Dutzende Gaskraftwerke: Gigantische Rechenzentren werden ohne Netzanschluss geplant

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Nicht nur, aber im Hinblick auf die Kapazitäten maßgeblich in den USA, sollen gigantische Rechenzentren entstehen, welche den KI-Boom bedienen sollen. Schon häufiger haben wir über die Ausmaße der Planungen berichtet, die sogar die Gigawatt-Schwelle für einzelne Projekte locker nehmen sollen.
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Finde ich macht insgesamt Sinn Rechenzentren mit dedizierten Kraftwerken zu versorgen, Vorallem wenn die SO VIEL Strom brauchen. Ich vermute mal Rechenzentren haben eine relativ konstante und planbare Last, man kann die Kraftwerke also optimal auf den Bedarf auslegen. Gleichzeitig ist das Rechenzentrum dadurch unabhängig vom Stromnetz.

Eine ganz andere Frage ist, wie so ein Kraftwerk Strom erzeugt. Fossile Energieträger sind da natürlich nicht so optimal. Oder auch Kernkraft. Man könnte ja auch Windturbinen und PV-Anlagen mit entsprechenden Speichern kombinieren. Gerade wenn solche Rechenzentren sowieso mitten im Nirgendwo gebaut werden. Nur das wäre vermutlich wieder viel zu teuer.

Das zusätzliche Problem, das es dadurch ggf. zu Engpässen bei Geräten kommt, die auch für das öffentliche Stromnetz gebraucht werden finde ich gerechtfertigt. Das könnte man aber ganz simpel lösen, indem Netzbetreiber einfach ein generelles Vorkaufsrecht auf derartige Geräte kriegen. Die Rechenzentrenbetreiber müssten dann halt mit dem auskommen, was nicht an Netzbetreiber verkauft wird. Denke es ist selbsterklärend, das das öffentliche Stromnetz priorität vor allen anderen Stromnetzen haben sollte. Vielleicht wäre es sogar sinnvoll, wenn das Stromnetz aus solchen Gründen sogar nicht Privatwirtschaftlich betrieben werden würde, sondern aus staatlicher Hand? Oh Wait...
 
Die idee gefällt. Gasturbinen(erdgas) sind zum einen recht sauber, zum anderen recht effizient. Zusammen mit PV sicher interessant. Was die kritik der belastung der öffendlichen netzt angeht, sehe ich das als sehr schwach an. Die kunden müssen so oder so mehr zahlen. Ob das jetzt wegen reparaturen ist oder weil die stromnachfrage ansteigt ist egal. Nur beim zweiteren fliesst eben geld in den ausbau der infrastruktur.
 
Gut möglich jedoch, dass sich der Wind bald dreht: Der Widerstand gegen neue Rechenzentren wächst, und in sechs US-Bundesstaaten laufen bereits Gesetzesinitiativen, die den Bau weiterer, gigantischer KI-Camps ausbremsen oder ganz verhindern sollen.
Uiii, Widerstand gegen die AI. :fresse2:
 
Die Typen sollen mal mehr fernsehen das Problem mit der Energieversorgung wurde ja schon gelöst--> einfach Matrix anschauen
Hoffentlich schaut sich die KI nie Matrix an :fresse2:
 
Tja und jetzt ? Die deutsche Bahn betreibt auch eigene Kraftwerke samt Netz.
 
Hohe, kontinuierliche Grundlast aus fossilen Quellen konterkariert Klimaziele, während Emissionen und lokale Umweltfolgen intransparent bleiben.

Das ist falsch, die US Gesetzgebung stuft CO2 nicht mehr als schädlich ein, deshalb bauen sie es.
 
Hohe, kontinuierliche Grundlast aus fossilen Quellen konterkariert Klimaziele, während Emissionen und lokale Umweltfolgen intransparent bleiben.

Das ist falsch, die US Gesetzgebung stuft CO2 nicht mehr als schädlich ein, deshalb bauen sie es.
Ja. 🤣 Fand ich auch lustig den Satz "konterkariert Klimaziele..." Nur in Deutschland liebe Leute. Nur in Deutschland. Die Großmächte interessiert das nicht die Bohne. Die schauen das sie Großmächte bleiben.
Während bei uns die Deindustrialisierung weiter Fahrt aufnimmt.
Interessante Zeiten. Bin gespannt wie das für uns ausgeht.
 
Was die kritik der belastung der öffendlichen netzt angeht, sehe ich das als sehr schwach an. Die kunden müssen so oder so mehr zahlen. Ob das jetzt wegen reparaturen ist oder weil die stromnachfrage ansteigt ist egal.
Die laufenden Reparaturkosten sind im Strompreis enthalten, da sie ja laufenden anfallen, weshalb das Argument die Kunden würden sowieso mehr bezahlen müssen, schlicht falsch ist. Was auf die Stromkunden zukommt, wenn da in der Nähe so ein gigantisches Rechenzentrum angeschlossen werden soll, sehen wir doch gerade an den RAM, SSD und inzwischen auch HDD Preisen: Wir müssen mit den Hunderten Milliarden konkurrieren mit denen sie in der Lage sind sich die knappen Resourcen zu sichern, was eben auch für den Strom gilt.

