekapert.




Die Hamas gilt für Wikipedia nicht als Terroristische Organisation:

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1.jpg



Nur zwei Beispiele, das ganze zieht sich komplett durch alle Politischen Artikel von Wikipedia.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe das Problem bei dem zweiten Beispiel (Israel) nicht. Was ist an beiden Versionen, neu wie alt, falsch? Die taten den Staates zeigen doch klar, das Israel alles daran setzt die Palästinenser zu verdrängen. Sei es durch das besetzen der Golanhöhen oder Siedlungsbau.

Und bitte bedenken: nur weil ich das obige geschrieben habe heißt das im Umkehrschluss nicht, das ich alles was die Palästinenser machen super toll finde. In diesem Konflikt hat keiner Recht und alle sind Schuld. Wie viel Schuld ist eine völlig andere Diskussion.
 
Da wäre doch mal die berechtigte Frage, was laut NDR "fragwürdige Quellen" sind? Wird auch nicht weiter ausgeführt.
Und "fragwürdige Quellen" nutzt die Wikipedia auch in einer Tour, wenn sie ins Narrativ passen. Da werden Zeitungsinterviews von Politikern als Quellen herangezogen, merkwürdige "Experten" wie Michael Butter, aber auch Aktivistenvereine wie die Amadeu Antonio Stiftung. Auf der anderen Seite werden sogar veröffentlichte Geheimdiensterkenntnisse des BND ignoriert, wenn damit ein Jahre lang als "Verschwörungstheorie" dargestellter Fakt als Tatsache erscheint.

Groki und Wiki nehmen sich in dem Punkt gar nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe das Problem bei dem zweiten Beispiel (Israel) nicht. Was ist an beiden Versionen, neu wie alt, falsch? Die taten den Staates zeigen doch klar, das Israel alles daran setzt die Palästinenser zu verdrängen. Sei es durch das besetzen der Golanhöhen oder Siedlungsbau.

Und bitte bedenken: nur weil ich das obige geschrieben habe heißt das im Umkehrschluss nicht, das ich alles was die Palästinenser machen super toll finde. In diesem Konflikt hat keiner Recht und alle sind Schuld. Wie viel Schuld ist eine völlig andere Diskussion.
Weil es nicht neutral ist darum geht es.

frühere Version auf Wikipedia: „...the national movement of the Jewish people that supports the re-establishment of a Jewish homeland in the territory defined as the historic Land of Israel.“
Fokus: Nationale Selbstbestimmung, historischer Bezug zum Land Israel, Zufluchtsort vor Antisemitismus.

Heutige Version: „...an ethnocultural nationalist movement, to establish and support a Jewish homeland through colonization in the region of Palestine. Zionists wanted to create a Jewish state in Palestine with as much land, as many Jews, and as few Palestinian Arabs as possible.“
Fokus: Postkoloniale Theorie (Siedlerkolonialismus) und demografische Verdrängung.


Das Problem an der neuen Definition ist, dass sie diese kritische Sichtweise zur allgemeingültigen Definition des Zionismus erhebt, was nicht stimmt.

Eine neutrale Version müsste schreiben: „Zionismus ist die Bewegung zur jüdischen Selbstbestimmung. Kritiker und Postkolonialismus Forscher definieren ihn hingegen als... usw.
Die neue Version tut aber so, als ob das primäre, bewusste Ziel des Zionismus von Anfang an die koloniale Verdrängung war, und blendet die jüdische Perspektive (Flucht vor dem Holocaust, indigene Rückkehr) in der Hauptdefinition völlig aus.


Die Golanhöhen: Dieses Gebiet gehörte zu Syrien und wurde 1967 im Sechstagekrieg erobert, nachdem Syrien Israel angegriffen hatte. Hier ging es primär um militärische Strategie und Geopolitik, nicht um die „Verdrängung von Palästinensern“ (da dort Syrer und Drusen lebten, keine Palästinenser).

Der Siedlungsbau: Das ist ein legitimer Kritikpunkt der Gegenwart. Aber der Zionismus entstand 1897 als Rettungsbewegung vor europäischem Antisemitismus. Eine Ideologie von 1897 allein durch die Siedlungspolitik ab 1967 zu definieren, ist so, als würde man den Sozialismus ausschließlich über die Berliner Mauer definieren.



Die Kernregel von Wikipedia heißt NPOV (Neutral Point of View). Diese besagt: Wenn ein Thema weltweit extrem umstritten ist, darf Wikipedia sich nicht auf eine Seite schlagen, sondern muss die wichtigsten Perspektiven nebeneinander abbilden.
Indem Wikipedia die Definition einseitig auf Begriffe wie „colonization“ und eine böswillige Absichtsformulierung („with as few Palestinian Arabs as possible“) verengt, hat sie die Sprache einer Konfliktpartei übernommen. Genau das macht sie in diesem Fall unneutral.
 
  • Danke
Reaktionen: Tzk
Wikipedia hat übrigens vor mehreren Jahren (kA wann das genau war) das Konsensprinzip über Bord geworfen und auf Mehrheitsprinzip umgeschwenkt. Natürlich nicht zufällig, denn über Konsens kann man keinen Totalitarismus umsetzen.
 
