Mit vier zusätzlichen E-Kernen: Intel stellt die Core-Ultra-200S-Plus-CPUs vor

Rein aus Gamer Sicht macht doch nix anderes als AMD derzeit Sinn wenn man eh die Plattform wechseln muss. Glaube nicht, dass Nova Lake mit Zen 6 X3D mithalten kann wenn man sich den aktuellen Abstand anschaut.
 
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Glaube nicht, dass Nova Lake mit Zen 6 X3D mithalten kann wenn man sich den aktuellen Abstand anschaut.
Vertu dich da mal nicht, Zen5 ohne X3D zieht gegen Arrow Lake in Games eher den kürzeren und ab Nova Lake kommt Intel auch mit bLLC. Zen6 muss also ordentlich zulegen, damit AMD noch gleichziehen kann. Allerdings wird es bLLC wohl nicht in der Preisklasse des 7500X3D geben.
 
Das Konzept des bLLC ist schon mal etwas anders als beim 3D Cache. Der tatsächliche Zugewinn kompletter Spekulatius. Durch die klassische monolithische Struktur auf dem CPU DIE sind auf jeden Fall hohe Kosten garantiert.


Noch mal eine Korrektur zu den Plus CPUs. Die Erhöhung des Interconnect von 2.1 auf 3GHz hab ich übersehen. Das bringt noch mal eine schöne Reduzierung der Latenz zum RAM-Interface im SOC-Tile. Gerade Spiele haben da ja zum Teil sehr allergisch reagiert (Homeworld 3 hust). Zusammen mit schnellerem RAM wird sich da bestimmt irgend ein Worstcase für die Folien finden lassen.
 
Ich betrachte das rein aus Gamer Sicht. Alles andere was ich mit PCs mache läuft auf nem Toaster und braucht null schnelle Schnittstellen oder sonstwas. Für mich wird also nur spannend, ob der 270k wirklich 15% gegenüber dem 265k zulegen kann oder ob das Intel Marketing war. Wenn es so kommen sollte, dürfte Nova Lake so gut werden, dass ich auf jedenfall upgraden werde. Die paar Monate bis Jahresende wird der 12700K noch halten. :)

Rein aus Gamer Sicht macht doch nix anderes als AMD derzeit Sinn wenn man eh die Plattform wechseln muss. Glaube nicht, dass Nova Lake mit Zen 6 X3D mithalten kann wenn man sich den aktuellen Abstand anschaut.

Wenn man unter Gaming vorallem Shooter auf niedrigen Einstellunen mit möglichst viel FPS vielleicht sogar kompetitiv versteht, dann führt in der Tat kein Weg am AMD X3D vorbei.

Aber wenn man lieber andere Games mit möglichst schönen Bildern auf hohen Einstellungen und mit Raytracing zocken will, eh nur einen 60-144 Hz Monitor besitzt, dann ist die CPU fürs Gaming eh nicht so wichtig.

Wer macht schon CPU Upgrades? Das war zu AM4 Zeiten ein Ding, wenn man den 1600X gegen nen 5800x3d getauscht hat... aber das ist einmalig in der PC-Geschichte, das gabs sonst nie.
Sehe ich auch so, realistisch nimmt man nichtmal bei Intel alle Sockel mit, sondern der Upgradepfad sieht oft eher so aus:

Herbst 2012: Core i5-3570K @ Sockel 1155
Sockel 1150 übesrsprungen
Herbst 2016: Core i5-6600K @ Sockel 1151
Herbst 2020: Core i9-10850K @ Sockel 1200
Sockel 1700 übersprungen
Herbst 2025: Core Ultra 7 265K
 
Menschenskind der 270K ist schon echt lecker geworden. Mit dem neuen Z890 Tomahawk Max II wär das ein echt geiles Ding.
Andererseits ist der 14700K noch lange kein Alteisen und für einen Wechsel mit Wiederverwertung im Haushalt bräuchte es erst wieder einen Satz DDR5 RAM. Da kann der Preis für die CPU und das Mainboar noch so verlockend sein wenn der Speicher quasi das Gleiche kostet ...
 
