Google-Speicher: 15 GB nur noch mit Telefonnummer

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Nachdem Google neuen Konten jahrelang 15 GB kostenlosen Speicher spendiert hatte, wird dieses Kontingent nun offenbar nicht mehr in jedem Fall automatisch gewährt. Bei neuen Konto-Registrierungen stehen ohne hinterlegte Telefonnummer zunächst nur noch 5 GB für Gmail, Drive und Fotos zur Verfügung. Das volle Gratisvolumen wird erst freigeschaltet, wenn das Konto per Rufnummer verifiziert wird.
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Ja, das Einfordern einer Telefonnummer wird immer "beliebter". Auch Microsoft nervt seit Monaten beim Start von Windows, daß man doch unbedingt noch die Telefonnummer im M$-Konto hinterlegen solle. Natürlich "für mehr Sicherheit", was sonst? Das würden die je Niiieee benutzen, um ihre Nutzer besser überwachen zu können? Etwa durch Verknüpfen von Aktivitäten bei denen dann die Nummer zur Identifikation benutzt
wird!

Nen Telefonsupport hat Microsaft ja ohnehin nicht mehr, oder? Und "früher" hatte man mit einer teuren Retail-Version auch nur zwei Anrufe "frei".
 
Ja, das Einfordern einer Telefonnummer wird immer "beliebter". Auch Microsoft nervt seit Monaten beim Start von Windows, daß man doch unbedingt noch die Telefonnummer im M$-Konto hinterlegen solle. Natürlich "für mehr Sicherheit", was sonst? Das würden die je Niiieee benutzen, um ihre Nutzer besser überwachen zu können? Etwa durch Verknüpfen von Aktivitäten bei denen dann die Nummer zur Identifikation benutzt
wird!

Nen Telefonsupport hat Microsaft ja ohnehin nicht mehr, oder? Und "früher" hatte man mit einer teuren Retail-Version auch nur zwei Anrufe "frei".
Ich gebe denen keine Telefonnummer an und werde es auch nie tun. Damit kann man auch ein Geschäft machen ... aber, so was tut man ja nicht, Nutzerdaten verkaufen ... :d
 
Bei Aldi-Talk prepaid gibts für 10€ guthaben aufladen pro Jahr ne sim karte, irgendein 80€ handy dazu und ab damit in die Schublade. Hatte auch schon 2 verpasste Anrufe :-)
 
Nein, Google will die Telefonnummer ja nur damit man die 15GB "nur einmal pro Person" erhalten kann.
Zweitaccounts sollen so auf 5GB limitiert werden.
Macht doch total Sinn. Der Kunde soll ja schließlich was bezahlen wenn er mehr Platz braucht... nicht einfach einen zweiten Account machen.
 
Nö. Die wollen wirklich die Nummer!

Versuch mal, einen Google-Account (etwa für Youtube) ohne Smartphone zu erstellen! Das geht genau bis zu dem Punkt, wo man einen QR-Code scannen soll....



....und nein QR-Scanner am PC nützen nichts. Wenn man den Link im Browser öffnet, kommt das hier:
 

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Bei Aldi-Talk prepaid gibts für 10€ guthaben aufladen pro Jahr ne sim karte, irgendein 80€ handy dazu und ab damit in die Schublade. Hatte auch schon 2 verpasste Anrufe :-)
Tjo, musst aber schon im dubiosen Callshop mit Goldhandelslizenz im Bahnhofsviertel aktivieren lassen für ein Trinkgeld... sonst hast davon eher nix.
 
Kostenlose Konten lassen sich für Spam, automatisierte Registrierungen oder als billiger Ausweichspeicher nutzen. Eine Telefonnummer erschwert solche Muster,
Das ist 100%ig nicht der Grund wieso google das einführt und ich unterstelle einfach mal, dass euch das auch bewusst ist. Es werden auch alte Bestandskunden seit Monaten bis Jahren massiv dahin gedrängt ihre Rufnummer zu hinterlegen.
Es spielt dabei absolut keine Rolle ob oder wie viel der Dienste man nutzt oder ob man den Speicher jemals verwendet hat.

Google pervertiert das ganze sogar soweit, dass man "zum Schutz" mancher Konten gezwungen werden soll eine Rufnummer zu hinterlegen. Tut man das "nach login" nicht, kommt man nicht mehr in sein Konto. Irgend eine Nummer, egal welche - das Konto hat bisher keine! Es geht um Daten, nicht um Sicherheit - ging es denen nie, sonst würde man die Logins an sich komplett anders designen.
(Das Konto meiner Mutter btw - ich habe es daraufhin beerdigt. Sie nutzt keine google DIenste mehr, fertig. Löschen kann ich es nicht, da ich nicht mehr rein komme, außer ich verknüpfe es mit irgend einer Telefonummer, egal aus welchem Land ...)