Generell ist aber das Problem an der Sache, dass auch die Fertigungskapazitäten von Gasturbinen endlich ist und diese nun über Jahre hinweg ausverkauft sind. Auch hier kann man nicht mal eben einfach die Fertigung beliebig erhöhen um die plötzlich massiv gestiegene Nachfrage zu befriedigen, dies würde gewaltige Investitionen erfordern, trotzdem würde es dauern bis neue Kapazitäten erstellt wurden und es ist nicht klar, ob diese dann überhaupt noch gebraucht werden und selbst wenn ja, für wie lange. Es muss ja auch danach noch eine entsprechend hohe Nachfrage geben, damit es sich gelohnt hat in mehr Fertigungskapazitäten zu investieren.

Wenn plötzliche die Nachfrage nach irgendwas massiv ansteigt, was vorher eine recht konstante Nachfrage hatte und wo daher das Angebot recht gut auf diese Nachfrage eingestellt war, dann kommt es zu Engpässen und Preisexplosionen. 2020 war dies bei Klopapier nicht anderes, aber das haben wohl viele schon wieder vergessen!

Bei der KI Blase ist es noch schlimmer, da hier vor allem Dinge nachgefragt werden, deren Fertigung viel aufwendiger ist und wo es nicht nur lange dauert, sondern auch extrem teuer ist die Fertigungskapazitäten zu steigern. Dazu sind die Einstiegshürden sehr hoch, es kann nicht wie damals bzgl. der Maskenknappheit, wo jede Oma Zuhause Masken genäht hat, mal eben ein fach fremdes Unternehmen ins Halbleitergeschäft einsteigen oder Gasturbinen bauen.

Im übrigens ist es selbst der Trump Regierung nicht egal ob die Stromkosten steigen, weil die Nachfrage ansteigt, denn dies führt zu steigender Inflation und damit steigenden Zinsen und Lebenshaltungskosten, was Trump beides nicht möchte. Daher gibt es "Pay for Your Own Power" Mandates, die Rechenzentren mit mehr als 100MW seit Ende 2025 zwingen die Kosten für die Energieerzeugung (also den Bau von Kraftwerken) selbst zu tragen und Direct Plug-in Approvals, die es den Rechenzentren erlauben sich direkt mit den Kraftwerken zu verbinden und damit die Kosten des Netzausbaus selbst zu tragen, statt sie auf alle Stromkunden umzulegen. Derzeit noch nicht verabschiedet ist die Hawley-Blumenthal Bil, die Rechenzentren zwingt ihre eigenen Stromversorgung unabhängig vom Stromnetz zu bauen.
 
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Die laufenden Reparaturkosten sind im Strompreis enthalten, da sie ja laufenden anfallen, weshalb das Argument die Kunden würden sowieso mehr bezahlen müssen, schlicht falsch ist.
Laufende Reperaturkosten betreffen auch den Ersatz von defekten Turbinen (und anderem). Wenn die also teurer werden, weil die Rechenzentrenbetreiber sämtliche Gasturbinen die auf dem Markt verfügbar sind aufkaufen und sich dabei auch noch gegenseitig überbieten, dann steigen auch die Reperatur/Instandhaltungskosten für das öffentliche Netz. Was, wie du selbst sagst, in den Strompreis eingerechnet wird, womit am Ende also doch auch der Strompreis für Endkunden steigen wird.
Das alles ist in dem aktuellem Ausmaß ausserdem eine globale Entwicklung, es spielt also nichtmal eine Rolle, ob so ein Rechenzentrum "in der Nähe" steht.

Was dagegen keine (direkte) Rolle spielt ist, ob der Strom knapp wird. Weil die Rechenzentren ja eben isoliert über eigene Kraftwerke versorgt werden sollen, hat deren Stromverbrauch keinen Einfluss auf den Stromverbrauch des öffentlichen Netzes. Wohl aber auf den Gaspreis, was ja für die Stromerzeugung allgemein (zu gewissen Anteilen) benötigt wird und damit unabhängig davon ob das Gas in einer Inselanlage für ein Rechenzentrum oder für das öffentliche Netz benötigt wird.
Der allgemeine Stromverbrauch, egal ob viele Inseln oder Netz, steigt also und dieser Strom muss irgendwoher kommen. Vorallem wenn der aus nicht unendlichen Ressourcen erzeugt wird, wie eben auch Gas, steigt der Preis selbstverständlich. Selbst wenn das nur in den USA so praktiziert würde, würde damit auch der Strompreis für Europäer steigen.