Einen potenziellen Core Ultra 9 290K Plus wird es nicht geben.

In überflüssiger ginge es wohl kaum (aka Core i9-14900K sowie Core i5-14600K), angesichts des bereits bestehenden Vollausbaus im Form des Core Ultra 9 285K und...

Für den Core Ultra 7 270K bedeutet dies, dass er hinsichtlich der Anzahl der Kerne mit einer 8P+16E-Konfiguration auf das Niveau des Core Ultra 9 285K angehoben wird.

Der Core Ultra 5 250K Plus bietet nun 6P+12E-Kerne, womit ihm gegenüber dem Core Ultra 7 265K nur zwei Performance-Kerne fehlen.

Von wegen "nur". Die P-Cores sind fürs Gaming tonangebend: Für Games, diese aus einer Ära vor der Existenz des sogenannten Thread Director stammen, sind zusätzliche E-Cores nicht zu gebrauchen; es zählen ausschließlich die P-Cores sowie deren Hyper-Threading-Funktion - die große Schwachstelle von Arrow Lake und dessen Refresh.

Intel hat denjenigen Fehler wiederholt, welche ich bereits an Raptor Lake beklage: Der Core i9-13900K kommt bereits in einem Vollausbau daher, obwohl Intel bereits in vor dem Launch von jener Iteration in der Planung gewesen sein muss, davon ein Refresh veröffentlichen zu wollen. Weshalb ist der Core i9-13900K nicht in einer Konstellation mit vier zusätzlichen E-Cores gelauncht worden, soddass dessen Refresh Core i9-14900K mit bis zu 16 E-Cores wenigstens seine Daseinsberechtigung erhalten hätte? Ich erkenne an Arrow Lake nicht, dass Intel in seiner Konzeption seine vorherigen Fehler, der nun wiederholt wurde, erkannt zu haben scheine. Der nicht in weniger überflüssige Core i5-14600K untermauert Intels Versagen am Management, siehe Hyper-Threading, denn abgesehen von dem Core i7-14700K ist das Raptor Lake Refresh in nicht weniger überdrüssig geworden wie nun auch das anstehende Arrow Lake Refresh, wenn ich zugrunde lege, dass ein Release eines Core Ultra 9 290K Plus überhaupt keinen einzigen Mehrwert geboten hätte, schon gar nicht in Anbetracht des viel preisgünstigeren Core Ultra 7 270K. Andernfalls wollte Intel abermals, mit dem Core Ultra 9 290K Plus den unnützen Schritt in Richtung eines KS-Modells zu gehen. Ganz ehrlich: Wer ist so geistekrank gewesen, den absurden Aufpreis für ein Modell eingegangen zu sein, sogleich zu einer schlechten Marktsituation, das allenfalls an AMDs Centurion erinnert - mit dem Unterschied, dass ein FX-9590 sowie FX-9370 keinen Kompressor erfordern, denn bereits das normale Modell ist ohne PL-Limit nicht zu bänden - auch von einer 300€ teuren AiO-Wasserkühlung nicht. Dahingehend halte ich den Core i9-10850K für ein sinnvolles 9'er Schwestermodell.
 
Die Erhöhung des Interconnect von 2.1 auf 3GHz hab ich übersehen. Das bringt noch mal eine schöne Reduzierung der Latenz zum RAM-Interface im SOC-Tile. Gerade Spiele haben da ja zum Teil sehr allergisch reagiert (Homeworld 3 hust). Zusammen mit schnellerem RAM wird sich da bestimmt irgend ein Worstcase für die Folien finden lassen.
Das ist aber AFAIK nichts, was man auf den bisherigen CPUs nicht manuell so einstellen kann. Auch beim RAM wird sich mangels neuem Stepping nichts tun. Die offizielle Validierung von DDR5-7200 heisst nur, dass man das auch ohne B860/Z890 nutzen kann. Wobei dann auch nicht mehr viel übrig bleibt und es für diesen Takt aktuell eh noch XMP braucht.
 
Ich betrachte das rein aus Gamer Sicht. Alles andere was ich mit PCs mache läuft auf nem Toaster und braucht null schnelle Schnittstellen oder sonstwas. Für mich wird also nur spannend, ob der 270k wirklich 15% gegenüber dem 265k zulegen kann oder ob das Intel Marketing war.
Diese 15% dürfte man nur unter den Testbedingungen von Intel bekommen, also alles Stock innerhalb der Spezifikation mit genau dem einen Game wo der Unterschied am größten ist. Die Hardware dürfte ja absolut identisch sein, nur das Binning und die Spezifikationen haben sich geändert, wie eben nun 7200er RAM und einen höhere Frequenz der Anbindung des SoC Dies. Stellt man dies alles schon so bei einem Arrow Lake ein, dann bleibt allenfalls noch ein Unterschied der vom Microcode kommt, falls Intel da etwas nur für die Refresh etwas freigibt.
High-End-CPU, welche 15 Jahre durchhält, scheint heutzutage Utopie zu sein.
Hardware ist allgemein für eine Nutzungsdauer von 5 Jahren vorgesehen, hält zwar meist länger, aber dafür ist sie geplant. Anderes sieht es nur bei Hardware für besondere Anwendungen aus, wie Embedded (meist 7 bis 10 Jahre), Automotiv (meist 15 Jahre), Industrial und Military. Diese leisten dann aber meist weniger und kosten deutlich mehr. TSMC hat für Automotiv Chips sogar extra Fertigungsprozess entwickelt, wie N7A, N5A und demnächst N3A. Das Problem der immer kleineren Strukturen und höheren Taktraten ist eben, dass diese auf die Haltbarkeit geht, denn Chips altern und verändern dabei ihre Eigenschaften, was nicht nur bei Raptor Lake der Fall ist, dort nur bei ungewollt hohen Spannungen besonders schnell ging. Maximale Leistung und lange Haltbarkeit passen daher nicht zusammen.

Wenn er wieder Freigang hat, kommt bestimmt gleich SlapAHo und lässt seine Art von Danke da, wie es der Clown bei jedem meiner Beiträge macht ohne sie auch nur zu lesen.
 
Die offizielle Validierung von DDR5-7200 heisst nur, dass man das auch ohne B860/Z890 nutzen kann. Wobei dann auch nicht mehr viel übrig bleibt und es für diesen Takt aktuell eh noch XMP braucht.
Die offizielle Validierung auf DDR5-6400 bei Arrow Lake und DDR5-7200 bezieht sich eigentlich nur auf CUDIMMs. Bei normalen UDIMMs waren es nur DDR5-5600 bei Arrow Lake. Ob da bei Arrow Lake Refresh was geändert wurde weis ich nicht.

Bei den meisten Mainboards kann man die Speichertimings auch manuell einstellen.

Das Problem der immer kleineren Strukturen und höheren Taktraten ist eben, dass diese auf die Haltbarkeit geht, denn Chips altern und verändern dabei ihre Eigenschaften, was nicht nur bei Raptor Lake der Fall ist, dort nur bei ungewollt hohen Spannungen besonders schnell ging. Maximale Leistung und lange Haltbarkeit passen daher nicht zusammen.

Vorallem lohnt sich das extrem hohe Takten heute eh nicht mehr so wie in früheren Zeiten. Das gilt nicht nur für CPUs sondern auch GPUs.

Und bei den K und KS Versionen hat Intel eben sowohl den Base- als auch den Boosttakt ziemlich weit hochgezogen, wenn man da mal die Core i9-14900 Modelle als Beispiel nimmt.

forum1034.jpg
 
Bei normalen UDIMMs waren es nur DDR5-5600 bei Arrow Lake. Ob da bei Arrow Lake Refresh was geändert wurde weis ich nicht.
Was daran liegen dürfte, dass die JEDEC wohl nicht mehr als 5600 für normale DDR5 RAMs spezifiziert hat und Intel selbst spezifiziert nie mehr als die JEDEC. CUDIMM wurden inzwischen von der JEDEC bis 7200MT/s spezifiziert und MRDIMM sogar bis 8800MT/s. DDR4 ist übrigens maximal bis 3200MT/s spezifiziert, deshalb gibt Intel auch nicht mehr an. Die CPU Hersteller sind halt wichtige Mitglieder der JEDEC, sie bauen ja die RAM Controller an denen die RAMs danach hängen, es würde sich also nicht gut machen, wenn sie die Standards des Branchenverbands missachten würden. Außerdem ist alles außerhalb der JEDEC eben nicht spezifiziert, da macht jeder was er will, vor allem was die Spannungen angeht und es kann funktionieren, muss aber nicht. Die Mainboardhersteller geben mehr an, meist was sie mal mit Golden Samples maximal geschafft haben und viele Hersteller von RAM Riegeln geben für ihre OC Riegel mehr an, aber dies sind normalerweise keine DRAM Hersteller. Von den DRAM Herstellern hat glaube ich nur Crucial vor einiger Zeit mal angefangen OC Riegel anzubieten, von Samsung und SK Hynix gibt es meines Wissens keine, obwohl deren DRAM Chips es könnten, die stecken ja auch in vielen der OC RAM Riegel.
 
Ich bin schon froh, wenn der IMC nicht von irgendwelchen MB Profilen nach ein paar Monaten gegrillt wird. High-End-CPU, welche 15 Jahre durchhält, scheint heutzutage Utopie zu sein.
Mein 265Kf läuft nun seit einem Jahr anstandslos mit 9000MT/s. Spannungen die mir zu hoch erschienen hab ich einfach gesenkt, so das es stable bleibt. Noch hat er kein 3D Branding erlebt ala AM5 ...
 
Ich überlge immer noch ob ich meinen mal Köpfen sollte, mir fehlt allerdings der Heater, und habe keinen Bock ~100€ dafür auszugeben.
 
Ich überlge immer noch ob ich meinen mal Köpfen sollte, mir fehlt allerdings der Heater, und habe keinen Bock ~100€ dafür auszugeben.
Vllt mal @snakeeyes anfragen der hat seinen geköpft. GGF gibt er seinen ja her oder verleiht ihn. Aber was ich so gesehen habe macht das nicht wirklich viel unterschied normal gekühlt und DD, außer du willst halt >300W raushauen.

Delid Die mate gebraucht ab 30 Euronen
 
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Alles was nicht von Intel kommt ist OC und solche Vergleiche zählen nicht, egal wie viel sich da einstellen lässt. Die Folien vergleichen ja auch out of the Box.
 
ist halt schon bissl doof, dass ich den 13900K habe... :d

Wechsel wäre dann nur aus Habenwollen Gründen. ^^

Das einzige nennenswerte Improvement, welches die 800'er-Plattform mit sich führt, findet sich in den CPUs selbst, nämlich bei der sehr stark gesteigerten Performance seitens der E-Cores. Für Games ist das weitreichend irrelevant, weil die alten Games verstehen sich mit den E-Cores nicht und müssen sich aufgrund der Ermangelung auf Seiten der Threads mit lediglich der Hälfte davon begnügen gegenüber Raptor Lake und Alder Lake.
Auf mich wirkt Arrow Lake wie ein Rückschritt oder das Hinnehmen, sich mit einer abgespeckten CPU begnügen zu müssen, siehe eines ehemaligen Core i5-Modells. Deswegen würde ich die zu große Benachteiligung von dieser Plattform niemals in Kauf nehmen. Raptor Lake bildet das gelungene Gesamtpaket ab und Alder Lake darf sich die Effizienzkrone aufsetzen.

Und nein, Arrow Lake ist nicht merklich effizienter gegenüber Raptor Lake. Arrow Lake erschummelt sich seine gesunkene Power Consumption durch den Wegfall der Hyper-Threading Technology. Schon unter Skylake macht dieses Feature in bis zu 60 Watt in der Differenz aus. Deaktiviere man dieses Feature bei Raptor Lake-CPUs, so stehe Arrow Lake schon gar nicht mehr um so vieles besser da. Lustigerweise gewährt ein Battlefield 6 einen Einblick darin, um wie vieles mehr diese Arrow Lake-CPUs saufen können, trotz der Ermangung über die Hyper-Threading Technology, weil dieses Game als eines der wenigen sich mit den E-Cores bestens versteht, sodass die gesteigerte Performance derer sich in diesem Aspekt aufzeigt - auch in der Leistungsaufnahme und in den Temperaturen.

