12V-2x6: MSIs Stecker rutschen raus, Dell sorgt für Verriegelung

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Bei SATA sind die 3,3V schon längst raus geflogen. :d
Bei Laufwerkssteckern waren die nie mit drin, oder? Ich kenne die nur mit schwarz/gelb/rot als Kabel. Also Masse/12V/5V.
Da gabs ja auch diesen Trick, Gehäuselüfter an 12V+5V anschließen, und die demzufolge mit 7V zu betreiben. Und die 3,3 waren "früher" vor allem für die CPU-Versorgung nötig.
 
3,3 war bei Laufwerken noch nie. Ich sehe technischen keinen Grund gegen 24V oder 48V. Bei schneller Adaption würde der bestehende Standard schnell auslaufen. Aber vermutlich ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug. Ein paar verkokelte Karten sind zu unwichtig. Die Zielgruppe kauft dann ja noch für über 100€ eine Steuerplatine. :d
 
Insgesamt ist das ja eine nette Idee, aber hier sind wir wieder beim Thema "Kabel nicht direkt nach dem Stecker knicken" angekommen.
Dieser Korb um den Stecker herum sorgt genau dafür das die Kabel quasi sofort nach dem Gehäuse um 90° gebogen werden müssen.
Vom Regen in die Traufe möchte ich sagen ...
Die Kabel werden laut Artikel direkt seitlich rausgeführt ohne Biegung.

Die zwölf Leitungen für die Stromversorgung werden einzeln zur Seite herausgeführt, sodass die als potenzielle Fehlerquelle identifizierten großen Biegeradien starrer Kabelbündel gar nicht erst entstehen.
 
Die Kabel werden laut Artikel direkt seitlich rausgeführt ohne Biegung.

Also für mich sieht das auf den Bildern nach hartem 90 Grad Knick aus :unsure:
Wäre interessant das mal mit offener Verriegelung zu sehen.

DELL-AMPHENOL-12V2x6-CONNECTOR-HERO-1536x799.jpg
 
Genau die Bilder hab ich mir angesehen und dann meine Aussage getroffen.
Gott sei Dank sieht Psny das auch, somit dürften meine Spekuliereisen noch nicht schrottreif sein.
 
Eher, solange es nVidia egal ist.
AMD weiß schon wieso sie (noch) einen bogen darum machen.
Nö, auch einige AMD Karten haben die räudige Buchse.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wieder die gleiche Diskussion? Die Buchse und der Stecker sind immer noch Schrott und werden es immer bleiben, egal wie viele Spielereien da noch kommen.
 
Also für mich sieht das auf den Bildern nach hartem 90 Grad Knick aus :unsure:
Wäre interessant das mal mit offener Verriegelung zu sehen.

DELL-AMPHENOL-12V2x6-CONNECTOR-HERO-1536x799.jpg
Der Knick an sich ist auch kein Problem, wenn er professionell gemacht wird. Jeder Elektriker knickt und biegt Kabel in Form. Aber das macht der nur einmal, und dann "überbiegt" er die Kabel einzeln, so daß es anschließend mechanisch spannungsfrei ist.

Das Problem der 12V 2x6 Verblindungen ist, daß die nur im Auslieferungszustand "spannungsfrei" sind - also wenn sie gerade sind. Biegt man sie, erzeugt man automatisch eine Spannung, weil eigentlich jeder Draht einzeln gebogen und dann neu fixiert werden müßte. Dabei müßten die äußeren Kabel "länger" gemacht werden, und die inneren kürzer. Das geht natürlich nicht, uund so arbeiten einzelnen Kabel im Bündel gegeneinander, was durch die Sleeve-Ummantelung noch verstärkt wird., und so hat das Bündel anschließend das Bestreben sich wieder zu entspannen, also gerade zu werden. Und diese mechanische Spannung lastet dann auf dem winzigen Steckerchen....

Hier hat man Kabel ohne Sleee-Ummantelung, die einmal geknickt wurden und dann von dem "Käfig" in Form gehalten werden. Damit entlastet man den Steckkontakt., Und das ist das Ziel der Konstruktion.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder Elektriker knickt und biegt Kabel in Form. Aber das macht der nur einmal, und dann "überbiegt" er die Kabel einzeln, so daß es anschließend mechanisch spannungsfrei ist.

Das müssen wir klären.
Ein Installationsdraht wird sehr wohl "in Form" gebogen sodass er zur Anschlussstelle hin passt. Dieser Draht ist dann 1,5mm² dick.
Eine Aderleitung ist das Pendant dazu, diese besteht aus mehreren feinen verdrillten Litzen.
Diese zu biegen ist so nicht möglich da die Litzen nicht Längen bzw. Stauchen wie der Draht. Daher will die Aderleitung wieder gerade werden.
Und genau das Problem seh ich bei dem Amphenol Dingens. Der Kontakt im Stecker wird von der Aderleitung, die dort wohl aufgecrimpt ist, aus der Mitte gezogen.
 
