Statt Social Media-Verbot: Innenminister sieht Verantwortung bei den Eltern

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Die Diskussion über Altersgrenzen für soziale Netzwerke nimmt auch in Deutschland weiter Fahrt auf. Vorreiter in diesem Bereich ist derzeit Australien, wo Plattformen wie TikTok oder Instagram Nutzern den Zugang erst ab 16 Jahren gestatten dürfen. Während Teile der Politik ähnliche Regeln fordern, lehnt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt staatliche Verbote jedoch bislang ab und setzt stattdessen auf die Verantwortung der Eltern.
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Eine logisch begründete Antwort von Dobrindt?! Was ist denn hier los? Hat der Orwellsche Komplex nicht genug Spendengelder locker gemacht? Eigentlich ist es doch simpel: Komplettverbot von Smartphones in Schulen und für alles andere sind die Eltern verantwortlich. Diskutabel wäre hier nur noch die Kooperation der Inhalteanbieter mit den Filterapps bzw. die Umsetzung auf den Plattformen.
 
Eine logisch begründete Antwort von Dobrindt?! Was ist denn hier los? Hat der Orwellsche Komplex nicht genug Spendengelder locker gemacht? Eigentlich ist es doch simpel: Komplettverbot von Smartphones in Schulen und für alles andere sind die Eltern verantwortlich. Diskutabel wäre hier nur noch die Kooperation der Inhalteanbieter mit den Filterapps bzw. die Umsetzung auf den Plattformen.
Dies, tausendmal dies.
Was richtiges vom Dobrindt? ISt heute Gegenteiltag? Dafuq?
 
Da wird nicht nach Verbot und Gesetz geschrien sondern es heißt "Eltern kümmert euch um eure Kinder", das ich das noch erleben darf 🥰.
Kein Kollateralschaden mit Zwangsauthentifizierung aller, macht gute Laune.
 
Eine logisch begründete Antwort von Dobrindt?! Was ist denn hier los? Hat der Orwellsche Komplex nicht genug Spendengelder locker gemacht? Eigentlich ist es doch simpel: Komplettverbot von Smartphones in Schulen und für alles andere sind die Eltern verantwortlich. Diskutabel wäre hier nur noch die Kooperation der Inhalteanbieter mit den Filterapps bzw. die Umsetzung auf den Plattformen.
Dobrindt ist erschreckender Weise einer der besseren Minister.
 
Klasse Dobrindt.. Haste dir billigen Applaus abgeholt... Eltern haben natürlich Verantwortung. Aber zu sagen „Dann sollen die Eltern halt besser aufpassen“ ist zu einfach.

Viele Eltern haben im Alltag gar nicht so viel Kontrolle. Kinder nutzen Social Media in Schulchats, bei Freunden, auf anderen Handys oder mit Zweitaccounts. Man kann nicht rund um die Uhr danebenstehen.
Dazu kommt: Social Media ist extra so gemacht, dass man möglichst lange dranbleibt. Likes, kurze Videos, Push-Nachrichten und endloses Scrollen ziehen Kinder immer wieder rein.

Darum reicht es nicht, alles auf die Eltern zu schieben. Eltern müssen begleiten und Regeln setzen, ja. Aber Plattformen, Schulen und Politik tragen genauso Verantwortung. Das Problem ist grösser als nur „schlechte Erziehung“.
 
Klasse Dobrindt.. Haste dir billigen Applaus abgeholt... Eltern haben natürlich Verantwortung. Aber zu sagen „Dann sollen die Eltern halt besser aufpassen“ ist zu einfach.

Viele Eltern haben im Alltag gar nicht so viel Kontrolle. Kinder nutzen Social Media in Schulchats, bei Freunden, auf anderen Handys oder mit Zweitaccounts. Man kann nicht rund um die Uhr danebenstehen.
Dazu kommt: Social Media ist extra so gemacht, dass man möglichst lange dranbleibt. Likes, kurze Videos, Push-Nachrichten und endloses Scrollen ziehen Kinder immer wieder rein.

Darum reicht es nicht, alles auf die Eltern zu schieben. Eltern müssen begleiten und Regeln setzen, ja. Aber Plattformen, Schulen und Politik tragen genauso Verantwortung. Das Problem ist grösser als nur „schlechte Erziehung“.
Er sagt doch gar nichts davon. Was er sagt ist: Staatliche Verbote von Social MEdia (via Alterverifikation) lehnt er ab und sieht stattdessen die Eltern in der Verantwortung.
Für die anderen Dinge haben wir btw schon Instrumente, um das in den Griff zu kriegen - diese isnd nur leider sehr langsam...
 