Die Kernregel von Wikipedia heißt NPOV (Neutral Point of View). Diese besagt: Wenn ein Thema weltweit extrem umstritten ist, darf Wikipedia sich nicht auf eine Seite schlagen, sondern muss die wichtigsten Perspektiven nebeneinander abbilden.
Das dürfte die am meisten mißachtete Regel der Wikipedia sein.
Es gibt da ein Alternativprojekt ohne große Reichweite, in dem es zu denselben Lemmas auch ausdrücklich verschiedene Artikel gibt, wenn diese in der Öffentlichkeit verschieden wahrgenommen werden. Bei Wiki (und wohl auch bei Musks Groki) wird dagegen konsequent EINE Sichtweise durchgesetzt. Und zwar von einem relativ kleinen Personenkreis mit viel Macht innerhalb des jeweiligen Systems.
 
Die Hamas gilt für Wikipedia nicht als Terroristische Organisation:

Was??


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Steht da im ersten Satz.

Nur zwei Beispiele, das ganze zieht sich komplett durch alle Politischen Artikel von Wikipedia.

Lasse ich nicht gelten. Gib mir mal fünf deutsche Beispiele. Müsste ja leicht sein, wenn das angeblich voll ist von linker Propaganda.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Artikel in der Wikipedia eine gewisse Schlagseite haben - und damit meine ich keine bestimmte Richtung.

Komm, Beispiele! Bitte Zehn Stück. Muss leicht, wenn das ganze Medium linke Schlagseite hat.

Und im Artikel wird leider kein einziger genannt? :unsure:

Es gibt Entscheidungsspiele zwischen dem Vorletzten der League Two und dem Siebten der National League? :confused:

Wikipedia hat übrigens vor mehreren Jahren (kA wann das genau war) das Konsensprinzip über Bord geworfen und auf Mehrheitsprinzip umgeschwenkt. Natürlich nicht zufällig, denn über Konsens kann man keinen Totalitarismus umsetzen.

Also ist das entscheiden nach dem, was die Mehrheit will, Totalitarismus? Interessanter Ansatz.

Da wäre doch mal die berechtigte Frage, was laut NDR "fragwürdige Quellen" sind?

Zumindest die Tagesschau schreibt: Posts auf Facebook
 
Steht da im ersten Satz.
Du siehst, dass ich die internationale Version verlinkt habe. Die deutsche Wikipedia ist wirklich meist ein wenig besser.


Lasse ich nicht gelten. Gib mir mal fünf deutsche Beispiele. Müsste ja leicht sein, wenn das angeblich voll ist von linker Propaganda.

1. Bann von konservativen Medien
Wikipedia führt Listen mit "zuverlässigen Quellen". Konservative Medien wie Fox News, die New York Post oder The Daily Wire wurden für politische Themen komplett verbannt oder als unzuverlässig eingestuft. Linke oder sogar sozialistische Magazine (wie Vox, Salon oder Jacobin) gelten dagegen weiterhin als völlig akzeptable Belege.
2. Blockade der Hunter-Biden-Affäre
Vor der US-Wahl 2020 enthüllte die New York Post die brisanten E-Mails von Hunter Bidens Laptop. Auf Wikipedia sperrten Editoren tagelang das Anlegen eines Artikels dazu. Das Thema wurde lange als „Verschwörungstheorie“ oder „russische Desinformation“ abgetan, selbst als die New York Times die Echtheit längst bestätigt hatte.
3. Umschreiben des Begriffs „Rezession“
Als die US-Wirtschaft 2022 unter Biden das zweite Quartal in Folge schrumpfte (die klassische Definition einer Rezession), wurde der englische Wikipedia-Artikel sofort für Bearbeitungen gesperrt. Zuvor hatten Autoren die Definition hastig umgeschrieben, um den Standpunkt des Weißen Hauses zu übernehmen und die Regierung vor schlechter Presse zu schützen.
4. Zweierlei Maß bei politischer Gewalt (Antifa vs. Proud Boys)
Rechtsextreme Gruppen wie die Proud Boys werden in der Artikeleinleitung sofort als „neofaschistisch“ und „gewalttätig“ betitelt. Die Antifa hingegen wird harmlos als „dezentralisierte Bewegung gegen Faschismus“ beschrieben. Deren Gewalt (z. B. bei den US-Unruhen 2020) wird im Text oft relativiert oder als „Verteidigung“ entschuldigt.
5. Framing durch Labels bei Politikern
Konservative oder migrationskritische Politiker (wie Meloni, Le Pen oder die AfD) werden direkt im ersten Satz mit Stigmen wie „rechtspopulistisch“ oder „postfaschistisch“ gebrandmarkt. Politiker am linken Rand werden dagegen viel neutraler als „linksgerichtet“ oder „sozialistisch“ beschrieben, statt sie direkt als „linkspopulistisch“ oder „marxistisch“ zu betiteln.


Deutsche Beispiele:

1. Bann von „Achgut“ als Quelle
Der liberal-konservative Blog Die Achse des Guten wurde in der deutschen Wikipedia auf die Liste der „nicht verlässlichen Quellen“ gesetzt und damit komplett als Beleg verbannt. Linke oder sozialistische Portale wie die taz oder das Jacobin-Magazin gelten dagegen weiterhin als absolut zitierfähig. So wird das Meinungsbild in politischen Artikeln systematisch nach links verschoben.
2. Der Edit-War um die Werteunion
Beim Wikipedia-Artikel zur Werteunion gab es monatelange, erbitterte Bearbeitungskriege. Linke Autoren wollten die Gruppe im ersten Satz unbedingt als „rechtspopulistisch“ oder „völkisch“ brandmarken. Konservative Versuche, das in „wirtschaftsliberal“ oder „konservativ“ zu ändern, wurden von Admins blockiert, die am Ende die Einstufung als „rechts“ zementierten. Bürgerliche Positionen wandern so blitzschnell an den rechten Rand.
3. Kuschelkurs bei „Klimaaktivisten“
Bei Gruppen wie der Letzten Generation dominiert in der Wikipedia eine auffallend milde Sprache. Protestformen wie Straßenblockaden oder Farbanschläge werden dort als „ziviler Ungehorsam“ verpackt. Versuche von Kritikern, treffendere Begriffe wie „Nötigung“, „Gesetzesbruch“ oder „radikal“ in der Einleitung unterzubringen, wurden von den Admins direkt als „Vandalismus“ abgeblockt.
4. Rufschädigung in Biografien (Beispiel Boris Reitschuster)
Der Wikipedia-Eintrag des regierungskritischen Journalisten Boris Reitschuster wurde im Laufe der Zeit massiv umgeschrieben. Seine jahrzehntelange Arbeit als Leiter des Moskauer Focus-Büros wird im Text komplett in den Hintergrund gedrängt. Stattdessen wird er direkt in der Einleitung mit Kampfbegriffen wie „Verbreiter von Falschinformationen“ und „Verschwörungsmythen“ für den Leser diskreditiert.
5. Mundtot machen von Kritikern (Der Fall Markus Fiedler)
Der Filmemacher Markus Fiedler deckte in Dokumentationen die linken Netzwerke und die Macht von bestimmten Wikipedia-Admins auf. Die Quittung der Plattform folgte prompt: Artikel, die positiv auf seine Recherchen verwiesen, wurden gelöscht. Er selbst wurde in seinem eigenen Wikipedia-Eintrag sofort als Verschwörungstheoretiker abgestempelt, um seine Kritik unglaubwürdig zu machen.


Hier noch 10 weitere:


11. Das Verbot der „Jungen Freiheit“ als Quelle
Die Wochenzeitung Junge Freiheit gilt als Leitmedium des konservativen und neurechten Spektrums. In der deutschen Wikipedia wurde sie als „nicht verlässliche Quelle“ eingestuft und komplett für den Beleg-Apparat gesperrt. Auf der anderen Seite werden linksextreme oder vom Verfassungsschutz beobachtete Publikationen wie das Portal Anarchismus.at oder die marxistische Zeitung junge Welt in vielen politischen Artikeln klaglos als Zitierquelle geduldet.
12. Schutz von Annalena Baerbocks Lebenslauf im Wahlkampf
Während des Bundestagswahlkampfs 2021 gab es massive Diskussionen um geschönte Angaben im Lebenslauf von Annalena Baerbock. Kritiker versuchten mehrmals, die nachgewiesenen Ungenauigkeiten und Plagiatsvorwürfe prominent im Wikipedia-Artikel unterzubringen. Der Artikel wurde jedoch von Admins extrem engmaschig überwacht, mehrfach für normale Nutzer gesperrt und die Kritik wurde im Vergleich zu Affären konservativer Politiker stark verharmlost oder in Untermenüs versteckt.
13. Das Dauer-Framing des Accounts „Kopilot“
Ein prominenter, langjähriger Wikipedia-Autor namens „Kopilot“ (im echten Leben Gerhard Sattler) stand jahrelang in der Kritik, Artikel zu politischen Themen gezielt zu manipulieren. Während er die AfD und konservative Akteure systematisch mit scharfen Kampfbegriffen überzog, korrigierte er Artikel über grüne und linke Politiker auffallend wohlwollend. Da er selbst einer linken Partei angehörte, war das ein offenes Geheimnis, das von der Wikipedia-Führung jedoch jahrelang toleriert wurde.
14. Der Begriff „Klimaleugner“ statt „Klimaskeptiker“
In Artikeln über Wissenschaft und Umweltpolitik hat sich in der deutschen Wikipedia der Begriff „Klimawandelleugner“ als Standard-Label für Kritiker etabliert. Konservative Autoren versuchten jahrelang, den neutraleren und im wissenschaftlichen Diskurs üblichen Begriff „Klimaskeptiker“ durchzusetzen. Die Wikipedia-Struktur blockierte dies mit dem Argument, das Wort „Leugner“ (historisch extrem negativ besetzt) sei präziser, für Kritiker ein klares sprachliches Framing im Sinne der Klimabewegung.
15. Ungleiche Gewichtung von Sexismus-Debatten
Wenn konservative oder rechte Politiker in Sexismus- oder Verhaltensdebatten geraten (z. B. Rainer Brüderle 2013), widmet Wikipedia dem Vorfall oft riesige Abschnitte direkt im Hauptartikel. Geraten dagegen linke oder grüne Politiker in die Kritik (wie beim „Vergewaltigungs-Skandal“ der Linksjugend Solid in Hessen), wird das Thema auf Wikipedia entweder gar nicht erst zugelassen oder sprachlich so stark kontextualisiert, dass der politische Schaden für die Partei minimal bleibt.
16. Fehlende Aufarbeitung sozialistischer Verbrechen
Selbst Wikipedia-Gründer Larry Sanger und Investigativjournalisten kritisierten, dass die Hauptartikel zu „Sozialismus“ und „Kommunismus“ zehntausende Wörter umfassen, aber die historischen Verbrechen, Hungersnöte und Völkermorde dieser Regimes kaum oder nur extrem oberflächlich behandeln. Während der Artikel zum Kapitalismus seitenweise Systemkritik enthält, liest sich der Artikel zum Kommunismus über weite Strecken wie ein theoretisches Werbeprospekt.
17. Die Definition von „Familie“
Im Artikel zum Thema „Familie“ gab es erbitterte Debatten. Konservative Autoren wollten die klassische Definition (Vater, Mutter, Kind) als biologisches und historisches Fundament im ersten Satz behalten. Die Wikipedia-Mehrheit setzte jedoch durch, das klassische Familienbild als „bürgerliches Konstrukt des 19. Jahrhunderts“ abzuwerten und moderne, queere sowie dekonstruktivistische Familienmodelle als den heutigen, fortschrittlichen Standard zu beschreiben.
18. Die Verharmlosung von Linksextremismus im ÖRR
Wenn Journalisten des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks (ÖRR) nachweislich eine Nähe zur Antifa oder linksextremen Gruppierungen haben, wird dies in deren Wikipedia-Biografien fast nie erwähnt. Versuche, solche Verflechtungen unter Berufung auf Medienberichte einzubauen, werden von Administratoren sofort mit der Begründung „fehlende Relevanz“ oder „Boulevard-Schmutzkampagne“ gelöscht, um das Image des neutralen Journalismus zu schützen.
19. Das Verbergen von Kriminalitätsstatistiken bei Migration
In Artikeln zu Kriminalität und Migration in Deutschland gibt es eine strenge Zensur bei der Nennung von Nationalitäten. Wenn konservative Autoren offizielle Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) zur überproportionalen Kriminalität bestimmter Migrantengruppen einpflegen wollen, wird dies oft mit dem Argument blockiert, die Zahlen seien „rassistisch instrumentalisiert“ oder statistisch „nicht repräsentativ“. So wird die Realität im Artikel politisch korrekt weichgespült.
20. Die Löschung des Artikels zum „Gender-Wahn“
Der Begriff „Gender-Wahn“ oder die breite gesellschaftliche Kritik am Gendern wurde in der deutschen Wikipedia lange Zeit nicht als eigenständiges Phänomen zugelassen. Während Konzepte wie „Geschlechtergerechte Sprache“ riesige, positiv formulierte Artikel haben, wurden kritische Gegenbewegungen oder Umfragen, die zeigen, dass über 80 % der Deutschen das Gendern ablehnen, systematisch in die rechte Ecke gestellt oder als „populistische Kampagne“ abgetan.


