Wechsel bei Microsoft: Phil Spencer und Sarah Bond gehen

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Ganze 38 Jahre war Phil Spencer bei Microsoft beschäftigt. Die letzten zwölf davon als Chef der Gaming-Sparte des Unternehmens. Gestern Abend erschien auf Game File ein großer Bericht, der gravierende Änderungen im Unternehmen ankündigt. Der langjährige Gaming-Chef wird das Unternehmen im Sommer verlassen und bis dahin nur noch beratend tätig bleiben.
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Das wars dann wohl endgültig...
 
Völlig zurecht. Bin bei Leibe kein xbox Fan, aber wie man in den letzten Jahren die richtig guten franchises ignoriert oder gegen die Wand gefahren hat oder keine neuen entwickelt hat ist schon denkwürdig. Dann hat man quasi keine excl. Games mehr (pc xbox) und wundert sich das niemand mehr spiele kauft weil day one direkt der gamepass regelt.

Hätte nicht gedacht das Sony nach der ps3 nochmal Boden gut macht, aber ms hat seitdem echt wenig richtig gemacht was die games angeht. Die Hardware ist dagegen immer sehr gelungen, bis auf den Controller, aber das ist halt Geschmackssache.

Jetzt kann es nur besser werden. Das wichtigste für die gamer sind erstmal die games.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Ero Sennin : Und du glaubst, eine "KI-Verfechterin" wird mittelfristig für bessere games sorgen? Ich habe da meine Zweifel.
 
Hoffen wir auf bessere Zeiten für Xbox. Das letzte Jahr ist geprägt von massiven Fehlentscheidungen.
 
Ich meine, hey, aus Sicht eines Konsolenverspotters bin ich froh drum, dass es mit dem Exklusivscheiß vorbei ist. Aber man fragt sich irgendwie schon, was eigentlich deren Geschäftsmodell sein soll. Wenn es keine "Xbox Spiele" mehr gibt, warum soll man dann noch eine Xbox kaufen? Haben die aufgegeben, will man in Zukunft nur noch Gamepass und Cloud Abos verkaufen?
 
Eine KI findet eher das heraus, was die Leute, die die KI trainiert haben, wissen wollen ;)
Genau, und die die die KI (im Auftrag) trainieren, wollen z.B. wissen was für Spiele bei der potentiellen Kundschaft ankommen könnten.

Wenn es keine "Xbox Spiele" mehr gibt, warum soll man dann noch eine Xbox kaufen?
Ich sehe Konsolen als "sorgenfreien PC". Einfach einschalten, fertig. Hab zur Zeit aber auch keine.
 
Hat eigentlich nichts dem Thema zu tun, aber die "Einfach einschalten und loszocken"-Zeiten sind laaaange vorbei... das ist auch nur noch ein PC mit anderer GUI. Nach dem Einschalten ploppen erst mal Meldungen hoch und man zieht 20 Minuten Updates.
 
Aber man fragt sich irgendwie schon, was eigentlich deren Geschäftsmodell sein soll. Wenn es keine "Xbox Spiele" mehr gibt, warum soll man dann noch eine Xbox kaufen?
Das sollte sich wohl alles über den Gamepass rechnen aber was man so liest, bräuchten die dann mindestens 2-3 mal so viele Abonnenten. Wenn die tatsächlich mal alle 2-3 Monate gute First Party Launches von ihren 100 Studios raus bringen würden könnte das auch klappen, aber irgendwie kommt da ja nicht viel und die schließen gefühlt mehr Studios als sie Spiele raus bringen.
 
Genau, und die die die KI (im Auftrag) trainieren, wollen z.B. wissen was für Spiele bei der potentiellen Kundschaft ankommen könnten.
Es wird wohl eher darauf hinauslaufen, dass es ab einem Zeitpunkt vermehrt seelenlose mit KI-Slop-Spiele geben wird. Code von KI geschrieben, Assets von KI generiert etc. ... Meine Einschätzung: Das wird von den Spielern nicht angenommen werden.
 
Es wird wohl eher darauf hinauslaufen, dass es ab einem Zeitpunkt vermehrt seelenlose mit KI-Slop-Spiele geben wird. Code von KI geschrieben, Assets von KI generiert etc. ... Meine Einschätzung: Das wird von den Spielern nicht angenommen werden.
Mal sehen. AI generierten code kann man schon längst nicht mehr von aussen erkennen (nur bedingt von innen) und für Assets wird das irgendwann auch gelten...
 