Am Ende wird also auch der Strom aus dem öffentlichem Netz für ALLE teurer.
 
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Tja und jetzt ? Die deutsche Bahn betreibt auch eigene Kraftwerke samt Netz.
Damit betreibt die DB wichtige Infrastruktur, alles was diese RZs liefern ist Clippy auf Steroiden.
Der Vergleich hinkt, und zwar gewaltig.
 
@Liesel Weppen
Der Erzeugerpreis ist immer nur ein kleiner Anteil des Strompreises. Ein Großverbraucher mit dazu schöner, gleichmäßiger Dauerlast, macht es daher für alle anderen im gleichen Netz billiger, da die Grund- und Verteilkosten unterproportional steigen und dann auf mehr kWh umgelegt werden können.
Deshalb sind private PV Anlagen z.B. auch asozial, weil sie das Gegenteil machen.
 
Gerade in den USA wo die Stromnetze in so tollem Zustand sind, wo es regelmäßig Blackouts gibt die Millionen Menschen betreffen ....
Ist doch eine tolle Idee das jedes Rechenzentrum sein eigenes Kraftwerk baut, mit der Abwärme dieser beiden kann man dann die nächstgelegene Stadt per Fernwärme versorgen.
Und ja, ganz klar, Turbinen kosten Geld und wenn es wie beschrieben auch hier zu Bieterkämpfen kommt werden die Dinger für den Rest der Menschheit unerschwinglich teuer.
Aber ich hab mir schon mal ein Paar gute Neuroth Earwear Comfort machen lassen, die werd ich brauchen wenn die Blase platzt. Auf den Knall will ich vorbereitet sein.
\Sarkasmus
 
Da wir ja ohnehin schon Strom von auswärts kaufen müssen, dürfte das für Deutschland ein Novum sein. So wird man Stück für Stück abgehängt. Man weiß gar nicht ob man lachen oder weinen soll....
 
@Liesel Weppen
Der Erzeugerpreis ist immer nur ein kleiner Anteil des Strompreises. Ein Großverbraucher mit dazu schöner, gleichmäßiger Dauerlast, macht es daher für alle anderen im gleichen Netz billiger, da die Grund- und Verteilkosten unterproportional steigen und dann auf mehr kWh umgelegt werden können.
Deshalb sind private PV Anlagen z.B. auch asozial, weil sie das Gegenteil machen.
Ich würde jetzt nicht unbedingt "asozial" sagen, wenn die Betreiber solcher Anlagen damit hauptsächlich Selbstversorgung betreiben würden. So wie eine Großbäckerei in Bayern, die aber eben auch ans Netz angeschlossen ist, und vom lokalen Versorger ausgerechnet zu Zeiten, in denen viel Photovoltaik anliegt, abgeschaltet und gezwungen werden, den Strom aus dem Netz zu kaufen, statt den eigenen verwenden zu dürfen. Einfach weil zeitgleich ALLE PV-Anlagen in der Gegend viel Strom produzieren und einzuspeisen versuchen. In vielen Gegenden Deutschland ist deshalb seit einiger Zeit auch ein gezielter Rückbau zu beobachten. Denn was nützt einem eine große PV-Anlage, wenn sie dauernd zwangsabgeschaltet wird? Dann lieber ne kleinere.

Warum passiert das? Weil die EEs, so gut sie grundsätzlich sind, das Netz völlig überlasten. Was vielen nicht bewußt ist. Stromnetze müssen immer im Gleichgewicht sein. Das, was in dieser Sekunde produziert wird, muß auch verbraucht werden und umgekehrt. Passiert das nicht gerät bspw. die Netzfrequenz aus dem Lot. Und "überschüssiger" Strom muß weg!
Wenn die Sonne scheint und Wind geht, braten die Leitungen fort, wenn man nicht eingreift. Zudem können große mechanische Generatoren von Kraftwerken allein mit dem Gewicht ihrer Rotoren das Netz stabilisieren, weil die auch weiter drehen, wenn man das Gas abdreht. Stromspitzen werden so eliminiert, weil die Generatoren kurzzeitig wie ein Elektromotor agieren und den überschüssigen Strom "verschwinden" lassen.
EE-Anlagen können das viel schlechter, und jede regelt für sich. Das macht Netzeingriffe nötig, damit es nicht wie letztes Jahr in Spanien, zu einem Blackout kommt. Und deren Zahl explodiert. Letztes Jahr mußte seitens der deutschen Netzbetreiber rund 19.000mal eingegriffen werden, um einen (lokalen oder aufgrund eines Kaskadeneffektes größeren) Blackout zu verhindern! Vor der ganzen EE-Flut nur so 5-6mal pro Jahr!
Etliche Nachbarländer Deutschlands haben daher in den letzten Jahren auch schon "Kill Switches" in ihre Hoch/Höchstspannungsleitungen an den Übergabepunkten eingebaut, damit sie im Ernstfall, wenn das deutsche Netz kollabiert, "den Stecker ziehen können". Die erkennen die Probleme, die hierzulande keiner sehen will. Und mit jedem neuen EE-Einspeiser wird das größer!

