[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Klar kann man sie als Generator sehen/bezeichnen aber es gibt halt zwischen den "Generatorformen" technische und physikalische Unterschiede die man beachten und gegeben falls die Sicherungssysteme danach auslegen muss und das ist was @underclocker2k4 sagen will.
 
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Das ist nämlich der Punkt.
Man kann ja mal in den Obi fahren, sich nen Notstormer holen, den nach Hause schleppen, neben seinen WR ans Netz anschließen und dann anwerfen die Möhre und schauen wie lange das geht.
Müsste ja gehen, weil Generator=Generator oder?

EDIT:
Weils letzte Woche erst war:
dass die Stromversorgung wiederherstellt würde und Verbraucher ihre Notstromaggregate vom Netz nehmen sollen, um Schäden zu vermeiden.
Und warum ist das so (warum sollte man die "Generatoren" vom Netz nehmen, wenn der Strom da ist), wenn das alles kein Problem ist?
 
Wichtiges Thema bei externen Generatoren ist natürlich auch die Erdung des Generator und das wohl entstehende potenzialunterschied zur Erdung des hauses
 
Erdung ist doch selbstverständlich.

Generator nur im Falle eines Stromausfalles, leerer Batterie und keine pv Leistung interessant. Hab auch geschrieben "theoretisch". Welche Absicherungen, welche Leistung etc kp. Befasst habe ich mich damit nicht.
Aktuell läuft der deye als "Haupt Wechelrichter". An ihm hängen 3x 48v 300ah (200a BMS) und 31x 405wp Module 34 grad süd .
Netzparallel (3 phasig) hängt ein Sungrow mit 17x 405wp 34 grad süd.
Netzparallel (Schuko) hängt ein hoymiles 1,5kwp mit 4x 405wp 14 grad süd. Im Sommer durch Bäume stark verschattet.

Der deye ist nun so konfiguriert, dass er die gesamte Leistung am smartmeter "steuert". Erstmal wird das Haus über Ersatzlast versorgt. Was übrig bleibt geht in den Akku mit maximal 250a.
Darüber hinaus wird dann eingespeist. Die Leistung, die vom hoymiles und Sungrow kommen, "fängt" er am smartmeter ab.
 
Wichtiges Thema bei externen Generatoren ist natürlich auch die Erdung des Generator und das wohl entstehende potenzialunterschied zur Erdung des hauses
Das ist natürlich die Mindestvoraussetzung, aber nicht das grundsätzliche Problem, das ist "nur" Sicherheit.
Das hat auch nichts mit irgendeiner Sicherung oder Leitungsdicke zu tun.
Da geht es um Netzsynchronisierung, sowohl initial als auch fortlaufend.

Netzdesign mit/für Notstrom ist keine einfache Sache, das bedeutet auch die passende Geräteauswahl.

Dass man mehrere WRs parallel am Netz betreibe kann, bedeutet nicht, dass das auch bei Notgeneratoren funktioniert.
Denn WRs (die in dem Kontext hier) müssen, damit zu überhaupt gehen, eben eine Netzsychronisierung durchführen.
Die Netzsynchronisierung ist also grundlegender Funktionsbestandteil. Das ist aber bei einem Stromgenerator eben nicht so.
Man kann sowas kaufen, aber glaube mal, dass das so einfach ist.

Daher gilt Generator!=Generator, das ist jetzt hoffentlich klar.
 
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Aktuelles Video von Mr. Mining. Passt hier ja gerade ganz gut. Das entscheidende Teil zwischen Generator und fast beliebigem Wechselrichter ist wohl dieses Schaltnetzteil: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/schaltnetzteil_geschlossen_3000_w_400_v_7_5_a-386237


Gerade noch mal bei mir im Keller geschaut. Da wäre sogar noch ein Eingang frei. Gut zu wissen.

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Ich hab ja Garagendach mit 10 Modulen belegt. Neigung 10 Grad, damit die hohe zum Nachbarn baurechtlich passt und ich keine Abstände halten oder Zustimmung einholen musste.
Durch den niedrigen Sonnenstand ist klar, dass die im Winter nicht viel beiträgt.
Allerdings habe ich heute bei guter Sonne nur maximal 200W Leistung auf der gesamten Anlage. Zwei Module sind komplett in der Sonne, die übrigen halt größtenteils verschattet.
Passt das grundsätzlich? Oder kann man das irgendwie optimieren, dass die beiden untersten module (je 440 WP) mehr leisten?
 
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Der WR hat nur einen MPPT. Muss also alles auf einen laufen.
Ich weiß nicht ob sich solche optimierter jemals amortisieren.
Die Anlage macht so ja rund 2100 kWh pro Jahr. Mit Optimierer dann 2200? :fresse:

Ist halt ärgerlich, dass gerade aktuell nur so wenig Watt aus den 4400 WP kommen.
 
Heute kann ich einen Strich unter das erste volle Jahr (365 Tage - 18.01.2025 bis 17.01.2026) machen.
Das Zendure 800W Balkonkraftwerk hat in diesem Zeitraum 1202,21kWh Strom erzeugt.
Damit kommt es auf Jahresmittel von 3,294kWh pro Tag.
Dadurch mein Eigenverbrauch leider nicht genau messbar ist, meine Schätzung geht auf ~66%, womit sich die Investition von knapp über 300€ bei einem Strompreis von 0,30€ pro kWh und ~800kWh Eigennutzung auf 240€ belaufen würde. Wenn es 50% Eigenverbrauch sind immerhin noch gute 180€.
Das Ding wird sich also rechnerisch spätestens irgendwo zwischen März und Juni selbst bezahlt haben. Damit bin ich sehr zufrieden.

260117_Zendure_800W_BKW_Ertrag_365Tage.jpg
 
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