KI-Boom sorgt für Engpässe: Speicherkrise greift auf Festplatten über

Also wieder ein Geschäftsmodell das erfolgreich auf den Endkunden sche*ßt.
Wobei man aber auch ehrlich sagen muss, dass HDDs bei den meisten Endkunden keine Rolle mehr spielen, da diese nur noch SSDs verwenden. Selbst die billigsten Notebooks haben heute SSDs oder zumindest eMMCs, aber keine HDDs mehr verbaut. Hier im Forum sind überproportional vielen Enthusiasten vertreten die noch HDD, vor allem große HDDs für ihr NAS verwenden, aber davon abgesehen ist mehr als eine oder vielleicht zwei USB Platte für Backups doch inzwischen die Ausnahme und viele haben alle ihre Daten nur noch in der Cloud.

Da ich Zuhause auch noch ein großes Storage betreibe, finde ich es auch blöd das die Preise so gestiegen sind, aber man muss eben auch sehen, dass der Vorteil von HDDs eben nur im Preis pro TB liegt und da vor allem für große Storages relevant war, da bis vor kurzen SSDs selbst für Leute die ein paar TB Kapazität haben wollen, eben einfach billig genug waren und daher das Privatkundengeschäft bei den HDDs sowieso immer mehr zurückging.
 
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@Holt Wenn jemand alle Preisänderungen als Absprachen sieht hast du mein volles Verständnis und meine Unterstützung das als dumm abzutun.
Wenn jemand zu mir Dumpfbacke sagt (nur ein Beispiel und auf niemanden bezogen) und ich ihm eine verpasse, dann ist die einfache Erklärung das er wegen einer Beleidigung eine verpasst bekam. Einfach, logisch und passend. Problem ist nur, das sie aussen vor lässt, das es durchaus andere Faktoren gibt die da jetzt mit reingespielt haben könnten/haben. Bei Absprachen geht es ja nicht einfach simpel darum den Preis um 10 % zu erhöhen, sondern das kann man ja tatsächlich dem Markt überlassen.
Strafen sind Kosten. Ja, sie sind zum Teil schwer abschätzbar und drücken sich nicht nur in der Höhe der Strafe aus. Allerdings haben wir schon mehrfach beobachten dürfen, das diese schlicht gegen Gewinne kalkuliert wurden.

Letztlich macht es wohl wenig Sinn hier weiter zu diskutieren. Ich bestreite nicht Marktdynamiken innerhalb des Marktes, sondern sage nur, das die eben nicht alles ist. Für dich ist es aber so. Sie sind alles. Bleibt bei deiner Meinung und ich bleib bei meiner.
 
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Wenn jemand zu mir Dumpfbacke sagt (nur ein Beispiel und auf niemanden bezogen) und ich ihm eine verpasse, dann ist die einfache Erklärung das er wegen einer Beleidigung eine verpasst bekam.
Das ist schade, du solltest dann eher darüber nachdenken ob er nicht Recht hat, statt ihm eine zu langen und wenn ich der andere wäre, würdest du danach nicht mehr aufstehen.
Ich bestreiten nicht Marktdynamiken innerhalb des Marktes, sondern sage nur das die eben nicht alles ist.
Die Marktveränderung aufgrund der extrem gestiegenen Nachfrage wegen der KI Blase nicht zu bestreiten ist ja schon mal etwas, aber was brauchst du denn noch? Einen solchen Anstieg der Nachfrage gab es wohl noch nie und neben OpenAI haben sich danach auch andere KI Firmen DRAM bei den Herstellern gesichert um ihre Rechenzentren (aus)bauen zu können, nachdem OpenAI sie in Zugzwang gebracht hat. Es braucht keine so großen Veränderungen der Nachfrage um viel größere Preisänderungen zu bewirken. Wer also mehr nur weil OpenAI sich 40% gesichert hat, dürften die Preise auch nur um 40% steigen, der hat die Dynamik von Märkten grundsätzlich nicht verstanden, denn schon wenige Prozent Veränderung des Verhältnis von Angebot und Nachfrage früher zu vielen Prozent Preisänderung, zumal wenn die Anpassung des Angebots so schwer ist wie bei Halbleitern, vor allem DRAM und NAND, wo es eben keine Fremdfertigung gibt, sondern die DRAM und NAND Hersteller produzieren alles selbst.
 
Das mit dem eine verpassen ist ein Bild. Ob und wie man anders reagieren würde ist irrelevant. Es geht darum eine Erklärung zu haben die passt und scheinbar alles erklärt, aber es eben vielleicht nicht tut.

Auf den Rest macht es keinen Sinn einzugehen, weil wir uns im Kreis drehen werden, weil ich schlicht eine Kombination aus natürlichen Marktentwicklungen und Absprachen sehe und du nur Marktentwicklung. Das können wir jetzt ewig hin und her drehen und wenden
 
Illegale Absprachen zu unterstellen ist aber eine schwere Anschuldigung und so etwas sollte man nicht ohne Beweise unterstellen.
 
