Demnach ist die Größe des Caches auch in der Positionierung wichtig.
Gut das ihr das Überarbeitet habt, aber wie ich schon schrieb, macht die Aufteilung an einigen Stellen keinen Sinn:
wieso sollte ein Ultra 7 mehr Kerne als ein Ultra 9 bekommen, sondern auch die Ultra 3 und Ultra 5 scheinen seltsam, denn aktuell hat der Arrow Lake Ultra 3 205 immerhin 4+4 Kerne, der Nachfolger hätte nur noch 2+0+4 und die aktuellen Ultra 5 haben 6+4 oder 6+8 Kerne und würden dann von 4+0+4 bis 6+12+4 reichen, womit der größte Ultra 5 genau so viele Kerne wie der kleinste Ultra 9 hätte und mehr als der kleinste Ultra 7. Das scheint mir doch recht unwahrscheinlich zu sein.
Seit Raptor Lake haben die i9/Ultra 9 immer die vollen 8+16 Kerne des Dies, ein 6+12+4 Ultra 9 macht also wenig Sinn, zumal wenn es auch einen Ultra 7 mit 8+12+4 geben und beide den bLLC haben sollen. Vielleicht wurden hier mobile und Desktop CPUs durcheinander geworfen und der 6+12+4 Ultra 9 ist eine mobile CPU und ebenso das 4+8+4 Ultra 7, der ja eigentlich unterhalb des 6+12+4 Ultra 5 ansiedelt sein müsste, wenn beides Desktop CPUs sein sollen.
Allerdings und zu erwarten wären 8+16+4 für die Ultra 9, 8+12+4 für Ultra 7 und noch weniger Kerne für die Ultra 5 und Ultra 3.
Ob jeweils der TBA wesentliche Vorteile zum Core 7 bzw. Core 9 bleibt
abzuwarten, gefühlt fürs Gaming wenig.
Gaming ist ja nicht alles, für Multithreadanwendungen werden sie auf jeden Fall massive Vorteile bringen und wie die beim Gaming abschneiden, dürfte massiv von der Latenz zwischen beiden CPU Tiles abhängen. Bei AMD sind beide CPU Chiplets ja über das I/O Die verbunden und die Dies sind wie BGA Chips auf der Platine verlötet, während Intel Halblieterinterposer verwendet, die viel mehr Verbindungen und weniger Latenz erlauben, aber eben auch mehr kosten. Wie wichtig es ist eine geringe Latenz zwischen den Tiles zu erreichen, sollte Intel bei Arrow Lake und den Problemen mit dessen RAM Latenz hoffentlich gelernt und die Lektion daraus in Nova Lake berücksichtigt haben.
sehr hohe Interconnect-Latenzen usw.,
Abwarten, die Verbindungstechnik ist bei Intel doch ganz anderes als bei AMD.
nachdem auch Intel auf den Zug von AMDs Die-to-Die-Design
Keine Ahnung was du da mit Die-to-Die Design meinst, aber das Chips immer wenige monolithisch aufgebaut sein werden, war in der Industrie schon lange klar und Intel hat bei den großen Xeons seit Sapphire Rapids auf ein Tile Design umgestellt. Intels Lakefield CPU von 2020 war nicht nur die erste CPU mit hybridem Design (1 Sunny Cove P-Kern und 4 Tremont e-Kerne), sondern auch die erste Intel CPU mit dem Tile Design die mit Foveros, also Halbleiterinterposern verbunden sind. So ein Design gibt es bei AMD CPUs bisher gar nicht, da sind alle Chiplets auf der Trägerplatine verlöten.
anfänglich noch wortwörtlich als verklebte Chips belächelt wurde
Das war die Retourkutsche dafür das AMD damals den Core 2 Quad (Q6600) von 2007 so bezeichnet hat, bei dem waren auch zwei Dual-Core Dies auf der Trägerplatine verlötet, also genau was AMD dann mit den ersten EYPC gemacht hat. Erst mit Zen2 haben sie dann auf das Design mit dem getrennten I/O Die und damit die Probleme der unterschiedlichen NUMA Nodes gelöst, was beim Zen basierten Design aufgrund der unterschiedlichen Latenz zum RAM aufgetreten ist, da die RAM dort ja noch an den RAM Controllern der einzelnen Dies hingen.
Trotzdem finde ich diese Tabelle immer noch extrem verwirrend.
Das hatte ich ja schon im
Post #6 erwähnt und entweder wurden hier mobile und Desktop CPU durcheinander geworfen, oder es ist alles nur aus den Fingern gesogen um Klicks zu generieren.
Das Big Tile hat aber 8+16 Kerne, es ist also sinnfrei sich was anderes vorzustellen.