[Kaufberatung] Proxmox Server auf Laptop, wie geht es weiter?

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Gute Tag werte Freunde des Homelabbings,

Ich bin relativ frisch was das Selfhosting und betreiben eines Homeservers anbelangt und bräucht etwas Rat.
Ich betreibe zurzeit testweise einen Proxmox Homeserver auf einem Thinkpad T480 mit 256 GB Nvme SSD und 32 GB DDR 4 Ram. Zusätzlich habe ich noch einen Raspberry Pi 4 mit 4gb RAM und einer angeschlossenen 256GB USB SSD auf dem Open Media Vault läuft und das für die Proxmox Backups.

Ursprünglich war das ganze mal gedacht als Testumgebung an der ich mich ausprobieren kann bevor ich mir was besseres kaufe. Ich wollte Homeassistant als VM implementieren, diverse Dienste austesten wie etwa Nextcloud und auch Netzwerkspeicher zur verfügung stellen. Inzwischen merke ich, wie begrenzt das System ist in punkto Storage. Da aber die Hardware Preise derzeit bekanntermaßen extrem in die Höhe geschossen sind, komme ich ins grübeln wie ich mit dem System weiter verfahren will.

An die folgenden Lösungen habe ich bereits gedacht:
  1. Externe USB-HDD an das Thinkpad und den Raspi. Vorteil wäre, dass es relativ günstig wäre und ich einfach einfahc mit meinem bisherigen System weitermachen und testen könnte. Nachteil ist, dass ich gelesen habe, das USB-festplatten unzuverlässig sein können und manchmal von Proxmox nicht erkannt werden nach längerer Laufzeit.
  2. Thinkpad behalten + irgendeine Energiesparsames 4-Bay-NAS von Terramaster oder Ugreen kaufen als Storage only Gerät. Vorteil natürlich die leichte Speichererweiterung beim NAS, Nachteil ist, das es ein weiteres Gerät ist, dass gemanaged werden muss, vor allem wenn ich darauf OMV oder was anderes installieren würde. Eventuell könnte ich mir auch eine Unraid Lizens kaufen, aber die ist ja mit 250€ auch sehr teuer.
  3. DIY-Server auf dem alles läuft. Ich hatte entweder an irgendein energiesparsames Motherboard mit Intel Alder-Lake N CPU gedacht, oder an irgendein AM4 System. Vorteil am AM4 System wäre, dass man später noch ECC-RAM nachrüsten könnte, aber es hätte höchst wahrscheinlich auch höheren Stromverbrauch.
  4. Stärkes 4-Bay NAS, auf dem alles läuft kaufen wie etwa Ugreen DXP4800 plus.
Das System sollte halt stark genug sein, dass ich diverse VM's und Container testen kann. Es sollte nicht zu energiehungrig werden wobei ich einen relativ guten Stromvertrag habe. Lautstärke ist außerdem ein Problem, da ich in einer Wohnung lebe. Ich könnte das ganze in eine Abstellkammer stellen, aber die ist halt nicht soooo weit entfernt vom Schlafzimmer.

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

PS: Mir ist gerade eingefallen, dass ich hier noch 4x16GB DDR4 RDIMM ECC Server speicher rumliegen habe, mit dem ich aber nichts anfangen kann. Nach meiner recherche verbrauchen alle Boards die diesen Ram benutzen können sehr viel Strom und sind laut. oder gibts doch irgendwelche die Sparsam sind?

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Schau doch hier mal rein, wenn Du schon Reg ECC RAM da hast: :)

 
Schau doch hier mal rein, wenn Du schon Reg ECC RAM da hast: :)
Das MJ11 war auch mein erster Gedanke, nachdem ich vom RDIMM gelesen habe. Zudem lese ich nichts von bestimmten I/O-Anforderungen, die den fehlenden PCIe-Slot zum K.O.-Kriterium machen würden. Verbrauch ist natürlich schlechter als beim Laptop, aber so als blankes System eigentlich auch im Rahmen.
 
