Würdet ihr eine neue Soundkarte empfehlen?

GreyWulf86

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
28.11.2025
Beiträge
1
Hallo erstmal,
da ich nach sehr langer Zeit mir mal wieder einen neuen Gaming PC gekauft habe und neue Kopfhörer, bin ich mir aktuell nicht sicher ob meine Onboard Soundkarte das volle Potenzial ausschöpft bei meinen Sennheiser HD550.

Als Mainboard habe ich aktuell ein Asus TUF Gaming x870-Plus Wifi.
Wenn ich mich nicht irre ist da der Audio Chipsatz Realtek ALC1220P verbaut.

Tiefer komme ich aber leider nicht in das Thema rein. Reicht der Chipsatz?

Spiele viel Survival und Shooter Spiele und tuhe mich aktuell noch ein wenig schwer mit der Ortung der Geräusche.

Wenn eine neue Soundkarte nötig sein sollte, wäre meine preisliche Grenze 200-300€.

Vielen Dank im vorraus.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Das ist eine echt sehr subjektive Frage die ganz objektiv so nicht beantwortet werden kann.

Ich habe ein Mainboard mit dem Realtek ALC4080 drauf, nutze dazu ein Beyerdynamic MMX300 Gen2 Headset.
Mit dieser Kombi komme ich als nicht-Audiophile ganz gut klar und bin zufrieden.

Wenn ich eine Soundkarte kaufen müsste wäre meine Wahl die Sound Blaster AE5 Plus.
 
Ist halt die Frage, ob man Probleme mit dem Onboard-Sound hat...

Mein 1220er am "Luxus-Board" hat z.B. rauschende Front-Anschlüsse, imho ist einfach das PCB lausig designed... ich verwend sie halt nicht. :fresse:
In dem Fall wäre eine Soundkarte sinnvoll, aber PCIe ist komplett voll und eine externe USB Lösung mag ich ned... ich hasse diesen Kabelsalat.

Solang du keine Probleme hast, wirst du wsl. keinen Unterschied zu irgend einer Soundkarte merken.
Hängt natürlich davon ab, was du verwendest... als Lautsprecher bzw. Headset...


Wenn du fragen musst, ob du sowas brauchst, dann brauchst du es relativ sicher nicht.
 
Ich hab mir im Oktober eine Creative Sound BlasterX AE-5 Plus gekauft, weil die alte Karte nicht mehr richtig lief (ggf. lag es an den alten Treibern, die nicht mehr Win 11 konform sind.)
Für mich ist Onboard Mist. Ohne Soundkare kann ich nicht leben ;)

Edit:
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe auch damals Onboard probiert, aber die Soundkarte ist da um welten besser.
Habe einen Sennheiser HD598, mit der Soundkarte lauter, klarer und man hört mehr Details.
 
Der Chip ist nahezu egal - wichtig ist die implementierung. Es gibt brauchbare OnBoard Lösungen und schlechte Soundkarten.

Persönlich würde ich nichts mehr nehmen was im Gehäuse ist, sondern auf was externes setzen. Gaming Marken meiden.

Der HD550 ist relativ leicht zu treiben und braucht nicht unbedingt was eigenes.
Ich würde aber auf ein kleines Audiointerface wie das Steinberg IXO22 oder Topping E2x2 OTG (das kleinere E2x1 reicht auch) oder einem Portablen DAC+KHV im Desktop Modus setzen. zb TRN Black Pearl (unterstützt sogar einen parametrischen Equalizer). Da bekommt man ab ~40€ schon sehr gute Produkte.

Wenns möglichst klein und günstig sein soll kann ich die Jcally JM20 Pro oder MAX empfehlen. Eigentlich für In Ear gedacht, aber die haben mehr als genug Power auch für empfindlichere Over Ear wie die HD550
 
Klingt zwar gemein, aber aus Erfahrung im Freundeskreis schlage ich vor, dass du zu aller erst einen HNOarzttermin machst und dort komplett checken lässt, ob dein Gehör (noch) in der Lage ist, selektiv genug zu hören. Vielen ist nicht klar, dass die Ohren eines Menschen auch dem Verschleiß anheim fallen und normale externe Einflüsse wie Arbeitsstättenlärm, Stress und Freizeitlärm schon bei 30jährigen Erwachsenen nachweisliche Verluste in der Hörleistung (keine Presbyakusis - Altersschwerhörigkeit) bedeuten. Hat man z.B. jahrelang CS mit Headset gezockt, hin und wieder Konzerte und Festivals ohne Gehörschutz besucht und arbeitet nicht in einem stillen Individualbüro ist mit fortschreitendem Alter einfach das Gehör so beschädigt, dass zuerst die Ortung im Raum flöten geht und die hohen Töne immer weniger verarbeitet werden können.
Bevor du also wie wild Geld in Soundkarten oder mehr Technik investierst, nutze die Krankenversicherung und evtl. ein wenig Geld für die nicht von der Kasse übernommenen Test!
 