@Ero Sennin : Und du glaubst, eine "KI-Verfechterin" wird mittelfristig für bessere games sorgen? Ich habe da meine Zweifel.
Weiß ich nicht, kenne die Frau nicht. Aber ich bin mittlerweile alt genug zu wissen das man Menschen nicht einfach mit einem Schlagwort in eine Schublade einsortieren kann. Vllt macht die das super, vllt beerdigt sie die sparte. Time will tell.
Das ist halt ne Managerin, wenn sie Ihre Arbeit gut macht, den markt und die situation richtig bewertet, gut beraten wird und ein wenig glück hat, wird man das mit der nächsten konsole gen oder bei den games sehen.

Als die Frau Su bei AMD vor über 10 Jahren übernommen hat war ich auch skeptisch, aber sie hat den Kahn aus dem Dreck gezogen.
 
"Xbox PC" bedeutet ja nichts anderes als Spiel für Windows. Die Xbox-Oberfläche macht dann einen Windows-PC zu einer "Xbox" ("this is an xbox"), siehe Xbox Ally.
 
Weiß ich nicht, kenne die Frau nicht. Aber ich bin mittlerweile alt genug zu wissen das man Menschen nicht einfach mit einem Schlagwort in eine Schublade einsortieren kann. Vllt macht die das super, vllt beerdigt sie die sparte. Time will tell.
Das ist halt ne Managerin, wenn sie Ihre Arbeit gut macht, den markt und die situation richtig bewertet, gut beraten wird und ein wenig glück hat, wird man das mit der nächsten konsole gen oder bei den games sehen.

Als die Frau Su bei AMD vor über 10 Jahren übernommen hat war ich auch skeptisch, aber sie hat den Kahn aus dem Dreck gezogen.
Stimme allem erstmal zu. Meine Sorge ist einfach dass jemand der KI Verfächter ist und Job Hopping betreibt einfach keinen guten Job machen wird. Auf X macht sich die Vermutung breit dass der Account der Dame, durch KI gemanged wird. Es hat einfach nen Beigeschmack.

In der Position sollte man aktiver Teil der Community sein und am besten selbst ein Stück XBOX im Herz haben. Oder zumindest jenes nach Außen suggerieren. Einfach Real und authentischsein.
 
In der Position sollte man aktiver Teil der Community sein und am besten selbst ein Stück XBOX im Herz haben. Oder zumindest jenes nach Außen suggerieren. Einfach Real und authentischsein.
Wie von @Ero Sennin geschrieben, kann sie natürlich überraschen. Ich habe einfach aufgrund eigener Erfahrungen meine Zweifel, dass Chefs, die von einer Sache keine/wenig Ahnung haben, das richtig hinbekommen. Berater sind schön und gut, aber häufig wird gerade bei neuen Positionen auf die eher wenig gehört, da es als Schwäche ausgelegt werden kann.
Vor allem schwierig, wenn es um eine hochemotionale Sache wie Games geht.
 
Man hat zur Hochzeit der Woke-Bewegung 2023 eine schwarze Frau zur Gaming-Chefin gemacht, die als primäre Agenda "Diversity" hatte (Quelle) - zuvor war die Frau bereits Vice President. Phil Spencer war zwar Gamer und Führungsposition, hat aber wesentliche Fehlentscheidungen mitgeprägt: Allen voran die XBox Series S, fehlende Spiele-Eigenentwicklungen, fehlende Spielemarken und das Namensschema der Konsolen selbst. Die XBox Series X ist mit 52GPU Cluster RDNA2 wesentlich stärker als eine PS5 mit 36 Cluster RDNA2. Aber durch die Series S musste jedes Game für XBox auch dort lauffähig sein und das war effektiv eine Last Gen Konsole. Wer eine XBox Series S hat, spielt meist nur zwischen 480p-720p mit minderwertigen Upscaling und trotzdem unzureichender Performance.

Dazu hat Microsoft keine starken Titel eigener Entwicklerstudios (abseits Minecraft). Es wurde zwar immer viel Geld investiert (z.B. Blizzard weit über dem Zenit), aber zählbares ist kaum herumgekommen. Die PlayStation Studios haben God of War, Last of Us, Spider Man, Horizon, Uncharted uvm. XBox hat sich in den letzten 5 Jahren nicht weiterentwickelt.

