[Sammelthread] Geldanlagen (Der -390% Stammtisch)

Oder
Man muss nicht für alles KI Tokens verbrennen, den nutze ich auch ganz gerne :) Oder wie von Tundor vorgeschlagen die Rechner von Finanzfluss, da gibt es ja auch einige brauchbare dabei.

Aber da merkt man wieder einmal, wie weit KI inzwischen schon gekommen ist, inzwischen stellt sich keiner mehr die Frage, ob sie richtig rechnet. Als das ganze Thema angefangen hat, waren ja selbst einfachste Rechnungen oft falsch.
 
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Aber was bringen diese Rechner?
Da sind weder Kosten noch Steuern abgezogen 🧐
 
Ohne die Auschüttungen sind die zweistellig im Minus, ich weiss ja nich...
Eben. Ich hab da nur aus Spaß einen Einmalbetrag drin, der mir meinen Sparplan auf den L&G Div ETF finanziert.
Die Gesamtperformance von den Dingern liegt halt unter jedem Brot und Butter World ETF. Minus Steuern jeden Monat...

Wenn man natürlich größere Summen da drin hat und dadurch im Hauptjob Teilzeit machen kann sieht es wieder anders aus...



Bei dem Fondsrechner kannst Du auch Steuern, Kosten, Depotgebühr usw. eintragen.
 
Bei dem Fondsrechner kannst Du auch Steuern, Kosten, Depotgebühr usw. eintragen.
Joa kommt zumindest fast hin die Rechnung in dem Rechner.

Aber bei meinem weiß ich immerhin, wie die Rechnungsgrundlage gehändelt wird, und die ist korrekt :)

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Oder KI ist auch gut 👍
Würde von LLM Nutzung für zuverlässige Rechenergebnisse eher abraten. Das ist nicht gerade deren Stärke. Auch wenn es (meistens) natürlich funktioniert.
 
Aber was bringen diese Rechner?
Da sind weder Kosten noch Steuern abgezogen 🧐
Hier schon

Bei dem Fondsrechner kannst Du auch Steuern, Kosten, Depotgebühr usw. eintragen.
Das reicht doch für einen schnellen Check.

Auf dein Tool hat ja nicht jeder Zugriff 😁



Bild schreibt heute morgen:
(ist im Plus Abo daher kopiere ich es mal für interessierte)

Jahrelang war Schuldenmachen billig. Jetzt schicken die Finanzmärkte die Rechnung. Die USA haben erstmals mehr als 40 Billionen Dollar Staatsschulden. Anfang 2022 waren es noch 30 Billionen. In den ersten 10 Monaten des aktuellen Haushaltsjahres zahlte Washington 963 Milliarden Dollar netto nur für Zinsen. Experten erklären in BILD, was die explodierenden Schulden für Anleger bedeutet und was sie jetzt tun sollten.

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Neues Geld wird deutlich teurer: Für 10 Jahre verlangt der Markt von den USA knapp 4,7 Prozent. 2020 waren es zeitweise nur rund 0,7 Prozent. Deutschland zahlte damals sogar negative Zinsen, heute sind es mehr als 3 Prozent. Inflationssorgen und geopolitische Risiken treiben die Renditen hoch. Denn alte Billigschulden laufen aus und müssen viel teurer ersetzt werden. Die OECD‑Staaten müssen 2026 rund 14 Billionen Dollar alte Schulden neu finanzieren.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht, dass Anleger empfindlicher auf steigende Staatsschulden reagieren. So droht ein Teufelskreis: höhere Zinsen, höhere Kosten, größere Haushaltslöcher, noch mehr Schulden. ING‑Chefvolkswirt Carsten Brzeski sagt zu BILD: „Die Lage ist noch beherrschbar und wir haben keine Situation wie zur Eurokrise.“ Das „auf Pump finanzierte Wachstum“ stoße aber an Grenzen. Die Eurokrise zeigte, wie schnell Zweifel ansteckend werden. Als Griechenland unter Druck geriet, fragten Anleger: Wer ist der Nächste?

Brzeski schaut besonders sorgenvoll auf Frankreich: rund 3,5 Billionen Euro Schulden, 117 Prozent der Wirtschaftsleistung und schwaches Wachstum. Auch Deutschland spürt den Druck der Rekordschulden: 2026 muss Finanzminister Lars Klingbeil (48, SPD) rund 30 Milliarden Euro für Zinsen zahlen, im nächsten Jahr plant er bereits 42 Milliarden ein, bis 2030 steigt die Zinslast auf gigantische 81 Milliarden.

Wenn Anleger das Vertrauen verlieren und die Zinsen immer weiter steigen, wird daraus eine Finanzkrise. Dann werden Kredite teurer, Unternehmen investieren weniger und Jobs können unter Druck geraten. Für Anleger heißt das aber nicht: ETF verkaufen. Christian W. Röhl, Chefökonom der Investment- und Banking-Plattform Scalable, sagt zu BILD: „Wer langfristig in ETFs investiert, sollte sie jetzt nicht aus Sorge vor einer Schuldenkrise verkaufen.“

Für Aktien und Immobilien können hohe Zinsen dagegen zur Belastung werden. Bei 5 Prozent Zinsen für 10 Jahre laufende US-Staatsanleihen könne bereits „einiges ins Rutschen kommen“. Steigen die Zinsen sogar in Richtung 7 Prozent, könnte daraus laut Röhl auch eine Wirtschafts- und Finanzkrise werden. Noch erwartet Röhl eher, dass die Märkte weiter Druck auf die Politik ausüben und mehr Haushaltsdisziplin erzwingen wollen.