20 weitere:

21. Das Umschreiben von „Gendern“ zu „Geschlechtergerechte Sprache“
Der Hauptartikel zum Thema heißt in der deutschen Wikipedia ganz bewusst „Geschlechtergerechte Sprache“. Damit ist das Thema sprachlich bereits positiv als „gerecht“ geframed. Versuche, den Begriff auf das neutralere „Gender-Sprache“ oder „Geschlechtsneutraler Sprachgebrauch“ zu ändern, wurden rigoros blockiert. Kritik daran wird meist nur als reines Phänomen des rechten Randes dargestellt.
22. Der Umgang mit dem Begriff „Remigration“
Nach dem Treffen von Potsdam Anfang 2024 wurde der Begriff „Remigration“ auf Wikipedia im Rekordtempo umdefiniert. Statt der klassischen, politikwissenschaftlichen Definition (Rückkehr von Migranten) wurde der Begriff im Artikel fast ausschließlich als „Kampfbegriff von Rechtsextremisten“ und Synonym für „Massendeportation“ zementiert. Neutrale, rechtswissenschaftliche Einordnungen des Begriffs wurden weitgehend blockiert.
23. Zensur bei den Silvesterkrawallen in Köln (2015/16)
In den ersten Tagen nach den sexuellen Übergriffen in der Kölner Silvesternacht versuchten Nutzer, die Vorfälle und die Herkunft der Täter auf Wikipedia zu dokumentieren. Die Bearbeitungen wurden von Admins reihenweise mit Verweis auf „fehlende gesicherte Quellen“ oder „Rassismus“ gelöscht. Erst als der Druck der Mainstream-Medien zu groß wurde, durfte der Artikel überhaupt existieren, allerdings stark sprachlich kontrolliert.
24. Framing von Corona-Maßnahmenkritik
Wer während der Pandemie die staatlichen Maßnahmen (wie Schulschließungen oder Ausgangssperren) kritisierte, landete auf Wikipedia extrem schnell in der Schublade „Corona-Leugner“ oder „Verschwörungs-Ideologe“. Selbst renommierte Wissenschaftler, die die Maßnahmen aus medizinischer Sicht hinterfragten, wurden in ihren Biografien durch dieses Framing politisch beschädigt.
25. Der „Bann“ von Tichys Einblick als Beleg
Das liberale und konservative Meinungsmagazin Tichys Einblick wurde nach jahrelangen internen Grabenkämpfen von der Wikipedia-Community faktisch als unzuverlässige Quelle eingestuft. Artikel des Magazins dürfen in politischen Kontexten nicht mehr zitiert werden. Linke Blogs, die oft weitaus weniger journalistische Standards einhalten, gelten weiterhin als valide Quellen.
26. Die Einstufung der Amadeu Antonio Stiftung
Die von der ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane gegründete Stiftung wird auf Wikipedia fast ausschließlich positiv als Organisation „gegen Rechtsextremismus“ dargestellt. Massive Kritik an der Stiftung, etwa dass sie selbst linksextreme Strukturen fördert oder umstrittene Broschüren über Kitas herausgibt, wird im Artikel marginalisiert oder als „rechte Hetzkampagne“ abgetan.
27. Extremismus-Definitionen bei Parteien
Während bei der AfD jede noch so kleine Einstufung durch den Verfassungsschutz sofort fett und unmissverständlich in der Einleitung steht, wird bei der Partei Die Linke (oder dem neuen Bündnis Sahra Wagenknecht) extrem vorsichtig formuliert. Dass Teile der Linken (wie die Antikapitalistische Linke) ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet werden, findet man oft erst tief vergraben im Fließtext.
28. Einseitige Berichterstattung über den „ÖRR“
Der Artikel zum Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk liest sich über weite Strecken wie eine Verteidigungsschrift. Systemische Kritik, wie die nachgewiesene, extreme Links-Grün-Lastigkeit unter den Volontären oder die ausufernden Pensionszahlungen, wird entweder komplett weggelassen oder sprachlich so stark relativiert, dass es kaum auffällt.
29. Das Framing der „Identitären Bewegung“ vs. „Ende Gelände“
Die rechte Identitäre Bewegung wird sofort als rechtsextrem und verfassungsfeindlich definiert (was den Fakten entspricht). Die linke Klimagruppe Ende Gelände, die vom Verfassungsschutz ebenfalls als linksextremistischer Verdachtsfall eingestuft wurde, wird dagegen primär als „Bündnis für Klimagerechtigkeit“ und „ziviler Ungehorsam“ beschrieben. Die extremistische Einstufung wird im Text versteckt und relativiert.
30. Umgang mit der Organisation „Compact“
Schon Jahre vor dem offiziellen (und später rechtlich umstrittenen) Verbot des Magazins Compact wurde die Seite auf Wikipedia wie ein Feindobjekt behandelt. Neutrale Beschreibungen als Magazin wurden komplett gelöscht und durch rein abwertende Attribute ersetzt. Bei linksradikalen Magazinen wie Infoladen oder Graswurzelrevolution bleibt die Wikipedia-Beschreibung dagegen soziologisch-neutral.