4x16GB DDR4 RDIMM ECC Server
Gibt wohl paar passende Intel Boards für "kleine" CPUs, die man Gebraucht bekommen könnte... das sind dann diese C... Chipsätze und so.
Bei denen kenn ich mich leider überhaupt nicht aus, ab und zu liest man hier aber was davon, und wenn du da bissl googelst, KI löcherst etc. wirst du wsl. etwas belastbares finden.

Ich tät in die Richtung suchen.
 
Das wäre zum Beispiel C62x…
 
4x16GB DDR4 RDIMM ECC Server

Gibt wohl paar passende Intel Boards für "kleine" CPUs, die man Gebraucht bekommen könnte... das sind dann diese C... Chipsätze und so.
Bei denen kenn ich mich leider überhaupt nicht aus, ab und zu liest man hier aber was davon, und wenn du da bissl googelst, KI löcherst etc. wirst du wsl. etwas belastbares finden.

Ich tät in die Richtung suchen.

Ja, aber halt nicht die kleinen C Chipsätze, die fressen nur UDIMM. RDIMM ist nur für die grossen C Chipsätze. Also aufpassen mit den Empfehlungen, auch wenn die mit "ich weiss nicht" gekenntzeichnet sind.

Ist ja nicht das erste Mal, dass ich Dir nahe lege, bei Sachen wo Du Null Plan hast, besser die Füsse still zu halten. Und das hat auch gute Gründe.
 
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Was ist bitte ein kleiner und was ein grosser C Chipsatz?

Kannst Du bei Intel etwa nicht zwischen den kleinen und den grossen Plattformen unterscheiden, oder betreibst Du hier gerade Haarspalterei? Um beim Beispiel von Haswell/Broadwell zu bleiben: C226 kleiner Chipsatz/kleine Plattform, C612 grosse Plattform. Die "kleinen Intel CPUs" habe nicht ich ins Rennen geschmissen, und das konnte ich halt so nicht stehen lassen. Weil mir ist absolut keine kleine Intel Plattform mit C Chipsatz bekannt, die RDIMM frisst. Aber lasse mich da gerne eines besseren belehren.

Hier mal der Vergleich, was mit kleiner/grosser CPU gemeint ist. Beides selbe Architektur:

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@InHomelabWeTrust : was für RDIMM ist es genau? DDR3/DDR4 oder gar DDR5, und wie schnell?
 
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@AliManali: auch die „großen“ Intels fahren mit „C“-Chipsätzen… dann auch mit RDIMMs.

@TE: Wichtig ist die erste Zahl hinterm C, siehe Screenshot oben.
 
Er redet aber himmelherrgott von RDIMM mit kleinen CPUs auf den C Chipsätzen. Und das ist halt leider einfach BS. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Und genau wegen solchen Falschaussagen wird wieder mal ein Thread in die falsche Richtung gezogen. Und kommt blos nicht auf die Idee, mir da den schwarzen Peter zuschieben zu wollen, weil ich nicht einfach alles so stehen lasse/lassen kann.

Weiss ich selber, betreibe selbst kleine und grosse C Chipsätze, und die gleich im Rudel. 3 Systeme mit RDIMM, 2 Systeme mit ECC UDIMM. Und noch ganz viele Parts auf Halde. Weiss also schon, über was ich da fabuliere.

Und falls jetzt einer meint, er hat ja halb recht, und könnte ja sein: muss ich wirklich noch einen Thread verlinken, wo der User, so sehr ich ihn schätze, Hardware für X 1000 Euro empfiehlt in einem Bereich wo er nachweislich Null Berührungspunte hatte mit? *Husthust* Gamingserver mit durchgereichten GPUs? Wäre mal interessant zu wissen, was aus dem Projekt geworden ist. Würde da darauf wetten, dass die gekaufte Hardware heute nicht so im Einsatz ist wie geplant. Wage sogar zu bezweifeln, dass die Hardware überhaupt mal so im Einsatz war. Der TE aus dem besagten Thread meinte dann, ich soll mal chillen. Als er die Hardware dann hatte kam er mit "Ätsch, konnte im Fall dann Proxmox installieren" Auf die Rückfrage, wie denn die durchgereichte 4080er so läuft, kam dann aber nie eine Antwort. Von daher hält sich mein Mitleid auch in Grenzen, hatte ihn ja darauf hingewiesen, dass sein Beratergenie bis vor kurzem noch nicht mal wusste, dass man eine NIC in der VM auch ohne durchreichen nutzen kann. Und von Gaming Servern mit (waren es nicht zwei geplante- ?!) GPUs gerade mal von gehört hatte. Und wie gesagt, da wurde munter Hardware auf die Empfehlungen angeschafft.

