[Sammelthread] Geldanlagen (Der -390% Stammtisch)

Ich dachte Kupfer wäre der neue "heiße Scheiß"?

Wäre halt die Frage, ob der Einstieg in nen Kupfer-ETF nicht bereits etwas zu spät ist? Andererseits scheint die Verknappung gerade erst durchzustarten. Meinungen dazu?
 
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Ok, bei so geballtem Optimismus gehe ich glaub all-in. :rofl:
 
Also ich muss sagen, langsam geht mir Trump schon sehr auf den Sack.

Jedesmal das gleiche Spiel: Maximalforderung stellen, Drohungen aussprechen, viel zu gute Kompromisse zugestanden bekommen.

Da wär ne starke EU gold wert gewesen (+ noch starke Beziehungen zu China und Russland), aber so haben sie quasi nichts in der Hand und er wird Erfolg haben.
 

• Die US-Zölle von 2025 sind ein Eigentor: Amerikanische Importeure und Verbraucher tragen nahezu die gesamten Kosten. Ausländische Exporteure absorbieren nur etwa 4% der Zolllast—die restlichen 96% werden an US-Käufer weitergegeben.

• Auf Basis von Lieferungsdaten mit über 25 Millionen Transaktionen im Wert von fast 4 Billionen Dollar finden wir eine nahezu vollständige Weitergabe der Zölle an die US-Importpreise.

• Die US-Zolleinnahmen stiegen 2025 um etwa 200 Milliarden Dollar—eine Steuer, die fast ausschliesslich von Amerikanern bezahlt wird.

• Ereignisstudien zu diskreten Zollschocks gegen Brasilien (50%) und Indien (25–50%) bestätigen: Exportpreise fielen nicht. Stattdessen brachen die Handelsvolumina ein.

• Indische Exportzolldaten validieren unsere Ergebnisse: Konfrontiert mit US-Zöllen hielten indische Exporteure ihre Preise und reduzierten ihre Lieferungen. Sie “schluckten” den Zoll nicht.

Und hier noch was die KI sagt.

Zusammenfassend: Die US-Zölle belasten primär die eigene Wirtschaft, mit Verbrauchern als Hauptleidtragenden. Für 2026 wird mit anhaltenden Preisanstiegen und wirtschaftlichen Verlusten gerechnet, es sei denn, es gibt Anpassungen oder gerichtliche Einschränkungen.
 
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Das war doch klar, die Zölle sollen die heimischen Produkte/Produktion im Vergleich attraktiver machen und das geht, wenn man die heimischen nicht billiger machen kann, eben nur indem die Importware verteuert wird.
Für Frage ist ob das so funktioniert und das Exportdefizit der USA mittel und langfristig sinkt.
 
Also ich muss sagen, langsam geht mir Trump schon sehr auf den Sack.

Jedesmal das gleiche Spiel: Maximalforderung stellen, Drohungen aussprechen, viel zu gute Kompromisse zugestanden bekommen.

Da wär ne starke EU gold wert gewesen (+ noch starke Beziehungen zu China und Russland), aber so haben sie quasi nichts in der Hand und er wird Erfolg haben.
Hat sich die EU aber auch selber zuzuschreiben. Ist halt nicht clever sich mit allen Großmächten gleichzeitig anzulegen. Bin eher erstaunt, dass da nicht schon viel Schlimmeres passiert ist.

Ansonsten bei Trump versuchen das Positive zu sehen. Je nach Tweet die Gunst der Stunde nutzen und eben einsteigen oder verkaufen, je nachdem was du vor hast. Bleibt aber, und das meinst du vermutlich, sehr starkes Gepoker. Wenn das nichts ist, einfach stupide halten, selbst wenn was fällt aufgrund seiner Aussagen, wirds in ein paar Wochen/Monaten/Jahren auch wieder bergauf gehen, wenn du an die Position glaubst. Am Anfang habe ich noch versucht mit den "Trump Aussagen" Gewinne für mich selbst mitzunehmen. Aber das ist echt 50/50 ausgegangen und dann habe ich damit aufgehört, da es einen nur verrückt macht. Ich halte meine Positionen seit dem größtenteils einfach so und sitze das aus, was da von "drüben" hier und da angekündigt wird
 
Naja komm, hat sicher 2022/2023 niemand damit gerechnet das Imperialismus wieder modern wird.... in allen Teilen der Welt.
 
Ist halt nicht clever sich mit allen Großmächten gleichzeitig anzulegen.
Soso, die EU hat sich mit Großmächten angelegt... :rolleyes: Wenn die EU dann aber wieder alles schluckt, damit sie sich nicht "anlegt", wird wieder gefordert sie abzuschaffen weil sie eh nix hinbekommt?

