ASRock Z890: Abschalten des DDR5 RAM-Trainings beim Booten?

MichaelHTPC

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Hallo,

nach meinem Kenntnisstand erfolgt das DDR5 RAM-Training bei jedem Booten (gelbe Post Status Checker DRAM LED ist für ca. 10 s an, manchmal werden die RGB-LEDs der RAM-Module abgeschaltet, d.h. ein 2ter Durchlauf?). Somit wird dafür auch jedes mal Zeit aufgewendet. Bei Asus-Mainboards kann man
Memory Context Restore -> Enabled
einstellen und danach werden die nach dem 1sten (letzten) lernen ermittelten Werte beim nächsten mal wiederverwendet. Wie lautet die gleichbedeutende BIOS / UEFI Einstellung bei ASRock-Mainbords? bzw.: Wie läuft das bei ASRock?
gefunden habe ich diese Einstellung:
  1. Training Bypass 1
  2. Training Bypass 2
  3. MRC Training on Warm Boot
Daraus werde ich aber nicht schlau. Z. B. wozu braucht man 3. wenn 1. und / oder 2. aktiviert sind (soweit 1. und 2. überhaupt zutreffen)?

Danke!

P.S. Ich habe ein ASRock PHANTOM GAMING Z890I Nova WiFi und der Intel 200S Boost ist eingeschaltet (wodurch einige sonst verfügbare Einstellungen fehlen).
Nachtrag: Die Boot time ist laut Taskmanager (Last BIOS time) ca. 20 s.
 
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Der Boost Modus ist aktuell auf ASRock immer noch verbugged. Stichwort coldboot bug.

Probier's Mal ohne und schau ob das RAM Training da auch stattfindet
 
Danke für den Hinweis. Mir sagt der "coldboot bug" nichts, wenn ich danach suche, dann werden mir Treffer bei Asus-Mainboards angezeigt. Kannst Du mir bitte einen passenden Link geben?

P.S. 1) Meine Frage ist unbeantwortet (selbst wenn sie mit dem bug evtl. nicht mehr viel Sinn ergibt).
2) Der Intel 200S Boost lief bei mir seit mehreren Monaten ohne Probleme, erst seit dem ich die E-Cores deaktiviert habe, läuft es beim booten nicht mehr ganz rund.
 
Ehrlicherweise kann ich dir die Frage auch so speziell nicht beantworten.

Aber wenn du soviel dran herumgespielt hast, würde ich nochmal von Stock ausgehen. Deaktivierte e cores bei Arrow Lake hab ich bisher keine Erfahrung und kenne auch niemanden der das gemacht hat
 
... soviel dran herumgespielt hast ...
Ich habe nur die E-Cores abgestellt und lange zuvor den Intel 200S Boost aktiviert. Ich mache kein "eigenes" OC, d.h. das von Intel ist alles. Das der reine P-Core PC-Start scheinbar beim RAM-initialisieren schlechter läuft als zuvor mit E-Cores hat mich zu meiner Frage gebracht. Ich dachte, das die Leute die OC betreiben sicher auch auch wissen wie man das ständige neue RAM anlernen deaktivieren kann. Da mir mein System "immer" zu langsam ist (dank Verwendung von Adobe Lightroom Classic) möchte ich ohne Intel 200S Boost nicht arbeiten.
 
Ich habe nur die E-Cores abgestellt und lange zuvor den Intel 200S Boost aktiviert. Ich mache kein "eigenes" OC, d.h. das von Intel ist alles. Das der reine P-Core PC-Start scheinbar beim RAM-initialisieren schlechter läuft als zuvor mit E-Cores hat mich zu meiner Frage gebracht. Ich dachte, das die Leute die OC betreiben sicher auch auch wissen wie man das ständige neue RAM anlernen deaktivieren kann. Da mir mein System "immer" zu langsam ist (dank Verwendung von Adobe Lightroom Classic) möchte ich ohne Intel 200S Boost nicht arbeiten.

Du verwendest eine Anwendung die stark von den E-Cores profitiert. Jeder der Arrow Lake OC betreibt, lässt die E Cores laufen und taktet diese höher. Die haben soviel Bums, es macht keinen Sinn diese zu deaktivieren.

Mir ist kein Fall bekannt, der so arbeitet.
 
Wenn ich im Taskmanager ein, zwei oder drei Cores mit 100 % Last laufen sehe und die Frequenz immer max. 4,6 GHz ist (= E-Cores max. CLK), dann ist es meiner Meinung nach logisch, dass (warum auch immer) nicht auf die P-Cores gewechselt wird die deutlich schneller wären als die E-Cores. Das ich (z.B.) beim Bildexport ohne die E-Cores Zeit liegen lasse, ist mir klar aber damit habe ich kein Problem. Der PC soll schnellstmöglich laufen, wenn ich aktiv damit hantiere und das garantieren die 8 P-Cores.
 