31. Die Demontage von Hans-Georg Maaßen
Der Wikipedia-Artikel über den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen liest sich wie eine politische Abrechnung. Seine juristische Karriere wird komplett von Zitaten und Vorwürfen überschattet, die ihn als Verschwörungstheoretiker und Rechtsextremen darstellen. Neutrale oder verteidigende Stimmen zu seiner Person haben in dem Artikel keine Überlebenschance.
32. Die Schonung von Lina E. und der „Hammerbande“
Bei Artikeln über linke Gewalt, wie im Fall der verurteilten Linksextremistin Lina E., fällt die Sprache der Wikipedia-Autoren aufällig sanft aus. Statt Begriffen wie „Terrorstruktur“ oder „kriminelle Vereinigung“ (was Kern der Anklage war) wird die Gruppe oft im Kontext von „militantem Antifaschismus“ beschrieben. Die Opfer ihrer brutalen Angriffe werden im Text fast schon mitschuldig gesprochen.
33. Das ungleiche Label „Umstritten“
Das Wort „umstritten“ ist auf Wikipedia die Vorstufe zur politischen Vernichtung. Es wird fast ausschließlich vor die Namen konservativer, liberaler oder rechter Denker, Journalisten und Politiker gesetzt (z. B. „der umstrittene Historiker...“). Linke Ökonomen, Soziologen oder Politiker, deren Thesen in der Wissenschaft ebenso heftig umstritten sind, behalten fast immer ihre neutralen Berufsbezeichnungen.
34. Die Biografie von Sahra Wagenknecht
Wagenknechts Artikel wird seit Jahren extrem vorsichtig editiert. Als sie noch in der Linkspartei war, wurden populistische Tendenzen kaum erwähnt. Erst seit sie mit dem BSW einen migrationskritischen Kurs fährt, versuchen linke Editoren plötzlich, sie als „nationalpopulistisch“ oder „rechts-offen“ zu framen. Hier sieht man live, wie Wikipedia-Autoren Biografien an aktuelle politische Interessen anpassen.
35. Schutz von Klimaforschern (Beispiel Stefan Rahmstorf)
Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf ist bekannt dafür, Kritiker in den sozialen Medien sehr scharf anzugehen. Versuche von Wikipedia-Nutzern, diese teils unwissenschaftlichen Social-Media-Fehden und Rügen, die er für sein Verhalten erhielt, in seinem Artikel zu dokumentieren, werden von einer Phalanx aus grün-nahen Admins sofort blockiert. Sein Artikel bleibt ein reines Loblied.
36. Die Definition von „Rassismus“
Im Artikel zu „Rassismus“ wurde in den letzten Jahren die klassische, biologisch-medizinische Definition weitgehend verdrängt. Stattdessen dominiert die aus US-Universitäten stammende, linke Theorie des „institutionellen und strukturellen Rassismus“. Das führt im Artikel so weit, dass die These gestützt wird, Rassismus könne rein definitionsgemäß nur von Weißen ausgehen.
37. Framing der Kernenergie
In der deutschsprachigen Wikipedia ist der Artikel zur Kernenergie im internationalen Vergleich extrem negativ gefärbt. Während die englische Wikipedia Kernkraft als CO2-arme Brückentechnologie beschreibt, dominieren im deutschen Artikel die Risiken, der Atommüll und die Katastrophen. Versuche, die internationale Renaissance der Kernkraft oder den IPCC-Bericht positiv einzubringen, werden blockiert.
38. Der Fall des Biologen Ulrich Kutschera
Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera geriet in die Kritik, weil er die Gender-Theorie aus biologischer Sicht scharf attackierte. Auf Wikipedia führte das dazu, dass seine gesamte wissenschaftliche Lebensleistung entwertet wurde. In seinem Artikel wird er primär als „ Kreationist“ (obwohl er Evolutionsbiologe ist) und „Homophob“ dargestellt. Seine wissenschaftlichen Argumente werden komplett ignoriert.
39. Unterdrückung von Kritik am „Öko-Landbau“
Der Artikel zum ökologischen Landbau liest sich wie eine Werbebroschüre der Grünen. Wissenschaftliche Kritik – etwa dass der Öko-Landbau durch geringere Erträge weltweit zu mehr Flächenverbrauch führt und somit dem Klima schadet, wird von der Wikipedia-Agrar-Community systematisch kleinbehandelt oder gelöscht.
40. Löschung von Artikeln über linke Netzwerke im Netz
Wenn versucht wird, Artikel über koordinierte linke Troll-Netzwerke (wie bestimmte linke Twitter-Blasen oder Antifa-Rechercheplattformen) anzulegen, werden diese fast immer wegen „fehlender Relevanz“ gelöscht. Existieren hingegen analoge Artikel über rechte Online-Netzwerke, gelten diese sofort als gesellschaftlich hochrelevant und schützenswert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ergänzung: Der Edit-War um den Artikel von Clemens Arvay. Man beachte die schiere Zahl der Edits, für die die Anzeigebeschränkung auf 500 gar nicht ausreicht (es sind etwa 1000 Edits!!!):