Wie gesagt: Die E-Cores von Arrow Lake sind das einzige, was sich an derjenigen Iteration positiv hervorheben lasse: Sie kompensieren den Nachteil seitens des Thread-Level Parallelism von den P-Cores sehr geschickt - in so lange ein Game sich mit ihnen versteht.
 
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Da erwarte ich bis auf die 4E Cores nicht viel neues.
 

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Ich überlge immer noch ob ich meinen mal Köpfen sollte, mir fehlt allerdings der Heater, und habe keinen Bock ~100€ dafür auszugeben.
Ne Herdplatte haste jawohl 8-) Hab ein 265k dafür einfach Kopfüber in ne alte Pfanne gelegt.
 
Das einzige nennenswerte Improvement, welches die 800'er-Plattform mit sich führt, findet sich in den CPUs selbst, nämlich bei der sehr stark gesteigerten Performance seitens der E-Cores
....
Alder Lake darf sich die Effizienzkrone aufsetzen.
Also zumindest in Anwendungen die alle Kerne auslasten wie z.B. Cinebench ist dies nicht der Fall:

Arrow Lake 285K Power Limit Skalierung.png


Die Effizienz ist natürlich auch immer eine Frage des Betriebspunktes den man wählt. Höchstleistung und beste Effizienz gibt es nun einmal nicht gleichzeitig.
Und nein, Arrow Lake ist nicht merklich effizienter gegenüber Raptor Lake. Arrow Lake erschummelt sich seine gesunkene Power Consumption durch den Wegfall der Hyper-Threading Technology.
Wenn man auf HT verzichtet, hat man aber auch weniger Multithreadperformance. Arrow Lake hat den Effizienzvorteil durch seine viel modernere Fertigung, TSMC N3B statt Intel 7, also mindestens 2 Generationen besser.

Deaktiviere man dieses Feature bei Raptor Lake-CPUs, so stehe Arrow Lake schon gar nicht mehr um so vieles besser da.
Vielleicht bei einigen Games, aber nicht generell.
 
Bei mir war der heater noch nicht verfügbar. Backofen hat es dann geregelt.

Ging sehr gut.
 
Das einzige nennenswerte Improvement, welches die 800'er-Plattform mit sich führt, findet sich in den CPUs selbst, nämlich bei der sehr stark gesteigerten Performance seitens der E-Cores. Für Games ist das weitreichend irrelevant, weil die alten Games verstehen sich mit den E-Cores nicht und müssen sich aufgrund der Ermangelung auf Seiten der Threads mit lediglich der Hälfte davon begnügen gegenüber Raptor Lake und Alder Lake.
Auf mich wirkt Arrow Lake wie ein Rückschritt oder das Hinnehmen, sich mit einer abgespeckten CPU begnügen zu müssen, siehe eines ehemaligen Core i5-Modells. Deswegen würde ich die zu große Benachteiligung von dieser Plattform niemals in Kauf nehmen. Raptor Lake bildet das gelungene Gesamtpaket ab und Alder Lake darf sich die Effizienzkrone aufsetzen.

Und nein, Arrow Lake ist nicht merklich effizienter gegenüber Raptor Lake. Arrow Lake erschummelt sich seine gesunkene Power Consumption durch den Wegfall der Hyper-Threading Technology. Schon unter Skylake macht dieses Feature in bis zu 60 Watt in der Differenz aus. Deaktiviere man dieses Feature bei Raptor Lake-CPUs, so stehe Arrow Lake schon gar nicht mehr um so vieles besser da. Lustigerweise gewährt ein Battlefield 6 einen Einblick darin, um wie vieles mehr diese Arrow Lake-CPUs saufen können, trotz der Ermangung über die Hyper-Threading Technology, weil dieses Game als eines der wenigen sich mit den E-Cores bestens versteht, sodass die gesteigerte Performance derer sich in diesem Aspekt aufzeigt - auch in der Leistungsaufnahme und in den Temperaturen.

