12V-2x6: MSIs Stecker rutschen raus, Dell sorgt für Verriegelung

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Insgesamt ist das ja eine nette Idee, aber hier sind wir wieder beim Thema "Kabel nicht direkt nach dem Stecker knicken" angekommen.
Dieser Korb um den Stecker herum sorgt genau dafür das die Kabel quasi sofort nach dem Gehäuse um 90° gebogen werden müssen.
Vom Regen in die Traufe möchte ich sagen ...
 
Wenn’s rausrutscht, kann man’s auch einfach wieder reinstecken.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung
Ist bei manchen Dingen kein Problem :fresse:

Bei dem Stecker kann das aber böse folgen haben, wenn das Teil nicht auf Anschlag drin ist. Von daher kein schlechter Ansatz die Konstruktion.
 
Sollen die Hersteller einfach das Kabel an die Grafikkarte löten und ihre Karten so ausliefern.
 
Der Amphenol sieht nicht kompatibel zum Ampinel.
 
Die Problematik rund um die 12V-2x6-Anschlüsse wird uns so lange begleiten, wie es Grafikkarten gibt, die nahe an der Auslegung des Standards von 600 W betrieben werden.
Eher, solange es nVidia egal ist.
AMD weiß schon wieso sie (noch) einen bogen darum machen.
 
Wer sich so was hässliches wie den Amphenol an die Karte steckt, hat eh die Kontrolle über sein Leben verloren.
 
Gerade bei meiner MSI Karte überprüft, kein Gelb zu sehen. Hält wie Bombe!
 
Ich verstehe sowieso nicht, warum man die bisherige Lösung "verbessert" hat. :unsure:

Anstatt ein neues Format von Stecker einzuführen, damit man noch mehr Leistung über die Kabel jagen kann, hätte man lieber die Leistung reduziert und die Stecker (2 x 8-pol) beibehalten.
 
Ich hoffe einfach das die Industrie merkt was für ein Müll dieser Stecker ist.
Der Stecker ist doch genaugenommen nichtmal das Hauptproblem. Man könnte bestenfalls bemängeln, das die Kontaktflächen der Steckverbindungen etwas zu knapp dimensioniert sind. Was dann aber auch die Kabelquerschnitte betrifft, und die haben ja auch schon wieder nichtmehr direkt mit dem Stecker zu tun.
Das Hauptproblem ist nachwievor, das die einzelnen Leitungen weder balanced noch abgesichert sind. Also das was Ampinel & Co quasi nachrüsten. Das man das "spart" kam halt mit der Einführung dieses Steckers... hat mit dem Stecker aber eigentlich recht wenig zu tun.

Oder mit anderen Worten: Nur ein anderer Stecker wird das Problem nicht lösen.
 
Der Stecker ist doch genaugenommen nichtmal das Hauptproblem. Man könnte bestenfalls bemängeln, das die Kontaktflächen der Steckverbindungen etwas zu knapp dimensioniert sind. Was dann aber auch die Kabelquerschnitte betrifft, und die haben ja auch schon wieder nichtmehr direkt mit dem Stecker zu tun.
Das Hauptproblem ist nachwievor, das die einzelnen Leitungen weder balanced noch abgesichert sind. Also das was Ampinel & Co quasi nachrüsten. Das man das "spart" kam halt mit der Einführung dieses Steckers... hat mit dem Stecker aber eigentlich recht wenig zu tun.

Oder mit anderen Worten: Nur ein anderer Stecker wird das Problem nicht lösen.
Ich warte auf die ersten Mods für XT-Stecker an GPUs.
 
Wer sich so was hässliches wie den Amphenol an die Karte steckt, hat eh die Kontrolle über sein Leben verloren.
Form follows Function.

Wie so ein Stecker aussieht, ist doch völlig rille, wenn dadurch der PC nicht abfackelt!? DANN hättest du im Ernstfall nicht nur die Kontrolle über dein Leben verloren, sondern das Leben gleich mit. Um es mal zu dramatisieren.

Das ist doch genau der Grund, wieso Nvidia hier diese im Wortsinne brandgefährliche Konstruktion überhaupt gebracht hat! "weil es sch.... aussieht", wenn da drei Stecker samt Kabelbündeln an die Karte gehen, und viele ihren PC heute ja eher als Designobjekt verstehen, denn als funktionales Gerät. Im Ergebnis gibt es jetzt eben nur einen Stecker, der auch noch kleiner ausfällt, als einer der bisherigen PCIe-8-Pin, an den aber wegen der Ströme von bis zu 50A (Pcie-8-Pin 12,5A) so dicke Kabel dran gehen, daß allein deren Verlegen im Bogen den Stecker aus der Karte zu reißen droht.

Das ist eine schwere Fehlkonstruktion, die nicht auch noch von Nutzer bejubelt werden sollte.
 
