Passwortmanager: 1Password dreht an der Preisschraube

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In der Nacht auf Mittwoch hat der beliebte Passwortmanager 1Password seine Nutzer per E-Mail über eine bevorstehende Preiserhöhung informiert, die zum 27. März 2026 in Kraft treten wird. Es ist die erste Anpassung der Abo-Preise seit mehreren Jahren und fällt daher deutlich aus. Das Individual-Jahresabo steigt von bislang 35,88 US-Dollar auf künftig 47,88 US-Dollar, was einem Aufschlag von exakt 12 US-Dollar, bzw. rund 33 % entspricht. Für Europa fällt die Erhöhung sogar noch stärker aus: Dort zahlen Nutzer künftig 43,80 Euro pro Jahr, statt wie bislang 32,88 Euro – ein Anstieg von fast 38 %.
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Das hat schon den Geruch von "Schutzgelderpressung".

Überhaupt finde ich Abomodelle von Softwareprodukten fragwürdig. Insbesondere wenn es um Backups (Acronis) oder wie hier Paßwormanagement geht. Hier wäre die gesamte Preisentwicklung mal interessant. Gab es mal eine kostenlose Version davon? Oder einen einmal zu zahlenden Kaufpreis?

Was mir sauer aufstößt ist, was bei Wiki darüber steht. Bis Version 7 konnte man den Paßwort-Safe lokal ablegen oder auf einem eigenen Dienst speichern. Seit Ver. 8 geht nur noch die eigene Cloud des Anbieters. Man hat also erst die Daten auf die eigene Cloud gehostet, und verlangt jetzt erheblich mehr Geld..

 
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Das ist leider alles das gleiche Prinzip :cautious:

Erst anfixen, dann abzocken.

Ich bin froh dass ich mit Keepass angefangen hab (nervig damals nur mit der lokalen DB) und dann auf selbst gehostet Vaultwarden umgestiegen bin (bei mir im Heimnetz verfügbar oder über VPN).

Also ich von Authy weg bin war es schon anstrengend die 2FA Codes umzuziehen, bei nem Passwort-Manager, Autsch...
 
Ja, Keepass nutze ich auch. Die Schlüsseldatei ist auf jedem Gerät, das darauf Zugriff hat (inklusive Android-Handy) und die Datenbank ist auf dem NAS - mit Fernzugriffsmöglichkeit. Dadurch sind die Daten überall synchron.
 
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Bis Version 7 konnte man den Paßwort-Safe lokal ablegen oder auf einem eigenen Dienst speichern. Seit Ver. 8 geht nur noch die eigene Cloud des Anbieters.
Also wenn es mal Internetprobleme gibt oder auch nur mit deren Servern Probleme, komme ich an nichts der Passwörter mehr ran? Witzig 😂
Aber vielleicht ist die "Usability" ja so groß, dass man drüber hinweg sehen kann. Ich bevorzuge trotzdem Systeme, welche robust by design sind und keine unnötigen Anfälligkeiten enthalten.
 
Passwörter in die Cloud legen und sich auf die "Sicherheitsaussagen" vom jeweiligen Anbieter verlassen = :haha::haha::haha::wall::wall::wall:
 
Laut Anbieter gibts immer noch einen lokalen Cache. Aber die Synchronisation geht nur über die Klaut....
 
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