Wie gesagt: Die E-Cores von Arrow Lake sind das einzige, was sich an derjenigen Iteration positiv hervorheben lasse: Sie kompensieren den Nachteil seitens des Thread-Level Parallelism von den P-Cores sehr geschickt - in so lange ein Game sich mit ihnen versteht.
wenn ich Effizient will, lass ich meinen 13900K mit 100/150W Powerlimits laufen.. ^^
Also ich bleib dabei, nen Wechsel ist nur Haben Wollen Geldverbrennung. :d
 
Was daran liegen dürfte, dass die JEDEC wohl nicht mehr als 5600 für normale DDR5 RAMs spezifiziert hat und Intel selbst spezifiziert nie mehr als die JEDEC. CUDIMM wurden inzwischen von der JEDEC bis 7200MT/s spezifiziert und MRDIMM sogar bis 8800MT/s. DDR4 ist übrigens maximal bis 3200MT/s spezifiziert, deshalb gibt Intel auch nicht mehr an. Die CPU Hersteller sind halt wichtige Mitglieder der JEDEC, sie bauen ja die RAM Controller an denen die RAMs danach hängen, es würde sich also nicht gut machen, wenn sie die Standards des Branchenverbands missachten würden. Außerdem ist alles außerhalb der JEDEC eben nicht spezifiziert, da macht jeder was er will, vor allem was die Spannungen angeht und es kann funktionieren, muss aber nicht. Die Mainboardhersteller geben mehr an, meist was sie mal mit Golden Samples maximal geschafft haben und viele Hersteller von RAM Riegeln geben für ihre OC Riegel mehr an, aber dies sind normalerweise keine DRAM Hersteller. Von den DRAM Herstellern hat glaube ich nur Crucial vor einiger Zeit mal angefangen OC Riegel anzubieten, von Samsung und SK Hynix gibt es meines Wissens keine, obwohl deren DRAM Chips es könnten, die stecken ja auch in vielen der OC RAM Riegel.
Allerdings ist es auf dem Speichermarkt für Endkunden schon lange so das OC UDIMMs den Markt beherrschen, während sowohl JEDEC UDIMMs als auch CUDIMMs jeglicher Art so gut wie keine Rolle mehr spielen.

Vor dem Beginn der Speicherkriese dominierte DDR5-5600 CL36 bis DDR5-6800 CL32 den Markt.

Heute mitten in der Speicherkriese ist ist es der Markt diverser. Einerseits beherrschen "schlechtere" DDR5-5200 CL40 bis DDR5-5600 Module den Markt. Darüber hinaus gibt es aller paar Tage verschiedene Angebote die akzeptabel sind. Aktuell zum Beispiel:

Non-RGB:
16GB G.Skill Ripjaws S5 DDR5-6000 CL36 für 189,90€: https://www.alza.de/g-skill-16gb-ddr5-6000mt-s-cl36-ripjaws-s5-black-d13205259.htm
16GB Patriot Viper Venom DDR5-7000 CL32 für 233,97€*: https://www.galaxus.de/de/s1/produc...-2-x-16gb-5200-mhz-ddr5-ram-dimm-ram-24685048
24GB Patriot Viper Xtreme 5 DDR5-7000 CL32 für 261,85€*: https://www.future-x.de/Patriot-Vip...rt-on-die-ECC-mattschwarz-weiss-Rot/900094773

RGB:
16GB Kingston Fury Beast RGB DDR5-6000 CL36 für 225,90€: https://www.alza.de/g-skill-16gb-ddr5-6000mt-s-cl36-ripjaws-s5-black-d13205259.htm
16GB Patriot Viper Venom RGB DDR5-7000 CL32 für 252,00€*: https://www.mindfactory.de/product_...RGB-DDR5-7000-DIMM-CL32-Dual-Kit_1545766.html
24GB G.Skill Trident Z5 RGB DDR5-6400 CL32 für 264,45€*: https://www.alza.de/g-skill-48gb-kit-ddr5-6400mhz-cl32-trident-z5-rgb-schwarz-d7802946.htm

* Verkauf nur als 32GB bzw. 48GB Kit

Und daran orientiet man sich eben.