Was hatte Arvay Schlimmes getan? Er hatte ab 2020 die völlig überstürzte Zulassung/Entwicklung der modRNA-Präparate sachlich kritisiert. In der Folge wurde er nicht nur in den Medien, sondern auch im Wiki-Artikel zu seiner Person aufs Unflätigste heruntergeputzt. Das ging soweit, daß ihm seitens der Reviewer von Wiki nicht mal mehr der Status als "Biologe" gelassen wurde. Bis heute ist er dort nur als "Sachbuchautor" beschrieben. Wer dort "Biologe" eintrug, wurde von Wiki gesperrt und der Eintrag rückgängig gemacht. Dabei hatte er ein abgeschlossenes Biologie-Studium und sogar seine damalige Professorin wandte sich an Wiki, um zu bestätigen, daß er diesen "Titel" zu Recht trage. Es nützte nichts. Er wurde zerstört. Mit voller Absicht.

Das ist die wahre Macht von Wikipedia!

Und in dem Artikel finden sich haufenweise, nach den Regularien der Wikipedia eigentlich unzulässige Quellen, so Aussagen von Journalisten oder Zitate in Medien über Arvay, nicht aber die genannte Bestätigung der Professorin über seinen Status als Diplom-Biologe. Nein, was beispielsweise das angebliche "Faktenchecker"-Portal "Volksverpetzer" (mit 14 "ehrenamtlichen" Schreibern) über Arvay zu sagen hatte, ist natürlich für eine "Online-Enzyklopedie" viel wichtiger, und steht deshalb mit drin.


Am Ende sah Arvay für sich nur noch den Ausweg in den Suizid.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Bann von „Achgut“ als Quelle
Der liberal-konservative Blog Die Achse des Guten wurde in der deutschen Wikipedia auf die Liste der „nicht verlässlichen Quellen“ gesetzt und damit komplett als Beleg verbannt. Linke oder sozialistische Portale wie die taz oder das Jacobin-Magazin gelten dagegen weiterhin als absolut zitierfähig. So wird das Meinungsbild in politischen Artikeln systematisch nach links verschoben.

Das ist halt auch einfach nur ein Meinungsblog. Sie schreiben es ja selbst: "Die Inhalte dieses Informationsangebots stammen von den jeweils zum Artikel oder Text benannten Autoren. Diese sind für ihre Inhalte, die darin behaupteten Tatsachen und deren Richtigkeit sowie für die darin geäußerten Meinungen allein verantwortlich.". Eine Redaktion, die das gegenliest und überprüft gibt es offenbar garnicht. Dagegen hat die taz eine völlig andere Dimension an Professionalität.

2. Der Edit-War um die Werteunion
Beim Wikipedia-Artikel zur Werteunion gab es monatelange, erbitterte Bearbeitungskriege. Linke Autoren wollten die Gruppe im ersten Satz unbedingt als „rechtspopulistisch“ oder „völkisch“ brandmarken. Konservative Versuche, das in „wirtschaftsliberal“ oder „konservativ“ zu ändern, wurden von Admins blockiert, die am Ende die Einstufung als „rechts“ zementierten. Bürgerliche Positionen wandern so blitzschnell an den rechten Rand.

"Der 2017 gegründete Werteunion e. V. beanspruchte für sich, den „konservativen Markenkern“ der CDU und CSU zu vertreten." Zweiter Satz.

3. Kuschelkurs bei „Klimaaktivisten“
Bei Gruppen wie der Letzten Generation dominiert in der Wikipedia eine auffallend milde Sprache. Protestformen wie Straßenblockaden oder Farbanschläge werden dort als „ziviler Ungehorsam“ verpackt. Versuche von Kritikern, treffendere Begriffe wie „Nötigung“, „Gesetzesbruch“ oder „radikal“ in der Einleitung unterzubringen, wurden von den Admins direkt als „Vandalismus“ abgeblockt.