Klasse Dobrindt.. Haste dir billigen Applaus abgeholt... Eltern haben natürlich Verantwortung. Aber zu sagen „Dann sollen die Eltern halt besser aufpassen“ ist zu einfach.

Viele Eltern haben im Alltag gar nicht so viel Kontrolle. Kinder nutzen Social Media in Schulchats, bei Freunden, auf anderen Handys oder mit Zweitaccounts. Man kann nicht rund um die Uhr danebenstehen.
Dazu kommt: Social Media ist extra so gemacht, dass man möglichst lange dranbleibt. Likes, kurze Videos, Push-Nachrichten und endloses Scrollen ziehen Kinder immer wieder rein.

Darum reicht es nicht, alles auf die Eltern zu schieben. Eltern müssen begleiten und Regeln setzen, ja. Aber Plattformen, Schulen und Politik tragen genauso Verantwortung. Das Problem ist grösser als nur „schlechte Erziehung“.
Viele der heutigen Probleme beginnen bei Eltern und Erziehung der Staat ist nicht dein Erzieher
 
Klasse Dobrindt.. Haste dir billigen Applaus abgeholt... Eltern haben natürlich Verantwortung. Aber zu sagen „Dann sollen die Eltern halt besser aufpassen“ ist zu einfach.
Nein ist es nicht. Bin Vater und genau da endet es. Egal was da im Alltag so rumschwirrt, ob Kinder an Alkohol, Drogen, schlechte Gesellschaft kommen, du als Elternteil bist für sie verantwortlich. Ende.

Das heißt nicht dass Eltern alles überwachen können oder stets auf den Meter wissen müssen, wo ihre (älteren) Kinder sind. Und das heißt auch nicht dass man mit perfekter Erziehung alle Katastrophen verhindern kann, oder dass es diese überhaupt gibt. Da darf der kinderlose Teil der Gesellschaft gerne auch mal seine Erwartungen um 7 Meter zurückschrauben. Ändert aber nichts an der endgültigen Verantwortung der Eltern für ihre Kids.

Gegen ein SM Verbot hätte ich trotzdem nichts, aber einfach weil ich das alles nur scheisse finde. :fresse:
 
Viele der heutigen Probleme beginnen bei Eltern und Erziehung der Staat ist nicht dein Erzieher
Der Staat ist aber da um seine Brügerinnen und Bürger zu schützen. Wenn die Systeme darauf ausgelegt sind, dass der Schutz in den eigenen vier Wänden nicht ausreicht, muss er massnahmen ergreifen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nein ist es nicht. Bin Vater und genau da endet es. Egal was da im Alltag so rumschwirrt, ob Kinder an Alkohol, Drogen, schlechte Gesellschaft kommen, du als Elternteil bist für sie verantwortlich. Ende.

Das heißt nicht dass Eltern alles überwachen können oder stets auf den Meter wissen müssen, wo ihre (älteren) Kinder sind. Und das heißt auch nicht dass man mit perfekter Erziehung alle Katastrophen verhindern kann, oder dass es diese überhaupt gibt. Ändert aber nichts an der Verantwortung.

Gegen ein SM Verbot hätte ich trotzdem nichts, aber einfach weil ich das alles nur scheisse finde. :fresse:
Bin ich auch.. Und sehe das anders. Ja, meine Verantwortung ist es, meinem Kind einen guten Umgang mit den Medien beizubringen und vorzuleben. Ich kann aber nicht vollends kontrollieren was mein Kind online macht, wo es sich rumtreibt, in welche Algorithmen es reingezogen wird, etc... Ich denke es ist klar, worauf ich hinaus will.

Es braucht staatliche Kontrolle der Betreiber. Nicht der Kinder. Ich arbeite im Jugendzentrum und sehe es doch tagtäglich wie der grossteil der Eltern derer Kinder versagt, die zu uns kommen.

Warum ist denn SM für dich scheisse? Das hat ja n Grund. Genau der Grund prallt ungefiltert auf deine Kinder ein.
 