Das einzige nennenswerte Improvement, welches die 800'er-Plattform mit sich führt, findet sich in den CPUs selbst, nämlich bei der sehr stark gesteigerten Performance seitens der E-Cores. Für Games ist das weitreichend irrelevant, weil die alten Games verstehen sich mit den E-Cores nicht und müssen sich aufgrund der Ermangelung auf Seiten der Threads mit lediglich der Hälfte davon begnügen gegenüber Raptor Lake und Alder Lake.
Auf mich wirkt Arrow Lake wie ein Rückschritt oder das Hinnehmen, sich mit einer abgespeckten CPU begnügen zu müssen, siehe eines ehemaligen Core i5-Modells. Deswegen würde ich die zu große Benachteiligung von dieser Plattform niemals in Kauf nehmen. Raptor Lake bildet das gelungene Gesamtpaket ab und Alder Lake darf sich die Effizienzkrone aufsetzen.

Und nein, Arrow Lake ist nicht merklich effizienter gegenüber Raptor Lake. Arrow Lake erschummelt sich seine gesunkene Power Consumption durch den Wegfall der Hyper-Threading Technology. Schon unter Skylake macht dieses Feature in bis zu 60 Watt in der Differenz aus. Deaktiviere man dieses Feature bei Raptor Lake-CPUs, so stehe Arrow Lake schon gar nicht mehr um so vieles besser da. Lustigerweise gewährt ein Battlefield 6 einen Einblick darin, um wie vieles mehr diese Arrow Lake-CPUs saufen können, trotz der Ermangung über die Hyper-Threading Technology, weil dieses Game als eines der wenigen sich mit den E-Cores bestens versteht, sodass die gesteigerte Performance derer sich in diesem Aspekt aufzeigt - auch in der Leistungsaufnahme und in den Temperaturen.

Wie gesagt: Die E-Cores von Arrow Lake sind das einzige, was sich an derjenigen Iteration positiv hervorheben lasse: Sie kompensieren den Nachteil seitens des Thread-Level Parallelism von den P-Cores sehr geschickt - in so lange ein Game sich mit ihnen versteht.

Intel hab bei Arrow Lake schon relativ viel überarbeitet, auch bei den P-Kernen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen das der Wechel au Arrow Lake das Grösste Update seit dem Wechsel von Comet Lake auf Rocket Lake ist.

Genau wie auch bei AMD bei Zen5 relativ viel überarbeitet hat, so das es eigentlich das grösste Update seit dem Wechsel von Zen+ auf Zen2 ist.

Allerdings würde ich zugleich auch sagen das selbst ein Core i7-11700F oder Ryzen 7 3700X noch immer genug Power haben, und erst Recht ein Core i7-13700F oder Ryzen 7700.
 
Ist das jetzt der neueste Trick die Preise von "halben DIMM Kits" bzw. einzelnen Modulen anzugeben damit es optisch günstiger wirkt. 🍭
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht deswegen, sondern eher um die Vergleichbarkeit zu einzenen Riegeln zu vebessern.

Denn ironischerweise sind gerade die Kits zu teuer für den Dual-Channel Betrieb, umgekehrt aber das einzelne 16GB G.Skill Ripjaws S5 Modul günstig genug für den 32GB (2x 16GB) Dual-Channel Betrieb, 379,80€ finde ich zwar auch schon teuer aber gerade noch erträglich.
 
Ja kann man kaufen wenn man es braucht, für 32GB A-Dies habe ich mal ~142€ ausgegeben, und für 48GB 8200 Ende letzten Jahres 250€.

Irgendwie müssen ja die Leute dazu motiviert werden überhaupt noch die Komponenten für einen PC zu bestellen, daher auch die rabattierten Preise.

Bin mal gespannt was Intel für den 270K Plus ansetzet bzw. wie der Straßenpreis aussieht.

Wenn der Dollar nicht so schwach notieren würde wäre alles noch mal 10-15% teurer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Intel hab bei Arrow Lake schon relativ viel überarbeitet, auch bei den P-Kernen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen das der Wechel au Arrow Lake das Grösste Update seit dem Wechsel von Comet Lake auf Rocket Lake ist.
Ich sehe davon nichts.
 
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