Und letztes Jahr wurden in Deutschland rund 1,4 Millionen neue "Kraftwerke" in Netz geschaltet!
Wird noch "lustich"!
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Da wir ja ohnehin schon Strom von auswärts kaufen müssen, ...
Schlimmer noch! Weil immer mehr Grundlast stillgelegt wird, während man EEs weiter ausbaut, müssen wir als Land massenhaft Strom von außen (vor allem Atomstrom aus Frankreich) zukaufen, während wir im Sommer bei Wind unseren "sauberen" Strom nicht nur kostenlos abgeben, sondern sogar noch Geld bezahlen, damit er uns abgenommen wird.
Es gibt Gründe, warum der Strom in Deutschland so teuer ist!
 
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Ja. 🤣 Fand ich auch lustig den Satz "konterkariert Klimaziele..." Nur in Deutschland liebe Leute. Nur in Deutschland. Die Großmächte interessiert das nicht die Bohne. Die schauen das sie Großmächte bleiben.
Während bei uns die Deindustrialisierung weiter Fahrt aufnimmt.
Interessante Zeiten. Bin gespannt wie das für uns ausgeht.
Wieder schön mit der Pauschalisierungskeule und dem Bild- und Welt-Gebäsche garniert...!
1. Mit "uns" meinst du hoffentlich "die Menschheit", die CO2-Problematik ist nur in der AFD-Gummizelle ein lokales Problem.
2. China investiert MASSIV in die Dekarbonisierung, einzig in den USA versuchen der High-Tech-KKK die eigenen Ziele zu vervollständigen! In China geschieht das, um einen ökoNOMISCHEN StandortVORTEIL auszubauen!
Schon mal Elysium gesehen - dahin geht die Fantasie "der" US-Superreichen des High-Tech-KKKs!

Klar, die Klimakrise findet nur in Deutschland statt... :wall:
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Schlimmer noch! Weil immer mehr Grundlast stillgelegt wird, während man EEs weiter ausbaut, müssen wir als Land massenhaft Strom von außen (vor allem Atomstrom aus Frankreich) zukaufen, während wir im Sommer bei Wind unseren "sauberen" Strom nicht nur kostenlos abgeben, sondern sogar noch Geld bezahlen, damit er uns abgenommen wird.
Es gibt Gründe, warum der Strom in Deutschland so teuer ist!
OMG, wirklich jetzt?
Es existiert in Europa KEIN LOKALER Strommarkt, der ist internationalisiert und es wird der BILLIGSTE Strom zugekauft!

Die Gründe, warum Strom in Deutschland "so teuer" ist, sind ANDERE, diese haben u.a. mit dem NetzAUSBAU zu tun!

Es wäre wirklich zu begrüßen, würden sich einige der Kommentierenden mal ansatzweise zu gewissen Themen informieren, und damit meine ich nicht, irgendwelche Influencer-Studien oder Headlines ANzulesen.

Für mich war es das, weitere Kommentierungen werden hier eh gegen die Gummiwand prallen.

:wall:
 
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OMG, wirklich jetzt?
Es existiert in Europa KEIN LOKALER Strommarkt, der ist internationalisiert und es wird der BILLIGSTE Strom zugekauft!
Der Handel ist erst mal nebensächlich. Strom muß in dem Moment verbraucht werden, in dem er erzeugt wird. Da kommt jeder Handel zu spät. Und das deutsche Netz ist durch den extrem hohen EE-Anteil auch extrem instabil geworden. EE-Strom fluktuiert nunmal! Und zwar unvorhersehbar. Da muß ständig nachgeregelt werden.

Und ja, Wenn ein Land wie Deutschland einerseits teuer Strom importieren muß weil eigene Grundlastkraftwerke abgeschaltet werden, und gleichzeitig noch Geld draufzahlt, um das EE-Überangebot etwa im Sommer überhaupt loszuwerden, wirkt sich das natürlich auf die Kosten aus. Und dreimal darfst du raten, wer die bezahlt!
 
