Netzwerk Hausinstallation

Sw00p

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Hallo, ich brauche mal etwas grundlegende Unterstützung bei der Netzwerkinstallation in unserem Haus. Das Haus wird aktuell kernsaniert und entsprechend auch Netzwerkkabel vom Elektriker bis in den Technikraum verlegt. Hier würde ich gerne einen kleinen Netzwerkschrank an die Wand hängen, um dort Patchpanel, Switch und Router zu installieren (direkt daneben kommen Kabel und zukünftig Glasfaser an).
Meine Fragen:
1. In Summe sind es 12 Leitungen, die in den Technikraum führen. Reicht hier ein 10" Schrank? Platzmäßig bekomme ich auch 19" unter. Ist das sinnvoll oder für einen Netzwerkschrank Overkill? Wie hoch sollte der Schrank sein?
2. Ich habe noch nie ein Patchpanel aufgelegt. Mir scheint das von den Youtube-Videos auch nicht komplex. Gibt es einen Grund, das vom Elektriker machen zu lassen?
3. Die restliche Hardware würde ich aus Kostengründen auf jeden Fall selbst beschaffen (Schrank, Switch, Steckerleiste, etc.). Kann man eine belegtes Patchpanel in einen Schrank einbauen oder legt man die Kabel erst auf, wenn die Patchpanel im Schrank ist?

Danke
 
Wo gibt es denn noch reine Access Points?
Es gibt doch nur noch 2 Typen von WLAN-Repeatern:
1. Repeater ohne LAN-Buchse
2. Repeater mit LAN-Buchse.
Die mit LAN-Buchse lassen sich alle auch als Access Point betreiben.

Deshalb spricht alle Welt auch nur noch von Repeatern.
Die Repeater mit LAN-Buchse erlauben alle 3 Betriebsmodi:
1. WLAN-Repeater
2. Access Point
3. WLAN->LAN Bridge

Repeater ohne LAN-Buchse gibts nur noch im günstigen Segment.
Beispielsweise den Fritz!Repeater 600.
 
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Um hier mal wieder aufs Thema zurückzukommen…

- 19” ist sinnvoll, weil man hier viel einfacher Komponenten bekommt und Platz hat
- Deckendosen für Accesspoints sind sinnvoll. Ich würde mir allerdings 230V sparen und POE APs verbauen. Wenn es unbedingt Consumerware sein soll dann gehen natürlich auch Fritz! Repeater die an 230V und im Mesh der Frittbox laufen.
- alle Dosen in Duplex (2 Ports) ist kaum Mehraufwand und haben ist besser als brauchen. Nachträglich Nachziehen ist immer Mist. Simplex kommt in meinem Wortschatz nicht vor :d
- Keystones oder Jacks. Ich würde keine Klassischen Panel im Schrank verbauen. Telegärtner lässt sich top verarbeiten, Digitus ist auch absolut ok und gut verfügbar.
- für den Laien reicht durch klingeln meist, das hat aber mit einem vollwertigen Messprotokoll nichts zu tun.

Ansonsten:
Wenn mir ein Generalunternehmer 350€ pro Dose abknöpft, dann würde ich aber definitiv auf ein vollwertiges Messprotokoll bestehen. Also Frequenzmessung, Dämpfung etc pp.
 
Ich habe bei meiner letzten Installation alle Dosen mit den 2.5gbps poe aps getestet. Das war fuer mich als laie im Heimgebrauch ‚test genug‘. Natuerlich ist ein ordentliches Protokoll besser, das steht ausser Frage! Doch ab und zu muss man die Kirche im Dorf lassen. Wenn man sauber verlegt und arbeitet, dann passt das fuer den Heimgebrauch in der Regel auch.
 
und willst dafür 100€/h+ vom Netto Deiner Kunden. U.u. haben Menschen in einem Hardwareforum da gerne mal 4-5h Zeit für das Thema, statt Überstunden oder den Nebenjob zu machen und dich zu beauftragen.
Ich habe nicht gesagt, dass ich das machen will oder soll oder so ähnlich. Bzw. hast du nicht den Inhalt des Posts verstanden.
Lass es mich dir so erklären.
Ich kann meine private Freizeit für sinnloses Kompatibilitätsgefinde (was dann auch Pakete Abholen und Versenden beinhaltet, neben Suchen und Finden) verschwenden, weil ich 50EUR sparen wollte oder aber ich investiere die 50EUR und habe von vornherein die richtige Hardware, die über Jahrzehnte robust im Einsatz ist.
Ich weiß nicht, warum man mich beauftragen sollte, Komponenten rauszusuchen. (Inhalt des Posts nicht verstanden?)
Ich habe ja bereits konkrete Produkte genannt. Das wäre dann ja doppelt gemoppelt. (ich kann aber gerne ne Spendenkonto einrichten, wenn du da Bedarf nach Geldtransfer hast)