Wenn ich im Taskmanager ein, zwei oder drei Cores mit 100 % Last laufen sehe und die Frequenz immer max. 4,6 GHz ist (= E-Cores max. CLK), dann ist es meiner Meinung nach logisch, dass (warum auch immer) nicht auf die P-Cores gewechselt wird die deutlich schneller wären als die E-Cores. Das ich (z.B.) beim Bildexport ohne die E-Cores Zeit liegen lasse, ist mir klar aber damit habe ich kein Problem. Der PC soll schnellstmöglich laufen, wenn ich aktiv damit hantiere und das garantieren die 8 P-Cores.

Ja gut, das nennt sich Scheduler der entscheidet sowas. Lightroom wird doch mehr als 3 Kerne verwenden? Meine Freundin nutzt auch die komplette Adobe Palette auf einem 285K, selbst in Premiere hast du dank iGPU super flüssiges arbeiten.

Wirklich nachvollziehen kann ich das nicht und ich glaube auch, dass das deine Probleme mitverursacht. Um es eben auszuschließen, mach nen CMOS Reset, lade XMP und schau ob es ebenfalls so problematisch mit dem RAM Training ist. Wenn nein -> wie erwähnt, Boost ist aktuell kaputt "coldboot" bug, das Thema kannst du hier nachlesen: https://www.overclock.net/threads/a...?post_id=29510709&nested_view=1#post-29510709

Da es auf dem OCF kaputt ist, gehe ich davon aus, dass alle ARL-S ASRock Boards aktuell das Problem haben.

Ich bezweifle auch das D2D und NGU Tuning die Performance in Lightroom großartig beeinflussen, wie misst du das?

Mehr als dir sagen, Boost ist aktuell kaputt und teste dich von Stock an durch, kann ich leider nicht tun
 
Ich hatte schon in einem anderen Thread geschrieben, dass es ein 200S Fix gibt und ich ein vorab fixBIOS ordern kann.
 
@MichaelHTPC

Process Lasso ist dein Freund.
Danke, ist mir bekannt. Dazu finde ich diesen Artikel lesenswert. Die vielen Abhängigkeiten wie bzw. warum der Windows-Scheduler sich verzetteln kann sind echt mies. Das ist auch ein Grund auf die E-Cores zu verzichten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich hatte schon in einem anderen Thread geschrieben, dass es ein 200S Fix gibt und ich ein vorab fixBIOS ordern kann.
Danke für das Angebot, ich warte lieber auf ein freigegebenes BIOS. Über die Jahre sind mir schon zwei MBs beim flashen abgegangen, d.h. ich mache BIOS updates nur wenn es nötig ist. Schade das das 3.14er BIOS vom 6.1.2026 noch so neu ist, das nächste wird sicher wieder viele Wochen brauchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da die meisten besseren Boards heute USB Flashback haben ist die Gefahr relativ gering sich durchs Flashen das Board zu bricken, vielleicht ist @J Z ja auch dazu bereit den Fix zu testen.
 
Not sure when the next formal/production BIOS might be released.
If you know of any user that is particularly frustrated with it, can you please let me know the model name?
Kannst du dir ja überlegen, die FixBIOSe funktionieren und basieren auf das letzte Finale, nur mit dem Fix.

An sich ist bei ein Z890 das Ram Training völlig ok und Bedarf auch keine größeren Einstellungen, ausser die du schon in Post #1 genannt hast und das musst du selbst probieren.
 
Danke JZ, ich habe nun von 3.03 zu 3.15 aktualisiert. Alle Einstellungen die vor der Aktualisierung von mir gesetzt waren sind nun wiederhergestellt, d.h. nach meinem Kenntnisstand habe ich alles wie zuvor eingestellt. Im Ergebnis habe ich das gleiche Verhalten wie zuvor:
(gelbe Post Status Checker DRAM LED ist für ca. 10 s an, manchmal werden die RGB-LEDs der RAM-Module abgeschaltet, d.h. ein 2ter Durchlauf?)
Ergänzung: Der 2te Durchlauf (nach RGB-LED abschalten (eigentlich "geht alles aus")) erfolgt nach Kaltstart, d.h. wenn ich die Stromzufuhr zuvor mit dem Einstecken des Netzteilkabels herstellte.
Die Boot time ist laut Taskmanager (Last BIOS time) ca. 20 s.
d.h. ich sehe keinen Unterschied. Ich weiß allerdings auch nicht, was der "200S Fix" eigentlich genau beheben soll.
Das neue BIOS zeigt allerdings, dass nun jeder der 8 P-Cores mit bis zu 5,5 GHz laufen darf, zuvor 4 Stück mit nur 5,4 GHz.
 