Dobrindt ist erschreckender Weise einer der besseren Minister.
:lol:War der Gut! Ich dachte, der Tag würde eher langweilig werden und dann kommst du mit dem Brüller um die Ecke :bigok: Der Dobi folgt in meiner Bestenliste gleich nach dem Andi, aber der hat sich klugerweise aus der Politik (und dem Land) verpisst, bevor es ihm juristisch an den Kragen gegangen wäre. Und Dobbi ist auch so eine Wurst: Wir verbieten die Einreise, aber nur, solange ihr nicht droht, gegen mein rechtswidriges Gesetz zu klagen. Ansonsten lassen wir euch still und heimlich rein. Bester Mann!
 
@MrSl

Ein Freund von mir hat bei seinen Kindern fast alles gesperrt am Handy, da ist nichts mit SM.
Er kann noch nicht mal Bilder in WA verschicken geschweige denn machen.
Ja der Staat muss auch was tun, aber den Kindern ein Handy geben das offen ist wie ein Scheunentor ist auch zuleicht gesagt.
Heute kann man doch Im Kindermodus oder wie das heißt doch wirklich alles sperren.

Und für die Profis kommen Listen in die FB und ein dauerhaftes VPN nach Hause, dann geht auch draußen nichts am Handy.

Ich sage, beide Seiten müssen was tun. Nur die meisten Eltern haben da einfach kein Bock/Zeit sich damit zu befassen.

Und brauchen Kinder unter 14 Jahren wirklich ein Handy?
Wie sind wir groß geworden?
Reicht da nicht auch ein altes Handy und kein Smartphone? Mehr als erreichbar müssen sie wirklich nicht sein
 
Zuletzt bearbeitet:
Und brauchen Kinder unter 14 Jahren wirklich ein Handy?
Wie sind wir groß geworden?

Im Prinzip dreht sich die Diskussion doch genau darum. Was ist ein Smartphone ohne Social Media? Ob du jetzt Smartphones für unter 14 Jährige verbietest oder Social Media ist Jacke wie Hose.

Um den Bürger zu schützen sollte man erstmal die öffentliche Sicherheit wieder herstellen

Deutschland ist eines der sichersten Länder dieser Welt. Selbst in Luxemburg ist die Rate um mehr als 50% höher...
 
Zuletzt bearbeitet:
Will es ja nicht verbieten, da will ich eher die Eltern ansprechen.
 
Eh, warum gibt es ein Alkoholverbot?
Bitte streicht das mal.
Können doch die Eltern besser auf die Kinder aufpassen.

Nur Idioten, die da in Berlin sitzen!

Kleine Anekdote:
Unfähige Mutter sitzt mit einem 3 jährigen, der aufgeweckt ist und beschäftigt werden will, auf der Fähre in Hamburg, wie es viel zu erleben gibt. Sie hat keine Lust sich um das Kind zu kümmern, drückt ihm ihr Telefon in die Hand.
Innerhalb von 1min hat er herausgefunden, das man Kontakte verschieben kann und dann immer eine roter Mülleimer auftaucht. :) die Mutter hatte es nicht bemerkt, also löscht er fleißig die Kontakte. Bis diese Unfähigkeit hat ihn anmeckert. Also bitte. Das Thema gehört zum einen verboten und zum andern massiv aufgeklärt !
Ich war sehr amüsiert bis die ihn halt anmacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Staat ist aber da um seine Brügerinnen und Bürger zu schützen. Wenn die Systeme darauf ausgelegt sind, dass der Schutz in den eigenen vier Wänden nicht ausreicht, muss er massnahmen ergreifen.
Der Staat ist aber nicht für die Erziehung zuständig, das sind die Eltern.
Wenn der Staat zu sehr eingreift, verstößt das wieder gegen das Grundgesetz, z.B. Artikel 2 Abs. 1
 
Die haben aber die Erziehungshoheit. Und die gesetzlich einschränken wäre viel schwieriger, als ein Social Media Zugang ab 14/16. Weil letzteres kann man problemlos unter den Jugendschutz subsumieren.
Eigntlich gehört es verboten absolut Schwachsinnigen Content zu verbreiten. Ich denke das wäre einfacher zu handeln :d [ironie /off]
 
Der Staat ist aber nicht für die Erziehung zuständig, das sind die Eltern.
Der Staat betreut ja auch Alkohol- und Drogensüchtige und schafft Programme dafür, investiert in Prävention, etc.. Social Media Sucht und deren Folgen sind nicht minder Schlimm für die Psyche junger Kinder. Also geht das Thema weit über Erziehung hinaus. Warum ist das eine Eingreifen okay, beim anderen aber nicht?