Aber schön wenn man viel Meinung und Halbwissen hat, und immer schön konkrete Empfehlungen raus haut. Das ist nicht nur unsauberer Stil und zerstört den Thread und verunsichert die Fragesteller, sondern so ein Verhalten ist brandgefährlich. Aber immerhin schreibt er mittlerweile dazu "ich habe keine Ahnung". Ich empfehle auch nicht im Zusammenstellungs- und Aufrüstforum AM5 Systeme und Einstellungen im Curve Optimizer, obwohl ich da selber oft mitlese. Schlicht weil ich die Plattform noch nie in der Hand hatte. Bin da mehr auf den C Chipsätzen zuhause. ;)
 
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Holla, bisse im Feiertags-Familienkoller oder was ist da los? :d

Der Beitrag von @pwnbert ist in der Tat nicht wirklich weiterführend. Die Differenzierung zwischen „klein“ und „groß“ von Dir @AliManali ist aber auch nicht so wirklich erhellend für jemanden, der nicht schon weiß, worum es geht. Ich denke immer noch, mit meinem Beitrag kommt man schon recht weit (Joah, Eigenlob müffelt, aber trotzdem :d) und zumindest wird klar, welchen Chipsatz man braucht…

Am Ende gilt: die Kombination aus Board (Chipsatz) und CPU muss passen.
 
Ne, sehe das sportlich. Wenn der TE das nicht erhellend findet, dass man nicht auf jeden Crap im Internet zu viel setzen muss, ist das seine Sache. Wie gesagt, lasse mir da nicht den schwarzen Peter anhängen. Und zu Deinem Post #8: weisst Du denn nun, ob er DDR 3, 4 oder gar 5 Riegel hat? Also die RDIMM Dinger? Weil da gilt es durchaus zu differenzieren. (Eigenlob stinkt, kannst meine Einwände gerne versuchen ins lächerliche zu ziehen, aka "Probleme in der Familie") Wurde da von 3 Usern gezwungen - inklusive Dir - da mal weiter aus zu holen. Wir hätten es auch bei Post #6 belassen sein können. Und btw.: gäbe es Post #4 nicht, gäbe es Post #6 nicht. Wie gesagt, wieder einmal ein Thread ins aus gezogen wegen irgendwelchen unqualifizierten Aussagen von einem gewissen User.

Und wenn Du meinst, die Diskussion, ob denn nun der RDIMM (welcher auch immer) nun auf kleinen oder grossen C Chipsätzen läuft, müssig ist, ist das genau Deine Meinung. Nach mir hat das durchaus Relevanz, weil weisst Du...

Das können wir noch ellenlang ausdiskutieren. Bis der TE die Lust verliert, oder der Thread moderiert werden muss. Nur weil berti mal wieder Unsinn verzapft. Und dann zwei andere User meinen, in meine Richtung zeigen zu müssen. Solltet Ihr ja mittlerweile wissen, dass das nicht unkommentiert stehen gelassen wird. Da bin ich mir nicht zu schade drum. Der TE weiss ja jetzt, dass seine RDIMM nicht auf die kleinen C Chipsätze passen, und er darauf achten sollte, ob das nun DDR 3 oder DDR 5 ist. Kleiner Gratistipp: da RAM atm die teuerst Komponente ist, auch darauf achten, welche Specs die haben. Weil je nach dem, ob das 2400er oder 3200er ist, würde es auch Sinn machen, sich bspw. zwischen LGA 2011-3 oder SP3 zu entscheiden. Alles nicht so einfach. 4x 16 GB RDIMM reicht da halt nicht, um eine Empfehlung auszusprechen.
 