Ich würde jetzt nicht unbedingt "asozial" sagen, wenn die Betreiber solcher Anlagen damit hauptsächlich Selbstversorgung betreiben würden. So wie eine Großbäckerei in Bayern, die aber eben auch ans Netz angeschlossen ist, und vom lokalen Versorger ausgerechnet zu Zeiten, in denen viel Photovoltaik anliegt, abgeschaltet und gezwungen werden, den Strom aus dem Netz zu kaufen, statt den eigenen verwenden zu dürfen. ...
Ich finde asozial trifft es perfekt, die meisten verstehen nur nicht wieso.
Die Bäckerei behält die gleiche Anschlussleistung und die gleiche 365/24 Versorgung. Alles was dafür an Netzinfrastruktur und Reservekapazität vorhanden sein muss bleibt also gleich. Bezahlt wird das aber anteilig über den Verbrauch. Diese Kosten schiebt die Bäckerei also den anderen Kunden rüber. Oben drauf drückt man seinen Müllstrom in Spitzenzeiten auch noch in ein überlastetes Netz, wobei dein Beispiel ja immerhin abgeschaltet werden kann. Weiterhin verteuert man die Reservekapazität, weil die im Sommer seltener läuft und man erhöht den Steuermittelbedarf aus der EEG Umlage.

Was viele nicht begreifen wollen ist, das Solarenergie wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig ist. Sie sehen die Subventionen und die Steuerfinanzierung der EEG Umlage, die festgesetzte unendliche Nachfrage und den Umstand, das die Energiewirtschaft eine Planwirtschaft ist. Auch das es in der Realität immer teurer wird, nur wirkt die mediale Dauerbeschallung weiter und es wird irgendetwas von "die Sonne schickt keine Rechnung" geblubbert.
Sich einzugestehen, das man jahrelang Lügen geglaubt hat, ist für die meisten schlicht unmöglich.

Man muss sich einfach die Frage stellen, warum baut sich fast niemand eine Inselanlage?
 
Die Antwort ist einfach: EEs sind nicht durchgängig verfügbar, und Speicher, mit denen man die Überschüsse sammeln könnte, um in "Dunkelzeiten" davon zu leben, gibt es nicht in der nötigen Größe bzw. sind sie zu teuer. Deshalb sieht die "Inselllösung" dieser irren "KI-Fabriken"ja auch so aus, daß man das jederzeit verfügbare Gas zur Stromerzeugung nutzt. Das hat nichts mit Ideologie zu tun, das ist reiner Pragmatismus. Die Rechner müssen 24/7 laufen, und dafür braucht es auch 24/7 Strom.

Grundsätzlich finde ich EEs gut, aber der Wildwuchs, gerade in Deutschland, ist nicht nur irre, er ist eben auch teuer, weil massiv Überkapazitäten geschaffen werden, und gleichzeitig an der Sicherheit und Verfügbarkeit gespart wird. Aber diskutier das mal mit einem dieser "Grünlinge", die in ihrer Einhorn-Welt von Sprüchen wie "Die Sonne schickt keine Rechnungen" leben. Nee, die Sonne nicht! Aber die PV- und Netzbetreiber schon! Und der Staat mit seinen aus Steuern finanzierten Zuschüssen kommt noch obendrauf. Und da hilft auch die Medienpropaganda nichts, die sich im Sommer dafür feiert, wenn "fast 100% des Stromes aus EE stammen". Das mag sein - aber um das "genießen zu können", braucht es eben ein Backup in Form von konventionellen Kraftwerken, das ebenfalls 100% der Leistung abdecken können muß, weil eben im Winterhalbjahr teilweise Null aus den EEs kommt. Und dazu kommt noch der riesige Aufwand, das fluktuierende Netz stabil zu halten, wofür auch ein Teil des "Backups" immer mitlaufen muß, weil es sonst nicht funktioniert. Und das kostet!

Ich hab da eine Zahl gehört, die schon erschreckend ist: Die Netzstabilität durch Eingriffe zu sichern, kostete im letzen Jahr in Deutschland 1,4 Milliarden Euro. In Frankreich nur 48 Mio. Weil die dort hauptsächlich mit Grundlastkraftwerken Strom erzeugen. Das muß man alle sim Auge behalten, denn von nichts ist diese Gesellschaft mittlerweile so abhängig, wie von Strom.
 
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So wie eine Großbäckerei in Bayern[...]
War das nicht ne Metzgerei? War das Problem an der Stelle nicht der Neztbetreiber (und nicht der pöse Solarstrom)?

Doch das zuständige Überlandwerk Erding stelle sich stur, klagt Keller. Auch gegenüber der Presse bleibt der Netzbetreiber wortkarg. Die Frage, auf welcher Rechtsgrundlage man die Anlage vollständig abschalte, anstatt einfach nur die Einspeisung zu stoppen, wehrt das Unternehmen ab: Man habe für eine Antwort darauf „derzeit keine personellen Ressourcen“. Offen bleibt damit auch die zweite Frage: Wie stehen die Stadtwerke zum Thema Schadensersatz? Einen solchen nämlich hält der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in derartigen Fällen für angemessen. Regle der Netzbetreiber eine Photovoltaikanlage so weit ab, dass der Eigentümer zusätzliche Leistung aus dem Stromnetz beziehen muss, dann entstehe „für diese Bezugsleistung ein Anspruch auf finanziellen Ausgleich“, so der BSW-Solar. Passagen im Energiewirtschaftsgesetz legen diese Interpretation nahe.

Die Antwort ist einfach: EEs sind nicht durchgängig verfügbar, und Speicher, mit denen man die Überschüsse sammeln könnte, um in "Dunkelzeiten" davon zu leben, gibt es nicht in der nötigen Größe bzw. sind sie zu teuer.
...und mehr Geschichten aus meiner Telegram-Gruppe. Siehe LCOE+Storage von Lazard, siehe die Tatsache dass erneuerbare schon seit geraumer Zeit zur Grundlastfähigkeit beitragen. Natürlich sind EE auch durchgehend Verfügbar, siehe Hydro, siehe Geothermie, siehe Biomasse etc.

Deshalb sieht die "Inselllösung" dieser irren "KI-Fabriken"ja auch so aus, daß man das jederzeit verfügbare Gas zur Stromerzeugung nutzt. Das hat nichts mit Ideologie zu tun, das ist reiner Pragmatismus. Die Rechner müssen 24/7 laufen, und dafür braucht es auch 24/7 Strom.
Die "Insellösungen haben an der Stelle wohl eher damit zu tun dass Gasturbinen deutlich weniger Platz wegnehmen und sich on-Premise unterbringen lassen, also gerade bei Neuprojekten deutliche Vorteile bieten - mal ganz davon abgesehen dass die momentane US-Regierung EE-Projekte gerne komplett zersägt. Amazon ,Microsoft, Google etc. setzen darüber hinaus sehr wohl auch auf Erneuerbare:

Despite the limitations, technology giants are racing to secure solar capacity. Microsoft has added more than 860 MW of new solar capacity in 2024 alone, with projects spanning Illinois, Texas, Michigan, and Missouri, bringing its clean energy portfolio to more than 34 GW. Meta has similarly scaled its solar footprint in Texas, developing three major projects totaling over 900 MW. Amazon leads all US companies in solar development, with 13.6 GW of solar capacity in progress – more than the total installed capacity of most states. This includes over 20 projects in Texas, such as a 500-MW solar farm in Webb County. Google is taking a hybrid approach, combining solar energy and battery storage. The company operates 312 MW of battery capacity and has entered a $20 billion partnership with Intersect Power to develop co-located clean energy and data center facilities.
 
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Wieder schön mit der Pauschalisierungskeule und dem Bild- und Welt-Gebäsche garniert...!
1. Mit "uns" meinst du hoffentlich "die Menschheit", die CO2-Problematik ist nur in der AFD-Gummizelle ein lokales Problem.
2. China investiert MASSIV in die Dekarbonisierung, einzig in den USA versuchen der High-Tech-KKK die eigenen Ziele zu vervollständigen! In China geschieht das, um einen ökoNOMISCHEN StandortVORTEIL auszubauen!
Schon mal Elysium gesehen - dahin geht die Fantasie "der" US-Superreichen des High-Tech-KKKs!

Klar, die Klimakrise findet nur in Deutschland statt... :wall:
Ohje. Einer von denen. "High-Teck-KKK"...klar drunter gehts nicht. Nenn sie doch gleich "Nazis". Vermutlich leidest du auch noch stark an TDS. Gott ihr Ideologen seid echt so durch.
Die Co2-Problematik haben wir in erster Linie nur in der EU. Nur wir sind so doof und zahlen auf Luft Steuern. Was anderes ist es nicht. Und Leute wie du fallen auf den Scam rein.
Und bitte. Vergleich China nicht mit dem Rest der Welt. Es sei denn du willst auch ein überwachtes, kommunistisches "Paradies" hier aufbauen.
Aber eins muss man den Chinesen lassen. Die verpflichten die EE-Bauer wenigstens, das sie gleich 15-20% Speicher mit aufbauen. Dazu kommt, das China auch gut die Möglichkeit hat
genügend Pumpspeicherwerke zu bauen. Ist halt auch optimal bei denen und die passenden Fleckchen Erde für Sonne und Wind haben sie auch. Tja Glück gehabt.
In D. siehts halt net so pralle aus mit "EE". Von günstigem Strom will ich erst gar nicht anfangen. Bin gespannt wen Leute wie du für den Niedergang verantwortlich machen, wenn ihr es dann auch endlich kapiert habt.
Aber bitte. Einfach weitermachen. 🤣 Ich hol mal Popcorn.
 
Auch dort wirds nachts dunkel, @Viper63! Aber das ist vermutlich auch nur so eine "Geschichte aus der Telegram-Gruppe".... :(
Am besten noch ein paar mal wiederholen, dann merkt bestimmt keiner dass deine post-faktische Argumente keinen Sinn ergeben. Selbstverständlich funktionieren "EE" auch nachts, Speichertechnologien sind mittelerweile preislich konkurenzfähig und - oh Wunder - die Betreiber von Rechenzentren setzen natürlich auch auf die kostengünstigste Art der Stromversorgung - Solarstrom.
 
