Schneller als Windows 10: Windows 11 knackt die Milliarden-Marke

@enteryournamehere
Also ich musste unter windows mehr System Dateien editieren (registry Einträge zähle ich dazu), um damit arbeiten zu können als unter Linux Mint.

Ansonsten hab ich auf ner externen SSD ein W11 System für sachen die nicht laufen.
Zuerst alle 2 Wochen mal gebraucht
dann alle 4 Wochen
Jetzt müsste der lezte Boot 4 bis 6 Monate her sein.
 
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Ich arbeite in einer solchen Firma. Weltweit. Und ja, das sind erst einzelne Teams, meines nicht, aber es geht los. Und alles wa szurück kommt ist "Warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht". alle sind neidisch auf die Apple und Ubuntu Truppen.

Ich glaub ich hab Plan von der richtigen Welt, aber gib mir gern mehr ad hominem...
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, das liegt vor allem an Lobbyarbeit von Microsoft.
Problem im enterprise abseits der Verwaltung (word, excel, outlook, etc.) sind die Softwarehersteller:

Software wie Mathematica gibt es für Linux.
Autodesk Inventor gibt es nicht. Soviel wie Autodesk bereits unter Windows mit Bugs kämpft werden die vermutlich alles tun außer es auf Linux zuportieren. Deren Inventor cloud läuft ebenfalls mit Windows in AWS.
Selbst bei Neuentwicklungen wie Fusion360 (2013 veröffentlicht) setzt Autodesk weiter auf Windows & Mac. Meines Wissens nach teilt sich Inventor/Autocad und Fusion360 nur relativ wenig bis garnichts an code basis.
Keil MDK (IDE/toolchain von ARM) gibt es ebenfalls nicht für Linux. Die schreiben immerhin, dass es mit Wine läuft jedoch keinen Support dafür gibt.

Microsoft Excel gemeinsam für die externe Parametersteuerung nützt
Ist so verbuggt, dass ich das nicht verwende. Kommt relativ häufig vor das Änderungen in Excel nicht richtig in Inventor ankommen. Entweder wird nichts aktualisiert oder nur ein Teil deiner Bauteile.
Und es frisst extra Ressourcen, was gerade bei größeren Projekten echt mühsam wird!
Virtualisierung unter Windows host ist tatsächlich unglaublich ineffizient. Mit Hyper-V geht es eventuell noch jedoch hat das auch so seine Nachteile.
Unter Linux ist das deutlich angenehmer. SR-IOV oder PCIE direkt an die VM durchzureichen sorgt für sogut wie kein performance impact. Im Zweifel läuft dein Linux Desktop auf der iGPU und die Windows VM bekommt die dGPU. CPU-Kerne/Resourcen aufzuteilen ist auch sehr gut gelöst. Netzwerk, falls man da hohe Anforderungen hat, geht mit SR-IOV auch excellent.

Problem liegt da auch wieder in der Zugänglichkeit. SR-IOV aufzusetzten kann extrem frustierend sein. Hersteller beschränken zusätzlich SR-IOV teilweise auf teure Enterprise SKUs besonders ärgerlich für GPUs die enorm davon profitieren würden. Selbst wenn es auf anhieb läuft geht das nur per Terminal. z.B. Maschienenbau ist vieles im Mittelstand. Die haben jetzt nicht unbedingt IT-Departments, die das für den User machen können. Somit ist wieder das Problem, dass Linux Distros einfach zu user unfreundlich sind. Immer noch zu sehr von der Denkweise auf "Entwickler" zugeschnitten.
 
Ist so verbuggt, dass ich das nicht verwende. Kommt relativ häufig vor das Änderungen in Excel nicht richtig in Inventor ankommen. Entweder wird nichts aktualisiert oder nur ein Teil deiner Bauteile.

Also bei mir funktioniert das super! Nütze das schon seit mindesten 20 Jahren...