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Der Beitrag von @pwnbert ist in der Tat nicht wirklich weiterführend. Die Differenzierung zwischen „klein“ und „groß“ von Dir @AliManali ist aber auch nicht so wirklich erhellend für jemanden, der nicht schon weiß, worum es geht. Ich denke immer noch, mit meinem Beitrag kommt man schon recht weit (Joah, Eigenlob müffelt, aber trotzdem :d) und zumindest wird klar, welchen Chipsatz man braucht…
Ali hat schon recht mit "groß" und "klein"...
Das MJ11 ist ja so ein RDIMM / UDIMM Allesfresser Exot.

Eigentlich müsste das ja der Speichercontroller, der in der CPU sitzt, können - also den entsprechenden RAM ansteuern.
Ich hätte gemeint mal mitgelesen zu haben, dass irgendwelche älteren C... Boards ausgegraben wurden, die das wohl können, kann mich aber geirrt haben bzw. wäre es möglich, dass es sich da um 2011er Boards gehandelt hat...
Kann sein, dass ich mich irre.

Würde mich aber wundern, wenn das MJ11 das einzige seiner Art wäre.
Ist das eine Spezialität vom Ryzen Embedded?
Auch wenn das so ist, würde mich wundern, wenns kein einziges anderes als das MJ11 gäbe.
 
Ich hätte gemeint mal mitgelesen zu haben, dass irgendwelche älteren C... Boards ausgegraben wurden, die das wohl können, kann mich aber geirrt haben bzw. wäre es möglich, dass es sich da um 2011er Boards gehandelt hat...
Ja, genau das sind 2011er, 2011-3er Boards. Auch die X Versionen können das z.T., aber halt mit Xeon statt i7. Aber das sind halt die grossen Dinger (siehe Foto). Ist echt nichts gegen Dich, ich schätze den Austausch mit Dir und verfolge auch immer gespannt die Experimente mit Euren Plattformen, die durchaus auch unerwarteter Weise mal RDIMM fressen können, siehe MJ11. Aber da ist/war Intel bisschen restriktiver, die geben RDIMM nur auf den Dickschiffern frei. Das hat mehr politische Gründe, weil die sich nicht den Bedarf an den grossen Plattformen abgraben wollten.

Und ja, gibt auch von Intel "kleine" embedded Plattformen mit RDIMM Unterstützung, die haben aber nichts mit C Chipsätzen zu tun. Xeon-D glaube ich, aber damit habe ich auch keinerlei Erfahrungen.
 
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Die sind sogar ziemlich modern, und wären fast schon schade für das X99 Board was angeboten wurde. Obwohl die da auch laufen würden. Die Riegel würden sich z.B. auf Epyc Rome/Milan oder Ice-Lake SP wohl fühlen. Aber das sind halt riesen Klopper. Ich selbst hatte davon bislang nur den AMD Epyc 7302P in der Hand. Die gibt es manchmal für gut 50 Euro, aber die Bretter sind halt teuer. Wenn Dir das eine Hausnummer zu gross ist, könntest Du die RDIMM auch verkaufen, und Dir aus dem Erlös was kleineres kaufen. Weil die sind noch gut was wert atm..

Vielleicht sagt ja noch jemand was dazu, inwiefern die auf einem MJ11 Sinn machen würden.
 
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Offtopic: Danke für den Hinweis. Eigentlich müsste ich auch mal RAM ausmisten. Hab noch zig GB DDR4 RDIMMs hier rumliegen und kein Brett dafür…
 
Ja, habe gerade auch in der Bucht mal nachgesehen, was die ollen 16 GB Riegel so wert sind. Bin fast vom Stuhl gefallen.
 
