@amd_man_bavarian ich denke dein Ansatz mit aggressiver Loadline und Power limits funktioniert deshalb so gut, weil die Power Limits die Spikes ja aktiv abfedern.
Ist ein cleverer Ansatz, der auch viel Feinschliff spart.
Aber im Endeffekt kann man ja fest halten: Loadlines sind immer einen Blick wert und dann eben nicht nur die VID im Auge behalten, sondern die echten Core Voltages oder was auch immer man da gerade versucht zu tunen
Letzen Endes ist ja egal, wie man ans Ziel kommt: Überspannung und damit zu hohen Stromverbrauch mit Abregeln durch Schutzfunktionen gilt es zu vermeiden. Extreme Spannungsspitzen "transient" gilt es ebenso zu vermeiden.
Jeder Prozessor ist anders und erfordert auf anderen Mainboards dann auch wieder andere Maßnahmen. Stichwort Spannungsversorgung auf dem Mainboard und Netzteil.
Dass auch der Anpressdruck auf die Signale einen Einfluss hat - früher dachte ich immer was soll da sein, geht oder geht nicht - war mir auch neu.
Mein Asus Hero ist wirklich nicht schlecht. Aber es hat echt viele Nerven gekostet. Auch die Umstellungen von BIOS Version zu BIOS Version war echt krass. Aber da hilft nur Trouble Shooting.
Das Mainboard von der Hardware ist echt nicht schlecht. Ich hatte den auch schon auf 5.8 GHz Bench stable laufen. Allerdings mit grenzwertiger Spannung.
Dafür hatte ich die E-Cores per BIOS komplett deaktiviert. Hab aber sofort wieder runter getaktet, weil die Spannung irgendwo bei 1.4xV hing.
Irgendwie reizt mich der 270k+ oder ein 285k auch noch zum austesten. Aber ich weiß genau, dass ich damit dann wieder Tage oder eher Nächte zu Gange bin.
Wesentlich mehr Nutzen würde mir eine bessere Grafikkarte als eine 2060 Super bringen. Eine 5070(ti) wäre da schon echt toll.
Aber dann mit Wasserkühler und so geht es dann auch gleich wieder los. Ich kenne mich, am Ende lande ich immer bei Bios umschreiben etc.
Früher hatte ich mal eine Radeon 570 Pro von Hercules. Die hab ich um knapp 100% getaktet mit Voltmod usw. Das war ein Wunder, dass die das alles mitgemacht hat.
Der Wasserkühler wurde so heiß, dass man sich ungelogen die Hände daran verbrannt hat.

Dafür konnte ich 2 Generationen Grafikkarten überspringen ohne Leistungseinbußen.

Am Ende starb die durch eine etwas gewalttätige Demontage des Kühlblechs für die Spannungswandler. Da hing dann noch einer dran.

Auch der Athlon XP hat damals viel mitmachen müssen. Auch mit Voltmod und Ummalen der Brücken mit Silberleitlack. Bei 2,05V ging dann das Mainboard in die Schutzabschaltung

Da waren dann aber insgesamt auch zwei Netzteile nötig. Wurde dann alles Teil meiner Facharbeit fürs Abitur.