"Diese Protestformen werden von großen Teilen der Öffentlichkeit abgelehnt. Deutsche Gerichte haben Aktivisten in Strafprozessen oft wegen Nötigung verurteilt." Steht im ersten Absatz.

4. Rufschädigung in Biografien (Beispiel Boris Reitschuster)
Der Wikipedia-Eintrag des regierungskritischen Journalisten Boris Reitschuster wurde im Laufe der Zeit massiv umgeschrieben. Seine jahrzehntelange Arbeit als Leiter des Moskauer Focus-Büros wird im Text komplett in den Hintergrund gedrängt. Stattdessen wird er direkt in der Einleitung mit Kampfbegriffen wie „Verbreiter von Falschinformationen“ und „Verschwörungsmythen“ für den Leser diskreditiert.

Und was sollte da deiner Meinung nach hervorgehoben werden?
Kritisch ist vor allem, dass er offen Verschwörungserzählungen verbreitet hat. Damit hat er sich selbst diskreditiert.

5. Mundtot machen von Kritikern (Der Fall Markus Fiedler)
Der Filmemacher Markus Fiedler deckte in Dokumentationen die linken Netzwerke und die Macht von bestimmten Wikipedia-Admins auf. Die Quittung der Plattform folgte prompt: Artikel, die positiv auf seine Recherchen verwiesen, wurden gelöscht. Er selbst wurde in seinem eigenen Wikipedia-Eintrag sofort als Verschwörungstheoretiker abgestempelt, um seine Kritik unglaubwürdig zu machen.

Nie gehört. Und neben Wikipedia scheint ihn auch das ganze restliche Internet "zu zensieren". Jedenfalls spuckt Google nicht viel nützliches aus.

11. Das Verbot der „Jungen Freiheit“ als Quelle
Die Wochenzeitung Junge Freiheit gilt als Leitmedium des konservativen und neurechten Spektrums. In der deutschen Wikipedia wurde sie als „nicht verlässliche Quelle“ eingestuft und komplett für den Beleg-Apparat gesperrt. Auf der anderen Seite werden linksextreme oder vom Verfassungsschutz beobachtete Publikationen wie das Portal Anarchismus.at oder die marxistische Zeitung junge Welt in vielen politischen Artikeln klaglos als Zitierquelle geduldet.

So eine Liste gibt es meines Wissens nach überhaupt nicht. Zudem wird die Junge Freiheit deutlich seriöser behandelt als etwa der Achgut-Blog.

12. Schutz von Annalena Baerbocks Lebenslauf im Wahlkampf
Während des Bundestagswahlkampfs 2021 gab es massive Diskussionen um geschönte Angaben im Lebenslauf von Annalena Baerbock. Kritiker versuchten mehrmals, die nachgewiesenen Ungenauigkeiten und Plagiatsvorwürfe prominent im Wikipedia-Artikel unterzubringen. Der Artikel wurde jedoch von Admins extrem engmaschig überwacht, mehrfach für normale Nutzer gesperrt und die Kritik wurde im Vergleich zu Affären konservativer Politiker stark verharmlost oder in Untermenüs versteckt.

Im Vergleich zu welchen Affären von konservativen Politikern? Passagen für ein Buch abzuschreiben hat beispielsweise eine ganz andere Qualität, als eine gefälschte Dissertation einzureichen.

13. Das Dauer-Framing des Accounts „Kopilot“
Ein prominenter, langjähriger Wikipedia-Autor namens „Kopilot“ (im echten Leben Gerhard Sattler) stand jahrelang in der Kritik, Artikel zu politischen Themen gezielt zu manipulieren. Während er die AfD und konservative Akteure systematisch mit scharfen Kampfbegriffen überzog, korrigierte er Artikel über grüne und linke Politiker auffallend wohlwollend. Da er selbst einer linken Partei angehörte, war das ein offenes Geheimnis, das von der Wikipedia-Führung jedoch jahrelang toleriert wurde.

Und macht der das noch?

14. Der Begriff „Klimaleugner“ statt „Klimaskeptiker“
In Artikeln über Wissenschaft und Umweltpolitik hat sich in der deutschen Wikipedia der Begriff „Klimawandelleugner“ als Standard-Label für Kritiker etabliert. Konservative Autoren versuchten jahrelang, den neutraleren und im wissenschaftlichen Diskurs üblichen Begriff „Klimaskeptiker“ durchzusetzen. Die Wikipedia-Struktur blockierte dies mit dem Argument, das Wort „Leugner“ (historisch extrem negativ besetzt) sei präziser, für Kritiker ein klares sprachliches Framing im Sinne der Klimabewegung.

Naja, sowas wie einen Skeptiker gibt es in dem Bezug auch nicht: Molekülschwingung ist eine physikalische Tatsache. Dem ggü. kann man nicht skeptisch sein, man kann es nur leugnen. Insofern ist das sprachlich nur eine Korrektur.

15. Ungleiche Gewichtung von Sexismus-Debatten
Wenn konservative oder rechte Politiker in Sexismus- oder Verhaltensdebatten geraten (z. B. Rainer Brüderle 2013), widmet Wikipedia dem Vorfall oft riesige Abschnitte direkt im Hauptartikel. Geraten dagegen linke oder grüne Politiker in die Kritik (wie beim „Vergewaltigungs-Skandal“ der Linksjugend Solid in Hessen), wird das Thema auf Wikipedia entweder gar nicht erst zugelassen oder sprachlich so stark kontextualisiert, dass der politische Schaden für die Partei minimal bleibt.