Ich warte auf die ersten Mods für XT-Stecker an GPUs.
Ist mir sowieso schleierhaft, warum man nicht direkt irgendein Steckerformat genommen hat, was es sowieso schon gab.
Aber ja, XT60 wäre für 600W ausreichend (und zur Not gäbe es ja dann sogar noch XT90) und hat kein Problem mit Balancing, weil es ja sowieso nur eine Ader gibt (bzw. eine + und eine -). Aber dafür hat man dann halt auch ein recht dickes Kabel. Das wollte man wohl aus Gründen irgendwie vermeiden.
 
Das Hauptproblem ist nachwievor, das die einzelnen Leitungen weder balanced noch abgesichert sind.
Nein. Das Problem sind die extrem hohen Ströme, die hier drüber gehen. Schon wenn es nötig erscheint, daß ein elektronisches Management die einzelnen Adern ausbalancieren muß, zeigt sich doch, daß hier ein System geschaffen wurde, das keinerlei Fehler mehr erlaubt, weil es bereits im Idealfall an der Belastungsgrenze arbeitet.

50 Ampere (oder sogar 55 bei 660W), das ist das Dreieinhalbfache dessen, was die übliche Schuko-Steckverbindung im Haushalt zuläßt! Und dann schau die mal deren Kontakte an! Oder wenigstens die deines Netzteil-Steckers. Du wirst einen Unterschied zu den 12 Mini-Kontakten des 12v-2x6 erkennen!
 
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Einfach lächerlich. Nicht mal eine ordentliche Verriegelung hat man aus Kostengründen hinbekommen. Alles wegen ein paar Cent. Die Lösung wären weniger Kabel und Stecker mit mehr Querschnitt gewesen. Da brutzelt nicht schon im Normbetrieb die ganze Verbindung da kein Sicherheitsspielraum mehr vorhanden ist.
 
Ich hatte es in einem anderen beitrag bereits einmal geschrieben.
Das Problem sind weder die Stecker noch die Kabel.
Das Problem liegt an der Überwachung des ganzen.
Ist ein Kontakt fehlerhaft oder es fließt zu viel Strom, finden Ausgelichströme statt. Der fehlende Strom des einen Kontakts, wird dann von den anderen geliefert.

Wäre ein Überwachung vorhanden, könnte man den Strom begrenzen, sollte dieser einen Wert an einem Kabel überschreiten.
Diese Hardwarelösung, kostet wenige Cent an Elektronik.
Das sparen sich die Hersteller und geben das "Problem" an der Verbraucher weiter.
Der hat dann die Ars...karte und muss sich wegen der Reparatur, etc. kümmern.
Bei 50000 (irgendein Wert) Grafikkarten, fällt dann eine aus. Das rechnet sich für die Hersteller.
 
Ich hoffe einfach das die Industrie merkt was für ein Müll dieser Stecker ist.

Nur wegen der Stecker Motzkis werden die das aber nicht tun. ;)
Denn was einfach fehlt ist ne belastbare Anzahl von Fällen.
 
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Die 50Ampere fließen nicht über ein einzelnes Kabel sondern verteilen sich auf alle Stromührenden Kabel.
Die Spannung beträgt ja nur 12V=.

Über jedes einzelne Kabel kann eine Leistung von 100Watt übertragen werden.
Bei 12V= sind das ca. 8,3 Ampere. Da lacht das Kabel mit 0,75 - 1,0qmm² Querschnitt drüber. Das wird dabei nicht mal Handwarm.

Insofern ist das kein Problem.
 
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Auf Dauer kann es nicht so weitergehen, die Verantwortlichen müssen irgendwann handeln, immer mehr Karten bekommen diesen Standard.
Die Karten verbrauchen immer mehr, auch in der Mittelklasse und Einsteiger, die Meldungen werden also immer mehr werden.
Vor allem Nvidia sollte sich angesprochen fühlen, sie sollten druck aufbauen.

Sollen die Hersteller einfach das Kabel an die Grafikkarte löten und ihre Karten so ausliefern.
Ist auch keine Lösung, auch gab es diverse berichte das der Anschluss am Netzteil geschmolzen ist.
Ich hoffe einfach das die Industrie merkt was für ein Müll dieser Stecker ist.
Ist leider ein Standard mit sehr viele Akteuren, es warten wahrscheinlich alle bis sich einer von denen nach vorne traut und ausspricht das es eine Fehlkonstruktion ist, denn keiner von denen will schlechte Presse auf sich beziehungsweise dessen Firma haben.
Firmen denken anders, die haben erst mal prinzipiell gar keine schuld, dies hat man am besten bei Intel gesehen, bei deren Super-GAU bezüglich schnell alternden CPUs.
Zuerst hat man es gekonnt ignoriert, dann hat Intel den Kunden die schuld gegeben, dann hat Intel den Mainboard-Herstellern die schuld gegeben, dann haben sie sich alle gegenseitig die schuld gegeben, erst viel später hat Intel halbherzig eingeräumt das man womöglich vielleicht doch schuld sein könnte, dass war eine gefühlt unendliche Geschichte.
 
