[Sammelthread] Fotos Eurer Bohrer / Werkzeuge

Klingt vom Abriss her erstmal gar nicht so krass wild. Estrich bleibt drin und Verrohrung auch? Fenster?
Ich kann da bei Gelegenheit gern im Immo-Thread noch mal bisschen zu ausholen. Wir waren gestern mit meinem Schwager im Haus (von Beruf Baustoffhändler und hat ihr Haus vor 15 Jahren auch komplett in Eigenleistung kernsaniert) und er meinte alles, was wir uns so vorstellen wäre locker machbar. Fenster sollen neu (Würden wir aber wohl machen lassen), Estrich und Verrohrung sollte drinbleiben können. Oben ist keine Fußbodenheizung, da überlegen wir noch wie das potentiell mit einer Wärmepumpe und normalen Heizkörpern klappen könnte. 50% des OG ist aber ohnehin Schlafzimmer, wo wir z.B. aktuell ohnehin nicht heizen. Elektrik ist noch ein großes Fragezeichen.

Ich kann hier gar nicht auf jeden Nachricht eingehen, aber ich nehme vieles daovn schon mal gedanklich mit, macht gerne weiter mit eurem Austausch, das hilft mir SEHR weiter :bigok: Danke euch :)
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Ich hab hier auch noch die Kapex 120 stehen, das ist aber für paar Metallprofile Perlen vor die Säue und viel zu unhandlich. Das kleine Ding kann man auch super in kleinen Räumen auf den Boden stellen und direkt dort zu sägen wo das Material gebraucht wird. Als Ergänzung wenn man wirklich viel Trockenbau macht top.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Elektrik ist noch ein großes Fragezeichen.

Dann das Geld in die Hand nehmen und jetzt alles bedarfsgerecht neu machen. Später wenn die Wände alle schick sind, machste das eh nicht mehr.
Jetzt kommst du an Installationsschächte ran, kannst Durchbrüche vernünftig machen usw. Im Bestand ist das mMn illusorisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ne genau, das ist auch der Plan, sofern da wirklich alles komplett neu muss. Aber da bin ich inzwischen bei dir. Später macht mans eh nie wieder neu. Ist eigentlich nur die Frage, ob auch die Leitungen neu müssen oder nur alles an beiden Enden der Leitungen.
 
Übrigens würde ich da, soweit es geht auf Schlag verzichten. Da sehe ich nen guten Akkuschrauber ohne Schlagfunktion heute als normalen Bohrer udn für das wo der nicht reicht, einen GBH oder dne GBH Aufsatz beim FC ;)
Ne Schlagbohrmaschien sehe ich mittlerweile als völlig überflüssig an.
Das kommt aufs Material und vor allem die Maschine.
Ich sage dir, während du mit dem Akkuschrauber noch am ersten Loch hängst, habe ich schon die ganze Küche an der Wand.

Bei altem, besonders weichen Material ist ne Schlagbohrmaschine eher nachteilig.
Da bohrst du nen 6er Loch, brauchst nen 8er Dübel und dann ne 10er Schraube, damit das hält.
Man macht da also eher mehr kaputt als ganz.

Wenn du richtigen Stahlbeton hast, kommst du ohne Schlag keinen Millimeter weit.
Und wenn man dann noch Bunkerbeton nimmt (und das meine ich im übertragenen Sinne) geht ohne Pneumatik absolut gar nichts mehr.
Ich kenne Buden, da liegt die Betonung bei Massivhaus auf den ersten beiden Silben.

Und wehe dem, du hast Blauen Beton, dann hast du eh verloren. (dürfte man @home dann doch eher selten finden, außer das hat der Uropa mit Beziehungen gebaut)
 
Ne genau, das ist auch der Plan, sofern da wirklich alles komplett neu muss. Aber da bin ich inzwischen bei dir. Später macht mans eh nie wieder neu. Ist eigentlich nur die Frage, ob auch die Leitungen neu müssen oder nur alles an beiden Enden der Leitungen.

Kommt auch drauf an, ob dir die jetzige Verteilung zusagt. Ich glaube "nur" den Sicherungskasten neu machen ist auch Käse, da man ja doch vll. pro Raum etwas mehr Reserve in Zukunft haben möchte, was automatisch mit dem ziehen neuer Kabel einhergeht. Aber das musst du vor Ort für dich individuell entscheiden. Ich persönlich möchte auch überall 2,5mm² liegen haben statt 1,5mm² damit wären die meisten alten Installationen schon hinfällig.
 