Ansonsten bei Trump versuchen das Positive zu sehen.
Lol, ja freu mich auch, dass er zu seinen Gunsten (über 4 Milliarden liquide Mittel sind seit seinem 2. Amtsantritt zu seinem Vermögen dazugekommen, nicht eingelöste Gewinne, die noch in Krypto etc. liegen noch nicht eingerechnet) und der Gunst seiner Buddys die Märkte manipuliert und von unten nach oben verteilt.

Und da fragt man sich, wie das immer und immer wieder passieren kann und die Reichen immer reicher werden. Solange so viele meinen, man könnte indirekt davon profitieren statt zu erkennen, dass alle außer den manipulierenden Insidern verlieren, wird sich nichts ändern. Man könnte auch sagen, Opportunismus schadet.

Zum Thema Zölle: Geliefert wie bestellt. Es ist exakt eingetreten, wovor gewarnt wurde. Man sollte aber auch nicht denken, dass das jetzt vorbei ist. Die Auswirkungen stehen immer noch im Bereich Anfang statt Ende (Zahlen und Daten sind dahingehend unheimlich träge, wenn sie denn überhaupt objektiv erhoben werden, was in Sachen Trump Administration nicht mehr zu erwarten ist) und natürlich wirkt sich das auf alle Marktteilnehmer aus. Die Amis mögen die Zölle tragen, aber es wird eben auch weniger exportiert und davon noch weniger gekauft (Geld fließt ja in die Zölle) was wiederum sich auf Umsatz/Gewinn aller in der Handelskette auswirkt. Würden die Zölle nun wenigstens in sinnvolle und nötig Infrastrukturmaßnahmen in den USA fließen, würde wenigstens die heimische Wirtschaft und die US Bürger in Teilen profitieren. Das wird so aber, zumindest unter Trump, erstmal nicht eintreten (hätte er sonst längst tun können). Generell ist ein derartiges instabiles und wankelmütiges Marktumfeld immer und ohne Ausnahme schlecht für die Wirtschaft. Wie beim Anleger: Hin und her, Taschen leer.

Allen ernstes, ich versteh nicht, wie man so eine passive, grade zu positive Haltung zum Thema haben kann. Bei einem der größten Raubzüge der Menschheitsgeschichte....
Das war doch klar, die Zölle sollen die heimischen Produkte/Produktion im Vergleich attraktiver machen und das geht, wenn man die heimischen nicht billiger machen kann, eben nur indem die Importware verteuert wird.
Hier wird ein wichtiger Punkt vergessen: Sind überhaupt Produktionskapazitäten und -techniken im eigenen Land vorhanden um den nicht gewünschten Import zu ersetzen? Im Falle der USA ist das nämlich in vielen Fällen nicht der Fall. Vor allem nicht binnen 1-2 Jahren. Ebenso wurde offensichtlich nicht berücksichtigt, dass das Ausland nicht so abhängig von amerikanischen Waren ist, wie man das gern so in den USA hätte. Ein Handelsdefizit wird relativ nämlich auch nicht kleiner, wenn mit den sinkenden Importen die Exporte ebenso sinken.
 
Krasser Impact heute. Dieses politische Hin- und Her find ich schwierig. Wuensche allen hier starke Nerven und keine hibbeligen Finger. Investieren ist ein Marathon und kein Sprint.
 
in meinem Portfolio hält sich das ganz gut in Grenzen. Auf Wochensicht immer noch positiv. Also kein so starker Impact. Ich bin aber wohl auch anders unterwegs wie viele hier und nicht so techlastig bzw. USA lastig.

Ich kippe noch nirgends nach, schon gar nicht in US Werte. Ich bin mir relativ sicher, dass die zunehmend schneller bröckelnde US Wirtschaft und das politische Chaos dort nicht vor den Midterms mit dem Abwärtstrend aufhört. Trump und seine Administration wird, wie jeder machthungrige Diktator, sich mit immer drastischeren Mitteln an die Macht klammern, je unsicherer sein Machterhalt wird. Denn ohne Macht winken Konsequenzen. Und das wird sich auch auf die weltweiten Werte auswirken, so gewichtig die US Wirtschaft eben immer noch ist. Und zumindest aktuell beißt Trump in Bezug auf Grönland bei der EU massiv auf Granit.

Selbst mittelfristig bin ich am überlegen, stärker auf die EU zu setzen. Aber dafür ist die Entwicklung der USA aktuell noch zu wenig abzusehen, vor allem im Bezug auf das zunächst mal offizielle Ende Trumps zum Ende seiner Amtszeit. Je nachdem, was dabei als Folge rauskommt, wird das denke ich starke Auswirkungen auf die weltweite Wirtschaft aber insbesondere die US Wirtschaft haben. Und so langsam zeigt sich das auch insofern, dass Invetsmentfirmen öffentlich Abstand von den USA nehmen bzw. Investitionen dort kritisch bewerten mit Bewertung der dortigen Politik.
 