Alle US Dienste geiern unfassbar nach den Rufnummern, egal ob nun google, Amazon oder Microsoft.
 
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Tjo, musst aber schon im dubiosen Callshop mit Goldhandelslizenz im Bahnhofsviertel aktivieren lassen für ein Trinkgeld... sonst hast davon eher nix.
geht ja nicht drum anonym zu sein, sondern nicht ausgespäht zu werden.
 
Die Konzerne wollen nur eins: Die Daten der Leute.
Einfach mal die AGB der Onlinespeicher durchlesen.
Egal, ob Google, Onedrive etc. etc.
Da steht i.d.R. so etwas drin, das man durch das Hochladen von Daten den Konzernen automatisch ein Nutzungsrecht an den Daten einräumt.
Und die Daten werden auch regelmäßig gescannt nach lt. AGB verbotenen Daten.
Und natürlich haben Admins bei den Diesten auch Vollzugriff auf die Daten oder können sich Vollzugriff verschaffen.

Ich kann daher nur dringend dazu raten, so etwas wie Onedrive, Google Drive etc. NICHT zu nutzen!
Wer eine Fritzbox hat, kann sich auch selbst einen Onlinespeicher einrichten:
Einfach eine USB-Festplatte an die Fritzbox anschließen und dann eine entsprechende Freigabe einrichten.
Da ist man dann selbst Herr über seine Daten und nicht irgendwelche fremden Konzerne.
Und man bestimmt auch selbst mit der Festplattengröße, wieviel Speicher man hat.
Da kann man auch eine 30 TB-Festplatte anschließen und muß sich nicht mit lächerlichen 5 oder 15 GB abspeisen lassen.
Und gratis bis auf die Anschaffungskosten der Festplatte ist es auch.
Und keiner kann einem den Zugang zu den Daten sperren.
Und man macht sich nicht nackig gegenüber fremden Konzernen und muß da auch keine Adresse, Telefonnummer, Namen, Email-Adresse o.Ä. hinterlegen.
 
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Die Leute sind diesbezüglich unbelehrbar. Gefühlt ist es >90% der Leute einfach komplett egal. Zumindest so lange, bis das Kind in irgend einer Form in den Brunnen gefallen ist und es sie auf einmal persönlich betrifft.
Dann ist das Geschrei riesig, nur leider hilft das im Falle von z.B. frittierten Google Konten auch nicht mehr und diese "Einzelfälle" saufen dann im Netz dementsprechend ab (oder werden bei reddit gelöscht, hoho :fresse: ).
Kategorie: Lernen durch Schmerz.
Stehen die Leute in irgend einer Art und Weise in der Öffentlichkeit wird medial auf die (a)Sozialmedia Kacke gehauen und die Konzerne handeln/"helfen". Jeder andere ist geliefert.

Ist doch das Gleiche mit ausufernder Überwachung. So lange man es nicht greifen kann, es einen nicht direkt und persönlich trifft, so lange juckt es den Großteil der Leute nicht und sollten die Systeme eines Tages missbraucht werden, ist das Gejammer riesig. Konnte ja keiner ahnen blablabla :rolleyes:
Nur ist es dann halt zu spät...

Passend zu Google:
 
Ich kann daher nur dringend dazu raten, so etwas wie Onedrive, Google Drive etc. NICHT zu nutzen!
Wer eine Fritzbox hat, kann sich auch selbst einen Onlinespeicher einrichten:
Einfach eine USB-Festplatte an die Fritzbox anschließen und dann eine entsprechende Freigabe einrichten.
Da ist man dann selbst Herr über seine Daten und nicht irgendwelche fremden Konzerne.
Und man bestimmt auch selbst mit der Festplattengröße, wieviel Speicher man hat.
Da kann man auch eine 30 TB-Festplatte anschließen und muß sich nicht mit lächerlichen 5 oder 15 GB abspeisen lassen.
Und gratis bis auf die Anschaffungskosten der Festplatte ist es auch.
Und keiner kann einem den Zugang zu den Daten sperren.
Und man macht sich nicht nackig gegenüber fremden Konzernen und muß da auch keine Adresse, Telefonnummer, Namen, Email-Adresse o.Ä. hinterlegen.
Gibt's denn aber eine richtig realistische Open Source alternative?

