[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Sagt mal, hat hier schon jemand Erfahrungen mit einem PKW-Akku und bi-drectionalem Laden?
Der Skoda Peaq gefällt uns ganz gut und mit dem 82kw-Akku ist ja ordentlich was zu Leisten, bzw. fast ein kleiner Stromhandel möglich.
Das Thema V2H bzw. BiDi Laden ist in meinem Freundeskreis auch immer Thema bei allen Dikussionen rund um PV und E-Autos.

Meine Meinung dazu ist, dass die Hürden derzeit noch viel zu hoch sind:

- BiDi fähiges Fahrzeug
- BiDi fähige Wallbox
- Abrechnungserfassung
- schlechte Effizienz
- schlechte Praktikabilität

Um ein paar Euro monatlich noch zu verdienen die Flexibilität zu nehmen zu Hause ein einigermaßen volles E-Fahrzeug stehen zu haben und zudem noch unnötige Ladezyklen auf die Li-Ion Akkus zu ballern klingt für mich mega uninteressant. Zudem kosten heutzutage anständige Wechselrichter und LFP Akkus zu wenig, als dass V2L attraktiv wäre.

Der Gedanke mag gut sein, aber gerade bei E-Autos werden eben oft Li-Ion Akkus (NMC) verbaut, die deutlich weniger Zyklen abkönnen als LFP Heimspeicher. Bin gespannt ob sich BiDi überhaupt irgendwann durchsetzen wird.
 
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Im Endeffekt ist das Auto ja auch nur ein extrem teurer Speicher und interessant wirds da eigentlich nur, wenn man den Strom kostenlos vom Arbeitgeber nach Hause fahren kann und das wird sowieso nicht mehr all zu lange gehen.
 
@Tiggaking
Das kam mit irgendeinem Software-Update im Juni. Der hat seit Inbetriebnahme im April schon 3 Stück bekommen.
 

Einen Standalone Akku wie sowas hat niemand in Betrieb? Also Microwechselrichter und Akku extra?
 
Einen Standalone Akku wie sowas hat niemand in Betrieb? Also Microwechselrichter und Akku extra?
Ich habe Akku und Wechselrichter separat. Aber der Akku ist bei mir aber zwischen PV und Wechselrichter, also trotzdem auf DC-Seite. Das ist vermutlich nicht das, worauf du hinaus willst. ;)

Das, bzw. ein Problem bei solchen AC-Speichern wurde hier aber auch schon 100mal durchgekaut: Da er unabhängig von einem BKW einspeisen kann, kann man aus dem BKW 800W einspeisen und gleichzeitig aus dem Akku auch 800W. Und das ist nicht erlaubt (was manche aber trotzdem nicht daran hindert sowas zu betreiben).
Bzw. die sogar 1600W die der kann sind sowieso nicht erlaubt.

Als Ergänzung zu einer großen PV-Anlage kann man vielleicht drüber nachdenken. Aber auch dabei greift wieder das Problem das der Anschluss des Akkus entsprechend abgesichert werden muss.

Ich kenne Leute mit solchen Speichern. Hier im Forum haben glaube ich auch schon welche dazu geschrieben. Der Wirkungsgrad ist halt deutlich schlechter, weil zweimal AC-DC-gewandelt wird (bzw. in Verbindung mit PV sogar 3mal). Man landet wohl so bei ~70%, vielleicht 75%, wenn der integrierte Wechselrichter gut ist und in seinen effizientesten Bereichen betrieben werden kann.
 
Die Frage ist, was man denn haben will.
Will man seinen PV-Strom zwischenspeichern, dann ist DC-Speicher die bessere Wahl. (effizienter)
Will man dyn. Strompreise nutzen, dann ist AC-Speicher besser, (weil DC-Speicher eben bedingt geht, geht schon, ist aber basteln)

Anschließen von AC-Speichern muss man sich anschauen. Ist am Ende aus der Absicherungssicht auch nur nen WR und muss entsprechend behandelt werden.
Norm, TAB, Anmeldung mal außen vor.

EDIT:
Wo ich den unique Einsatz sehe, wenn der Speicher nicht da steht, wo der Strom erzeugt wird.
Also z.B. PV/WR auf dem "entfernten" Gartenhäuschen. Dann kann sich der Speicher über 230V den Strom vom WR holen.
Anker hat damit geworben, dass man nen verteiltes System baut. Also gefühlt in jeden Raum dann so nen Speicher und der (PV)Strom kommt von irgendwo.
Kann man machen, aber die Dinger in der Bude verteilen?
Wird damit geworben, dass man das "Groß"Verbraucher direkt mit dem Strom vom Akku betreiben kann, ohne dass man ihn (mit 800W) erst in Haus einspeist.
Kann man sicherlich alles machen, aber ich persönlich sehe es nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur um Verwirrung vorzubeugen, ich habe den Solarflow 800 Pro.

Dieser hat 4 MPPT Tracker, d.h. die Panels laden direkt den Akku auf (DC). Aus dem Akku und/oder den Panels wird der integrierte Wechselrichter versorgt (DC -> AC) und der gibt dann den Strom in die Steckdose ab.
Das Gerät ist auf 800W Wechselrichterleitung begrenzt.
Es erfolgt keine doppelte Wandlung.

Wenn der Akkustand zu niedrig wird oder sich das BMS kalibriert, wird Strom aus der Steckdose entnommen und in den Akku geladen (AC -> DC).

Zusätzlich kann man das Gerät auch manuell anweisen, den Akku aus der Steckdose aufzuladen, z.B. wenn Arbeiten am Stromnetz angekündigt sind. Den Strom aus dem Akku kann man dann aus der Offshore Steckdose (die zusätzlich verbaut ist) entnehmen, auch wenn kein Stromnetz verfügbar ist (DC -> AC).


Damals wollte ich eigentlich nur den 800 Plus kaufen, also mit nur 2 MPPT Trackern und ohne Offshore Steckdose, aber der Pro war auch im Angebot und die 50€ Mehrpreis fand ich fair.
 
Wo ich den unique Einsatz sehe, wenn der Speicher nicht da steht, wo der Strom erzeugt wird.
Jap. Oder theoretisch, wenn das BKW draussen steht, man den Speicher aber nicht draussen stehen haben will. Weil Regen und Kälte und so. So kann man sich auch die Heizung im Speicher für den Winter sparen... oder den Speicher im Winter einfach ausschalten ohne am BKW rumstecken zu müssen.

Man muss aber schon wirklich deratige Gründe haben, um die deutlich geringere Effizienz in Kauf nehmen zu wollen.
Abgesehen von der "Anschlussproblematik", die du ja auch genannt hast.

Dieser hat 4 MPPT Tracker, d.h. die Panels laden direkt den Akku auf (DC). Aus dem Akku und/oder den Panels wird der integrierte Wechselrichter versorgt (DC -> AC) und der gibt dann den Strom in die Steckdose ab.

[...]

Zusätzlich kann man das Gerät auch manuell anweisen, den Akku aus der Steckdose aufzuladen, z.B. wenn Arbeiten am Stromnetz angekündigt sind. Den Strom aus dem Akku kann man dann aus der Offshore Steckdose (die zusätzlich verbaut ist) entnehmen, auch wenn kein Stromnetz verfügbar ist (DC -> AC).
Jup, so ein Gerät kann man für beide Fälle einsetzen. Also sowohl als DC-Speicher mit PV direkt dran, als auch als AC-Standalone-Akku.
 
Da du nur den neuen Teil begrenzen must gelten die 4,6kW.

Aber denk dran mit über 2kWp bist du dann auch iMSys und Steuerbox pflichtig aber das sollte einen nicht vor einer installation abhalten.
Das ist ja der Punkt. Die Begrenzung gilt ja ausdrücklich solange noch kein imsys installiert ist.
Der EVU hier ist eher lahm mit dem Ausrollen der Messsysteme.

Wobei das auch Blödsinn ist, das prozentual zu begrenzen. Wer 5 kWp baut darf 3 kw einspeisen, wer dann 10 kwp baut darf 6 kw einspeisen. Statt zu sagen: Jeder darf maximal 4 oder 5 kW einspeisen - das könnte ich ja nachvollziehen.
 
Paragraph 14a war doch um die Leistung auf max 4,2KW zu drosseln?
 
Ich habe Akku und Wechselrichter separat. Aber der Akku ist bei mir aber zwischen PV und Wechselrichter, also trotzdem auf DC-Seite. Das ist vermutlich nicht das, worauf du hinaus willst. ;)

Das, bzw. ein Problem bei solchen AC-Speichern wurde hier aber auch schon 100mal durchgekaut: Da er unabhängig von einem BKW einspeisen kann, kann man aus dem BKW 800W einspeisen und gleichzeitig aus dem Akku auch 800W. Und das ist nicht erlaubt (was manche aber trotzdem nicht daran hindert sowas zu betreiben).
Bzw. die sogar 1600W die der kann sind sowieso nicht erlaubt.
Das stimmt, auf der Seite steht auch "Standard 800Watt, bei profs. Installation 1600Watt"

Die Frage ist, was man denn haben will.
Will man seinen PV-Strom zwischenspeichern, dann ist DC-Speicher die bessere Wahl. (effizienter)
Will man dyn. Strompreise nutzen, dann ist AC-Speicher besser, (weil DC-Speicher eben bedingt geht, geht schon, ist aber basteln)

Anschließen von AC-Speichern muss man sich anschauen. Ist am Ende aus der Absicherungssicht auch nur nen WR und muss entsprechend behandelt werden.
Norm, TAB, Anmeldung mal außen vor.
Den Akku würde ich so oder so bei mir im Keller neberm Stromkasten aufstellen und dort auch vom Elektriker anschließen lassen.
Beim Marktregister kann ich neben dem BKW auch einen Akku anmelden, würde das mal als "Vorhaben" und nicht wie beim BKW als "Abgeschlossenen" anmelden und guggen was die sagen.

Jap. Oder theoretisch, wenn das BKW draussen steht, man den Speicher aber nicht draussen stehen haben will. Weil Regen und Kälte und so. So kann man sich auch die Heizung im Speicher für den Winter sparen... oder den Speicher im Winter einfach ausschalten ohne am BKW rumstecken zu müssen.
Man muss aber schon wirklich deratige Gründe haben, um die deutlich geringere Effizienz in Kauf nehmen zu wollen.
Abgesehen von der "Anschlussproblematik", die du ja auch genannt hast.

Genau das ist mein Problem. Ich habe die Module mit dem Micro WR ja auf den Carport, der Akku müsste dann dort drunter wo bei 36Grad Außentemp gut und gern 45-50 Grad erreicht werden und bei Unwettern wird es da auch recht feucht. Daher nur Micro WR.


Zweiter Grund ist dass ich eine 3,6kwp Anlage auf dem Dach habe mit einem Powador 4400 im Keller. Sobald die EEG Ausläuft oder je nach Regierung auch schon früher, möchte ich den Strom selbst nutzen und nicht mehr zu 100% verkaufen. Zusammen mit dem BWK habe ich dann 4,6kwp für die ich gerne einen kleinen Akku hätte. Zum Teil für die Grundlast Nachts und auch um nicht mehr so genau darauf achten zu müssen wann man die Waschmaschine einschaltet.

Den Powador sowie die 3,6kwp möchte ich nicht austauschen, die sind lange abgezahlt und funktionieren noch super.

Daher der Gedanke mit dem AC Akku....


Hier mal meine Werte für einen Monat:
BKW Erzeugt: 104kwh
PV Erzeugt: 373kwh
Verbrauch aus Netz: 84kwh (Zeigt mein Zähler an)
Eingespeist ins Netz aus BKW: 55kwh

Da ich kein Smartmeter habe vermute ich also dass ich von den erzeugten 104kwh ca. 49kwh genutzt habe.
Die 55kwh in einem Monat die ungenutzt ins Netz gehen, abzgl. den Verlust von AC-DC und wieder DC-AC von sagen wir 10kwh hab ich dann 45kwh die ich in dem Monat dem Akku hätte nutzen können.

Problem ist nur: 45kwh/Monat, das erreiche ich im Sommer für ein paar Monate. Oktober bis April garantiert nicht mehr. Daher macht das erst Sinn wenn ich auch die 3,6kwh von der "großen" PV selber nutzen kann.
 
Genau das ist mein Problem. Ich habe die Module mit dem Micro WR ja auf den Carport, der Akku müsste dann dort drunter wo bei 36Grad Außentemp gut und gern 45-50 Grad erreicht werden und bei Unwettern wird es da auch recht feucht. Daher nur Micro WR.
Meiner steht auch draussen... aber neuerdings aus den gleichen Gründen neuerdings in einem selbst gebasteltem Häuschen, damit zum einen die Sonne nicht voll draufknallt und zum anderem er eben nicht direkt angeregnet wird.

Zweiter Grund ist dass ich eine 3,6kwp Anlage auf dem Dach habe mit einem Powador 4400 im Keller. Sobald die EEG Ausläuft oder je nach Regierung auch schon früher, möchte ich den Strom selbst nutzen und nicht mehr zu 100% verkaufen. Zusammen mit dem BWK habe ich dann 4,6kwp für die ich gerne einen kleinen Akku hätte. Zum Teil für die Grundlast Nachts und auch um nicht mehr so genau darauf achten zu müssen wann man die Waschmaschine einschaltet.
Das ist auch ein Anwendungsfall für einen AC-Akku... wenn man eben mehr als einen Erzeuger hat. ;)
Aber das wird wohl ein Bürokratieakt.
Jetzt den Speicher zum BKW anmelden, würde ich sagen: Wird nicht genehmigt, weil du mehr als 800W einspeisen könntest und nichts sicherstellt, das du das nicht tust.
Wenn die "große" PV in Eigennutzung übergeht, wäre das "bürokratisch" wohl einfacher, bzw. dann fällts zumindest nichtmehr auf.


Da ich kein Smartmeter habe vermute ich also dass ich von den erzeugten 104kwh ca. 49kwh genutzt habe.
Du willst... bzw. du brauchst ein Smartmeter (oder irgendeine Verbindung vom Stromzähler zum Akku).
Mit AC-Akku nichtmal zum dynamischen Entladen, sondern in der Situation alleine schon zum Laden. Du willst ja nicht den Akku mit 800W laden, wenn ausm BKW gerade nur wenig oder sogar nichts kommt! Woher soll der Akku ohne Smartmeter wissen, wie "schnell" er laden soll?

Daher macht das erst Sinn wenn ich auch die 3,6kwh von der "großen" PV selber nutzen kann.
Ist das demnächst?
Ich würde warten, bis es soweit ist. Akkus wurden in den letzten Jahren immer nur günstiger, aber nie teurer.
Oder dann doch erstmal nur einen DC-Akku ans BKW, was ja dein aktuelles Problem ist. Dann hast auch JETZT keine Probleme mit der Anmeldung (bzw. das lässt man einfach unter den Tisch fallen, weil Akkus in der Hinsicht noch nicht wirklich geregelt sind).
Und wenn dann deine große PV dazukommt, kannst dir noch nen AC-Akku zusätzlich holen. Der DC-Akku vom BKW wird ja deswegen nicht nutzlos. Und zusätzlich schadet auch nichts, weil bei deinen Erzeugungswerten ist ein 2kWh Akku auch nur winzig. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit welcher installierten Leistung?
Hatte jetzt im Juli 97kWh erzeugt mit 900Wp, 90° Süd
Ich hatte im Juli 107kWh mit 760Wp.
Was genau soll "90° Süd" sein? Das wäre dann ja direkt Westen oder Osten. Süden wäre 180°, dann ist aber die Angabe "Süd" überflüssig. :ROFLMAO:
Oder meinst du mit 90° die Neigung der Panels? Sie hängen also senkrecht an einer Wand oder liegen flach am Boden? (Meine haben ca. 45° Neigung)
 
Ist das demnächst?
Ich würde warten, bis es soweit ist. Akkus wurden in den letzten Jahren immer nur günstiger, aber nie teurer.
Oder dann doch erstmal nur einen DC-Akku ans BKW, was ja dein aktuelles Problem ist. Dann hast auch JETZT keine Probleme mit der Anmeldung (bzw. das lässt man einfach unter den Tisch fallen, weil Akkus in der Hinsicht noch nicht wirklich geregelt sind).
Und wenn dann deine große PV dazukommt, kannst dir noch nen AC-Akku zusätzlich holen. Der DC-Akku vom BKW wird ja deswegen nicht nutzlos. Und zusätzlich schadet auch nichts, weil bei deinen Erzeugungswerten ist ein 2kWh Akku auch nur winzig. ;)
2031 läuft der EEG Vertrag aus. Dann muss ich überlegen wie ich den ungenutzten Strom Speichere/Nutze. Akku, Heizstab für den WW Tank oder eine kommende Split Klima bei Überschuss kühlen und im Winter heizen lassen.

Mit welcher installierten Leistung?
Hatte jetzt im Juli 97kWh erzeugt mit 900Wp, 90° Süd
1000Wp, 10° Neigung nach Nord/Ost
20260629_065438.jpg
 
2031 läuft der EEG Vertrag aus. Dann muss ich überlegen wie ich den ungenutzten Strom Speichere/Nutze. Akku, Heizstab für den WW Tank oder eine kommende Split Klima bei Überschuss kühlen und im Winter heizen lassen.
Das sind ja noch 5 Jahre! Hol dir einen DC-Akku, oder eben ein Kombigerät wie den SolarFlow 800 Pro wie in toscdesign hat und steck die Panels direkt dort an.
Gegen Regen, etc. hilft ein Holzkasten, den man sich für <50€ selber bauen kann. Zur Not fummelt man noch einen Lüfter zur Kühlung mit rein.

Wenn du jetzt im Juli schon ~50kWh aus dem BKW verschenkt hast, sollte sich der Speicher abbezahlt haben, bevor deine große Anlage aus der EEG fliegt und du kannst sie dann ja trotzdem noch weiter benutzen.
Sieht bei mir übrigens ähnlich aus. Von den 107kWh sind 47kWh durch den Akku geflossen und ich habe trotzdem noch 3,8kWh verschenkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles andere wäre ja unsinnig^^
Und sind 90° dann waagerecht oder senkrecht?
Nach meiner Definition wäre das eher senkrecht. Dafür erscheint mir aber 97kWh Ertrag aus 900Wp fast "zu gut".
 
Wow, das überrascht mich, das du dann trotzdem noch soviel rausgeholt hast.
 
Du willst ja nicht den Akku mit 800W laden, wenn ausm BKW gerade nur wenig oder sogar nichts kommt! Woher soll der Akku ohne Smartmeter wissen, wie "schnell" er laden soll?
In dem der WR dem Akku sagt, wieviel Leistung gerade kommt.
Dazu muss WR-Akku irgendwie quatschen können oder aber man regelt die Beladung des Akkus indirekt über eine Zentrallogik.

Generischer wäre freilich der Ansatz mit nem Zähler.

@audianer
Was hast du denn für nen Zähler? Noch nen Ferraris? Du hattest doch schon nen Digitalen?!
Es gibt von Zendure nen IR-Aufsatz für Zähler. Damit kann man den auslesen und auch direkt ne Regelung mit den Akkus erreichen.
Kompatibilität mit dem Zähler müsste man checken.

Ich würde keinen reinen AC-Speicher holen, sondern einen mit MPPTs, ggf. sogar gleich 2 oder gar 3.
Den würde ich da hinbauen, wo der aktuelle ("groß")WR hängt.
Das lässt du dir vom Elektriker 3 Stromkreise legen, pro ~ 1x.
Entweder mit Klemmdose, Schuko oder CEE.
Ich würde Klemmdose bevorzugen, kann ruhig ne robuste sein.
z.B.:
+ Kabelverschraubungen (wegen der Zugentlastung) und passende Wagos
Unten dann 3x die Anschlussleitungen für die Akku/WRs raus. (kann man ja auch Stück für Stück machen)
Und oben entsprechend den Anschluss vom Sicherungskasten mit 5x 1,5² oder 2,5².
In den Sicherungskasten dann ein Allstromsensitiver RCD (Typ B), der eben auf die Stromschiene/Kammschiene einspeist und selber nicht als Verbraucherstromkreis dient.

Dann hast du die Installation für einen "Selbstbau" HybridWR vorbereitet.
Gepaart mit einem (eigenen) Zähler, z.B. ein Shelly, bist du flexibler in der Lage auf 0-Einspeisung zu regeln, weil Shelly von vielen Geräten als Eingangsgröße zum Regeln unterstützt wird. Wenn man also eh 1x an der UV Umbauten macht, dann gleich mitmachen lassen.

Du kannst dann 3x so nen Akku/WR/BKW-Ding dort anschließen und durch die 3~ auf ne halbwegs Symmetrie zu kommen.
(manchmal können die WRs selber auch als Gruppe zusammengeschaltet werden, so dass die das dann als Gruppe machen)

Wenn dann deine EEG abläuft, kannst du den alten WR abbauen und die Panels vom Dach an diese Geräte anschließen.

Wichtig: Ggf. (sehr wahrscheinlich) muss man die Strings vom Dach dann nochmal neu aufteilen und noch ein paar PV-Leitungen vom Dach ziehen, da die aktuellen PV-Parameter nicht zu den neuen Geräten passen. (die sind ja eher darauf ausgelegt, dass man je ~1 Modul pro MPPT dort anschließt) Dazu müsste man sich dann nochmal die Datenblätter der PV anschauen, um zu schauen, welche Stringaufteilung machbar wäre. Vorteil wäre dabei, dass man die AC-Kopplung AC-Akku umgeht und damit die Effizienz erhöht, sicherlich 20% sind da drin.
Sollte der Aufwand zu groß sein, müsste man nochmal über das Konzept nachdenken.

Ggf. lässt man den alten WR so, wie er ist und baut die Speicher auf die Phase, wo der alte WR einspeist. (wird 1~ sein, denke ich)
Die Akkus klauen dann dem WR den Strom weg, wenn er nicht verbraucht wird. Wird dann mehr verbraucht, als der WR einspeist, stützen die Akkus. -> d.h. auch, dass man dann mehr als die 3,6kW "PV-Strom" haben kann, nämlich den vom Dach aktuell + den "alten" aus den Akkus. (wobei sich hier dann eine (größere) Schieflast ergeben könnte, wenn alle Einspeiser auf der selben Phase liegen -> macht man nicht, daher ggf. wieder mit der 3er Abzweigdose und 3~ wie oben aber ohne MPPT-Eingänge)
Nachteil ist dabei aber eben, dass der WR nur über AC den Strom in die Akkus schieben kann und daher DC-AC und AC-DC Doppelwandlung gemacht wird und das kostet Effizienz, statt eben gleich DC-DC.
(das BKW lass ich mal außen vor, das fällt bei dem Problem nicht ins Gewicht)
 
Zuletzt bearbeitet:
Produktionskurve vom 04.08. war quasi perfekt.

Screenshot_2026-08-11-09-04-11-880_com.zendure.iot-edit.jpg

Für das Jahr 2026 hat mein 800W Balkonkraftwerk schon seine 800kWh (die nominell angenommen werden als Durchschnittswert) erzeugt.
Die ersten ~8 Wochen heuer waren sehr Mau, ab März ging's dann dahin und aktuell hab ich 16 Wochen mit >30kWh Wochenproduktion.

Screenshot_2026-08-11-09-04-54-206_com.zendure.iot-edit.jpg

Bin seit Juni nun auch bei einer Energiegemeinschaft beigetreten, zwar bekomme ich für meinen "Überschuss" nach wie vor keine Vergütung aber den Strom den ich aus der Energiegemeinschaft beziehe zu günstigeren Arbeitspreis, günstigeren Netzgebühren und frei von Erneuerbaren-Abgabe. Macht insgesamt ~10c/kWh Ersparnis. Auf die letzten 7 Wochen kamen 43% des Verbrauchs aus der EG. Gekocht, gewaschen und Geschirr gespült wird alles schon unter Tags, überlege noch was ich optimieren kann um Nachts weniger Netzbezug zu haben.
 
Aktuell ist der FOX M1-800-E direkt am Modul auf dem Carport befestigt. Hab es so hinbekommen dass ich kein Loch ins Innere bohren musste, sondern unter den Ziegeln nach oben an die Kante mit dem 230V Kabel und dann nach innen zur Schuko gekommen bin (aus 16A wurden jetzt übrigens schon 10A). Bis da hin wo der WR der PV ist komme ich mit den MPPT Kabeln vom Carport aus nicht. Den Akku möchte ich auf jeden Fall im Haus haben. Wir haben hier im Winter bis -20 Grad und im Sommer bis knapp 40Grad.

Auf dem Dach habe ich 15 Module in Form eines einzigen Strings.

Ich habe schon einen Digitalen Zähler mit IR "Port", daher weiß ich ja auch genau wieviel ungenutzt ins Netz geht ;) Der zählt das schon Brav ;)
 
Den Akku möchte ich auf jeden Fall im Haus haben. Wir haben hier im Winter bis -20 Grad und im Sommer bis knapp 40Grad.
1786433496863.png

Das sind die Werte vom 1600 AC+.
Also, laut Datenblatt könnte der das. Aber, wenn die Kiste nachts bei -20°C durchgefrostet ist, kann man sich überlegen, wann der >0°C hat, dass der überhaupt lädt. (ne Ladesperre wird der ja haben)

Also, auch wenn er die Temprange irgendwie kann, so fühlt sich so nen Akku bei Zimmertemperatur dennoch am wohlsten.
Da kann man Heizungen einbauen oder Kühlpacks drauflegen oder sonst was.

-> Das Ding/die Dinger in den HWR stellen, ist jetzt nicht die dümmste Idee.

Diese schönen Produktfotos, von wegen draußen auf der Terrasse bei Wind und Wetter, mögen die sicherlich abkönnen.
Ich behaupte aber, dass das eher dem Hersteller dient, weil die dann keine 20 Jahre mehr halten, sondern nur noch 10 Jahre und daher schneller nen Neugerät angeschafft werden muss.
 
Diese schönen Produktfotos, von wegen draußen auf der Terrasse bei Wind und Wetter, mögen die sicherlich abkönnen.
Jein. Starkregen hat mein Speicher (Marstek B2500) nicht ausgehalten. Da kam wohl doch Wasser rein, vermutlich am Powerschalter (der auch noch voll auf der Wetterseite war). Das ist der Hauptgrund, warum er jetzt in einem Häusschen steht.

Temperaturen habe ich bis 50° erreicht, als der Speicher noch nicht im Häusschen stand. Aber der Akku ist schwarz, und ich muss ihn so stellen, das die Sonne vollgas auf die schwarzen Kühlrippen gebrannt hat. Obwohl mir auch hier im Forum Leute eidesstatlich versichert haben, das der Akku in einem Kasten ja garantiert noch wärmer werden würde, auch wenn der Kasten hinten und vorne abgesehen von Lamellengitter komplett offen ist, habe ich seitdem 45° nichtmehr überschritten. Während das Thermometer auf der Terrasse regelmäßig die 40° knackt.

Im Januar hatte es genau 4 Tage, bzw. Nächte mit -10 bis -12° gemessen von meinem Terrassenthermometer. Der Speicher wurde nie kälter als -5° und war spätestens um 11Uhr wieder bei 0°. Ein Trick ist, den Speicher morgens entladen zu lassen, denn das "heizt" ihn auch.
Eine dedizierte Heizung hat mein Speicher keine, andere aber schon. Der Zendure SolarFlow Pro hat z.B. eine. Die Systeme von Anker afaik auch. Mit so einem denke ich muss man sich um die Minusgrade eher keine Sorgen machen.

Natürlich hätte ich den Speicher auch lieber in den Keller gestellt. Aber die einzige Möglichkeit dies zu tun wäre ein AC-Speicher gewesen. Und so einer kam aus den genannten Gründen für mich überhaupt nicht in Frage.

Ich behaupte aber, dass das eher dem Hersteller dient, weil die dann keine 20 Jahre mehr halten, sondern nur noch 10 Jahre und daher schneller nen Neugerät angeschafft werden muss.
Möglich. Aber da ich auf eine Amortisationzeit von ~4 Jahren komme, ist mir das dann auch egal. Und ich bin mir sogar ziemlich sicher, das er keine 20 Jahre schaffen wird, denn er hat 10 Jahre Garantie (... *hust*... auf dem Papier).
 
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