Die Packungsdichte des Steckers mit dem hohen Strom ist das Hauptproblem. Ich habe lange Zeit im Bereich Halbleiter High-Amp-Design gearbeitet. Als ich den Stecker zum ersten Mal gesehen habe, habe ich nur auf erste Meldungen von Kontaktproblemen und Hitzfehlern gewartet. Es wäre von Anfang an besser gewesen die Stromversorgung über das Mainboard laufen zu lassen. Damit schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Der Ingenieur der sich das hat einfallen lassen gehört echt geohrfeigt, mehrmals die Stunde! Und Lederjacke sollte mal wieder auf die Leute hören die ihn dahin gebracht haben wo er jetzt steht...!
 
Die 50Ampere fließen nicht über ein einzelnes Kabel sondern verteilen sich auf alle Stromührenden Kabel.
Die Spannung beträgt ja nur 12V=.

Über jedes einzelne Kabel kann eine Leistung von 100Watt übertragen werden.
Bei 12V= sind das ca. 8,3 Ampere. Da lacht das Kabel mit 0,75 - 1,0qmm² Querschnitt drüber. Das wird dabei nicht mal Handwarm.

Insofern ist das kein Problem.
Es ist ja offensichtlich doch ein Problem! Denn ja, die Kabel werden meist dick genug ausgelegt für die 8-10A, die da jeweils drübergehen. Aber die Minikontakte sind es nicht! Und wenn nur einer dieser 6 (12) Kontakte spinnt, geht das "ausreichend dimensionierte" Kabel daneben ja schon in den "Heizkörper"-Modus! Es sind einfach keine Reserven vorhanden!

Ich hab mal eine Abhandlung gelesen, in der die Papiere von Molex zitiert wurden, zu diesen Kontakten die da verbaut sind. Wenn man die erst nimmt und Sicherheitsreserven einplant, die einfach nötig sind, um den Betrieb eben auch bei Fehlern, Kontaktschwierigkeiten etc. sicher zu gewährleisten, dann kann man da nur so 2 bis 3A je Pin drüberjagen. Also in etwa das, was beim den deutlich größeren Kontakten des PCIe-8Pin auch nur vorgesehen ist.

Das Ding ist für die Tonne! Bei 12V mußt du andere Kaliber aufziehen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

48VHPWR bzw 48V1x2
Und bei der Gelegenheit gleich 3,3 und 5V aus dem Standard rausschmeißen. :)
Jupp!

Die 3,3 und 5V können ja, wo gebraucht, ohnehin auf dem Board erzeugt werden. Statt des 12V-only-Atx-Standards hätte man da gleich eine zusätzliche Schiene mit wenigstens 24 oder eben besser 48V realisieren sollen. 600 Watt an 48V sind nämlich nur 12,5 Ampere Das ginge dann schon wieder über den PCIe-8 Pin. Aber besser ein neuer Stecker mit nur zwei Kabeln - plus und minus. Da geht man auch jedem "Balancing"-Trouble aus dem Weg. Aber da muß der Stecker eben auch gut konstruiert sein.


Und diese Molex-Stecker sind eh diffizil. Schon die alten Laufwerksstecker neigten dazu, aus dem Gehäuse zu rutschen, wenn man sie ins CD-ROM steckte. Es ist eben nur so ein kleiner Widerhaken am Kontakt, der ihn im Stecker drin hält. Ich bin mir sicher, jeder hier hat das schon mal erlebt. Da kann man dann den MSI-Stecker auch so weit reindrücken, bis kein Gelb mehr zu sehen ist - wenn man nicht aufpaßt, schiebt es einen der Pins hinten raus, und es kommt zum Wackelkontakt.
 
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Welche Geräte werden denn überhaupt noch direkt aus 5V/12V versorgt? Vermutlich USB und eine SATA-SSD aber sonst steckt doch überall eine SpaWa davor.
Es wäre von Anfang an besser gewesen die Stromversorgung über das Mainboard laufen zu lassen. Damit schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.
Das ist mit Abstand die schlechteste Lösung. Was sollen 660W unnütz auf der Platine, durch mehrere Steckverbindungen? Neben den ganze Übergangswiderständen, EM-Scheiße etc. nur unnütz teuer. Zwei Kabel mit einem vernünftigen Bajonettverschluss an einer Stelle auf der Karte wo das Kabel nicht direkt falsch durch Kräfte belastet wird.
 
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Das ist mit Abstand die schlechteste Lösung. Was sollen 660W unnütz auf der Platine, durch mehrere Steckverbindungen? Neben den ganze Übergangswiderständen, EM-Scheiße etc. nur unnütz teuer.
Gibts doch von ASUS, boards mit BTF da gehen bis 1000w drüber da brauchst gar keine Kabel mehr bis auf das eine was hinten ins board kommt (dann kokelt es da=)
 
Gibts doch von ASUS, boards mit BTF da gehen bis 1000w drüber da brauchst gar keine Kabel mehr bis auf das eine was hinten ins board kommt (dann kokelt es da=)
Es verlagert das Problem aber nur - statt daß der Stecker an der Karte schmort, schmort dann eben der am Mainboard.... ;)

Der einzige Vorteil dieser Lösung ist ein optischer. Es gibt dann im PC-"Aquarium" kein störendes Kabel mehr im Vordergrund.
 
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