NZXT H2 Flow im Test: Ein wirklich nutzerfreundliches Mini-ITX-Gehäuse?

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Das neue NZXT H2 Flow ist ein Mini-ITX-Gehäuse, das hoch aufragt und dadurch Stellfläche spart. Vor allem aber wird es von NZXT als besonders nutzerfreundliches Modell beschrieben, das Einsteigern den Aufbau eines platzsparenden SFF-Systems leicht machen soll.
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und passt bei einer maximal möglichen CPU-Kühlerhöhe von 7,5 cm gut ins H2 Flow
Da muss man nicht verstehen, warum man da nicht 2mm mehr ermöglicht hat, um den L12Sx77 passend zu machen <.<

Aber gut. Wird heutzutage beim Gehäusedesign ohnehin nur noch an AIOs gedacht. Die verkauft man ja auch selbst zuhauf.
 
Rider Kabel inklusive :fresse:

Ich habe ja immernoch ein H1 (gefixte Revision) originalverpackt im Schrank, weil es nur 55€ im Ausverkauf gekostet hat. Aber die AIO ist halt nervig und man kriegt kein Upgrade Kit für moderne Intel CPUs
 
@kaiser Bau halt einen L12S rein. Dürfte auch nicht schlechter als die 140mm AIO sein.
Nerviger als die AIO war leider das Netzteil. Der Lüfter hat kein Fanstop und ist schon bei Niedriglast (Surfen) deutlich wahrnehmbar. Das hat das H1 für mich gekillt.
 
@kaiser Bau halt einen L12S rein. Dürfte auch nicht schlechter als die 140mm AIO sein.
Nerviger als die AIO war leider das Netzteil. Der Lüfter hat kein Fanstop und ist schon bei Niedriglast (Surfen) deutlich wahrnehmbar. Das hat das H1 für mich gekillt.

Hab mir den Kasten dazumal im Abverkauf gezogen und kann mich nicht darüber beklagen. Weder fällt das Netzteil noch die AiO unangenehm auf, bzw. würde ich das eher unter einem leisen säuseln verbuchen.
 
Da gefallen mir die Deepcool CH 170 und CH 270 weit besser die nehmen auch 170mm Kühler auf, ohne dabei viel größer zu sein.
 
Rider Kabel inklusive :fresse:

Ich habe ja immernoch ein H1 (gefixte Revision) originalverpackt im Schrank, weil es nur 55€ im Ausverkauf gekostet hat. Aber die AIO ist halt nervig und man kriegt kein Upgrade Kit für moderne Intel CPUs
Es gibt 3D Druckteile für einen Umbaus als NAS, falls du mal eins brauchst :d
 
Hab mir den Kasten dazumal im Abverkauf gezogen und kann mich nicht darüber beklagen. Weder fällt das Netzteil noch die AiO unangenehm auf, bzw. würde ich das eher unter einem leisen säuseln verbuchen.
Ein "wahrnehmbares" säuseln bei quasi keiner Last ist für mich persönlich halt schon nicht mehr hinnehmbar. Wenn der Rechner quasi nichts zutun hat, sollte er so leise sein, dass er eben nicht im normalen Sitzabstand wahrnehmbar ist. Bekomme ich in der Regel auch gut hin. Die AIO war da auch weniger das Problem. In Bezug auf Lautstärke. Da NZXT im H1 eine Apaltek AIO (und nicht Asetek) verbaut hat, gibt es zur AIO aber auch einige Berichte wie diese.
Ist in dem Fall zwar die Galahad. Aber Greg Salazar hatte in seiner "Fixing a Viewer's Broken Gaming PC"-Serie schon das ein oder andere H1 mit: Kaputter AIO (wo die Coldplate einfach zu ist)
War sogar zuletzt wieder in einer aktuellen Folge:
Das Follow Up, wo er die AIO dann zerlegt:

Meine allererste AIO war nach nicht mal einem halben Jahr damals auch betroffen. War eine CoreLiquid 240R. Also ich habe in Apaltek-Lösungen so absolut kein Vertrauen mehr und ich habe schon den Eindruck, dass man die QS verbessert hat, es aber immer noch weit häufiger vorkommt, als bei anderen OEMs.

Deswegen, wenn man das H1 hat: Die AIO solange nutzen, wie geht und anschließend halt einen soliden Luftkühler rein.

Für mich war es halt leider nichts. Und ich mochte das H1 sehr. Ich habe damals die v2 im Rahmen eines "Review & Win" Giveavays von Mindfactory bekommen und nach dem Review irgendwann abgegeben. Als die letzten Modelle abverkauft wurden, hatte ich zuerst wieder gezuckt. 50-100 Euro für ein Gehäuse samt soliden Netzteil und AIO ist ja durchaus ein Deal. Aber das Netzteil war für mich halt leider ein No-Go.
Hätte mich ehrlich gesagauch eher über ein neues H1 als über ein H2 gefreut :X
 
Deswegen, wenn man das H1 hat: Die AIO solange nutzen, wie geht und anschließend halt einen soliden Luftkühler rein.

Ich weiß, nur bedarf's dafür wirklich Vidio Content von einer Std. Dauer? Und so'n CPU-Kühler kostet nun wirklich nicht die Welt.

Ein "wahrnehmbares" säuseln bei quasi keiner Last ist für mich persönlich halt schon nicht mehr hinnehmbar.

Ich sprach von Last, bitte dreh mir nicht das Wort im Mund eherum. Das Problem ist m. E. nicht der Geräuschpegel an sich, sondern das Verständnis von solch kleinen Kasten. Schon dazumal habe ich mir verwundert die Augen gerieben, was der ein oder anderen Nutzer aus dem mydealz Thread dem Kasten alles zumuten wollte. Verständlich, dass im späteren Verlauf Ernüchterung einsetzte.

Der kleine Kasten ist nicht perfekt, aber mit kleinerer Hardware problemlos nutzbar. Wer hingegen potenteres Zeugs zu verbauen wünscht, sollte sich nach einem anderen Kandidaten umschauen. Für den Ursprungspreis hätte ich hingegen keine Sekunde über einen Kauf nachgedacht, die 99,- Euro hingegen erscheinen mir durchaus vertretbar, selbst wenn sich die AiO auf Grund von Ablagerungen eines Tages zusetzt.

Ich habe damals die v2 im Rahmen eines "Review & Win" Giveavays von Mindfactory bekommen und nach dem Review irgendwann abgegeben.

Und, warst du käuflich, oder wird das Review dem inhaltlich gerecht?
 
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Und, warst du käuflich, oder wird das Review dem inhaltlich gerecht?
Ich habe einen Stern (von 5) für die nicht regulierbare Pumpe und das (mir) zu laute Netzteil in Niedriglast abgezogen. Ist und bleibt ein schönes Gehäuse und das H1 ist im Endeffekt auch so ein wenig der Grund, warum mich das H2 nicht vollends überzeugt... Aber irgendwie doch wieder anzieht. Aber ich bin erst in ein 300 Euro Gehäuse umgezogen. Außerdem wäre die Ausrichtung der GPU nichts für meine 5080 FE.
 
Kritisch betrachtet ist das NZXT H1 ein Designobjekt, welches mit Hardware aus dem Einstiegsbereich aber erstaunlich gut funktioniert. Ich habe der Kiste nur eine RX6600 zugemutet, sowie die CPU per PBO eingebremst, was mit traumhaften Temperaturen honoriert wurde und vermutlich der Grund ist, warum die Kiste kaum wahrnehmbar ist. Wer hingegen potenteres zu verbauen wünscht, muss mit einer erhöhten Geräuschkulisse leben, siehe:

Bei der GPU-Kühlung sieht es etwas anders aus. Wenn wir die Grafikkartenlüfter wie sonst mit 1.000 U/min laufen lassen, erwärmt sich die Grafikkarte doch sehr stark. Sie muss sich in der Grafikkartenkammer praktisch selbst kühlen und ist dafür auf eine höhere Lüfterdrehzahl angewiesen.

Bei 70 % (etwa 2.140 U/min) arbeiten die Grafikkartenlüfter dann schnell genug, um die Grafikkarte auf rund 60 °C halten zu können. Man wird sich also darauf einstellen müssen, die Grafikkartenlüfter etwas höher und damit auch lauter drehen zu lassen, als in großen Gehäusen mit Gehäuselüftern. Das gilt analog aber auch für viele andere SFF-Gehäuse.

NZXT H1 im Test

Die erreichten Temperaturen sind wirklich gut. Die CPU wird als emulierter Ryzen 5 3600X selbst im Stresstest kaum wärmer als 50 °C und zusammen mit der voll am Limit laufenden Grafikkarte bleibt man locker unter 55 bis 56 °C. Lässt man dem Ryzen 7 3800X ohne Kastration vollen lauf, wird es Dank Lüftersteuerung auch nur 2 bis 3 Grad wärmer, dann jedoch etwas lauter. Aber die gemessenen < 40 dBA fürs Gesamtsystem mit Grafikkarte bei Volllast nach 30 Minuten sind vollends akzeptabel.

Die Grafikkarte läuft mit den 72 bis 74 °C noch akzeptabel

Quelle: NZXT H1 im Test – AMD Gaming-PC im mini-ITX-Format mit Ryzen & Radeon

Ich habe halt im Vorfeld gewusst, worauf ich mich einlassen, bzw. stünde potentere Hardware zur Debatte, wäre es kein NZXT H1 geworden, wobei ich in dem Fall generell dem ITX Format eine Abfuhr erteilt hätte.
 
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