Das Wichtigste vorweg ist, das wenn man zb. ein Projekt kopiert, den Hauptordner des alten Projekts (zumindest temporär) umbenennt, erst dann das neue öffnet (am besten noch bevor man Änderungen macht), und die "Haupt-Baugruppe" (welche halt alle anderen Baugruppen und Bauteile enthält) öffnet, komplett aktualisiert und speichert. Im Zuge dessen werden auch alle Speicherpfade zu dem neuen (mit kopierten) Excelsheet erneuert. Wenn man ganz auf Nummer sicher gehen will, benennt man auch da neue Excel um (bei mir gibt es keine zwei Excelsheets mit dem selben Namen). Dann muss man beim ersten Öffnen, wenn er das alte nicht findet mehrmals auf das neue verweisen... dafür kann man sicher sein, dass er dann nicht mehr auf das alte zugreift, selbst wenn man ev. den ursprünglichen Hauptordner irgendwann wieder auf den ursprünglichen Namen zurück gestellt hat.
Wenn man das nämlich nicht macht, greift Inventor unbemerkt (zumindest teilweise) auf das alte Excel zu, und dann bringen natürlich die Änderungen im neuen nichts!
Das ist leider nicht besonders gut gelöst, aber wenn man es einmal "behirnt" hat, und diesbezüglich immer akkurat ist, hat man zwar am Anfang einen kurzen Mehraufwand, aber dafür später keine Probleme!

Ich habe meine Konstruktionen samt zugehöriger Excelsheets so aufgebaut, dass ich im Excel zb. nur 10 Hauptwerte ändern muss, und sich dahinter hunderte Nebenwerte, welche über Formeln verknüpft sind, automatisch mit ändern. Und der Inventor holt sich sämtliche Maße von allen Bauteilen und Baugruppen aus dem Excel.

Teilweise muss man auch die Konstruktionen anpassen.
Zb. beim erstellen von Bauteilen in den Skizzen immer von Haupt-Koordinatensystem aus referenzieren, bzw. falls nötig Hilfsebenen in Abhängigkeit von den Hauptebenen setzen und von diesen aus referenzieren.
Das gleich gilt dann auch beim Zusammensetzen von Baugruppen. Abhängigkeiten möglichst immer von den Hauptebnen (bzw. falls nötig Hilfseben) aus. Denn wenn sich Bauteile aufgrund geänderter Maße (zb. über die Excel Parameter aber auch wenn man ohne Parameter arbeiten würde) ändern, leiden darunter auch oft Abhängigkeiten, weil zb. eine Bohrung oder eine Fläche, auf welche zuvor referenziert wurde nicht mehr existiert... Man muss halt immer überlegen, wie etwas in Zukunft geändert werden soll... und gerade am Anfang wird man eventuelle den einen oder anderen Bauteil komplett neu erstellen, weil man merkt, dass die ursprüngliche Konstruktion suboptimal ist, aber da kommt man schnell rein.

Als Beispiel:
Man hatte bisher in einem Blech zb. eine Lochreihe von 10 Bohrungen mit jeweils 100mm Abstand und in der neuen Version will ich nur noch 8x 120mm und dafür jeweils 30mm weiter vom Rand reinrücken.
Wenn man "normal" konstruiert ändert sich zwar der Abstand von 100 ohne Probleme auf 120, aber die ursprünglich letzte 10 Bohrung existiert bei nur noch 8 Bohrungen nicht mehr. D.h. sämtliche Abhängigkeiten, begonnen im Skizzenmodus, über Abhängigkeiten beim Bauteil, und späteren Baugruppen wo zb. mehrere Bauteile über diese letzte (zuvor) 10 Bohrung verknüpft werden, bis hin zu einer zugehörigen 2D Fertigungszeichnung wo das Bauteil bemaßt wurde, sorgen für Fehlermeldungen.

Wenn Du aber die Skizze so aufbaust, dass Du die erste und die letzte Bohrung direkt von einander mit dem Abstand =10x100 abhängig machst und zusätzlich von der ersten Bohrung weg eine Reihe mit =(10-1)x100 machst, dann sind die erste und die letzte Bohrung immer das selbe Element, ganz egal, ob Du dann dazwischen 3 oder 25 weitere Bohrungen hast...
D.h. solange Du dann "nur" auf die erste und letzte Bohrung referenzierst wirst Du keine Fehlermeldungen mehr bekommen.