Ist eigentlich nur die Frage, ob auch die Leitungen neu müssen oder nur alles an beiden Enden der Leitungen.
Zur Einordnung:
500m 3x 1,5mm² NYM-J kosten keine 400EUR.
3x 2,5mm² knapp das doppelte.

+ ein paar Tüten "Spachtelmasse"

Es ist zweifelsohne ne Heidenarbeit (der Rest ist aber auch nicht nur Tapezieren), aber rein vom Material her nicht der Kostentreiber.

EDIT:
Und spätestens wenn Mutti sagt, sie hätte an den Fensterlaibungen gerne Strom, hast du eh verloren. :fresse:
 
Und wenn man dann noch Bunkerbeton nimmt (und das meine ich im übertragenen Sinne) geht ohne Pneumatik absolut gar nichts mehr.
Ich kenne Buden, da liegt die Betonung bei Massivhaus auf den ersten beiden Silben.

Und wehe dem, du hast Blauen Beton, dann hast du eh verloren. (dürfte man @home dann doch eher selten finden, außer das hat der Uropa mit Beziehungen gebaut)

Beim Kumpel 3 Straßen weiter haben wir quasi pro 3er Steckdose eine Diamantkrone gebraucht. War super.
 
Wenn du richtigen Stahlbeton hast, kommst du ohne Schlag keinen Millimeter weit.
hat zwar auch Stahl, aber ich hab auch schon richtig schönen blauen Beton mit dem GBH-Aufsatz der FC gebohrt, aber da hab ich auch selbst gestaunt :eek:
Dauerhaft würde ich das natürlich nicht tun, aber für einzelne Bohrungen gar kein Problem.
Die FCs sind wirklich Gold wert, hatte ich auch schon mehrfach verschenkt

Zu den neuen Akkus und Ladegeräten kann ich allerdings noch nichts sagen, aber der Preis hat sich ebenfalls in Richtung Gold entwickelt, wie @[W2k]Shadow schon geschrieben hatte :hmm:
 
@TheFrozen
Jop, macht Spaß.
Wir hatten mal ne Baustelle, da habe ich dem Chef gesagt, er kann die Bohrer bitte Tütenweise bestellen.
Und seit dem weiß ich, dass Stahl bei 1k °C satt glüht.

@Neo52
1x geht alles irgendwie. Das bekommste auch mit Bosch grün nen Loch rein.
Nur reden wir hier von einer Baustelle und nicht von einem Bilderrahmen.
Das kommt aber auf Bausubstanz an.

Alles hat seinen Einsatzzweck. Wenn das nen "junges" Haus ist, muss man keine großen Geschütze auffahren. Aber das kann nur @joshude bewerten, der sollte das Haus ja kennen, bzw. die Eltern.
Ich kenne Bausubstanzen da brauchst du nur nen Schraubendreher und keinen Bohrer.

@joshude
Was man nochmal abklären sollte, je nach Alter (ich meine, das liegt leider noch im "Gefahrenbereich" bei dir) des Hauses, ist das Thema Asbest.
Es gab Jahrzehnte, da hat man das Zeug überall reingemischt, was sich umrühren ließ. Also wirklich überall.
Nur Babybrei war verboten.
Asbest ist nicht nur die langläufig bekannten Dachelemente.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kommt aufs Material und vor allem die Maschine.
Ich sage dir, während du mit dem Akkuschrauber noch am ersten Loch hängst, habe ich schon die ganze Küche an der Wand.

Bei altem, besonders weichen Material ist ne Schlagbohrmaschine eher nachteilig.
Da bohrst du nen 6er Loch, brauchst nen 8er Dübel und dann ne 10er Schraube, damit das hält.
Man macht da also eher mehr kaputt als ganz.

Wenn du richtigen Stahlbeton hast, kommst du ohne Schlag keinen Millimeter weit.
Und wenn man dann noch Bunkerbeton nimmt (und das meine ich im übertragenen Sinne) geht ohne Pneumatik absolut gar nichts mehr.
Ich kenne Buden, da liegt die Betonung bei Massivhaus auf den ersten beiden Silben.

