[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

So meine kleine PV Erweiterung mit knapp 2 kWp nimmt so langsam Form an.

Die 3 großen fürs Gartenhausdach + das "normal große" Modul, der Micro WR, Kabel und die Halterungen für das Gartenhausdach sind alle da. 1 PV Modul soll an die "Fassade" das Gartenhauses (Südausrichtung, 90 Grad).

Hat jemand eine oder Tipp Bezüglich der Halterung dafür? gerne auch mit Link.


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SL Rack Trapez 5, festspaxxen und dann normal mit Klemmen fixieren.
 
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Wie du schon vermutet hast, liegts an den Sparren.
Der nächste Sparren wäre soweit links, dass das Modul zu über 2/3 in der Luft hängt. Er hat sich mit dem Händler/Hersteller beraten und die Info erhalten. Kann er so machen, dann übernehmen sie (und raten es auch ihm) keine Haftung das das Modul Schneelasten überlebt.
Ich hatte auch überlegt ob ich jeden der 3 Sparren nehme oder einen auslasse und den 4. nehme. Aber dann hätte ich selbiges Problem wie du nur schlimmer weil sie noch weiter überstehen würden wie bei dir.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

1 PV Modul soll an die "Fassade" das Gartenhauses (Südausrichtung, 90 Grad).
Sicher dass sich das Lohnt?
 
SL Rack Trapez 5, festspaxxen und dann normal mit Klemmen fixieren.
Warum so kompliziert?
sollte es auch ohne die Nutensteinen und Schrauben geben, also wirklich nur den Winkel
Längere Holzschraube nehmen und ins Holz oder wahlweise metrische Schraube und durch die Wand komplett durch und mit Mutter innen festmachen.
Im Idealfall noch was (Holzlatte z.B., besser was Witterungsfestes) zwischen Modul und Wand legen, damit Platz zwischen Modul und Wand entsteht zwecks Luftzirkulation/Kühlung.

Sicher dass sich das Lohnt?
Ich denke ja. Die Module holt er ja bei sich irgendwie vom Grabbeltisch, der WR ist schon da, Befestigung kostet nen Appel&Ei.
Denke 100EUR in Summe für das eine Modul an Mehrkosten.
 
ja kann man so auch machen, finde mit meiner Variante geht es schneller und ist weniger gebastel.
 
☀️


Germany recorded a historic milestone in its renewable energy transition in July 2026, with photovoltaic (PV) systems feeding 12 billion kilowatt-hours (kWh) of solar electricity into the public power grid for the first time in a single month, according to an analysis by the Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) based on quarter-hourly data from the European grid operator platform ENTSO-E.

During July, average midday solar power output exceeded 40,000 MW, equivalent to the generating capacity of more than 40 nuclear power plants rated at 1,000 MW each. According to the IWR, this level of generation displaced a significant share of electricity that would otherwise have been produced by coal- and gas-fired power plants.
 
Sicher dass sich das Lohnt?

Die Panels kosten ja nichts. Habe nen Micro Inverter mit 4 MPPTs und 3 große 500W Panels fürs Gartenhausdach und dann ist noch 1 MPPT frei. So sind dann alle 4 MPPTs belegt auf dem Micro-WR.
 
Wie handhabt ihr das mit einem BKW mit Akku?
Ich habe festgestellt, das ich durch meine geringe Grundlast einen Verlust von über 50% habe, wenn der überschüssige Strom im Akku landet und dann wieder später am Tag eingespeist wird.
Leider kann ich keine Geräte wie Waschmaschine usw. in Abwesenheit laufen lassen.

Aktueller Stand dieses Jahr:
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PS:
Mein BKW ist auf Grund der baulichen Gegebenheiten nicht optimal auszurichten, daher komme ich nur auf so einen niedrigen Ertrag.
Da ist nix kaputt dran 😅
 
Ist eben kacke, wenn man nur eine Grundlast von 50W hat, wie ich. Da ist der Akku + Wechselrichter extrem ineffizient
 
Na klar aber plan doch Geschirrspüler + Wama ein tagsüber? Dachte so machen das alle mit Solar, dass man halt alles am Tag rausballert. Irgendwo muss der Verbrauch ja herkommen. Ansonsten Heizlüfter auf niedriger Stufe zuschalten, bloß nix verschenken :ROFLMAO:
 
  • Haha
Reaktionen: def
Kann ich nicht laufen lassen, da es ältere Geräte ohne Aquastopp usw sind. Habe jetzt eigentlich nicht vor noch mal 1000€ in die Hand zu nehmen, wenns reicht.
Das rechnet sich niemals 😅

So sieht z.B. der Verlauf bei mir im Tag aus, aktuell bei bestem Wetter.
Die Einbrüche auf 0W liegen an Homeassistant, das zeichnet hier Käse auf. In der App vom Akku gibts die nicht.

Bildschirmfoto_20260806_174137.png
 
da es ältere Geräte ohne Aquastopp usw sind.
Ach, einfach Versicherung ohne Ausschluss von grober Fahrlässigkeit :ROFLMAO:
Ja gut aber dann hilft ja realistisch nur ein größerer Akku, ohne kannste das ja nicht retten. Aber ob sich das dann wieder lohnt.
 
Ne größerer Akku bringt mir nix, wenn ich eh nur 1-1,5kWh am Tag erzeuge, auf Grund der baulichen Gegebenheiten hier 😭

Edit:
Also kann ich gar nichts machen und nur darüber ärgern das ich seit diesem Jahr nen neuen Zähler habe.
Der alte lief Rückwärts, da war das effizienter :d
 
Aber wenn du nur 1-1,5kWh am Tag erzeugst, kannst du das doch locker am Abend raushauen wenn du daheim bist? Alleine so ein Geschirrwaschgang braucht ja schon >1kWh? Oder checke ich das Problem jetzt nicht richtig. Dachte du hast so viel, dass du auch den Akku nicht leerbekommst. Ansonsten würde ich vlt. ne 5090 empfehlen, dann ist das Thema nach 1-2h erledigt :fresse:
 
Ne, ich bekomme den Akku ja nicht mal voll. Gegen Nachmittag ziehe ich ja schon aus dem Akku, aber eben nur mit geringer Grundlast vonm 50W
Da ist so ein Akku sehr ineffizient. Bin ja nicht jeden Nachmittag zu Hause um einen starken Verbraucher einzuschalten. Heute läuft die Klima, da haut er die 800W Maximum schon raus.

Mir geht es eher um die Zeiten in denen eben ineffizient die Grundlast an dem Teil nuckelt. Siehst ja in meinem Screenshot wie viele kWh schon dieses Jahr verloren gegangen sind.

69,5kWh in den Akku rein und 30,2kWh raus. Ist halt nicht so geil.
 
Ich hab deswegen bei mir bis jetzt auch kein BKW, weil ich die Vermutung habe, dass es ähnlich laufen würde. Du kannst wahrscheinlich auch nicht einstellen unter welcher eingehender Leistung der Wechselrichter in Standby gehen soll?
 
Wie handhabt ihr das mit einem BKW mit Akku?
Genau so. ;)

Ich habe festgestellt, das ich durch meine geringe Grundlast einen Verlust von über 50% habe, wenn der überschüssige Strom im Akku landet und dann wieder später am Tag eingespeist wird.
Ich würde mir mal die Akku-In und -Out-Werte genauer angucken. Auch deren Verläufe/Graphen, nicht immer nur die Summen über irgendwelche Zeiträume. Und damit meine ich nicht nur die Zählerwerte, sondern auch die Momentanwerte. Z.B. wenn die Momentanwerte nachts über z.B. eine Stunde relativ konstante 50W anzeigen, geht dann auch der Zähler um 50Wh hoch? Oder hat der deutlich weniger? Oder mach dir zum Vergleich in HomeAssistant einen Integralsensor auf die Momentanwerte und gucke ob das dann einigermaßen zu den speicherinternen Zählerwerten passt.

In- und Out die der Speicher selber meldet sind bei mir schon nicht 100% konsistent. Aber bei weitem keine 50%, sondern eher so 95%. Was auch nahe an der Effizienz liegt, die ein DC-Akku eben so hat.

Ich kann dir auch sagen, das zwischen dem was mein Akku als Output (zum Wechselrichter) anzeigt und dem was mein Shelly an der Steckdose meldet quasi immer so 10-20W Differenz liegen. Aber dieser Wert(ebereich) ist fix. Also mit anderen Worten, wenn ich 50W ausgebe, verliere ich 20% (10W), wenn ich 500W ausgebe nur 4% (20W). Das dürfte quasi der Verlust durch den Wechselrichter sein. Oder der Speicher selbst misst einfach optimistischer. Oder beides zusammen. :d

Allerdings weiß ich weder wie genau der Akku misst, noch wie genau das Shelly ist. Also letztendlich sind das sowieso alles nur Tendenzen.

50% Verlust sind aber viel zu viel. Selbst wenn du 24/7 nur 50W rauslaufen lässt. Da müsste der (integrierte) Wechselrichter schon sehr schlecht sein, einen Defekt haben, oder irgendein Sensor meldet da einfach nur falsche Werte.

Ah und was auch noch ein bisschen die Werte verfälscht: Mein Speicher braucht anscheinend 20W oder mehr Überschuss, damit er überhaupt lädt. Also wenn ich 1h nur 15W Überschuss habe, lädt der Speicher exakt 0. Wenn ich eine Stunde lang 25W Überschuss habe, dann lädt er allerdings tatsächlich 20-25Wh.
Gesamtbeispiel für eine Stunde: Wenn ich Abends 70W PV rein kriege und 50W ausgebe, dann sagt der Speicher das 70Wh PV-Ertrag reinkamen, 50Wh ausgegeben wurden 0Wh in den Speicher geladen wurden und das Shelly an der Steckdose sagt dann sogar das nur 40Wh durchgeflossen sind. Aber selbst das sind noch mehr als 50%. ;)

Ich hab deswegen bei mir bis jetzt auch kein BKW, weil ich die Vermutung habe, dass es ähnlich laufen würde.
Weil dein Stromverbrauch allgemein so gering ist, oder weil du befürchtest, das der Ertrag aus deinem BKW ähnlich niedrig wäre, wie bei toscdesign?

Du kannst wahrscheinlich auch nicht einstellen unter welcher eingehender Leistung der Wechselrichter in Standby gehen soll?
So wie ich das bisher verstanden habe, deckt toscdesign mit dem BKW nur seinen Grundverbrauch, d.h. der Speicher speist 24/7 50W ein. Er hat das nicht mit einem Smartmeter oder Stromzähler gekoppelt über den der Momentanverbrauch eingespeist wird. In den Screenshots fehlt daher auch der "Netzbezug".
D.h. es bringt ihm nichts, wenn der WR unter 50W abschalten würde (abgesehen davon das er einen Zendurespeicher mit integriertem Wechselrichter hat), dann käme nämlich überhaupt nichts mehr raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ne größerer Akku bringt mir nix, wenn ich eh nur 1-1,5kWh am Tag erzeuge, auf Grund der baulichen Gegebenheiten hier 😭
Bei dem Tagesertrag hätte ich ein BKW ohne Akku gekauft. Der Aufpreis den der gekostet hat, bekommst du in absehbarer Zeit nicht mehr rein, bei August 1-1,5kwh...

Was für Hardware genau hast du denn? Und wie sind die Panele ausgerichtet?
 
Bei dem Tagesertrag hätte ich ein BKW ohne Akku gekauft. Der Aufpreis den der gekostet hat, bekommst du in absehbarer Zeit nicht mehr rein, bei August 1-1,5kwh...
Er hats ausgerechnet, schon öfter gepostet das er da bei iirc 11 Jahren Amortisationszeit landete, schreibt immerwieder dazu, das ihm bewusst ist, das es sich finanziell nicht lohnt, sondern er den Akku eher aus "Spieltrieb"/"Ausprobierenwollen" angeschafft hat.
Und das der niedrige Ertrag wohl daran liegt das er nur ein paar Softpanels (4x150W oder so) hat, die an einem Balkongeländer hängen und noch oft verschattet sind.

Und ich glaube er hat einen Zendure SolarFlow 800.
 
Ah okey, danke! Bin wohl noch nicht so lange hier im Thread unterwegs.
 
heut die letzten Kabel gezogen - wenns alles passt kann nächste Woche WR + Speicher montiert werden. Terminkalender beim Elektriker ist immer recht voll.

Hab gleich zwei Lehrrohre mehr verlegt, man weiß ja nie. Ein MPPT ist noch frei...
 
Zuletzt bearbeitet:
Heißt dann bestimmt wenn ich auf Null-Einspeisung umstelle bezahle ich nichts zusätzlich......... :unsure:
 
Als ob die Regierung sich traut den Solaranlagen ans Bein zu pinkeln. Bisher ist das ein Vorschlag.
Das Netzentgeltmodell auf Verbrauchsbasis hat ausgedient. Die müssen für private Haushalte auch auf ein Leistungsmodell umsteigen. Anschluss je nach kW Leistung mit einer Grundgebühr. Wer nur 5 kW einspeist oder verbraucht zahlt weniger als jemand der 20 kW benötigt.
 
Ne, ich bekomme den Akku ja nicht mal voll. Gegen Nachmittag ziehe ich ja schon aus dem Akku, aber eben nur mit geringer Grundlast vonm 50W
Da ist so ein Akku sehr ineffizient. Bin ja nicht jeden Nachmittag zu Hause um einen starken Verbraucher einzuschalten. Heute läuft die Klima, da haut er die 800W Maximum schon raus.

Mir geht es eher um die Zeiten in denen eben ineffizient die Grundlast an dem Teil nuckelt. Siehst ja in meinem Screenshot wie viele kWh schon dieses Jahr verloren gegangen sind.

69,5kWh in den Akku rein und 30,2kWh raus. Ist halt nicht so geil.
Denk dran Zendure BMS ist dumm, wenn du das Teil nicht alle paar Wochen mal voll bekommst wird der Cell Drift immer stärker und du bekommst lustige Sprünge bei SoC (zb von 100% auf 80% bei 50w in 5min (inkl unter Min SoC))was im Worst Case Akku Tod bedeuten kann (Tiefentladung, sollte HEMS verhindern indem es ausm Netz nachlädt aber würde darauf nicht vertrauen…)

So als Tip zu den SoC Einstellungen. Max immer auf 100%, Min so das du den Akku zumind alle paar Tage mal auf 100% bekommst (zb 50% bei deinem Ertrag).

Hier etwas Lesestoff: https://github.com/surfer1264/ZendureWiki/wiki/Der-AB2000
 
Als ob die Regierung sich traut den Solaranlagen ans Bein zu pinkeln. Bisher ist das ein Vorschlag.
Das Netzentgeltmodell auf Verbrauchsbasis hat ausgedient. Die müssen für private Haushalte auch auf ein Leistungsmodell umsteigen. Anschluss je nach kW Leistung mit einer Grundgebühr. Wer nur 5 kW einspeist oder verbraucht zahlt weniger als jemand der 20 kW benötigt.
bin ja mit vielen Dingen nicht einverstanden, aber dass das Stromnetz in Zukunft nicht von Luft und Liebe leben kann, sollte klar sein.

Wichtig ist halt, dass das Geld auch entsprechend verwendet wird. Aber wie gut sowas funktioniert wissen wir ja alle...
 
Hmmm wenn ich das dann richtig verstehe, sollte ich wenn ich mit dem Gedanken spiele eine PV-Anlage aufs Dach zu hauen, das dieses Jahr noch beantragen sollte?
Bin im Moment auch nur mit BK unterwegs und habe am idealen Tag im Moment ca 5.1 KW zur Verfügung.
 
Seit heute früh ist jetzt auch das Smart Meter installiert. Haben zusätzlich noch die CT Kabel direkt für den PV-Strang angeschlossen.

Speicher läuft über eine Wieland-Steckdose.
 

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bin ja mit vielen Dingen nicht einverstanden, aber dass das Stromnetz in Zukunft nicht von Luft und Liebe leben kann, sollte klar sein.

Wichtig ist halt, dass das Geld auch entsprechend verwendet wird. Aber wie gut sowas funktioniert wissen wir ja alle...
Man sollte auch bedenken, dass die Netzbetreiber Gewinne in Milliarden einfahren. RWE will Amprion zurückkaufen, weil die Rendite so gut ist.
Westnetz investiert nur in Renditen ab 7%, das ist derzeit die Rendite auf Netzausbauprojekte.
 
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