Nextcloud finde ich schon wieder schwierig, da es keine richtige Backup - Funktion gibt.
Und auch bei Synology und Qnap wird immer geraten, am besten nur mit VPN nutzen, was schon wieder Komforteinbußen bedeutet.
 
Die Konzerne wollen nur eins: Die Daten der Leute.
Einfach mal die AGB der Onlinespeicher durchlesen.
Egal, ob Google, Onedrive etc. etc.
Da steht i.d.R. so etwas drin, das man durch das Hochladen von Daten den Konzernen automatisch ein Nutzungsrecht an den Daten einräumt.
Meines Wissens gehen etwa Fotos bei Facebook nach dem Hochladen sogar in den Besitz von FB über.
Mir sind zwar keine Fälle bekannt, wo FB dann das öffentliche verwenden solcher Fotos durch den eigentlichen Urheber je beanstandet hätte, aber das ist schon heftig!

Wer eine Fritzbox hat, kann sich auch selbst einen Onlinespeicher einrichten:
Einfach eine USB-Festplatte an die Fritzbox anschließen und dann eine entsprechende Freigabe einrichten.
Da ist man dann selbst Herr über seine Daten und nicht irgendwelche fremden Konzerne.
Ist allerdings auch eine extrem lahme Methode.

Hab das gerade mit meiner neuen Fritzze durch, die groß mit "USB3.0" und "FritzNAS" wirbt. Benutzt man das dann aber so, wie es AVM vorsieht, kommt man nicht über Datenraten von 27MB/s hinaus, egal wie schnell die angeschlossene Platte ist. Und das wohlgemerkt im heimischen LAN. Für online mag das aber dennoch erst mal reichen. Der bessere Weg ist ein eigenes, echtes NAS. Dann den Zugang mit DynDNS realisieren, und gut. Da weiß man, wo die Daten sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar ist das lahm, aber man muss die Platte ja nicht im LAN befüllen, sondern kann die einfach an der FB abstöpseln, an den PC anstöpseln und da dann befüllen.
Und dann zurück an die FB, damit man online Zugang hat.
 
Und auch bei Synology und Qnap wird immer geraten, am besten nur mit VPN nutzen, was schon wieder Komforteinbußen bedeutet.
Willst du Sicherheit oder Komfort? Denn beides ist gewissermaßen ein Widerspruch insich. Grundsätzlich. Immer. Überall.
Man kann nur Kompromisse zwischen beiden machen.

Wenn man sowas wie Google Drive nutzt, hat man sich für Komfort entschieden und die Sicherheitsfrage komplett abgegeben. Google wird sich schon irgendwie drum kümmern.

Wenn man sowas selbst hosted, kannst du dich entscheiden, wie dus haben willst. Es zwingt dich niemand dazu deine Nextcloud oder Synologie nur per VPN erreichbar zu machen. Du kannst die auch direkt einfach nur via Account-Passwörter geschützt ins Netz stellen. Ist dann halt weniger sicher, aber komfortabler. Oder du willst halt mehr Sicherheit, dann machst du das halt nur per VPN zugreifbar, das kostet aber halt ein bisschen Komfort.
Und um Backups musst du dich dann natürlich sowieso auch selber kümmern.

Oder du suchst dir einen anderen Anbieter, der dir solche Clouddienste anbietet. Kostet dann aber idR halt Geld. Aber wie immer: Wenn was "umsonst" ist, gibts irgendwo einen Haken. Niemand bietet dir irgendwas für wirklich "umsonst" an.
 
Solange hier Äpfel mit Birnen vergleichen werden und sich dann beschwert wird das die Birne nicht nach Apfel schmeckt hats eh kein Sinn.
Eine Plattform ist ein Datendealer. Eine Software ist keine Plattform.
 
Cloudspeicher haben halt den Vorteil, daß sie so schnell sind, wie es das jeweils benutzte Netz zuläßt. Und zwar lesend wie schreibend. Das kann auch mobil wichtig werden, wenn man etwa seine Fotos direkt hochladen läßt, um sie nicht nur auf dem Handy zu haben. Und die sind ja heute recht groß.
Auch die Ausfallsicherheit ist zumindest theoretisch größer, da die Daten redundant gespeichert werden. Darum muß man sich dann bei eigenen Speichern selber kümmern. In der Praxis können Clouddienste aber eben auch nicht erreichbar sein, gehackt werden oder von jetzt auf gleich den Betrieb einstellen. Und das Datenabgreifen ist natürlich das größte Problem.
 
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