Du willst ja nicht den Akku mit 800W laden, wenn ausm BKW gerade nur wenig oder sogar nichts kommt! Woher soll der Akku ohne Smartmeter wissen, wie "schnell" er laden soll?
In dem der WR dem Akku sagt, wieviel Leistung gerade kommt.
Dazu muss WR-Akku irgendwie quatschen können oder aber man regelt die Beladung des Akkus indirekt über eine Zentrallogik.
Generischer wäre freilich der Ansatz mit nem Zähler.
@audianer
Was hast du denn für nen Zähler? Noch nen Ferraris? Du hattest doch schon nen Digitalen?!
Es gibt von Zendure nen IR-Aufsatz für Zähler. Damit kann man den auslesen und auch direkt ne Regelung mit den Akkus erreichen.
Kompatibilität mit dem Zähler müsste man checken.
Ich würde keinen reinen AC-Speicher holen, sondern einen mit MPPTs, ggf. sogar gleich 2 oder gar 3.
Den würde ich da hinbauen, wo der aktuelle ("groß")WR hängt.
Das lässt du dir vom Elektriker 3 Stromkreise legen, pro ~ 1x.
Entweder mit Klemmdose, Schuko oder CEE.
Ich würde Klemmdose bevorzugen, kann ruhig ne robuste sein.
z.B.:
Die neue Abox definiert Sicherheit, Flexibilität und Montagezeit bei der Installation von Abzweigkästen neu. Mit einem erweiterten Einsatzbereich sowohl im Innen- als auch im geschützten Außenbereich bietet sie größere Sicherheit für die Installation.
www.spelsberg.de
+ Kabelverschraubungen (wegen der Zugentlastung) und passende Wagos
Unten dann 3x die Anschlussleitungen für die Akku/WRs raus. (kann man ja auch Stück für Stück machen)
Und oben entsprechend den Anschluss vom Sicherungskasten mit 5x 1,5² oder 2,5².
In den Sicherungskasten dann ein Allstromsensitiver RCD (Typ B), der eben auf die Stromschiene/Kammschiene einspeist und selber nicht als Verbraucherstromkreis dient.
Dann hast du die Installation für einen "Selbstbau" HybridWR vorbereitet.
Gepaart mit einem (eigenen) Zähler, z.B. ein Shelly, bist du flexibler in der Lage auf 0-Einspeisung zu regeln, weil Shelly von vielen Geräten als Eingangsgröße zum Regeln unterstützt wird. Wenn man also eh 1x an der UV Umbauten macht, dann gleich mitmachen lassen.
Du kannst dann 3x so nen Akku/WR/BKW-Ding dort anschließen und durch die 3~ auf ne halbwegs Symmetrie zu kommen.
(manchmal können die WRs selber auch als Gruppe zusammengeschaltet werden, so dass die das dann als Gruppe machen)
Wenn dann deine EEG abläuft, kannst du den alten WR abbauen und die Panels vom Dach an diese Geräte anschließen.
Wichtig: Ggf. (sehr wahrscheinlich) muss man die Strings vom Dach dann nochmal neu aufteilen und noch ein paar PV-Leitungen vom Dach ziehen, da die aktuellen PV-Parameter nicht zu den neuen Geräten passen. (die sind ja eher darauf ausgelegt, dass man je ~1 Modul pro MPPT dort anschließt) Dazu müsste man sich dann nochmal die Datenblätter der PV anschauen, um zu schauen, welche Stringaufteilung machbar wäre. Vorteil wäre dabei, dass man die AC-Kopplung AC-Akku umgeht und damit die Effizienz erhöht, sicherlich 20% sind da drin.
Sollte der Aufwand zu groß sein, müsste man nochmal über das Konzept nachdenken.
Ggf. lässt man den alten WR so, wie er ist und baut die Speicher auf die Phase, wo der alte WR einspeist. (wird 1~ sein, denke ich)
Die Akkus klauen dann dem WR den Strom weg, wenn er nicht verbraucht wird. Wird dann mehr verbraucht, als der WR einspeist, stützen die Akkus. -> d.h. auch, dass man dann mehr als die 3,6kW "PV-Strom" haben kann, nämlich den vom Dach aktuell + den "alten" aus den Akkus. (wobei sich hier dann eine (größere) Schieflast ergeben könnte, wenn alle Einspeiser auf der selben Phase liegen -> macht man nicht, daher ggf. wieder mit der 3er Abzweigdose und 3~ wie oben aber ohne MPPT-Eingänge)
Nachteil ist dabei aber eben, dass der WR nur über AC den Strom in die Akkus schieben kann und daher DC-AC und AC-DC Doppelwandlung gemacht wird und das kostet Effizienz, statt eben gleich DC-DC.
(das BKW lass ich mal außen vor, das fällt bei dem Problem nicht ins Gewicht)