Dann können wir ja auch Drogenverbote wegen zu viel staatlicher Einmischung einfach aufheben. Sollen die Eltern sich doch kümmern, dass die Kids keine Drogen nehmen.

Hast du dir den zweiten Satz des Art. 2 GG mal durchgelesen? "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden."

Menschen sind im Bezug auf Social Media aber vor körperlicher Unversehrtheit nicht ausreichend geschützt.
 
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Der Staat betreut ja auch Alkohol- und Drogensüchtige und schafft Programme dafür, investiert in Prävention, etc.. Social Media Sucht und deren Folgen sind nicht minder Schlimm für die Psyche junger Kinder. Also geht das Thema weit über Erziehung hinaus. Warum ist das eine Eingreifen okay, beim anderen aber nicht?

Dann können wir ja auch Drogenverbote wegen zu viel staatlicher Einmischung einfach aufheben. Sollen die Eltern sich doch kümmern, dass die Kids keine Drogen nehmen.
Prävention schön und gut. Aber bei Social Media geht es auch um Informationen, wenn du eine entsprechende Sperre durchsetzt muss jeder Social Media Nutzer und jeder Forennutzer eindeutig identifizierbar sein, ein Traum für jede politische Verfolgung.
 
Prävention schön und gut. Aber bei Social Media geht es auch um Informationen, wenn du eine entsprechende Sperre durchsetzt muss jeder Social Media Nutzer und jeder Forennutzer eindeutig identifizierbar sein, ein Traum für jede politische Verfolgung.

Jaaaahh.. Weil das ja auch die einzige Möglichkeit wäre... Nur weil das die aktuell diskutierte "Lösung" ist, muss man sie ja nicht umsetzen. Man kann doch nach alternativen Möglichkeiten suchen.

Nicht immer gleich das Lied von der Allgegenwärtigen Überwachung singen.
 
Also geht das Thema weit über Erziehung hinaus. Warum ist das eine Eingreifen okay, beim anderen aber nicht?

Populismus. Die CSU zieht ja durchaus Vorteile aus der Situation so wie sie jetzt ist. Nur die AfD ist mit Social Media noch effektiver.

Prävention schön und gut. Aber bei Social Media geht es auch um Informationen, wenn du eine entsprechende Sperre durchsetzt muss jeder Social Media Nutzer und jeder Forennutzer eindeutig identifizierbar sein, ein Traum für jede politische Verfolgung.

Dann würde es einfach ein Gesetz geben, was die Tech-Bros zum Rausrücken ihrer Daten verpflichtet. Die wissen eh schon alles. Als ob man sich extra die Mühe machen müsste, sowas staatlich noch anlegen zu müssen.
 
Weit davon entfernt... Aufzeigen doppelmoralischer Auslegungen für die gleichen Belastungen für Gesundheit und das Gesundheitssystem.

Beim einen ist der Staat für den Jugendschutz verantwortlich, beim anderen wird das auf die Eltern verlagert. Sehe ich nicht..
 
Populismus. Die CSU zieht ja durchaus Vorteile aus der Situation so wie sie jetzt ist. Nur die AfD ist mit Social Media noch effektiver.



Dann würde es einfach ein Gesetz geben, was die Tech-Bros zum Rausrücken ihrer Daten verpflichtet. Die wissen eh schon alles. Als ob man sich extra die Mühe machen müsste, sowas staatlich noch anlegen zu müssen.
Dann müsste man den ÖRR auch ab 16 machen er nutzt ja den Linken und Grünen :P

Nachdem die TechBros nicht in Deutschland sitzen ist das nicht so einfach. Aber ich sage nur Vorratsdatenspeicherung für den Kinderschutz? Wieviele Pädos haben Sie damit gefangen und wieviel Beifang?
 
Eh, warum gibt es ein Alkoholverbot?
Bitte streicht das mal.
Können doch die Eltern besser auf die Kinder aufpassen.
Ganz schlechter Vergleich... Auch beim Thema Alkohol haben die Eltern eine tragende Rolle: zwischen 14 und 16 Jahren können die Eltern im Beisein entscheiden, ob der Jugendliche leichten Alkohol in der Gaststätte konsumieren darf oder nicht. Ohne Zustimmung der Eltern darf der Wirt nichts ausschenken.
Das gleiche mit dem Ausgehen: bis 18 Jahre können die Eltern entscheiden, ob das Kind bzw. der Jugendliche unter ihrer Aufsicht länger als im Jugendschutzgesetz vorgesehen außer Haus bleiben darf.
 
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