Und wehe dem, du hast Blauen Beton, dann hast du eh verloren. (dürfte man @home dann doch eher selten finden, außer das hat der Uropa mit Beziehungen gebaut)
You didn´t catch it ;)

Ich schreib doch, normale Wand, besser Akkuschrauber und gute Bohrer, wie z.B. MultiConstruction, Alpine AllCut, ....
Für alles wo du damit nicht rein kommst, gleich GBH (also Bohrhammer) Dazwischen braucht man nix.
Die Schlagbohrmaschine hat für mich ausgedient.

Übrigens, der GSR 18V-60/90 FC mit dem SDS Aufsatz geht für ein paar Löcher in Beton auch gut. Klar, keine 30mm Durchbruchsbohrung, das sind nur 1j, keine 3 oder gar 5, aber das tut es definitiv für 2-4 6er Löcher um was aufzuhängen..

Eine Schlagbohrmaschine ist auch nicht für Beton gedacht, dafür sind Bohrhämmer erfunden worden.

@joshude
Was man nochmal abklären sollte, je nach Alter des Hauses, ist das Thema Asbest.
Es gab Jahrzehnte, da hat man das Zeig überall reingemischt, was sich umrühren ließ. Also wirklich überall.
Nur Babybrei war verboten.
Asbest sind nicht nur die langläufig bekannten Dachelemente.
Ja, stimmt, Fliesenkleber, und anderes Zeug, da ist es besser man macht sich vorher nen Kopf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schreib doch, normale Wand, besser Akkuschrauber und gute Bohrer, wie z.B. MultiConstruction, Alpine AllCut, ....
Was isn für dich ne normale Wand?
Für mich gehört Stahlbeton zur "normalen Wand" dazu, wie auch KS, Ytong...
Unnormal wäre für mich ne Holzwand oder auch Trockenbau.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Eine Schlagbohrmaschine ist auch nicht für Beton gedacht, dafür sind Bohrhämmer erfunden worden.
Ich habe das mal Synonym verwendet.
Nur damit wir uns auch richtig verstehen.

Der Bohrhammer ist nämlich kein geschützter Begriff. ;)

EDIT:
Wenn man auf Nummer sicher gehen will, was die Funktion angeht, nimmt man:
geht ohne Pneumatik absolut gar nichts mehr.
Das beschreibt nämlich das Schlagweg ganz genau. Egal wie der Hersteller sein Produkt gerade klassifiziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also zumindest in der Boschwelt sind GSB udn GBH schon sehr gut definiert ;)

Und ich geh da auch nach der Bosch Fiebel :-D die ich mal geschenkt bekommen habe.,
 
GSB und GBH sind alt nur die Boschwelt und die ist sehr sehr klein.

Auch wenn ich mein Bosch Zeug mannshoch stapeln kann, sollte man sich von denen nicht in die Irre führen lassen.
Insbesondere weil andere Hersteller das anders machen.
Daher ist es mal ganz allgemein wichtig, dass man sich auf die Technik an sich bezieht und die im Datenblatt nachschlägt.

Wenn man jetzt was kauft, dann mit einem pneumatischen Schlagwerk. Für alles andere tun es ordentliche, scharfe Bohrer.
 
Als ich mich mit Werkzeug eingedeckt habe, hab ich den Kanal rauf und runter geguckt zum vergleichen :fresse:
 
Und spätestens wenn Mutti sagt, sie hätte an den Fensterlaibungen gerne Strom, hast du eh verloren. :fresse:
Das wollte meine Mutti damals schon haben und da sind in dem Haus - sofern ich mich richtig erinnere - tatsächlich in sämtlichen Laibungen Steckdosen :bigok:
Aber ich versteh den Punkt natürlich. Der Verteilerkasten ist... Abenteuerlich. Mein Vater hat halt an Elektrik alles selbst gemacht was nach dem ursprünglichen Bau kam.