Hast du mal mit MemTest 1.16 geschaut, ob deine BIOS Ram-Einstellung fehlerfrei ist ?
 
Nein, habe nur vor einem halben Jahr zur Inbetriebnahme mit Prime95 getestet.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Habe Prime95 wiederholt, keine Auffälligkeiten.
Die RAM Timings scheinen (wie zuvor) 1:1 aus dem XMP Profil meiner G.Skill DDR5-6400 (mit SK Hynik Chips) übernommen worden zu sein: CL 32 - tRCD 39 - tRP 39 - tRAS 102 - tRC 141
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit Memtest 1.16 testen.
PC6400 mit 200S je nach CPU Güte kann es Probleme machen. Das siehst du nicht immer mit Prime95
 
Kann es sein, das es hier allgemein sehr am Thema vorbei geht? Meine Frage[n] des 1sten Beitrags haben keine Antwort[en] erhalten und selbst möchte ich nicht rumprobieren und dann interpretieren was welcher BIOS-Schalter bewirkt.
Ich habe das neue BIOS installiert um die "10 s RAM-Zeit" beim booten zu sparen. Das ist nicht passiert.
Mein System lief zuvor ohne Auffälligkeit (Ausnahme: boot Zeit / boot Verhalten) und ich gehe davon aus das dies nun nicht anders sein wird (was alles heute durchgeführte bestätigt). Selbst wenn dem nicht so ist, dass soll hier nicht das Thema sein.

P.S. Bitte nicht falsch verstehen, ich freue mich das ich durch obige Beiträge zumindest eine Chance auf einen schnelleren Bootablauf hatte.
 
Wenn du Training Probleme hast, kann es mit der RAM+CPU in Zusammenhang mit 200S sein. Bei mir läuft es mit PC6400 nicht doppelt.
 
Ich wüsste nicht was ein Bios das Primär irgendwas am 200S Boost fixt großartig am RAM Training Verhalten ändern sollte. Das sind zwei paar Schuhe. Habe mal das 3.17er Bios aufm OCF aufgespielt und es bestätigt meine Hypothese.

Wenn bei dir das Training generell lange dauert oder sogar mehrere Schleifen benötigt, ist das ein Indiz für ein "schwieriges" oder problematisches Setting. Längere Trainingsdauer heißt nicht, dass es dann auch unbedingt instabil ist. Da kannst du an Testtools ggf. laufen lassen was du möchtest und siehst keine Fehler. Am einfachsten wäre es wenn du deine RAM und SA Spannungen mal etwas hoch setzt (ggf. auch mit höheren Limits als 200S Boost erlaubt, sprich deaktiviertem 200S Boost) und schaust ob das alleine schon Besserungen bringt. Alles andere geht dann schon zu tief in die Materie.

Meine Erfahrung mit Asrock ist, selbst wenn man MRC Fastboot oder Training Bypass enabled, Cold Reset usw. disabled, holt man beim Start kaum was raus, wenn das Setting zickt.
 
Doch, je nach CPU nachvollziehbar mit 200S
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das 3.17 OCF BIOS enthält noch nicht den 200S disabled Fix. Erst beim 3.18
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es geht auch nicht speziell um ein Training Problem, sondern das es je CPU+RAM+200S ab PC6400+ bei UDIMM häufig nicht so funktioniert (Speicherfehler) und eher CUDIMM die bessere Wahl wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du Training Probleme hast, kann es mit der RAM+CPU in Zusammenhang mit 200S sein. Bei mir läuft es mit PC6400 nicht doppelt.
Ob die "10 s gelbe RAM-LED" beim BIOS-Start ein Problem ist: Es hat bisher keiner bestätigt oder verneint.
Wenn bei Dir beim
a) ---Kaltstart--- die Abfolge nicht kurz An / Aus / An mit "10 s gelber RAM-LED" / bootet ins Windows ist bzw.
b) ---Warmstart--- An mit "10 s gelber RAM-LED" / bootet ins Windows ist
ja, dann läuft es bei Dir besser.

P.S. 1) Mein Notebook führt auch An / Aus / An / bootet ins Windows durch. Das ist mir heute zum 1sten mal (wegen dieses Threads) bewusst geworden.
2) Memory Context Restore (MRC) ist ein AMD-Feature, siehe hier (Link). Somit ist es wohl bei Intel nicht 1:1 verfügbar, schade ...
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich habe nun doch etwas ausprobiert:
  1. MRC Training on Warm Boot: Disabled
  2. MRC Fast Boot: Enabled
beides war auf Auto. Die Optionen haben bei mir (so wie cHio schon mitteilte) nichts gebracht, d.h. immer noch ca. 20 s "Last BIOS time".
 
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