Das müssen wir klären.
Ein Installationsdraht wird sehr wohl "in Form" gebogen sodass er zur Anschlussstelle hin passt. Dieser Draht ist dann 1,5mm² dick.
Eine Aderleitung ist das Pendant dazu, diese besteht aus mehreren feinen verdrillten Litzen.
Diese zu biegen ist so nicht möglich da die Litzen nicht Längen bzw. Stauchen wie der Draht. Daher will die Aderleitung wieder gerade werden.
Und genau das Problem seh ich bei dem Amphenol Dingens. Der Kontakt im Stecker wird von der Aderleitung, die dort wohl aufgecrimpt ist, aus der Mitte gezogen.
Mir geht es eher um den Punkt, daß die Kabel/Litzen einzeln gebogen werden, und somit das Problem herkömmlicher Anschlußkabel umschifft wird, daß man das ganze Bündel biegen muß, wobei - wie ausgeführt - eigentlich die äußeren Kabel länger und die inneren kürzer gemacht werden müßten. Das hat man bei dem Konstrukt offenbar schon getan, so daß es hinter den "Knick-Stecker" mechanisch spannungsfrei ist.
 
Ich hab mich zu dem Thema ja echt lange zurückgenommen, weil man nie weiß, ob das jetzt wirklich alles ein Massenphänomen ist oder sich halt viele „Einzelfälle“ einfach melden. Mit Schmoren hatte ich trotz heftiger Szenarien bisher keine Probleme, aber …

Nachdem ich jetzt aber sicher 50+ Netzteile mit diesen Steckern getestet habe, kann ich auch ohne „das Schmoren“ sagen: Der Stecker ist der letzte MÜLL!
Nicht nur weil er gelegentlich schmort, sondern auch weil alleine die Spannungsdrops, die Spannungsstabilität, die Schwankungen, die Haltbarkeit bei häufigem Rein-Raus und zuletzt auch die Nutzerfreundlichkeit einfach eine Katastrophe sind!

Wenn ich Netzteile mit dem Stecker teste, muss ich ohne Witz regelmäßig während des Tests nachschauen, ob die scheiß Kontakte noch sitzen oder die Spannungen abgefallen sind, weil das ja in die Wertung eingeht. Ich bin mittlerweile kurz davor, den Anschluss aus der Wertung rauszuwerfen, weil, was die „Performance“ angeht, er so unzuverlässig ist.

Das normale feste Einstecken des Steckers und ein Reinpressen mit Gewalt machen bei mir regelmäßig einfach mal 0,2 V Unterschied, also 12 V oder 11,8 V. Das Ding gehört komplett abgeschafft und wieder durch die alten 8-Pin ersetzt.


Übrigens, das mit dem „Abkicken“ hab ich auch immer gedacht, dass das so mit ein Grund sein kann. Aber ich knicke bei mir an der Chroma die Kabel NIE ab. Die Netzteile liegen frei auf dem Tisch und die andere Seite der Anschlüsse geht senkrecht auf die Anschlussplatine. Die Kabel liegen komplett spannungsfrei. Trotzdem kommt es regelmäßig vor, dass die Spannungen einfach an dem Anschluss scheiße sind. Dann muss man den Stecker quasi mit Gewalt reinschieben und am besten noch die „Kabel“ rein drücken in den Stecker, um 'ne gescheite Spannungsmessung zu bekommen, die auf dem gleichen Level ist wie die Spannungen des PCIe-8-Pol. Es ist einfach der letzte Müll.

Hier mal ein Beispiel eines einfachen 750-Watt-Netzteils. Der Stecker steckt voll drin und ist „normal“ eingesteckt. Die Belastung geht hier pro Anschluss auf grob 150 Watt, also lange nicht die erlaubten 600 W! Und man sieht, wie selbst bei so wenig Belastung die 12V-2 × 6 schon komplett abscheißt.


1771870846196.png


Das gleiche sieht dann so aus, wenn man den Stecker wirklich mit absoluter „Gewalt“ in die Buchse presst. Also so fest, wie das im Realen einfach nie jemand machen würde! Ich red hier von Pressen, bis der Finger gequetscht ist und es weh tut. Und das ist dann auch keine Garantie dafür, dass es so bleibt. Da die Netzteiltests bei mir über mehrere Stunden laufen, kann es irgendwann am Ende des Tests auch wieder so wie oben aussehen.

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Nachdem ich jetzt aber sicher 50+ Netzteile mit diesen Steckern getestet habe, kann ich auch ohne „das Schmoren“ sagen: Der Stecker ist der letzte MÜLL!
Nicht nur weil er gelegentlich schmort, sondern auch weil alleine die Spannungsdrops, die Spannungsstabilität, die Schwankungen, die Haltbarkeit bei häufigem Rein-Raus und zuletzt auch die Nutzerfreundlichkeit einfach eine Katastrophe sind!

Dann bin ja froh das mein Netzteil über GPU-First Spannungs Stabilisator verfügt 😂 😂
 
Dann bin ja froh das mein Netzteil über GPU-First Spannungs Stabilisator verfügt 😂 😂
Ja, das ist eine ganz "tolle" Erfindung, vor allem wenn dann, weil bei 12V 2 × 6 die Spannungen so niedrig sind, alle anderen angehoben werden. Muss das mal simulieren. Könnte nämlich gut sein, dass andere Teile im PC dann eine viel zu hohe Spannung bekommen. Genau deswegen ist eigentlich die Sense-Leitung des Netzteils am ATX-Stecker, weil dort die Last in der Regel gering ist.
 
Muss das mal simulieren. Könnte nämlich gut sein, dass andere Teile im PC dann eine viel zu hohe Spannung bekommen.

Da wäre dann ja mal so ein Test mit einem Asus Netzteil mit GPU First interessant ...
 
AI Pro sind auch nicht für den Gamer gedacht (haben auch 32GB VRAM), daher sind da Erschütterungen etc. eher kaum vorhanden.
Da kann er also sinn machen wenn so gut wie keine Bewegung stattfindet.
 
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