Hauptverteilung, im OG gibt es ne eigene Unterverteilung. Wenn ich mir das so anschaue erübrigt sich eigntlich die Frage ob das neu muss :fresse:

1775557845756.png
 
Wie schon geschrieben. Ich würde schauen, ob man die Leitungen mal durchmisst.
Dann weiß man, dass die el. OK sind.
Dann @TheFrozen folgen und bewerten, habe ich "genug" Strom an den richtigen Stellen?
Das kann man beibehalten.
Was man ja auch machen kann, Stromkreistrennung.
Sagen wir, KZ1 und KZ2 sind heute ein Stromkreis. Man kann das KZ2 von KZ1 runternehmen (ab besten wirklich zurückbauen) und dann für KZ2 eine neue Zuleitung von der Verteilung legen.
Man muss die alten Kabel nicht unbedingt rausreißen.

Ich würde mir ggf. auch mal die Leitungen an einer geeigneten Stelle aus der Wand nehmen und mir die anschauen, ist die bröselig usw. . Also wirklich mal schauen, wie gut ist die gealtert.
Wenn da alles grün ist, würde ich das Zeug auch drin lassen. Den Stromkreis im Raum x nochmal verlängern, ist ja auch kein Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ne genau, das ist auch der Plan, sofern da wirklich alles komplett neu muss. Aber da bin ich inzwischen bei dir. Später macht mans eh nie wieder neu. Ist eigentlich nur die Frage, ob auch die Leitungen neu müssen oder nur alles an beiden Enden der Leitungen.
Richtig oder gar nicht. Dieses Nachgefrickel ist nichts halbes und nichts ganzes. Hängt natürlich auch vom Alter ab. Ab 1980 rum sollte man die Elektrik mal durchtauschen. Die Lebensdauer ist durch und selbst wenn es noch 5 oder 10 Jahre hält, ist das doch kein Zustand. Also jetzt machen.
Auch Ab-/ Wasserleitungen austauschen, wo immer man eh dran ist oder gut rankommt. Am Ende sind es meistens nicht viele Leitungen, also gleich alles neu.
Aber das ganze ist eher ein Thema für den Immo Thread.
 
@joshude
Ich habe mit Bosch Blau angefangen, einfach weil mans kennt.

Hab dann 2023 eine Teilsanierung vom EFH gemacht und bin viel bei Metabo gelandet (Empfehlung vom Kumpel, kannte ich vorher gar nicht).
Große Auswahl an Geräten, ein Akku für alles, stabile Geräte und preislich echt in Ordnung. Bosch hab ich mittlerweile nur noch 1 Kabelgerät, nutz ich als 2. Gerät wenn man mal zu zweit arbeitet. Aber primär nur noch Metabo.

Metabo gibt auf viele Geräte eine 3 Jahre all inkl. Garantie, wenn man das Gerät beim Fachhändler (gibts auch einige online Shops die akzeptiert werden) kauft und zeitnah Registriert.
Mir ist die Akku Flex mal runter gefallen und das Stellrad für die Geschwindigkeit ist ausm Gehäuse gesprungen (genau drauf gefallen). Hab das Rad wieder rein, hat aber Stark gehakt.
Die Flex hatte da auch schon einiges durch. Schlitze fräsen, Fliegenkleber abschleifen usw. War etwa 2 Jahre alt. Angerufen, kurz geschildet, Versandlabel per Mail erhalten.
Die haben das Teil repariert und gleich noch nen Dichtgummie und noch was getauscht, von dem ich nicht mal wusste das es defekt ist. Hat kein Cent gekostet.
Weiß nicht obs das bei Bosch auch gäbe.
 
Die Schlagbohrmaschine hat für mich ausgedient.
Meinst du diese schnell drehenden Maschinen mit diesem schnellen mechanischen Schlagwerk, das irgendwie wie ne Verzahnung klingt? Keine Ahnung, wie das mechanisch aufgebaut ist (obwohl ich sowas eig. wissen sollte, lol). Die waren schon immer scheiße.... bin mir nicht sicher, ob die je nen richtigen Sinn hatten. Haben die Dinge je gedient? :d
Wobei, Löcher in Ziegel geht damit wohl gut? Das kann ein Akkuschrauber mit Massagefunktion aber auch gut, insofern, ja, ausgedient.
Auch Ab-/ Wasserleitungen austauschen, wo immer man eh dran ist oder gut rankommt. Am Ende sind es meistens nicht viele Leitungen, also gleich alles neu.
Lol ja, Wasser kann nämlich undicht werden im Gegesnatz zum Strom, insofern ärgert man sich über alte Elektrik weniger. :fresse:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wenn ihr jetzt neu kaufen müsstet, auf welches System würdet ihr setzen? Mein Schwager hat ne komplett ausgestattete DeWalt-Werkstatt da er immer mal wieder günstig an DeWalt ran kommt. Mit meinem Akkuschrauber bin ich auch zufrieden.
Ist das ein System in welches man gut einsteigen kann oder sollte man sich eher woanders umschauen?
Es sollte noch im normalen "Haushalts-Gebrauchsrahmen" sein. Auch wenn die Werkzeuge natürlich gut beansprucht werden bleibe ich trotzdem Hobby-Handwerker.