Also wieder ein Geschäftsmodell das erfolgreich auf den Endkunden sche*ßt.
Naja, am Ende gibt es aber nur den Endkunden.
Die ganzen Konzerne, die Holt so toll findet, leben am Ende von den Endkunden.

Am Ende bezahlen das alles "die normalen Menschen", ob nun umgelegt auf diverse Produkte, per Steuer oder direkt per Cloud-Abo.
Der Endkunde zahlt für ne Harddisk, wenn er eine Karotte (Möhre) kauft. Warum? Weil jeder die Kosten umlegt / weiterreicht, bis es eben endgültig wo angelangt ist. Die Karotte wird dann gegessen und gekackt, da lässt sich nix mehr weiter umlegen (also naja, das Kacken verursacht dann schon wieder Kosten, die IT-Kosten beinhalten...).

Zur Holt'schen Gedankenwelt mag ich gar nicht viel sagen, seine fachlichen Beiträge schätze ich, beim Rest werden wir uns nicht einig werden (was ihm gar nicht gefällt, er muss ja recht haben).
 
Illegale Absprachen zu unterstellen ist aber eine schwere Anschuldigung und so etwas sollte man nicht ohne Beweise unterstellen.

Wir können das auch diplomatischer ausdrücken. Gamers Nexus hatte dafür eine recht treffende Bezeichnung.
 
Die ganzen Konzerne, die Holt so toll findet, leben am Ende von den Endkunden.
Nicht nur die großen Konzerne, auch der kleine Bäcker um die Ecke lebt von seinen Kunden, auch wenn es diese kleinen Bäcker kaum noch gibt. Keine Ahnung wieso du mir unterstellst alle großen Konzerne toll zu finden, nur weil ich verstehe wie sie reagieren, aber im Gegensatz zu dir hasse ich die Unternehmen nicht, während du wohl ein Kommunist bist, der alle Unternehmen am liebst zerschlagen oder verstaatlichen würde. Die Konzerne sind das Ergebnis der Marktwirtschaft und ihrer Tendenz zu Monopolbildung und daher muss der Staat dort eingreifen um dies zu verhindern, was die meisten Staaten auch machen.

Deshalb gibt es auch nirgends eine wirklich freie Marktwirtschaft, da Staaten eben eingreifen, nicht nur zur Verhinderung von Monopolen, sondern auch über gesetzliche Vorgaben, Stauern, Subventionen, Genehmigungen, etc. und dies ist auch gut so, solange es vernünftig gemacht wird. Oder auch über staatliche Unternehmen, die dort sinnvoll sind, wo es keine Konkurrenz gibt bzw. geben kann, z.B. bei der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung, denn man kann nicht wirtschaftlich mehrere Wasser- und Abwasserrohre zu jedem Haus verlegen, damit der Kunde zwischen verschiedenen Anbietern wählen kann und selbst mehrere Wasserwerke und Kläranlagen zu bauen, wäre oft nicht machbar. In Frankreich sind etwa die Hälfte der Wasserversorger privatisiert und im Ergebnis zahlen deren Kunden etwa doppelt so viel wie die Kunden von nicht privatisierten Wasserversorgern.

Alles was fundamental ist und wo es keine wirkliche Konkurrenz geben kann, gehört entweder vom Staat verwaltet, was aber nur in Demokratien funktionieren kann, weil nur dort die Politiker um die Wählerstimmen fürchten müssen, wenn sie die staatlichen Unternehmen nicht ordentlich führen. Wo Konkurrenz möglich ist, sind private Unternehmen im Rahmen staatlicher Regelwerke die fairen Wettbewerb garantieren, die bessere Alternative. Aber bei großen internationalen Konzernen ist es schwer bzw. für einzelne Länder unmöglich Regel durchzusetzen. Deshalb dominieren heute eben 3 DRAM Hersteller über 90% des Marktes und nur 3 Firmen stellen alle HDDs her, auch wenn es früher mal viel mehr waren.
Am Ende bezahlen das alles "die normalen Menschen"
Ja, aber was ist die Alternative? Als Einsiedler und Selbstversorger zu leben, also alles selbst anzubauen und herzustellen was man benötigt? Dann würde der Lebensstandard aber massiv fallen, sofern man dies überhaupt noch irgendwo machen kann, da man sämtliche Vorteile der Arbeitsteilung, die in der Steinzeit begonnen hat, dann komplett aufgeben muss. Wer also ein Problem damit hat, dass Unternehmen Geld an ihren Kunden verdienen, der sollte sich die Alternativen mal wirklich durchdenken und am Ende ist die beste Lösung, dann eben nicht alle Unternehmen zu verteufeln, sondern wenn es Aktienunternehmen sind, sich an ihnen zu beteiligen um dann über die Dividenden einen Teil von deren Gewinnen wieder zurück zu bekommen. So mache ich es.
 
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