MJ11 ist halt als Ganzes ein gewisses "Problem"... das Ding ist ja eigentlich ganz cool aber hat so viele "aber"... man muss halt mit dubiosen Adaptern arbeiten, welche mal super funktionieren und mal weniger zuverlässig/stabil, PCIe Adapter sind so ne Sache immer... hab dam it ja selber schon rumgemurkst... in den meisten Fällen geht zumindest mit PCIe 3.0 viel gut, aber wenn dir ein Adapter auch nur 2x im Jahr nen Fehler macht und dir deshalb ein ZFS Pool "gedismounted" wird, ist das natürlich saublöd...

Wenn man mit der Ausstattung vom MJ11 klar kommt, super, wenn das deutlich zu wenig ist, isses ein Abenteuer den Rest dranzupopeln, mehr dazu im entsprechenden Thread.
Soll kein MJ11 Hate sein, aber hypen mag ichs auch nicht.

X99 soll wohl nicht so sparsam sein, vom mitlesen her wohl ählnich wie ein "kleiner" Zen 3 Epyc?
Xeon Embedded kann wohl auch RDIMM+UDIMM wenn man etwas sucht (z.B. Supermicro), spannend, also wohl echt eher eine "politische" Sache, wie Ali schon sagt...

STH sagt:


RDIMM verkaufen und drum was anderes kaufen ist so ne Sache, mal was anderes finden...
Imho total unverhältnismäßig und geisteskrank, beim Gebrauchtkauf hätte ich größtes Misstrauen...
Selbst wenn man für die RDIMM gutes Geld bekommt, was drum kaufen? UDIMM? Wo Angebot? Wenn Angebot, Fake/Scam?

Ist halt die Frage, was die Gurke an Strom verbrauchen darf... der "seriöseste" Weg mit DDR4 RDIMM wäre wohl ein "kleiner" Zen 3 Epyc (gebraucht?)... Zumindest haben die meisten Boards idR. schon genug Anschlüsse drauf, dass man keine/aum extra HBA/NIC/etc. benötigt...
 
Die sind sogar ziemlich modern, und wären fast schon schade für das X99 Board was angeboten wurde. Obwohl die da auch laufen würden. Die Riegel würden sich z.B. auf Epyc Rome/Milan oder Ice-Lake SP wohl fühlen. Aber das sind halt riesen Klopper. Ich selbst hatte davon bislang nur den AMD Epyc 7302P in der Hand. Die gibt es manchmal für gut 50 Euro, aber die Bretter sind halt teuer. Wenn Dir das eine Hausnummer zu gross ist, könntest Du die RDIMM auch verkaufen, und Dir aus dem Erlös was kleineres kaufen. Weil die sind noch gut was wert atm..

Vielleicht sagt ja noch jemand was dazu, inwiefern die auf einem MJ11 Sinn machen würden.

Ich tendiere inzwischen echt dazu mir einfach ein NAS zu kaufen. Vielleicht ein Terramaster oder ugreen. Und dann das als storage nutzen + meinen Laptop oder halt einfach alles darauf schmeißen. Da sollte ja ein ugreen 4800 plus bei meinen anforderungen locker reichen
 
Wenn man mit der Ausstattung vom MJ11 klar kommt, super
Ich lese im Eingangspost keinerlei Hinweis, der etwas gegenteiliges sagen würde. Im Grunde geht es darum, einen älteren Laptop und einen Raspberry Pi abzulösen.
Die naheliegende Alternative wäre offenbar sogar ein kleineres Fertig-NAS. Also sprechen wir hier lediglich von ein wenig SATA. Keine Adapter oder sonst etwas nötig.

Das MJ11 kostet ~60 Euro und der passende RAM ist bereits vorhanden. Das schlägt so ziemlich alles aus einer Preis-Leistungs-Perspektive.
 
Ja dann ab zum MJ11.

Mit dem MJ11 lernt man bestimmt was dazu und kann auch ernsthaft damit was anfangen.
An der CPU scheitert es im Homelab ja eher zum Schluss, insofern tät ich mir da keine Sorgen machen.

Wenn der RAM schon da ist, sind die Kosten echt minimal.
 
Keine Ahnung vom MJ11. Aber wenn da noch ausgebaut werden soll, würde mich das Adaptergefrickel auch stören, wie @pwnbert so schön anmerkt. Sei es Strom oder PCIe. Ausserdem ist es wohl beim RAM bisschen zickig. In meinem Backupserver laufen 4x 32 GB RDIMM von einem User, bei dem sind die wohl nicht so gut gelaufen auf dem MJ11. Hab ich mir für 70 Euro geschnappt die 128 GB.

Aber ja, wenn ich mir Deine "Serverkommode" anschaue, macht sich ein hübsches NAS, oder ein kleiner Server auf MJ11 Basis sicherlich besser, als ein riesen Tower mit X99, C622, SP3 o.Ä. Auch im Hinblick auf Stomverbrauch. Beim gewünschten ugreen ist halt der RAM wahrscheinlich sündhaft teuer. Beim MJ11 musst Du basteln. Aber hast dafür ECC, was beim ugreen nicht der Fall ist.

"Diverses mit VMs und Containern hantieren und testen" kann halt auch viel heissen. Da würde ich definitiv auf Proxmox setzen. Keine Ahnung, wie gut der Pentium Gold 8505 mit seinen P und E Cores harmoniert mit Proxmox. Auch bei der Quadcore vom MJ11 dürfte irgendwann Schluss sein. Vielleicht hast Du ja noch eine leistungsfähige Workstation/Gamingrechner, wo Du das testen und hantieren von VMs auslagern kannst? Grundsätzlich ist es unglaublich, wieviele VMs und Container selbst bei kleinen CPUs möglich sind. Meist ist der Storage (I/O) und der RAM der Flaschenhals. Aber für das fehlen noch paar Infos, was damit gemeint sei. Ich lagere halt arbeiten auf VMs auf die WS aus, auf den Servern laufen dann halt die echten Server Gäste.

Und tu Dir den Gefallen, und setze auf Datacenter SSD und DC- oder NAS Platten. Das ist eh noch vor dem RAM der Kostentreiber. Hätte jetzt lieber non ECC RAM im NAS, als Consumer HDD. Schon alleine wegen der Vibrationen, die normalen Desktop Platten sind nicht dafür ausgelegt, zu viert im Gehäuse zu stecken.

Was auch noch ganz wichtig ist: soll das Teil auch Videos kodieren müssen? Weil dann ist weder das ugreen noch das MJ11 ideal, bzw. geeignet. Auch die genannten Dickschiffer nicht wirklich. Edit: ah doch, beim Ugreen DXP4800 plus lässt sich die iGPU wohl durchreichen.
 
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Inwiefern? Schnittstellen? CPU Leistung? Fernwartung? Oder gar iGPU zum durchreichen? Vielleicht will er noch einen KI Beschleuniger stecken, der seine Fotos sortiert? Unglaublich, was die Kisten heutzutage alles können... Aufgrund von dem was der TE bislang dagelassen hat, wissen wir es schlichtweg (noch) nicht. Atm. handelt er Storage unter einem TB auf zwei "Servern". Wenn er jetzt plötzlich mit 4 Bay NAS kommt, vermute ich, es könnte noch Video Encoding hinzukommen. Oder er hat halt ganz viele VMs, die er sichern will. Vielleicht will er auch ganz viele VMs auf den 4 HDD laufen lassen, was btw. eine blöde Idee wäre. Besteht btw. sogar die Möglichkeit, dass der TE es auch noch nicht so genau weiss.

Und nur mal so eine Laienfrage: ist ein MJ11 nicht Epyc? Müsste mich da schwer täuschen... Habe nirgends einen Epyc empfohlen. Nur angemerkt, dass sich sein RAM auf SP3 eher wohlfühlen würde als auf X99.

Der Epyc Rome 16 Core kann doch genau so gut 4 Platten handeln, wie der MJ11 Epyc 16? Also rein als Filer? Hat nur begrenzt Zusammenhang das Argument.
 
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