Zudem keine Ahnung was man so braucht?
- Kapp- und Gehrungssäge
- Weiterer Akkuschrauber
- Winkelschleifer/"Flex"
- Bohrhammer
- Stichsäge?
- Multitool?
- Entsprechend zum System passende Akkuleuchten?
DeWalt.
Kumpel hat gefühlt alles davon (teils gewerblich).

Alles absolut top, gut verwendbar etc., überhaupt das Multitool ist super.
Akkuschrauber mit Multivorsätzen gibts auch neu.
Flex ist auch gut, wenn man lustig ist gibts auch die 54V Flexvolt Version davon (die Akkus gehn auch in 18V Geräten), die geht besonders giftig.
Multitool ist super praktisch.
Die kleine Oberfräse ist auch nett.
Bohrhammer ist auch gut.
Stichsäge ist auch gut.
Kappsäge kenn ich nur die 230V Version, passt auch, schlau gemacht mit dem LED, das den Schatten des Sägeblattes aufs Werkstück wirft.

P/L passt auch, Vielfalt passt auch.

Ich selber bin mit Hikoki/Hitachi unterwegs, etwas teuer, aber nice. Milwaukee taugt auch, ist aber ebenso exotisch und teuer.
Makita und Bosch, kann man auch machen, die Bosch liegen mir halt nicht so von der Haptik irgendwie.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es ist zweifelsohne ne Heidenarbeit (der Rest ist aber auch nicht nur Tapezieren), aber rein vom Material her nicht der Kostentreiber.
Wie ist das eigentlich im Buntland so, wenn man das selbst macht?

Was muss man dem Sachverständigen blechen, damit man einen Stempel aufn Zettel bekommt, dass der Kram okay ist?
Ich mein ja klar, kann man einfach machen, solang nix umgeschlossen wird kräht da kein Hahn danach.

Aber sobald ne PV drauf soll wird wsl. irgendwer auf der Matte stehen und mit blöden Fragen kommen?
Also jetzt aus echtem Interesse, keine Ahnung wie das in der BRD in Theorie und Praxis so läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lol ja, Wasser kann nämlich undicht werden im Gegesnatz zum Strom, insofern ärgert man sich über alte Elektrik weniger. :fresse:
Beitrag automatisch zusammengeführt:
Naja ich habe Bad neu gemacht und die Wasserleitungen gehen von dort in die Küche. Da die Küche auch neu kam, habe ich Wasser und Abwasser komplett ab Übergabepunkt der Wohnung nun neu. Wenn irgendwo nun was undicht ist, wird es nicht bei mir rauspassen. Heizung im Grunde das gleiche. Die Leitungen kommen von unten zu mir durch den Boden hoch und fertig. Wenn irgendwo was undicht ist, ist es immer das Problem in der Bude drunter, außer ein Heizkörper selbst macht die Grätsche.
Die Elektrik ist ab Zähler komplett neu. Die Bude ist von 1970, nach über 50 Jahren ist der Spaß einfach mal durch. Erhalten blieben nur 2 Kabel vom Verteiler in der Wand zum Deckenauslass, da die Decke nicht neu sollte und das Kabel schon NYM war. hat irgendwann mal jemand ersetzt, wahrscheinlich als die Decke gemacht wurde. Die Kabel in den Keller sind natürlich auch noch alt, da kann man aber auch nichts machen.
 