Mal davon ab, dass ich schon 3x keine Zeit habe, bei irgendwem irgendwelche Dosen zu machen. Das ist maximal nen Freundschaftsdienst für gute Kumpels.

dann schick doch mal einen Link zum passenden Messgerät. Der erstbeste Google-Treffer ist auf jeden Fall ein Gerät fürs "durchklingeln" + Komfortfunktion zum Abrechnen für ~400€ netto https://ht-instruments.de/produkt/quicklan6050/ .
Fluke DSX
Trendnet LanTEK
Softing Wireexpert
Die Elektriker, die dann das Fluke-Gerät für 5-10k kaufen und für 10GBit geradestehen, wird man als Privatmann fürs EFH mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht finden (wenn man sie nicht persönlich kennt).
Hast du über deinen Post mal nachgedacht?
Du gehst ja auch nicht mit deinem Opel in die VW-Werkstatt und sagst denen, beschafft euch mal allen Kram/Kompetenzen für den Opel und macht mir den mal heile.
Da wirst du mit 100% Wahrscheinlich keine VW-Werkstatt finden, auch wenn du die persönlich kennst. (auch wenn die Mechaniker das am Ende durchaus dann könnten, Auto ist Auto)
Viel intelligenter wäre es, wenn man in die Opel-Werkstatt fährt, die hat nämlich bereits alles da und müssen dementsprechend nichts besorgen/lernen.
Und was bedeutet das nun?
Genau, man sucht sich eine Firma, die Datennetze baut (findet man durchaus im Netz, auch Elektriker) und die haben, weil sie das eben tagtäglich brauchen, natürlich entsprechendes Equipment und können diese Dienstleistung entsprechend auch erbringen, ohne dass man Geräte neu anschaffen muss.
Kann natürlich auch ne steile These von mir sein.

Wenn du nen Gasheizung bei dir einbauen willst, dann suchst du ja auch nicht nach nem Installateur, der nur (Ab)Wasser macht...


Bei allem anderen, vor allem wenn schon ein Schrank da ist, weiß ich nicht wieso man da nicht ein normales Patchfeld nehmen sollte. Geht doch auch viel schneller.
Normale Patchfelder mit LSA-Klemmen haben das Problem, dass man, besonders als Laie, mehr Fehler machen kann.
Aus diesem Grund werden auch bei 24P oder auch 48P 19" Patchfeldern zunehmend (je nach Firma auch schon lange ausschließlich) mit Jacks verwendet, weil die weniger fehleranfällig (auch für Profis) sind und somit weniger Nacharbeit bedürfen, bzw. auch entsprechend bessere Signalübertragungsreserven bieten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Doch ab und zu muss man die Kirche im Dorf lassen. Wenn man sauber verlegt und arbeitet, dann passt das fuer den Heimgebrauch in der Regel auch.
Naja, ich maße mir nach ein paar tausend Dosen an, dass zu können und auch sauber zu arbeiten. Und dennoch schleicht sich ab und zu der Fehlerteufel ein.
Wenn also schon Profis, die aus mit verbunden Augen und einarmig können, noch immer sowas brauchen (um eben Gewissheit zu haben) halte ich es für schwierig zu sagen, ich als Laie mit der Erfahrung von 10 Dosen, brauche das nicht.
Eher wäre es noch dem Profi zuzugestehen, ohne die Messung zu arbeiten. Und die machen es eben doch immer.

Es ist ja nicht so, dass da einer mit nem 100t Kran und 100 Leute in die Bude einreitet. Das sind Kosten, die im überschaubaren Rahmen sind.
Ja, es kostet freilich Geld und ist nicht für nen 5er gemacht (außer man kennt einen), aber dann hast du 20 Jahre Ruhe, auch noch bei 10GBE.
Sofern man eben gute Produkte verwendet.

Wie gesagt, dass muss jeder mit sich selber ausmachen.
Ich kaufe entsprechend langhaltende Produkte und arbeite mit einem Qualitätsniveau (und das inkludiert auch die Messung, nicht nur bei Datendosen).
Man nimmt dazu keinen Kredit auf.


EDIT:
 
Zuletzt bearbeitet:
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