Storage-Krise: SSD- und HDD-Hersteller sichern KI-Kunden bis 2029 ab

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Mit Lieferverträgen von bis zu fünf Jahren erreicht der KI-Boom endgültig auch den Storage-Markt. SanDisk, Western Digital und Seagate sichern großen Kunden SSD- und HDD-Kapazitäten über mehrere Jahre zu. Teilweise reichen die Vereinbarungen und Planungen bis 2028 und 2029. Aus einem Markt, der lange stark von kurzfristigen Zyklen lebte, wird ein strategischer Teil der KI-Infrastruktur.
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Dies bedeutet für den Verbraucher, dass man vor 2028 nicht mehr mit bezahlbaren Festplattenspeicher (gilt wohl auch für Arbeitsspeicher) rechnen kann.

2028 und 2029 könnte es sich langsam wieder normalisieren. Die Betonung liegt auf könnte
😢😭
 
Also zen6 überspringen weiter bei am4 und ddr4 bleiben und hoffen das bis am6 und zen7 die Preise wieder fallen. Bis dahin hat China Taiwan angegriffen und die TSMC haben ihre Werke gesprengt und sämtliche Halbleiter gehen dann in die Rüstung Industrie.

Ja ich sehe eine rosige Zukunft für uns PC Bastler.
 
Was ist mit Micron? Oder haben die sich etwa schon die Finer verbrannt?

Zusichern heißt doch erstmal nichts?
  1. Rahmenvertrag (Framework Agreement) Ein Rahmenvertrag legt die allgemeinen Bedingungen (wie Preise, Zahlungsbedingungen, Lieferkonditionen und Qualitätsstandards) für zukünftige Einzelabschlüsse fest. Die rechtliche Bindung bezüglich einer konkreten Menge entsteht erst durch die Erteilung eines Einzelauftrags. - so würde ich das interpretieren.
Also erstmal nur heiße Luft wie bei Micron und OpenAI schätze ich mal?
 
Ups, jetzt kommt noch SSD und HD Speicherkrise dazu ... dann werden die Preise in den nächsten Wochen wohl ins Astronomische steigen. Zum Glück habe ich mich letztes Jahr eingedeckt. Also auf 2029 neues System verschieben, so mein Plan. Wenn es so weitergeht, dann überspringe ich ZEN 6, Intel Next Gen und AMD oder NVIDIA Grafikkarten Next Gen :fresse2:
 
Joa. Man gräbt dem PC Markt das Wasser ab. Alles muss in die Cloud! Cloud Office und bald auch Cloud Gaming! Cloud PC als Abo. Nie wieder neue GPUs kaufen müssen. Einfach mehr GPU Leistung dazubuchen... Besitzen ist heute, die Zukunft heißt abonnieren!

Willkommen in der Endphase der Blase. Entweder steuern wir in die neuen Geschäftsfelder der cloud-basierten Thin Clients oder die Blase platzt und es wird ein paar Verlierer und Insolvenzen geben und es gibt Verschiebungen bei den Eigentümern der Fabs.

Oder die vielleicht schönere Variante: Jemand geht nicht all-in beim Cloud Markt und hält den traditionellen Servermarkt am Leben wodurch hoffentlich auch der Heim-PC Markt weiterleben kann.

Wobei ich denke, dass die Endphase noch einen Part 2 bekommt. Ich glaube noch nicht so recht, dass Laptops in Büros so schell aussterben werden. Also vielleicht noch ein Lichtblick und letzter Rettungsanker für nicht-industrielle Rechner.

Da hoffe ich lieber auf das positive Ende (für uns) wo der Markt mit günstigem RAM und SSDs geflutetet wird. :d
 
Seltsam, lese ich nicht seit Anbeginn der Speicher-Krise dass die Hersteller langfristige Verträge nicht abschließen wollen?
 
Joa. Man gräbt dem PC Markt das Wasser ab. Alles muss in die Cloud! Cloud Office und bald auch Cloud Gaming! Cloud PC als Abo. Nie wieder neue GPUs kaufen müssen. Einfach mehr GPU Leistung dazubuchen... Besitzen ist heute, die Zukunft heißt abonnieren!
Genauso wie die Sitzheizung bei BMW.
Der Kunde muss mit allen Mitteln dazu gezwungen werden monatlich für irgend einen Schei$$ zu zahlen, am besten für ewig.
In der Firma kommen nun auch schon Ankündigungen zum Cloud Office und Infosessions werden angeboten.
Bin nur gespannt mit welchen Endegeräten wir dann im Cloud Office schaffen werden.
Wahrscheinlich 13" Schiefertablets mit Apple iKreide.
 
Seltsam, lese ich nicht seit Anbeginn der Speicher-Krise dass die Hersteller langfristige Verträge nicht abschließen wollen?

Könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Speicherhersteller den Peak jetzt sehen und sich die aktuellen Konditionen noch möglichst lange sichern wollen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt :d
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Fraglich finde ich auch die Aussagen von WD und Seagate. HDDs sind doch im Bezug auf Agentensyste ziemlich nutzlos. Viel zu langsam.

Wenn bei "agentische KI Systemen" Daten und Kontext zwischengespeichert wird, geht es eigentlich immer darum, dass der RAM grade zu klein ist. Als alternative zum RAM kann man hier auf SSDs setzten. Aber doch nicht auf HDDs. Was nützt mir hier eine 30TB HDD? Bei den Datenraten einer HDD dauert es ewig die 30TB zu beschreiben und auszulesen.
Das nimmt man zum archivieren von Trainingsdaten die man sich (illegal) im Netz zusammengesucht hat. Aber für "agentische KI Systeme" sind die nutzlos.

Der Hinweis auf auf die aktuelle Fokussierung auf "agentische KI Systeme" könnte eher ein Hinweis darauf sein, dass die große Trainingszeit vorbei ist. Die Fortschritte durch Training alleine sind schon seit längerem eher gering. Von AGI im Sinne von "Artificial General Intelligence" spricht grade keiner mehr.

Ich sehe nicht wo HDDs da zukünftig eine so wichtige Rolle spielen sollen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wär die einzige Erklärung, ja, wenn sie jetzt das 4x verlangen können möchten sie das dauerhaft tun

Wollen wir hoffen das es nicht funktioniert
 
Bis dahin hat China Taiwan angegriffen und die TSMC haben ihre Werke gesprengt und sämtliche Halbleiter gehen dann in die Rüstung Industrie.
Das könnte schneller passieren, als wir uns heute vorstellen können. Es würde mich nicht wundern, wenn der Orange bei seinem Besuch diese Woche Taiwan an China verschachert, damit Xi ihm bzgl. des Iran hilft. Dem ist alles zuzutrauen und der Rest der Welt muss darunter leiden.
Also erstmal nur heiße Luft wie bei Micron und OpenAI schätze ich mal?
Das kann durchaus sein, man kennt ja die genauen Bedingungen dieser Liefervereinbarungen nicht und weiß auch nicht, wer die konkreten Vertragspartner sind, kann also auch deren Insolvenzrisiko nicht einschätzen.
Von AGI im Sinne von "Artificial General Intelligence" spricht grade keiner mehr.
Weil man die mit dem was heute als KI bekannt ist, auch nie erreichen wird, da es nur eine sehr komplexe Wahrscheinlichkeitsrechnung ist, aber keinerlei Verständnis von Zusammenhängen hat. Intelligence steht im englischen eben nicht nur für Intelligenz, sondern auch für Information und große Mengen an Informationen kann die KI eben recht gut verwalten.
 
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