Meinst du diese schnell drehenden Maschinen mit diesem schnellen mechanischen Schlagwerk, das irgendwie wie ne Verzahnung klingt?...
Wobei, Löcher in Ziegel geht damit wohl gut? Das kann ein Akkuschrauber mit Massagefunktion aber auch gut, insofern, ja, ausgedient.
Ja das meine ich, und selbst im Akkuschrauber braucht man das eigentlich nicht wirklich. Macht den Akkuschrauber bei Nutzung auch nicht besser, und wenn man alternativ nen Bohrhammer (pneumatisch) hat, ist das dann auch ne gute Kombi.

Ziegel sind mit guten Bohrern besser/sauberer bohrbar. Mit Schlag macht man häufig mehr kaputt als man will.

Kappsäge kenn ich nur die 230V Version, passt auch, schlau gemacht mit dem LED, das den Schatten des Sägeblattes aufs Werkstück wirft.
Das nennt sich Schlagschatten, das haben die Metabo KGSV 216/254 MC auch. Ja, das ist sehr praktisch.


Aber sobald ne PV drauf soll wird wsl. irgendwer auf der Matte stehen und mit blöden Fragen kommen?
Also jetzt aus echtem Interesse, keine Ahnung wie das in der BRD in Theorie und Praxis so läuft.
PV oberhalb Balkonsolar muss abgenommen sein, aber, ke nach Elektriker ist das durchaus machbar, da fast alles in eigenleistung zu machen.
Kostet natürlich in der Abnahme dann meistens mehr, aber das spart man ja vorher mehrfach :)

Allerdings ist natürlich auch je nach Größe der Anlage bei den Elektrikern dann durchaus der Wunsch da, das genauer zu prüfen, denn da kann einfach auch viel mehr schief gehen, wenn du 10kW produzierst, als bei nem 2kW WR 😉
 
Wie ist das eigentlich im Buntland so, wenn man das selbst macht?

Was muss man dem Sachverständigen blechen, damit man einen Stempel aufn Zettel bekommt, dass der Kram okay ist?
Ich mein ja klar, kann man einfach machen, solang nix umgeschlossen wird kräht da kein Hahn danach.
Grob ist das die Antwort:
PV oberhalb Balkonsolar muss abgenommen sein, aber, ke nach Elektriker ist das durchaus machbar, da fast alles in eigenleistung zu machen.
Kostet natürlich in der Abnahme dann meistens mehr, aber das spart man ja vorher mehrfach :)

Allerdings ist natürlich auch je nach Größe der Anlage bei den Elektrikern dann durchaus der Wunsch da, das genauer zu prüfen, denn da kann einfach auch viel mehr schief gehen, wenn du 10kW produzierst, als bei nem 2kW WR 😉
Einen Sachverständigen braucht es dazu nicht.
Man braucht "nur" einen Elektriker, mit den entsprechenden Berechtigungen. Das wird bei @joshude eh notwendig sein, da er auch an die Unterverteilung ran muss.
Dann sucht man sich einen Elektriker, der einem da entsprechend entgegenkommt.

Man kaspert das mit dem ab und klärt die Liefergrenzen.
Also z.B. Elektriker macht die UV, klemmt die ankommenden Leitungen auf.
Weiter geht es bei den Steckdosen und Lichtschalter aufklemmen.
Alles andere wieDosen setzen, Wände öffnen, Durchbrüche, Leitungen werfen... macht man dann selbst.

Clever ist es, wenn man Meilensteine definiert.
Also z.B.
1. alles absprechen, was kommt wo hin
2. welche Leitungen in welcher Ausprägung, wo und wie werden die Leitungen verlegt (anzeichnen)
3. Leitungen verlegen, aber offen lassen

Das kann man dann alles zusammen mit dem Elektriker absprechen und vorführen. Dann übernimmt der auch, in gewissen Grenzen, die Haftung. Aber viel wichtiger, man weiß, dass das alles seine Richtigkeit hat. (wenn der sein Handwerk versteht)
Mal eben ne Steckdose anklemmen ist halt was anderes als so ne komplette Elektriker planen und bauen.

Er wäre nicht der erste, wo das genau so gemacht wird. Man muss eben nur einen Elektriker finden, der das macht/will und mit dem muss man auch klar kommen.
Je offensiver und offener man kommuniziert und arbeitet, desto besser klappt das.