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Bin auch noch 1,5% im plus auf die Woche.
Ich Kipp da rein wo es am stärksten dropped und evtl Raumfahrt ETF, uranium ETF zusätzlich wenn der Markt mit dropped, was er wohl tut

Ps: die restlichen 20% im folio sind Silber
 

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Ich pumpe weiter gemützlich den laderaum vom segelschiff auf.
Ich hab nicht die zeit und muße um mich mit dem ganzen hin und her zu beschäftigen.
Klar hätte ich total lust auf einen Quick Buck aber ich hab viel weniger lust auf irre verluste weil ich zu lahm war oder änhliches.

also bleibts einfach und stumpf...
 
Ich erhöhe das Budget für Einzelaktien wohl auch (eine Weile) nicht mehr. Warte aktuell bis es wieder irgendwie gut kracht um alles in sowas wie den Vanguard FTSE All-World zu stecken und ab dem Zeitpunkt wieder einen Sparplan zu aktivieren.
 
Pre market geht los in den USA

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Läuft

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Yen-Carry-Trade 2.0 incoming? 👋
 
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Ich hab ausreichend Intelligenz vorausgesetzt zu sehen, dass in der tradingview Ansicht die angezeigten werte (in der Übersicht auch Kurse genannt) die Rendite darstellen.
Wieder was gelernt
 

• Die US-Zölle von 2025 sind ein Eigentor: Amerikanische Importeure und Verbraucher tragen nahezu die gesamten Kosten. Ausländische Exporteure absorbieren nur etwa 4% der Zolllast—die restlichen 96% werden an US-Käufer weitergegeben.

• Auf Basis von Lieferungsdaten mit über 25 Millionen Transaktionen im Wert von fast 4 Billionen Dollar finden wir eine nahezu vollständige Weitergabe der Zölle an die US-Importpreise.

• Die US-Zolleinnahmen stiegen 2025 um etwa 200 Milliarden Dollar—eine Steuer, die fast ausschliesslich von Amerikanern bezahlt wird.

• Ereignisstudien zu diskreten Zollschocks gegen Brasilien (50%) und Indien (25–50%) bestätigen: Exportpreise fielen nicht. Stattdessen brachen die Handelsvolumina ein.

• Indische Exportzolldaten validieren unsere Ergebnisse: Konfrontiert mit US-Zöllen hielten indische Exporteure ihre Preise und reduzierten ihre Lieferungen. Sie “schluckten” den Zoll nicht.

Und hier noch was die KI sagt.

Zusammenfassend: Die US-Zölle belasten primär die eigene Wirtschaft, mit Verbrauchern als Hauptleidtragenden. Für 2026 wird mit anhaltenden Preisanstiegen und wirtschaftlichen Verlusten gerechnet, es sei denn, es gibt Anpassungen oder gerichtliche Einschränkungen.


Interessante Fakten, ich frage mich nur warum die deutsche Medien in den letzten Wochen berichtet haben, das die Exporte oder Autoverkäufe in die/den Usa 10-20% weniger geworden ist. Gut es hieß auch, wegen die Zölle würden die Amis weniger deutsche Autos kaufen. Ich denke mal das die Preise dadurch in den Usa teurer wurden?!
 
Bei Autos kommt noch hinzu das viele schon in den USA produzieren BMW, Mercedes etc.
Und deutsche Auto hersteller wie im Auto Markt üblich immer mal wieder Zyklen haben.
Und dieser Zyklus ist gerade nicht positiv^^
Toyota und generell die Chinesen haben besser abgeschnitten wobei hier wohl auch noch krasse Überkapazitäten dazu kommen.

Die Medien und auch die Wirtschaft (Stichwort Lohn kosten, Tarif Verhandlungen) sind dann auch gerne bereit jede news als negativ aufzulegen.

So wird ja schon offen über die 6 Tage Woche (die wir eigentlich ohnehin schon haben) diskutiert ala Griechenland kann es auch.
 
Klar, die Wirtschaft fände es geil, wenn sie plötzlich 20% mehr Arbeitskraft bei 0% mehr Lohn bekäme. Maximalforderungsblabla. Interessiert sich da noch wer für? Eine wirkliche Diskussion ist das nicht.
 
Im Vergleich zu IGM haben viele eh schon fast ne 6 Tage Woche. Ich hab bis jetzt immer in 43h bzw. 40h Jobs gearbeitet während es in vielen Tarifen üblich ist nur 35h oder weniger zu arbeiten. Kommt halt immer auf die Perspektive an.

*edit*
Sage damit natürlich nicht, dass jetzt überall die Arbeitszeit erhöht werden soll, ist doch quatsch wenn es mutmaßlich eh keine Arbeit gibt (das wird ja überall behauptet).
 
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