12 P-Kerne im Benchmark: Intels Core 9 273PQE zeigt, was er kann

Um ehrlich zu sein... Ich hätte lieber 12P Cores fürs Gaming als 8P und einen haufen E Cores.
Ist halt immer eine Frage des Einsatzgebietes, der Vernunft und was man selber will ohne ersteren beiden Argumenten.
Generell sind gemische little.BIG Konzepte schon intressant und haben ihre Berechtigung, und auch unter Windows und Linux, gibt es schon einige Hintegrundprozesse, für die die E-Kerne gut genug sind.

Allerdings finde ich hat es Intel ein bisschen übertrieben. Die sowohl bei Raptor Lake (Refresh) als auch Arrow Lake (Refresh) 8P + 16E Kerne im Vollausbau, macht fast nur fürs Compiling Sinn, aber weder fürs Gaming noch für Videobearbeitung.

Grosses Compute-Tile: 10P + 8E im Vollausbau, und darunter dann 10P + 4E (II. Wahl), 8P + 8E (III. Wahl), 8P + 4E (IV. Wahl)
Kleines Compute-Tile: 6P + 8E im Vollausbau, und darunter dann 6P + 4E (II. Wahl), 4P + 8E (III. Wahl), 4P + 4E (IV. Wahl)
Double-Tile Konfigurationen: 12P + 16E (2x 6P + 8E fürs Compiling), 12P + 8E (2x 6P + 4E als II. Wahl) und 12P + 4E (6P + 4E & 6P ohne E als III. Wahl)

Würde ich viel besser finden.
 
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Würden nicht 2 oder 4 e cores für Windows Prozesse reichen? Finde die Verteilung auch völlig daneben. 12+2 wäre doch ne gute Gamer CPU. Und die 12 P Cores mit massig Cache versorgen.

Finde das Konzept an sich auch nicht schlecht, aber AMD schafft es trotzdem, die weitaus höhere Effizienz zu liefern.
 
Würden nicht 2 oder 4 e cores für Windows Prozesse reichen?
Die e-Kerne sind ja nicht nur für Windows Hintergrundprozesse. Die sind dafür da die Multithreadperformance zu steigern, denn schon bei Alder Lake hat ein Cluster von 4 e-Kernen den gleichen Platz wie ein P-Kern eingenommen und bei Volllast etwa die gleiche Leistungsaufnahme wie ein P-Kern, aber grob die doppelte Leistung.
aber AMD schafft es trotzdem, die weitaus höhere Effizienz zu liefern.
Vielleicht bei Games und da vor allem bei den X3D Modellen, aber sonst ist Arrow Lake vorne:

Arrow Lake 285K Power Limit Skalierung.png
 
Vielleicht bei Games und da vor allem bei den X3D Modellen, aber sonst ist Arrow Lake vorne:

Anhang anzeigen 1196072

Wie kann es da sein das Zen5 im nahezu gesamten "normalen" Desktopbereich zwischen 55W und 120W unter Zen4 liegt?

Vorteile zeigt da Zen5 nur im Mobile-Beeich bis 55W und dann vorallem wieder im Overclocker-Bereich über 120W.

Aber auch da erscheint mir der Vorsprung im Vegleich zu gering, immerhin hat Zen5 grössere L1 Caches mit 80KB statt 64KB, und sechs statt vier ALUs, das sollte doch eigentlich mehr bringen.

Cinebech ist zwar nur einer von vielen Benchmarks, aber würde schon mehr von Zen5 erwarten.
 
Wie kann es da sein das Zen5 im nahezu gesamten "normalen" Desktopbereich zwischen 55W und 120W unter Zen4 liegt?
Wo kommt diese Aussage her?
Cinebech ist zwar nur einer von vielen Benchmarks
Leider habe ich nur für Cinebench die entsprechenden Daten, wer dies mit anderen Benchmarks machen möchte, soll das gerne machen. In Reviews sind solche Tests aber eben leider die Ausnahme, auch wenn sie eine viel bessere Aussage über die Effizienz liefern als nur die Leistungsaufnahme und Punkte bei maximaler Auslastung und hohen Power Limits, womöglich sogar mit dem Allore Overclock welches bei machen Boards im entsprechenden Profile aktiv ist.
 
So wurde es von Computerbase ermittelt und am Ende kommen ja bei beiden CPUs aus dem gleichen Fertigungsprozess, so dass da keine Wunder bzgl. der Effizienz zu erwarten sind. Am Ende ist eben der Fertigungsprozess, nach dem Betriebspunkt (als bei welchem Takt die CPU arbeitet) der wichtigste Faktor für die Effizienz.
 
Fertigungsprozess wäre auch verbessert worden, von TMSC 5nm bei den Ryzen 7000 zu TMSC 4nm bei den Ryzen 9000.
 