Die waren schon immer scheiße.... bin mir nicht sicher, ob die je nen richtigen Sinn hatten. Haben die Dinge je gedient? :d
Du hast glaube ich keine Ahnung, wie die Entwicklung dabei war.
Es gab Zeiten, man kann es sich kaum vorstellen, da gab es keine pneumatischen Schlagwerke.
Und noch verrückter, es gab Zeiten, da gab es gar keine Schlagwerke.
Und nur zum Halten der Maschine musste man schon ordentlich gefrühstückt haben.

Das, was wir heute haben, ist das aktuelle Ergebnis einer langen Entwicklung.

Das klassische Schlagwerk ist grad mal 100 Jahre alt. Und Maschinen, über die wir reden, gibt es erst seit etwas über 50 Jahren.
Was meinst du, wie man davor Löcher in Wände bekommen hat?
Mal eben nen Lichtschalter auf die Wand schrauben war ne "Halbtagesaufgabe".
Früher musste der Handwerker selbst bei so Kleinkram noch wirklich arbeiten.

Wir können echt froh sein, dass du heute einfach in den Obi gehst, mit ner ordentlichen Maschine und nem guten Bohrer wieder rauskommst und dann aus Stahtbeton nen Schweizer Käse machst, inkl. der Stahlarmierung, die jemand da drin versteckt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er wäre nicht der erste, wo das genau so gemacht wird. Man muss eben nur einen Elektriker finden, der das macht/will und mit dem muss man auch klar kommen.
Je offensiver und offener man kommuniziert und arbeitet, desto besser klappt das.
Klappt aber nur, wenn die Elektriker nicht allzu viel zu tun haben. Ansonsten sind die selbst gemachten Arbeiten auch die Arbeiten, die der Elektriker eigentlich nicht so gerne macht. Stemmarbeiten sind scheiße und das reinpopeln der Leitungen ist auch nicht geschenkt. Sein Ärger ist hier nur, wenn man das grundsätzlich falsch macht und die Wände schon zu sind.
Eine ganz andere Methode ist das Zimmer für Zimmer renovieren. Man arbeitet sich Raum für Raum durch und zieht Elektrik in jeden Raum mit einen kleinen Unterverteiler zusammen. So bleibt die Arbeit Überschaubar, man kann später auch einfacher Dinge nachrüsten im Raum. Macht besonders mit smarten Geschichten sinn. Man kann natürlich auch mehrere Räume zusammenführen, zb 2 Räume, die durch die 1 Wand getrennt werden, in welchen sich der Verteiler befindet. Vorab muss man dann nur vernünftig Strom in die jeweiligen Räume bringen :)
Ideen gibt es viele, man muss nur die richtige Lösung für einen finden.
 
Sein Ärger ist hier nur, wenn man das grundsätzlich falsch macht und die Wände schon zu sind.
Deswegen auch:
3. Leitungen verlegen, aber offen lassen
Wo die Wände offen sind, können sie nicht zu sein und entsprechende Fehler fallen somit auch auf.
Deswegen ist >>Kommunikation<< besonders wichtig.
siehe:
Er wäre nicht der erste, wo das genau so gemacht wird. Man muss eben nur einen Elektriker finden, der das macht/will und mit dem muss man auch klar kommen.
Je offensiver und offener man kommuniziert und arbeitet, desto besser klappt das.
Gehen tut das schon. Nicht mit jedem. Aber auch hier, wie immer im Leben, hilft Vitamin B besonders.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Man arbeitet sich Raum für Raum durch und zieht Elektrik in jeden Raum mit einen kleinen Unterverteiler zusammen.
Das ist leider auch nicht immer beliebig machbar.
Kaskadierung hat ihre Grenzen, Thema ist hier Selektivität.
Bei aktuellen Hauseinspeisungen geht das oftmals.

Bei 10A Stromkreisen im Raum muss die UV min. mit 16A abgesichert werden. Die Sicherung vor dieser muss dann min. 25A.
Bei 16A Stromkreisen im Raum muss die UV min. mit 25A abgesichert werden. Die Sicherung vor dieser muss dann min. 40A.

Wenn dein Haus aber nur mit 32A eingespeist wird (Hauptsicherungen), dann kannst du danach keine 40A Sicherung mehr nehmen.