Grüße Kazuja
 
Hatte diesmal richtig Glück, Anfang August mit 3x Hebel wieder bei Gold und Silber rein :bigok:
btc auch überraschend früh dran, oder gehts vorher nochmal bergab?
 
Hab's jetzt nicht so richtig verfolgt aber BTC ist doch wieder up wg. irgendwelchen Gesetztes Versprechungen der US Regierung? Wird sicher eh wieder ne Enttäuschung und dann Abflug.
 
Clarity act und Genius act vermutlich, wobei beides nix neues ist.
Treasury bond buybacks haben sicherlich etwas reingehauen in Kombination mit short Liquidations.

Aber grundsätzlich bleib ich der Meinung, dass News keine Auswirkung auf Crypto haben und nur die story als Grund für etwas liefern, was so oder so passiert wäre am Kurs.
 
Hatte diesmal richtig Glück, Anfang August mit 3x Hebel wieder bei Gold und Silber rein :bigok:
btc auch überraschend früh dran, oder gehts vorher nochmal bergab?
Bin auch bei 75 nochmal bei $MSTR rein. Schonmal Position anfangen aufzubauen.
Immerhin schon 40% im plus 😅
 
Aber was bringen diese Rechner?
Da sind weder Kosten noch Steuern abgezogen 🧐

Steuern kannst du dort abziehen, Häckchen entsprechend setzen.

K, ich seh du bist schon informiert. (y)
 
Wenn das ganze Zeug noch einmal Richtung ATH geht, werde ich es wohl abstoßen. Macht nur einen kleinen Teil bei mir aus, und dann bin ich die Sorge los.
 
Wenn das ganze Zeug noch einmal Richtung ATH geht, werde ich es wohl abstoßen. Macht nur einen kleinen Teil bei mir aus, und dann bin ich die Sorge los.
Auf den ganzen Kleinkram hab ich auch nicht mehr so richtig Bock, da warte ich auch drauf das ich es teilweise noch zu halbwegs guten Kursen abgeben kann. Von meinen ETHs und teil BTCs werde ich mich aber wohl nicht trennen.
 
Bei Crypto hat mein Popometer nur mal 2014 und 2018 gezuckt. Ansonsten bin ich seither (bis auf einige Verkäufe, die das Invest mehrfach reingeholt haben) nur die hodl-Fraktion mit ETH und BNB. 🤷😎
Wobei @def da definitiv der bessere Ansprechpartner ist.

Aber war ne jute Erinnerung - gerade spontan meine letzten paar BNB vertickert, die ich mal <200 € gekauft hatte. Bei dem Laden weiß man ja auch nicht so wirklich, wo die Reise hingeht.
 
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  • Haha
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Warum bist du schon teilweise rein und warum nicht direct in Coins? Also wo siehst du den Vorteil?
Schon teilweise drin bin ich, weil $MSTR nicht exakt den Bitcoin Chart nachbildet und immer etwas vor- oder zurückhängt. Ich werd also noch nachkaufen, aber starke Ausreißer nach unten nehm ich schon mit. (25./26. Juni)
Warum geh ich in $MSTR anstatt Bitcoin?
Weil die Rahmenbedingungen in der EU, speziell Deutschland, immer unangenehmer werden für Crypto. Besteuerung ungewiss, absoluter Abfuck von CEX aufs Konto zu überweisen mit allen möglichen Nachweisen. Konten außerhalb der EU sind ab nächstem Jahr quasi Geschichte, sofern man keine residency dort vorweisen kann.
Generell hab ich mich speziell beim letzten mal gefühlt wie n Krimineller beim auscashen.
Da geh ich persönlich lieber den Weg quasi Bitcoin gehebelt über $MSTR zu kaufen als stinknormale Aktie in meinem Depot und fertig.
Deutlich stressfreier für mein Gemüt. Die Cyclestruktur ist zwar etwas abweichend, aber auch dafür hab ich mir n Plan gemacht.

Ich bin nie Buy&Hold in Crypto gewesen, sondern einfach Macro Trader. Sprich alle 1-2 Jahre etwas verkauft und direkt wieder was anderes dafür eingekauft. Im Prinzip jeden Cycle bisher BTC gekauft, später in Altcoins getauscht und wieder später in FIAT verkauft, bis ich wieder in Bitcoin eingestiegen bin (und repeat). Alles immer steuerfrei versteht sich.
Den Heck Meck mach ich nicht mehr. Bin genügsam geworden :d
 
Okay, Erfahrungen, die natürlich noch nicht jeder gemacht hat. Ich schau gleich mal, ob ich was auf Binance liegen hab, einfach noch mal testen, wies aktuell ist.
Hätte nicht gedacht, dass das mit dem Auszahlen noch so ein Thema ist. Oder warens bei dir so große Summen, dass es deswegen strenger geprüft wurde?

Ist dir das Weniger an Heckmeck das Weniger an Rendite wert? Steuer müsste doch ziemlich reinkicken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bis 20K hatte ich bei Binance noch nie Stress. Schätze aber, da geht es um ganz andere Beträge. 🤑
 
  • Danke
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Ist dir das Weniger an Heckmeck das Weniger an Rendite wert?
Definitiv, vorallem wenn man drum bangen muss, dass einem nicht die Konten gesperrt werden wegen red-flag. Und das wird sicher nicht besser werden.
Wenn man da mit Kleinbeträgen hantiert mag das nicht so wild sein, keine Ahnung.

Klar kommen so natürlich Steuern weg, aber ist halt so. Ist eh nur noch als Booster gedacht und nichtmehr als Werkzeug um überhaupt Kapital aufzubauen.
 
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