Am besten noch ein paar mal wiederholen, dann merkt bestimmt keiner dass deine post-faktische Argumente keinen Sinn ergeben. Selbstverständlich funktionieren "EE" auch nachts, Speichertechnologien sind mittelerweile preislich konkurenzfähig und - oh Wunder - die Betreiber von Rechenzentren setzen natürlich auch auf die kostengünstigste Art der Stromversorgung - Solarstrom.

Und das ist sogar von einer Seite, die den EEs sehr positiv gegenübersteht. Etwa wen sie den Irrweg Wasserstroff anpreist.

163GW installierte EE aus Wind und Solar, 5GW Leistung in der "Dunkelflaute" bei bis zu 55GW Bedarf.
Verfügbare Biogaskapazitär ca 4 GW
Wasserkraft 5GW

Da brauche ich keinen Taschenrechner um zu sehen daß da was fehlt.

"nicht postfaktische" Einhornfürze machen die Bude nunmal nicht warm!
Und weißt du, es gibt eine Grund für dieses komische "postfaktische" Phänomen "Winter": Über Monate fehlende Sonneneinstrahlung auf der Nordhalbkugel. Was gleichzeitig auch bedeute,t daß Winde deutlich nachlassen, weil die Atmosphäre sich wegen fehlender Temperaturunterschiede beruhigt.

Wind
Sonne

Zusammenhang erkannt? Oder gibt den nur auf Telegram?

Bissl weniger Häme stünde dir gut zu Gesicht!
 
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Der Handel ist erst mal nebensächlich. Strom muß in dem Moment verbraucht werden, in dem er erzeugt wird. Da kommt jeder Handel zu spät. Und das deutsche Netz ist durch den extrem hohen EE-Anteil auch extrem instabil geworden. EE-Strom fluktuiert nunmal! Und zwar unvorhersehbar. Da muß ständig nachgeregelt werden.

Und ja, Wenn ein Land wie Deutschland einerseits teuer Strom importieren muß weil eigene Grundlastkraftwerke abgeschaltet werden, und gleichzeitig noch Geld draufzahlt, um das EE-Überangebot etwa im Sommer überhaupt loszuwerden, wirkt sich das natürlich auf die Kosten aus. Und dreimal darfst du raten, wer die bezahlt!
Der Strom wird NICHT teuer importiert, es wird der BILLIGST VERFÜGBARE Strom importiert, das ist eine ECHTZEITBÖRSE! Im Winter ist der Strom aus den Atomkraftwerken, der NICHT geregelt werden kann und der IMMER das gleiche (Über-)Angebot anbietet, günstiger, weil die Nachfrage nicht massiv überangeboten wird, in ALLEN anderen Jahreszeiten ist der regenerative Strom BILLIGER, warum sollte das auch anders sein?

Die Nachbarn von Deutschland motzen, weil der regenerative Strom im Zweifel ZU BILLIG ist! Und Frankreich verlegt die Wartungszeiten ihrer überalterten Atomkraftwerke in die Zeit des billigsten Stroms, dreimal darfst du raten, warum...

Und das deutsche Netz ist definitiv NICHT EXTREM INSTABIL, schon überhaupt nicht insgesamt (aka "das deutsche Netz")!
Was du schreibst ist FALSCH und grenzt an blaugefärbte Fake-Propaganda!

Bei solchem Unsinn wie dem deinen sollte mal ein Moderator einschreiten! :wall: :wall: :wall: :wall: :wall:
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[...]
Und das ist sogar von einer Seite, die den EEs sehr positiv gegenübersteht. Etwa wen sie den Irrweg Wasserstroff anpreist.
[...]
Bissl weniger Häme stünde dir gut zu Gesicht!
Was dir gut zu Gesicht stünde, habe ich bereits geschrieben. Und dass die von dir zitierte Seite den Erneuerbaren Energien positiv gegenüber steht, da kann der geneigte Leser, der den KOMPLETTEN Artikel liest, gerne zweifeln.

Hier mal ein ähnlich gelagerter Artikel von der Bundesnetzagentur, der liest sich "minimal"anders:

Zitat (für diejenigen, die selektiv lesen):

Teurer Strom in Deutschland? Alles relativ.

Was aber stimmt: Der Strompreis inklusive der Stromnebenkosten in Deutschland ist der höchste von allen europäischen Ländern. Verbraucherinnen und Verbraucher geben in unserem Land 37 Prozent mehr für Strom aus als es dem EU-Durchschnitt entspricht. Die Gründe dafür sind vielfältig. Allein 29 Prozent des gesamten Strompreises entfielen im vergangenen Jahr auf Steuern, Abgaben und Umlagen. Die Netzentgelte schlugen mit weiteren 28 Prozent zu Buche. Die Mehrwertsteuer kommt hinzu. In Ländern wie Frankreich ist der Strompreis staatlich subventioniert. Es ist eine politische Entscheidung, an welcher Stelle der Staat Steuergelder ausgibt.


Ein großer Faktor ist der Netzausbau. In Deutschland ist die Energiewende in vollem Gange. Stromleitungen zu bauen erfordert Investitionen. Windparks und Solaranlagen zu bauen kostet Geld. All das in Stand zu halten ist auch nicht geschenkt. Die Aufgabe ist groß, aber unumgänglich. Abgesehen davon haben die vielen Kosten auch einen Nutzen. So spart zum Beispiel der Netzausbau Kosten beim Netzengpassmanagement. Und insgesamt ist es viel günstiger, erneuerbare Energien in Strom umzuwandeln als konventionelle.


In Deutschland wird das Netz atm ausgebaut und dezentralisiert, in anderen Ländern wird das noch bevor stehen. Und es macht einen "minimalen" Unterschied, ob ein Land ca. 9-11 Millionen Einwohner hat wie Österreich oder Schweden oder Deutschland mit 85 Mio., da potenzieren sich Herausforderungen und Bedingungen.

In diesem Sinne...
 
Zuletzt bearbeitet:

Was ist eine Dunkelflaute? Eine einheitliche Definition für den Begriff „Dunkelflaute“ existiert nicht.

Gut das wir dass mal festgehalten haben.

Die Lösung: Ein diversifiziertes Flexibilitätssystem

Was für ein revolutionärer Lösungsansatz.

Zum Beispiel mit EEs welche auch nachts funktionieren, welche der Artikel ebenfalls anführt. Aber hey, wenn man - wie du - davon überzeugt ist dass EE nachts nichts funktionieren ist da natürlich ein unlösbares Problem. Funktionieren eigentlich Geothermie- und Biogasanlagen nachts auch nicht, genauso wie Wasser-/pumpspeicherkraftwerke? ...was, echt? Das ist ja komisch, wie kann das denn sein?
 
Unser Stromanbieter bietet einen Vergütungbonus an, wenn Elektrofahrzeuge wiederholt nachts geladen werden.
Das muss dann "Dunkelflaute" sein!?
 
Sicher doch! Wenn die Argumente fehlen, wird nach dem Mod gerufen.
in ALLEN anderen Jahreszeiten ist der regenerative Strom BILLIGER, warum sollte das auch anders sein?
Hm.. wegen des Merit-Order-Prinzips?

Hast du vermutlich auch noch nie gehört?
Wir verschenken zwar unseren überschüssigen EE-Strom ans Ausland, oder zahlen noch drauf, aber die Kunden zahlen für den hier eingespeisten Strom Höchstpreise - und zwar den, der für Gas-Strom fällig würde.


Aber egal, ich bin der Dumme... sicher....
 
Aber egal, ich bin der Dumme... sicher....
Lass mich raten, du liest überhaupt nicht, was andere als Beleg anführen!?
Ich habe deine angeführte Quelle "erlesen"..., dass die Grenzkraftwerke gerade in Deutschland mittelfristig wegfallen, das der Netzausbau steuerminimiert finanziert werden muss, dass dort explizit steht, dass regenerative Energien billiger sind / sein können usw. usf. führt dich zu deinen Erkenntnissen? Auf Grundlage deiner eigen zitierten Quellen? ECHT?

Lass es gut sein, über die deinerseits erfolgte Erkenntnis wird das hier nichts mehr.

Grüße an deine blaue Blase... :wall:
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ist nichts "blau"....

Aber vermutlich weißt du das auch besser als ich....
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Gut das wir dass mal festgehalten haben.



Was für ein revolutionärer Lösungsansatz.

Zum Beispiel mit EEs welche auch nachts funktionieren, welche der Artikel ebenfalls anführt. Aber hey, wenn man - wie du - davon überzeugt ist dass EE nachts nichts funktionieren ist da natürlich ein unlösbares Problem. Funktionieren eigentlich Geothermie- und Biogasanlagen nachts auch nicht, genauso wie Wasser-/pumpspeicherkraftwerke? ...was, echt? Das ist ja komisch, wie kann das denn sein?
"Dunkelflaute" ist nicht nur nachts....

Der Artikel behandelt die GESAMTleistung über Tage! Und die lag während dieser Zeiträume bei 3% der installierten Leistung. Wie lange sollen da Pumspeicherkraftwerke einspringen und womit lädt man die wieder auf?

Das Problem zu ignorieren, und Leute für bekloppt zu erklären, die das nicht tun, ist nicht zielführend!



"Das längste Ereignis in den Daten dauert fast zehn Tage.[1] Für Dunkelflauten-Ereignisse wurden in der Studie die Schwellwerte 2 %, 5 % oder 10 % der Nennleistung betrachtet."
 
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