Aber das wird der Elektriker schon auskapsern, wenn man sowas machen will.
Einen Scharm hätte das ja, muss man aber halt auch wollen, überall so nen blöden Kasten rumhängen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, dann noch die drölfte Meinung zum Akkuwerkzeug. Nimm das was du hast oder wo du günstig dran kommst.
Bosch ist recht häufig im Angebot und auch über die ProDeals kann man immernoch was mitnehmen. Hab mir um Black Friday einiges an Werkzeug zugelegt und in Kombination mit Amazon und Hornbach Tiefpreisgarantie bzw. gab’s bei Hornbach einen 4Ah Procore zum Werkzeug dazu waren die Bosch Geräte deutlich günstiger zu haben als die anderen Marken.
Makita war meist nur über manomano.fr günstiger zu bekommen. Und die anderen Marken sind auch eher sporadisch im Angebot.
 
Es gab Zeiten, man kann es sich kaum vorstellen, da gab es keine pneumatischen Schlagwerke.
Also die gibt es schon recht lange, mindestens seit 1914 von Fein patentiert in dieser Form, vom Priznip her länger aus dem Bergbau und so... :d
Also tät ich mal sagen, das pneumatische Schlagwerk kam +/- mit dem Strom.
Aber es geht ja auch um 1970+ ...

Klar hast du recht, es ist schon schön, eine Alternative zum Faustkeil zu haben, da bin ich bei dir. :d
Ja das meine ich, und selbst im Akkuschrauber braucht man das eigentlich nicht wirklich. Macht den Akkuschrauber bei Nutzung auch nicht besser, und wenn man alternativ nen Bohrhammer (pneumatisch) hat, ist das dann auch ne gute Kombi.

Ziegel sind mit guten Bohrern besser/sauberer bohrbar. Mit Schlag macht man häufig mehr kaputt als man will.
In Ytong hab ich das gern. Geht mit dem richtigen Bohrer sicher auch nur mit bohren, aber wenn mans schon hat... warum auch nicht.
Ich finds ganz bequem, geht flott bei so kleinen Sachen, isn nettes Feature (welches man jetzt nicht so unbedingt braucht, aber wenns ein größerer Akkuschrauber im Besitz kann, why not).
Kaskadierung hat ihre Grenzen, Thema ist hier Selektivität.
Ich glaub er meint einfach nur eine große Verteilerdose, wo man halt vom Hauptverteiler in das Zimmer geht und dort dann aufteilt auf Schalter, Steckdosen und so Kram, und nicht zum Leitung sparen die Steckdosen aus Zimmer A und B (in der gleichen Wand gegenüber) per Durchbruch versorgt (was ja durchaus schlau ist).


Früher hätte ich auch jedes Zimmer selbst abgesichert (bzw. hab ich auch), mittlererweile bin ich wieder da, wo ich sage, dass man durchaus 2 Zimmer zusammenlegen kann, wenn die keine großen Verbraucher haben. Wird eh alles sparsamer heute.

Ist halt blöd, wenn man 2 Kids hat und beide ne 5090 zu Weihnachten bekommen haben und an der gleichen Leitung hängen, typisches Luxx-Eltern-Problem. :rofl:
 
Ich glaub er meint einfach nur eine große Verteilerdose, wo man halt vom Hauptverteiler in das Zimmer geht und dort dann aufteilt auf Schalter, Steckdosen und so Kram, und nicht zum Leitung sparen die Steckdosen aus Zimmer A und B (in der gleichen Wand gegenüber) per Durchbruch versorgt (was ja durchaus schlau ist).
Ja sowas in der Art, aber ggf. doch etwas mehr. Geht eher darum, zb Steckdosen später Schaltbar zu machen oder einfach das System zu erweitern. Der Vorteil hierbei ist, das man erstmal nur die Leitungen in die Räume bringen muss und diese dann später machen kann. Wenn man ein Haus kauft und komplett renovieren will, aber mehr oder weniger gleich einziehen muss. Da würde sich sowas anbieten. Welche Methode man am Ende wählt, sollte man eh mit einen Elektriker durchsprechen und auch im Netz mal genauer Informieren, wo die jeweiligen Vorteile liegen.
Man muss nicht jeden Mist einzeln abersichern, aber besser 1 Sicherung zu viel als 1 zu wenig.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh