Personalkürzung bei Oracle: 30.000 Stellen müssen weichen für Milliarden-Investitionen in KI

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Oracle hat mit einem umfassenden Stellenabbau begonnen, der nach aktuellen Einschätzungen zwischen 20.000 und 30.000 Arbeitsplätze betreffen könnte. Berichte über die Maßnahmen kursierten bereits seit einiger Zeit, bevor erste Bestätigungen aus Unternehmenskreisen folgten. Offiziell angekündigt wurde der Schritt allerdings nicht.
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Was glauben die eigentlich, wer ihren ganzen KI Firlefanz am Ende kaufen und nutzen soll, wenn überall die Leute ihre Jobs und somit ihr Einkommen verlieren?
 
Enterprisekunden. Absolut keine einzige Firma auf der Welt, die irgendeinen digitalen Service anbietet hat noch Endkunden als Zielgruppe.
Da gehts nur noch darum, Firmenkunden an Land zu ziehen und möglichst dicke Servicesverträge abzuschließen.
 
Ich glaube mittlerweile die schieben KI nur vor um damit Leute, die sie zu viel eingestellt haben oder die sei einfach nicht mehr brauchen, zu entlassen.
Also was ich bisher so mitbekommen habe an "Untersuchungen", verschlechtert es die Arbeit derer die mit KI arbeiten. Zumindest was Entwickler angeht.
Mehr Bugs als ohne KI und die Zeit verlängert sich als das es sie kürzer macht. Als am Ende vermute ich mal. Klar ist man schneller aber das Ding dann zu fixen, weils
nicht reibungslos läuft dauert dann länger.
Also zumindest wird das behauptet. 😅 Kein Ahnung ob das am Ende tatsächlich so stimmt.
Wenn ich aber sehe, das KI in normalen Unterhaltungen schon die einfachsten Fehler macht, in dem es Zeiträume oder Daten verwechselt...würde das schon Sinn ergeben, das es nicht so gut funktioniert.
Und dann wäre da noch der nicht ganz unberechtigte Vorwurf das der KI-Hype eher ein Ponzi-Scheme ist.
Bin echt gespannt wie sich das alles entwickelt. 😅
 
Ahhh, vielschichtiges Thema. Mit dem ROI sieht es bei vielen Unternehmen hinsichtlich AI nicht so rosig aus, und die Antwort der AI-Bros ist dann natürlich immer: Ihr nutzt AI nur noch nicht feste genug! Dazu kommt, dass viele AI-Services aktuell halt noch spottbillih angeboten werden, man kämpft noch um die Kunden und den Vendor-Lock-In. Irgendwann wollen die ganzen Datacenter- und AI-Betreiber aber auch ihren ROI, sprich die paar Ersparnisse und/der Produktivitätsgewinne die AI-Nutzende Unternehmen haben werden - meiner Vermutung nach - in nicht allzuferner Zeit mittels steigender Kosten für die AI-Nutzung entsprechend von den AI-Anbietern zum Großteil abgeschöpft. Und on-top kommt noch der ganze Slop-Fallout den wir gerade mehr und mehr spüren, in dem die Service-/Dienst-/Produkt-Qualität vorallem in der IT massiv den Bach runtergeht.

Wilde Zeiten, schwer vorauszuahnen wann und wie uns das noch um die Ohren fliegt. Ich denke wir sind wirtschaftlich noch immer dabei den wirklichen Nutzen heraus zu kristallisieren, und viele Versprechen wurden und werden vermutlich nicht eingehalten werden. Am Ende wirds halt ein Werkzeug von vielen Bleiben und nur einige wenige Bereiche wirklich revolutionieren. Aber wir werden sehen, das Internet war mal Hype, Web 2.0, Smartphones, IoT, NFTs, Bitcoin, Full self driving... hier kommt immerhin am Ende bzw. schon jetzt ein neues nutzbares Werkzeug heraus. Und wie immer: Use the right tool for the right job.
 
Ich behaupte mal die Entlassungen sind nur dazu da um die dummen Hype-Ausgaben ohne Return abzufedern.
 
Enterprisekunden. Absolut keine einzige Firma auf der Welt, die irgendeinen digitalen Service anbietet hat noch Endkunden als Zielgruppe.
Da gehts nur noch darum, Firmenkunden an Land zu ziehen und möglichst dicke Servicesverträge abzuschließen.
Aber auch diese Firmenkunden brauchen am Ende echte, menschliche Kundschaft, von der sie Geld bekommen.
 
Ich behaupte mal die Entlassungen sind nur dazu da um die dummen Hype-Ausgaben ohne Return abzufedern.
Oder einfach nur um generelles Missmanagement zu verdecken (sei es im Unternehmen selber oder in der Landespolitik), so wie es derzeit viele machen.
Alles im Namen der KI ;)
 
Da passt doch diese Meldung gut rein:


Glückwunsch!
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Aber auch diese Firmenkunden brauchen am Ende echte, menschliche Kundschaft, von der sie Geld bekommen.
Fords Devise, dass Autos keine Autos kaufen, ist doch schon lange als "kommunistischer Unsinn" diskreditiert.... Also von "den Wirtschaftswissenschaftlern" der beherrschenden Zunft.... 😉
 
Wie sagte mal einer?

Durch die KI gehen keine Arbeitsplätze verloren, eher gibt es eine Koexistenz

Sag das mal den nun 30.000 Leuten ohne Job.
 
:rolleyes: Sicher wurde erstmal die KI gefragt was man tun könnte um Kosten zu sparen.
Ohne wenn und aber dann umgesetzt weil KI sagt es ist am besten so
 
@SchneeLeopard
Das ist hier anders gelagert.
Hier fallen keine Jobs durch die KI weg, wie das allgemein gemeint ist.

Hier will ein Unternehmen in KI investieren, als Produkt, nicht als Konsument.
Dazu muss Geld her. Entweder man leiht sich das oder aber, Standardreflex eines BWLer, wenn man Geld sparen muss, man entlässt Leute. (das geht in US.A ja sehr einfach)

VW muss auch Geld für Investitionen generieren und muss also Geld besorgen. Also baut man auch 30k Stellen ab.
Wobei da auch der Automarkt der Fall ist, die haben also auch nen Absatz-/Konkurrenzproblem.
 
Seit Jahren herrscht ein regelrechter Dienstleister Boom für Migrationen von Oracle Datenbanken auf PostgresSQL und MariaDB - Wer wundert sich bei den jährlichen Lizenz- und Wartungskosten bei deren Lizenzmodel. Und dann wirst du sogar noch als Firma mit fester IP und WHOIS Eintrag kontaktiert, dass kostenpflichtige JAVA und VirtualBox Versionen/Add-Ons nach Hause telefonieren und man dafür doch bitte bezahlen soll :-D

Schade um die Arbeitsplätze aber wundern tut mich heute nichts mehr- Es war nur eine Frage der Zeit!
 
Lizenzen für jeden Mitarbeiter egal ob der nun Java nutzt oder nicht, geile Sache.
 
Schade um die Arbeitsplätze aber wundern tut mich heute nichts mehr- Es war nur eine Frage der Zeit!
Das ging damals schon los als die plötzlich nicht mehr nur Lizenzen dafür haben wollten, wo eine Oracle DB wirklich lief - sondern auch dafür, wo sie potentiell laufen könnte in einem Vmware Cluster. Da haben wohl viele angefangen die Migrationspläne zu schmieden.
 
Disruptive Zeit wird noch viele Jobs kosten. Ob es sinnvoll ist steht auf einem ganz anderen Blatt. Fakt ist da die Manager nach Aktienkurs bezahlt werden und der lässt sich durch Einsparungen steigern, vor allem wenn das Geschäftsmodell versagt, wegen der Technik die man selbst mit aufbaut.
Und natürlich ist der run auf KI groß und natürlich kostet es viele Jobs. Einfach mal Gedanken machen wo es durch KI Rationalisierungen geben könnte und wo nicht. Handwerk wird sicherlich nicht so schnell ersetzt. Alles was mit Medizin direkt am Menschen zu tun hat sicherlich auch nicht. Bei vielen anderen Geschichten die im Büro stattfinden wird es die Frage sein ob der JOB durch KI ersetzt werden kann. In Deutschland haben wir ja zum Glück gute Kündigungsschutzgesetze. Ob es hilft wird sich zeigen wenn Unternehmen dann pleite gehen weil die Konkurrenz effizienter ist oder der Job einfach ins Ausland verlagert wird.

Wir können soviel meckern und jammern wie wir wollen. KI wird nicht mehr gehen. Ob es gut ist oder nicht wird sich zeigen.
 
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