Kurzes Update:
Am Projekt selbst habe ich leider keine wirklichen Fortschritte gemacht — ich war im Urlaub.
Bezüglich dem „bewegenden Balg“:
Ich habe mich gestern mal
kurz eingelesen…
Also… „kurz“…
Am Ende waren es dann so 6–7 Stunden xD.
Wie die Zeit bei solchen Themen einfach komplett eskaliert, ist echt jedes Mal aufs Neue faszinierend.
Jedenfalls habe ich mich mal schlau gemacht, was ich für die Umsetzung alles brauchen würde.
Der Aufwand ist… sagen wir mal… nicht ganz ohne.
Und die Möglichkeiten sind dabei herrlich vielfältig.
Von Servos mit Hebelgestänge, über klassische Motoren, bis hin zu Linear-Servos und Linearantrieben gibt es ja gefühlt alles, was für dieses Projekt infrage käme.
Genauso gibt es unzählige Möglichkeiten zur Steuerung des Ganzen — ich würde dafür sehr gerne ein Arduino einsetzen.
Also habe ich angefangen, Artikel zusammenzusuchen…
…Warenkörbe zu füllen…
…Warenkörbe wieder zu löschen…
…und noch grössere Warenkörbe zu füllen.
Long story short:
Ich lande ziemlich zuverlässig irgendwo bei
300–400 € für die „kleine Spielerei“.
Weil man braucht ja nicht nur die Antriebe und das Arduino selbst…
Dazu kommen Kabel, Kabelklemmen, Stecker, Adapter, eventuell eine Crimpzange, je nach Antrieb passende Motorsteuerungen usw.
Das ist so ein klassischer Fall von:
„Ach komm, das Teil kostet ja nur 12 €…“
— 12 Positionen später = Huch schon über 350 €
Rein rational betrachtet also völlig übers Ziel geschossen für ein reines "gimmick".
Aber…
Da ich mich künftig ja sowieso mehr mit Cable-Sleeving & Co. beschäftigen möchte, wäre z. B. Crimp-Werkzeug wiederum eine
Investition in die Zukunft
Und ganz ehrlich:
Mich reizt die Thematik einfach.
Ich betrete da komplettes Neuland — und genau deshalb hätte ich irgendwie mega Bock, mich da reinzufuchsen.
Aktuell schwanke ich also noch irgendwo zwischen
„vernünftiger Erwachsener mit Budgetkontrolle“
und
„Bastler, der nachts um 02:13 Uhr auf
Bestellen klickt“.
Ich werde wohl nochmal 1–2 Nächte drüber schlafen…
…wobei wir alle wissen, dass genau solche Projekte erfahrungsgemäss
nicht besser werden, je länger man darüber nachdenkt