Wie ist das eigentlich im Buntland so, wenn man das selbst macht?
Was muss man dem Sachverständigen blechen, damit man einen Stempel aufn Zettel bekommt, dass der Kram okay ist?
Ich mein ja klar, kann man einfach machen, solang nix umgeschlossen wird kräht da kein Hahn danach.
Grob ist das die Antwort:
PV oberhalb Balkonsolar muss abgenommen sein, aber, ke nach Elektriker ist das durchaus machbar, da fast alles in eigenleistung zu machen.
Kostet natürlich in der Abnahme dann meistens mehr, aber das spart man ja vorher mehrfach
Allerdings ist natürlich auch je nach Größe der Anlage bei den Elektrikern dann durchaus der Wunsch da, das genauer zu prüfen, denn da kann einfach auch viel mehr schief gehen, wenn du 10kW produzierst, als bei nem 2kW WR 😉
Einen Sachverständigen braucht es dazu nicht.
Man braucht "nur" einen Elektriker, mit den entsprechenden Berechtigungen. Das wird bei
@joshude eh notwendig sein, da er auch an die Unterverteilung ran muss.
Dann sucht man sich einen Elektriker, der einem da entsprechend entgegenkommt.
Man kaspert das mit dem ab und klärt die Liefergrenzen.
Also z.B. Elektriker macht die UV, klemmt die ankommenden Leitungen auf.
Weiter geht es bei den Steckdosen und Lichtschalter aufklemmen.
Alles andere wieDosen setzen, Wände öffnen, Durchbrüche, Leitungen werfen... macht man dann selbst.
Clever ist es, wenn man Meilensteine definiert.
Also z.B.
1. alles absprechen, was kommt wo hin
2. welche Leitungen in welcher Ausprägung, wo und wie werden die Leitungen verlegt (anzeichnen)
3. Leitungen verlegen, aber offen lassen
Das kann man dann alles zusammen mit dem Elektriker absprechen und vorführen. Dann übernimmt der auch, in gewissen Grenzen, die Haftung. Aber viel wichtiger, man weiß, dass das alles seine Richtigkeit hat. (wenn der sein Handwerk versteht)
Mal eben ne Steckdose anklemmen ist halt was anderes als so ne komplette Elektriker planen und bauen.
Er wäre nicht der erste, wo das genau so gemacht wird. Man muss eben nur einen Elektriker finden, der das macht/will und mit dem muss man auch klar kommen.
Je offensiver und offener man kommuniziert und arbeitet, desto besser klappt das.
Die waren schon immer scheiße.... bin mir nicht sicher, ob die je nen richtigen Sinn hatten. Haben die Dinge je gedient?
Du hast glaube ich keine Ahnung, wie die Entwicklung dabei war.
Es gab Zeiten, man kann es sich kaum vorstellen, da gab es keine pneumatischen Schlagwerke.
Und noch verrückter, es gab Zeiten, da gab es gar keine Schlagwerke.
Und nur zum Halten der Maschine musste man schon ordentlich gefrühstückt haben.
Das, was wir heute haben, ist das aktuelle Ergebnis einer langen Entwicklung.
Das klassische Schlagwerk ist grad mal 100 Jahre alt. Und Maschinen, über die wir reden, gibt es erst seit etwas über 50 Jahren.
Was meinst du, wie man davor Löcher in Wände bekommen hat?
Mal eben nen Lichtschalter auf die Wand schrauben war ne "Halbtagesaufgabe".
Früher musste der Handwerker selbst bei so Kleinkram noch wirklich arbeiten.
Wir können echt froh sein, dass du heute einfach in den Obi gehst, mit ner ordentlichen Maschine und nem guten Bohrer wieder rauskommst und dann aus Stahtbeton nen Schweizer Käse machst, inkl. der Stahlarmierung, die jemand da drin versteckt hat.