Ähnlich kann man mit Baugruppen vorgehen.
zb. Du hast irgendein Gehäuse wo Du verschiedenes Innenleben willst. Nur als Beispiel, einmal sollen die Bauteile darin verschraubt, einmal verschweißt werden. Wenn Du für die Bauteile/Baugruppen die in das Gehäuse kommen immer die gleiche Ursprungsdatei her nimmst, diese mehrmals kopierst und alle nicht benutzen umbenennst, wird er beim ersten Öffnen fragen wo die Datei ist, und Du kannst dann eine beliebige Variante auswählen. Damit das aber ordentlich funktioniert, solltest Du dann die Baugruppen immer über die Ebenen abhängig machen, denn die existieren immer, während zb. bei einer Abhängigkeit, welche Du über 2 Flächen herstellst, schon wieder zu einem Fehler führt, sobald eine der beiden Flächen nicht mehr existiert oder verändert wurde...

Und wenn Du dann die zugehörigen Werte für Abstände von Ebenen, Anzahl u. Abstände von Bohrungen, usw. immer aus dem gleichen Excel und dem gleichen Wert entnimmst, dann kannst Du so ganze Baugruppen automatisch über wenige Zahlenwerte ändern. Da muss man dann im Excel nur noch mit diversen Formeln und Funktionen im Hintergrund arbeiten.
Das ist natürlich am Anfang einmal mehr Aufwand, aber wenn man es öfters nützt, hat man damit schnell viel Zeit gespart!

Als kleines, (wirklich simples), privates Beispiel (will keine "Firmendaten" preisgeben): Ich bin schon häufiger umgezogen, und tischlere mir gerne (Einbau-) Schränke/Kästen/Regale (offen oder mit Türen) auf Maß.

Ich habe mir das einmal hergerichtet, und jetzt gebe ich in einem Excel nur noch folgende Werte ein: Außenmaße des Korpus (Höhe, Tiefe, Breite), Anzahl der Fächer, Holzstärke. Keine 5min später habe ich sämtliche 2D Zeichnungen mit allen Bauteilen und Abmessungen, so wie eine zugehörige Stückliste, die ich direkt auf der Zeichnung in einer Ecke ergänzt habe, welche sich auch alle zugehörigen Werte aus dem Excelsheet holt, samt zugehöriger m²-Angaben, damit ich gleich weiß, wie hoch die Kosten werden, da ja die meisten Bauhäuser beim Holzzuschnitt einfach "nur" über die m² abrechnen, und ich meistens günstiger davon komme, wenn ich mir das Holz schon fertig zuschneiden lasse, als wenn ich ganze Holzplatten (mit etwas günstigerem m² Preis) nehme, wo ich dann aber dafür auch immer einen nicht verwertbaren Verschnitt habe... Somit brauche ich die einzelnen Platte dann "nur" noch verschrauben und den Korpus aufstellen.
 
Das Wichtigste vorweg ist, das wenn man zb. ein Projekt kopiert, den Hauptordner des alten Projekts (zumindest temporär) umbenennt, erst dann das neue öffnet
Auch ein nerviger punkt, dass tielweise die geöffnete Datei nicht die aktuelle Datei ist sondern eine alte Version die noch im Speicher ist. Passiert selten jedoch muss man drauf achten. Teilweise disconnecten assmablies parts in assamblies auch von den IPT ohne das es direkt ersichtlich ist.

Das große Problem bei der Excel Anbindung ist, dass Änderungen in Excel nicht zuverlässig übernommen werden. Inventor schließen, neustarten, Assambly und parts wieder öffnen ist zeitraubend und nervig.

, dass ich im Excel zb. nur 10 Hauptwerte ändern muss, und sich dahinter hunderte Nebenwerte, welche über Formeln verknüpft sind, automatisch mit ändern.
Sowas versuche ich lokal zu halten.
Einmal wegen der Excel update Problematik und zum anderem um nicht ein Komplexizität Monster an Excel Datei zu erzeugen. Nur die übergeordneten Paramter in Excel rein und die einfachen Berechnungen in den lokalen Parametern.

Das es überhaupt Excel ist, ist ärgerlich. Ein einfaches Textformat würde das automatisieren deutlich einfacher machen. Wobei der iLogical Editor auch etwas wenig Aufmerksamkeit bekommt. Autovervollständigung oder color/context highlighting gibt es nicht.
 
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