Ich würde gerne kurz auf meinen
Post vom 29.01. zurückkommen. Krankheitsbedingt habe ich erst gestern geschafft, bei Ihm vorbeizuschauen. Leider hat sich hier dann doch etwas Ernüchterung breit gemacht. Es sind zum Großteil OEM PCs auf Core 2 & Core-i Basis vorhanden und am Ende doch nur relativ wenige, wirkliche Retrorechner, welche in die erste Reihe des Berges gestellt wurden. Erschwerend kommt hinzu, dass viele PCs nur noch Gehäuse mit Netzteilen und Laufwerken, aber ohne Innenleben sind. Das war für mich beim ersten Treffen leider so nicht ersichtlich.
Eine genauere Begutachtung förderte leider auch zu Tage, dass die meisten Gehäuse optisch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen aussehen. Ebenso durfte ich leider keinen genauen Blick in diese werfen, weil dem VK der Faktor Zeit fehlt dafür. Es war eher der Tenor, dass ich diese gegen Bezahlung mitnehmen und zu Hause prüfen kann, sowie wieder zurückgeben kann, sofern diese vom Inhalt nichts sind. Das war mir aber auch zuviel logistischer Aufwand. Drei PCs hat er mir angeboten vor Ort genauer zu sichten, jedoch ohne Funktionsprüfung. Daraufhin habe ich mir folgende angesehen:
- Siemens PCD-4H mit Intel i486SX, aber ziemlich übel zerkratztem Gehäuse. Dafür ist die Kunststofffront intakt
- Acer Veritron VT7600G mit P4 (2,66 GHz) und FX5200. Das Case ist ebenfalls gut gebraucht
- ein Discounter PC auf Pentium IV Basis mit Celeron (2,6 Ghz) und FX5200, jedoch ist das Retentiomodul gebrochen
Sonst sind halt viele OEM Rechner aus Firmenauflösungen da (HP, Dell, Fujitsu), welche wie bereits oben erwähnt auf Core-i oder Core 2 Basis und vermutlich nur Office ausgerichtet sind. Einige OEM TFTs, OEM Peripherie, Boxen und stapelweise ODDs. Desweiteren noch ein paar Notebooks, aber auch nichts besonders.
Tut mir leid, wenn es vor zwei Wochen noch euphorischer klang, aber gestern hatte ich mehr Zeit und wurde dann doch wieder etwas auf den Boden zurückgeholt. Klar, ist die Hardware teilweise echt alt, aber am Ende nicht wirklich etwas besonderes dabei. Da schien ich mit meinem PC schon das beste herausgepickt zu haben. Leider traf mein Angebot beim Verkauf zu unterstützen auf wenig Gegenliebe, so dass ich denke, dass ich dort auch nicht mehr vorstellig werde. Das Problem liegt hier, dass er nicht großartig prüfen will, wo noch Hardware drinnen ist und wo nicht. Aus diesem Grund bietet er diese als defekt an, sozusagen als Mysterybox bzgl. des Inhalts.
Somit blieb es bei mir nur bei dem PC vom 22.01., sowie ein Ultron UG-80 Gehäuse, sowie drei 0815 IDE Laufwerken (Anfang 2000er Jahre), welche ich gestern noch mitgenommen habe.