Die neue CEO hat keine Gaming Erfahrung und hat bisher AI geleitet. Aber ein erstes Memo ist einigermaßen vielversprechend (Quelle)

1. Starke Spiele
Everything begins here. We must have great games beloved by players before we do anything. Unforgettable characters, stories that make us feel, innovative game play, and creative excellence. We will empower our studios, invest in iconic franchises, and back bold new ideas. We will take risks. We will enter new categories and markets where we can add real value, grounded in what players care about most.
2. Die Rückkehr der XBox
We will recommit to our core Xbox fans and players, those who have invested with us for the past 25 years, and to the developers who build the expansive universes and experiences that are embraced by players across the world. We will celebrate our roots with a renewed commitment to Xbox starting with console which has shaped who we are. It connects us to the players and fans who invest in Xbox, and to the developers who build ambitious experiences for it.

Gaming now lives across devices, not within the limits of any single piece of hardware. As we expand across PC, mobile, and cloud, Xbox should feel seamless, instant, and worthy of the communities we serve. We will break down barriers so developers can build once and reach players everywhere without compromise.
3. Die Zukunft von Spielen
We are witnessing the reinvention of play. To meet the moment, we will invent new business models and new ways to play by leaning into what we already have: iconic teams, characters, and worlds that people love. But we will not treat those worlds as static IP to milk and monetize. We will build a shared platform and tools that empower developers and players to create and share their own stories.

As monetization and AI evolve and influence this future, we will not chase short-term efficiency or flood our ecosystem with soulless AI slop. Games are and always will be art, crafted by humans, and created with the most innovative technology provided by us.

In meinen Augen kann es nur besser werden und fürs erste ist es potentiell ein sinnvoller Wechsel. Die Messlatte der Vorgänger hängt wirklich niedrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meine, hey, aus Sicht eines Konsolenverspotters bin ich froh drum, dass es mit dem Exklusivscheiß vorbei ist. Aber man fragt sich irgendwie schon, was eigentlich deren Geschäftsmodell sein soll. Wenn es keine "Xbox Spiele" mehr gibt, warum soll man dann noch eine Xbox kaufen? Haben die aufgegeben, will man in Zukunft nur noch Gamepass und Cloud Abos verkaufen?
Ich bin froh das es Konsolen gibt. In den frühen 2000er Jahren war ich auf dem PC unterwegs und konnte es mir in den jungen Jahren nicht mehr leisten, jedes Jahr viel Geld für Hardware auszugeben weil der Fortschritt in der Entwicklung so rasend schnell ging, da war man froh eine Konsole egal ob Xbox oder PS verhältnismäßig günstig zu bekommen. Xbox Spiele dagegen wird es noch lange geben bei der Armada an Firstclass Studios die man gekauft hat. Bei der Hardware sehe ich dagegen schwarz, wenn man nicht wieder die Exklusivschiene fährt, denn dann gibt es wirklich kaum noch einen Grund eine Xbox zu kaufen.
Hat eigentlich nichts dem Thema zu tun, aber die "Einfach einschalten und loszocken"-Zeiten sind laaaange vorbei... das ist auch nur noch ein PC mit anderer GUI. Nach dem Einschalten ploppen erst mal Meldungen hoch und man zieht 20 Minuten Updates.
Und die werden gemütlich im Hintergrund geladen und installiert. Somit setzt man sich an die PS5 oder Series X und zockt los. Bei meinem PC dagegen verging mir schon öfters die Lust bei den manchmal anstehenden Update Marathons und der Hülle und Fülle an Optionen die man in den Games einstellen kann. Beides hat Vorteile aber auch Nachteile und dennoch akzeptiere ich jede Seite.
 
Forza Horizon 6, Gears E-Day und Fable müssen gelingen, so viel ist sicher.
 
Man hätte auch Hideo Kojima anfragen können. :fresse:
 
Fehlt nur noch die News:

Microsoft zieht sich von Konsolengeschäft zurück.
 
Im Prinzip kann man KI sehr gut dafür einsetzen rauszufinden was Menschen wollen :d
Eine KI kann nur analysieren basierend auf ihrem Training von Bestandsdaten.
CEOs sind dazu da, um mutige Entscheidungen zu treffen für eine Neuausrichtung. Sie müssen tlw. visionär agieren (jaja, ich kenne das Zitat von Helmut Schmidt).
Alle großen Tech-Konzerne hätte es ohne solch visionären Vorstellungen, abseits des Etablierten nicht gegeben.
KI ist dafür nicht kreativ genug. Wer als CEO meint, dass er seine Entscheidungen mit KI-Unterstützung rechtfertigen kann, der kann auch gleich einen Magic 8 Ball in Meetings mitnehmen.
 
Welchen Unterschied würde eine geschlossene Plattform weniger machen? Die Konsoleros standen doch schon immer auf Exklusives für ihre zugenagelte Konserve um dann mal richtig ran genommen zu werden.
 
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