Wo ich das gerade lese:
Mein 1220er am "Luxus-Board" hat z.B. rauschende Front-Anschlüsse, imho ist einfach das PCB lausig designed... ich verwend sie halt nicht. :fresse:
Das würde ich jetzt normalerweise eher dem Gehäuse bzw. Frontpanel anlasten. Eingebaute Masseschleife, und das Rauschen kommt von den USB-Lastströmen. Wenn du den Front-USB abziehst und es ist Ruhe, dann weißt du ja, was Sache ist. Sowas kann man eigentlich nur mit recht radikalen Methoden lösen: Auf der Frontpanel-Platine die Verbindung von Audiomasse zu USB mit dem Skalpell trennen (optional mit ein paar nF SMD-Keramik wieder verbinden) und das Gros der einen einsamen masseführenden Ader im HD-Audio-Kabel durch deutlich dickeren Draht ergänzen / ersetzen. Nur weil da der Widerstand oft zu groß ist kommen die Hersteller ja überhaupt auf solche Hacks (sonst hast du u.U. Probleme mit Kopfhörer-Audio im Mikrofonsignal). Klassisch den Teufel mit den Beelzebub ausgetrieben.
 
Dann würde ich doch den Weg gehen und eine Kabelpeitsche von den Mainboardanschlüssen nach vorne legen und die Kopfhörer dort anstecken.
Ja, sieht nicht so schön aus wie wenn's im Frontpanel integriert ist. Kostet aber keine 10€ und ist kein großes Gebastel mit Masse weg kratzen und neuer Leitung legen.
 
Ich hab zwar noch den HD555 aber gepaart mit meiner Soundblaste Xfi Titanium (PCIe) eine Traumkombo. Hab viele Onboard Soundlösungen probiert und sorry die sind alle Müll gegen eine "richtige" Soundkarte.
Die XFi Titanium gibts bei kleinanzeigen für nen schmalen Taler und Treiber für Windows 11 sind auch am Start.
 
Ich habe Soundblaster Z + Creative T3300 2.1

Haben guten Bums . Würde ich mir jederzeit wieder kaufen.
 
Ich würde einen USB DAC kaufen. Gibt's von Sharkoon als USB Dongle, von Apple als USB-C zu Klinke Adapterkabel, oder von diversen Herstellern als kleine Kopfhörerverstärker. Bist du mit 10-50€ dabei, musst du dir halt ein paar Tests durchlesen um die Auswahl einzugrenzen.
 
Ich hatte eine PCIe X-Fi Titanium und nutze nun onboard ALC4082 (inkl. ESS Sabre DAC) und ganz ehrlich, Unterschiede "höre" ich da über meine Presonus Studio Monitore nirgendwo.
..frage mich eh immer, wie man das bei den heutigen onboard Lösungen inkl. zugehöriger Software (die mittlerweile sehr gut geworden sind) heraus hören möchte. Für's daddeln finde ich das eher sinnfrei. :unsure:
 
Ich hab zwar noch den HD555 aber gepaart mit meiner Soundblaste Xfi Titanium (PCIe) eine Traumkombo. Hab viele Onboard Soundlösungen probiert und sorry die sind alle Müll gegen eine "richtige" Soundkarte.
Die XFi Titanium gibts bei kleinanzeigen für nen schmalen Taler und Treiber für Windows 11 sind auch am Start.
Schön wenn es deine Traumkombi ist, aber zu empfehlen ist das nicht mehr.
Die ganzen internen Soundblaster leiden alle unter starkem "Elektrosmog" Einsteuerung diverser Frequenzen innerhalb des PC Gehäuses. Ein Kopfhörerverstärker ist nicht verbaut und es geht maximal 2V des betagten CS4382 DAC an die Kopfhörer. Leider hat der auch eine relativ hohe Ausgangsimpedanz. Somit nur für Kopfhörer im Bereich ~60-150 Ohm zu empfehlen.
Messwerte sind Okay aber kein Highlight. Die HD Version mit dem Burr-Brown DAC PCM1794 war etwas besser aufgestellt, Aber ein 50€ Audiointerface wie das Yamaha bzw Steinberg IXO12 leistet besseres.
Ganz zu schweigen von den Topping E1x2 OTG oder E2x2

Ich hatte eine PCIe X-Fi Titanium und nutze nun onboard ALC4082 (inkl. ESS Sabre DAC) und ganz ehrlich, Unterschiede "höre" ich da über meine Presonus Studio Monitore nirgendwo.
..frage mich eh immer, wie man das bei den heutigen onboard Lösungen inkl. zugehöriger Software (die mittlerweile sehr gut geworden sind) heraus hören möchte. Für's daddeln finde ich das eher sinnfrei. :unsure:
Software ist da ja egal, die Frage ist kann die Lösung mehr Leistung liefern?

Und da ist die Antwort leider nein - oft noch anfälliger als die internen Soundblaster auf Störungen (man hört dann zB das Scrollen im Browser).
Gerade stromhungrige Kopfhörer klingen dann gerne Flach. Spannung ist wegen fehlender Ausgangspuffer oder Verstärker auf 2V begrenzt.
Ausgangsimpedanz auch eher auf der höheren Seite.

Die tollen Datenblattwerte helfen nichts wenn in der Praxis die Messwerte unter dem liegen was 80iger Jahre CD Player liefern (und damit schon im hörbaren Bereich liegen).
Je nach Kopfhörer scheitert es dann an Lautstärke, Tiefgang und vorallem Ortung
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh