nun, erklär du doch mal warum jetzt Beitragseinzahler die Mütterrente finanzieren von Menschen die nie selbst etwas eingezahlt haben, also Selbstständige, Ärzte, Anwälte, Apotheker usw
ich versuchs mal:
1. man entschied sich vor vielen jahrzehnten für ein umlagesystem, mit anfangs 6/1 und aktuell ~2/1 beitragszahler pro rentner.
2. durch diese verschiebung, merkte man dann iwann, dass wir kinder brauchen werden in zukunft - als zukünfitge beitragszahler- und da mütter, i.d.R. die ersten paar jahre zuhause bleiben, dachte man sich wohl, dass es keine schlechte idee wäre, würde man ihnen für dieses eine jahr, diesen 1 rentenpunkt schenken. später fand man wohl heraus, dass mütter besonders oft von altersarmut betroffen sind, und da sie i.d.R. wg. dem kind, länger als 1 jahr zuhause bleiben, wäre es vll nicht schlecht, wenn man ihnen einfach 3 rentenpunkte schenkt.
3. dabei ist es irrelevant, ob die mutter vorher AN war oder ob sie selbständig, ärztin, anwältin oder apothekerin war, denn wir brauchen ja das kind, als späteren beitragszahler. ist nicht besonders fair, aber es ist gerecht! mMn.
schlussfolgerung daraus: wenn ich jetzt noch kein rentner bin, aber gerne in zukunft gesetzliche rente kassieren wollen würde, wäre es absurd unterkomplex von mir, nicht jeder mutter einfach mega dankbar zu sein für ihr "opfer". also beteilige ich mich sehr gerne, an ihren extra 1-3 rentenpunkten.
nun schuldest du aber noch deine erklärung. und zwar bitte nicht, für die wenigen fälle, wo die mutter vorher und oder nachher nicht gesetzlich rentenversichert war, sondern für den standardfall: mutter ist AN und kriegt ein kind. oO