Nur ist TSMCs N4 kein wirklich neuer Prozess, sondern nur eine Evolution von N5, also gewissermaßen N5+. Sogar die design rules blieben unverändert. Das ist ähnlich wie vorher bei N6 und N7, auch N6 ist nichts anderes als N7+, nur vergibt TSMC dann eben eine neue Nummer und erweckt den Eindruck einen ganz neuen Prozess erschaffen zu haben. Intel hat sich da übrigen inzwischen angepasst, auch Intel 3 ist nur Intel 4+ und die Meteor Lake Prozessoren die mal in Intel 4 produziert wurden, werden nun in Intel 3 gefertigt, was darauf hindeutet, dass auch hier die design rules unverändert geblieben sind, also die alten Masken wohl einfach weiterhin genutzt werden können. Das war auch bei GF mit 14nm (Zen) und 12nm (Zen+) nicht anderes, deren 12nm Prozesse war nur ein gereifter 14nm Prozess, AMD hat die Zen+ einfach weiterhin mit den alten Masken gefertigt, weshalb die Dies nicht kleiner geworden sind und nur die bessere Taktbarkeit genutzt um intern die Timings und damit insgesamt die Performance zu verbessern, ohne den potentiellen Vorteil für ein wenig Shrinking zu nutzen.

Man muss da also schon genauer hinsehen, von N7 auf N6 ist nur eine Optimierung, von N7 auf N5 ist dagegen ein Sprung. Genauso ist es von N5 auf N4 nur eine Optimierung, auf N3 dagegen ein Sprung und N2 soll der nächste Sprung werden, weil hier erstmals GAA zum Einsatz kommt, was Intel schon bei 18A im Einsatz hat. Übrigens zusammen mit Backside Power Delivery, was TSMC ursprünglich mit N2P bringen wollte und dann auf A16 verschoben hat, wobei A16 eben dann nur N2P mit Backside Power Delivery sein wird, was aber alleine die Dichte um 10 bis 15% steigern und die Leistungsaufnahme senken wird.
 
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Ich habe den Test von ZedUp gesehen. Die CPU kostet 750 Eur. Er hat 3 Boards von Contron, ASUS und von ASRock gekauft. (alle über 300 Euro) Am Ende hat nur das ASRock funktioniert mit der CPU und gewöhnliche Boards sind bei der 273PQE nicht einzusetzen. Da ist nichts mit Z690 oder Z790. Contron war vom BIOS noch nicht soweit und hat ihn vertröstet auf künftige Versionen und gaben auch keine Betas heraus. Bei DDR5 lief es nur mit 4400 MT. Manchmal zeige es im BIOS die Channel-Belegung nicht an. Im BIOS war nicht viel einzustellen. Speichereinstellungen gab es keine. Man war dem ausgesetzt, was das System vorsetzte. Manche Riegel liefen mit 4000 MT. Im Boost liefen beide CPUs bei 150 Watt und sind dann auf 125 Watt herunter und beim 14900K war es nicht anders. Er hat natürlich keine guten Tests gemacht - das sagt er auch selber. Er gibt CPU+Board an Dave von PCGH und dann später an Igorslab zu Testzwecken. Aber ich sage, das sich das Ganze nicht lohnt.
 
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Es ist auch ein Livestream. Der ist aber komplett ungeschnitten. Allerdings ist sein Material auch nicht monetarisiert.
 
Schade, wenn es von der CPU einen kompatiblen Ableger für 1700er mit den Consumer Boards gebe, wäre es vielleicht irgendwie interessant.
 
Um für uns eine 12P Bartlett Lake auf Z690 Z790 zu bringen ist es denke ich zu spät.
Wer eine i7 oder i9 1700 schon hat braucht fürs Gaming auf Arrow Lake eigentlich nicht aufrüsten oder Geld in Bartlett Lake stecken(wenn den unterstützt.
Das geld sparen, Arrow Lake überspringen und den nachfolger wählen und aus Erfahrung den Refresh abwarten.
Cool wäre es schon gewesen als Gaming CPU dieser 12P core (habe einen 13700k und 14700K System, den 13700K hätte ich wohl aus Unvernunft und Neugier ersetzt), leider zu spät und keine offizielle Unterstützung.
 
Schade, wenn es von der CPU einen kompatiblen Ableger für 1700er mit den Consumer Boards gebe, wäre es vielleicht irgendwie interessant.

Intel hätte wenigstens 'nen Hammer beilegen können. ^^
 
Schade, wenn es von der CPU einen kompatiblen Ableger für 1700er mit den Consumer Boards gebe, wäre es vielleicht irgendwie interessant.
Vorallem wenn er etwas früher auf dem Markt gekommen wäre, offizielle Markteinführung spätestens Ende September 2025, damit er dann im November 2025 vor dem Beginn der DDR5-Kriese, wäre es ein wirklicher Knaller gewesen.

Mit einem damals noch recht günstigen 48GB Kit DDR5-6800 dürfte der schon sowohl beim Gaming als auch produktiv in Videobearbeitung ordentlich anschieben.

Wäre ein toller Nachfolger die Comet Lake Core i9 mit 10 Kernen geworden.

Aber jetzt ist es dafür ohnehin zu spät.
 
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