Bei Rainer Brüderle stehen fünf Sätze dazu, zur Edathy-Affäre (SPD) gibt es gleich einen ganzen Eintrag. Außerdem hat sowas bei einem politischen Spitzenkandidaten auch nochmal eine ganz andere Dimension, als bei irgendeiner Jugendorganisation.

16. Fehlende Aufarbeitung sozialistischer Verbrechen
Selbst Wikipedia-Gründer Larry Sanger und Investigativjournalisten kritisierten, dass die Hauptartikel zu „Sozialismus“ und „Kommunismus“ zehntausende Wörter umfassen, aber die historischen Verbrechen, Hungersnöte und Völkermorde dieser Regimes kaum oder nur extrem oberflächlich behandeln. Während der Artikel zum Kapitalismus seitenweise Systemkritik enthält, liest sich der Artikel zum Kommunismus über weite Strecken wie ein theoretisches Werbeprospekt.

Sozialismus und Kommunismus sind keine Regime, sondern Gesellschaftsutopien. Und die Beiträge verweisen auch auf die jeweiligen Konkretisierungen in Form von Terror-Regimen (erster Absatz).

17. Die Definition von „Familie“
Im Artikel zum Thema „Familie“ gab es erbitterte Debatten. Konservative Autoren wollten die klassische Definition (Vater, Mutter, Kind) als biologisches und historisches Fundament im ersten Satz behalten. Die Wikipedia-Mehrheit setzte jedoch durch, das klassische Familienbild als „bürgerliches Konstrukt des 19. Jahrhunderts“ abzuwerten und moderne, queere sowie dekonstruktivistische Familienmodelle als den heutigen, fortschrittlichen Standard zu beschreiben.

Es gibt keine einheitliche Definition von Familie. Darum arbeit der Artikel auch mit einem breiten Beschreibungsansatz: "Familie bezeichnet soziologisch eine durch Partnerschaft, Heirat, Lebenspartnerschaft, Adoption oder Abstammung begründete Lebensgemeinschaft, meist aus Eltern oder Erziehungsberechtigten sowie Kindern bestehend, gelegentlich durch weitere, mitunter auch im selben Haushalt lebende Verwandte oder Lebensgefährten erweitert." Daran ist nichts falsch.
Wenn ich dich aber richtig verstehe, dann sollte eine Witwe mit Kind nicht mehr unter den Begriff "Familie" subsumiert werden? Und Homosexuelle ebenso wenig?

18. Die Verharmlosung von Linksextremismus im ÖRR
Wenn Journalisten des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks (ÖRR) nachweislich eine Nähe zur Antifa oder linksextremen Gruppierungen haben, wird dies in deren Wikipedia-Biografien fast nie erwähnt. Versuche, solche Verflechtungen unter Berufung auf Medienberichte einzubauen, werden von Administratoren sofort mit der Begründung „fehlende Relevanz“ oder „Boulevard-Schmutzkampagne“ gelöscht, um das Image des neutralen Journalismus zu schützen.

Wer hat denn eine solche Nähe und zu welchen Gruppen konkret? Mal davon ab, dass die Antifa ja nicht mal eine Organisation ist, sondern nur eine Aktion, die Faschismus ablehnt.

19. Das Verbergen von Kriminalitätsstatistiken bei Migration
In Artikeln zu Kriminalität und Migration in Deutschland gibt es eine strenge Zensur bei der Nennung von Nationalitäten. Wenn konservative Autoren offizielle Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) zur überproportionalen Kriminalität bestimmter Migrantengruppen einpflegen wollen, wird dies oft mit dem Argument blockiert, die Zahlen seien „rassistisch instrumentalisiert“ oder statistisch „nicht repräsentativ“. So wird die Realität im Artikel politisch korrekt weichgespült.

Weil das leider genau das Ziel ist. Kriminalität hat nichts mit der Herkunft und Migration zutun hat, sondern mit dem sozialen Umfeld. Schaut man sich die Statistiken der 90'er an, stellt man fest, dass nach dem Fall der Mauer die Kriminalität explodierte. Das Ostdeutsche exponentiell krimineller als die Westdeutschen waren, liegt einfach daran, dass sie ökonomisch abgehängt wurden, nicht weil ihnen Kriminalität in den Genen steckte. Aber genau das soll mit solche Zahlen suggeriert werden: Asylbewerber bringen eine kriminelle Kultur mit sich.

20. Die Löschung des Artikels zum „Gender-Wahn“
Der Begriff „Gender-Wahn“ oder die breite gesellschaftliche Kritik am Gendern wurde in der deutschen Wikipedia lange Zeit nicht als eigenständiges Phänomen zugelassen. Während Konzepte wie „Geschlechtergerechte Sprache“ riesige, positiv formulierte Artikel haben, wurden kritische Gegenbewegungen oder Umfragen, die zeigen, dass über 80 % der Deutschen das Gendern ablehnen, systematisch in die rechte Ecke gestellt oder als „populistische Kampagne“ abgetan.

Definitiv eine Nachlässigkeit! Allerdings verstehe ich nicht, wieso das jetzt "links" sein soll? Ist es nicht eher aus "rechter" Sicht positiv, wenn es keinen Beitrag gibt, der zeigt, dass russische Oligarchen und religiöse Fundamentalisten diese Gegenbewegungen finanzieren und anheizen?
Dabei belasse ich es mal.
 
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