fehlende Teile in geschenkten Gaming PC nachrüsten und gegen vorhandenen PC tauschen sinnvoll?

ElectricEric

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Moin,

hab von einem Kumpel eines Kumpels einen be quiet! Tower, in dem ein MSI-Mainboard MAG B550M MORTAR (https://de.msi.com/Motherboard/MAG-B550M-MORTAR), mehrere Lüfter und ein be quiet 450W-Netzteil eingebaut sind, für lau bekommen. Er wollte das als Elektroschrott entsorgen, obwohl das Towergehäuse nicht einen Kratzer hat... daher hab ich alles erstmal "sichergestellt" 8-)

Ich überlege, die fehlenden Teile (2 x DDR-RAM, 1 x CPU und eine SSD) nachzurüsten und das dann gegen meinen vorhandenen PC (AMD Ryzen 5 5600G mit Radeon Graphics 3.90 GHz, 16GB RAM) auszutauschen. Für meine meisten Anwendungen (hauptsächlich Office Software, Bildbearbeitung, KEINE Spiele) reicht die Power meines vorhandenen Rechners, nur wenn ich bestimmte KI-Bildbearbeitungen und mehrere Anwendungen parallel laufen lasse, läuft er manchmal etwas "unrund". Vorteil des neuen Rechners sind neben der Leistung (die ich nie voll ausnutzen werde) u.a. mehr PCIe-Steckplätze und 2 Steckplätze für M2-SSDs (könnte dann eine für Linux und eine für Windows einbauen).

Investition wäre grob überschlagen ca. 200€:

► AMD Ryzen 5 5500 Prozessor für 75€ ** Mainboard unterstützt AMD Ryzen™ der 3. Generation Prozessoren basierend auf Sockel AM4, und zukünftige AMD Ryzen-Prozessoren mit BIOS-Update **

► 2x 8GB DDR4 RAM für 100€ ** Mainboard Unterstützt DDR4 1866/ 2133/ 2400/ 2667/ 2800/ 2933/3000/ 3066/ 3200 MHz durch JEDEC **

SSDs würde ich aus meinem bisherigen PC implantieren, eventuell später würde ich später eine 2. nachrüsten
► M2 SSD 1TB 80€

Macht die ganze Aktion überhaupt Sinn? Eigentlich handelt es soweit ich das als Laie beurteilen kann, bei dem be quiet-Tower um einen Gaming-PC. Würde ich damit hauptsächlich eine höherer Stromrechnung produzieren und Geld verbrennen, weil bei meinen Anwendungen die Leistung nicht abgerufen würde (ich also mit Kanonen auf Spatzen schieße). Ich würde mich über Eure Kommentare und Eure Meinung freuen.

Gruß

Erik
 
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Der Leistungsunterschied zwischen AMD Ryzen 5 5500 vs 5600g ist gleich null. Der einzige Unterschied ist der 5600g unterstützt nur PCIe 3.0 Grafikkarten der 5500 welche mit PCIe 4.0. Wo ist der alte RAM des 5600g? Ich würde deinen 5600g in den geschenkten PC einbauen, wenn dessen Mainboard eine Verbesserung zu deinem Alten ist. Und gut ist.
 
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hast du dir die aktuellen rampreise angesehen? :-)

RAM in Form von DDR4 erhältst du auf Kleinanzeigen zu recht vertretbaren Preisen, so werden bspw. 32GB für um die 130,- Euro gehandelt. Zugegeben, nicht zu vergleichen mit den damaligen Preisen, dennoch noch nicht so exorbitant überteuert wie DDR5.
 
Investition wäre grob überschlagen ca. 200€:

► AMD Ryzen 5 5500 Prozessor für 75€ ** Mainboard unterstützt AMD Ryzen™ der 3. Generation Prozessoren basierend auf Sockel AM4, und zukünftige AMD Ryzen-Prozessoren mit BIOS-Update **

► 2x 8GB DDR4 RAM für 100€ ** Mainboard Unterstützt DDR4 1866/ 2133/ 2400/ 2667/ 2800/ 2933/3000/ 3066/ 3200 MHz durch JEDEC **

SSDs würde ich aus meinem bisherigen PC implantieren, eventuell später würde ich später eine 2. nachrüsten
► M2 SSD 1TB 80€

Macht die ganze Aktion überhaupt Sinn? Eigentlich handelt es soweit ich das als Laie beurteilen kann, bei dem be quiet-Tower um einen Gaming-PC. Würde ich damit hauptsächlich eine höherer Stromrechnung produzieren und Geld verbrennen, weil bei meinen Anwendungen die Leistung nicht abgerufen würde (ich also mit Kanonen auf Spatzen schieße). Ich würde mich über Eure Kommentare und Eure Meinung freuen.
Wenn du keine Ryzen G Modell CPU mit iGPU verwendest brächtest du auch noch eine Grafikkarte.

Aber denke so wie du es plant macht das Projekt keinen wirklichen Sinn. Das enthaltende Mainboard ist zwar wirklich gut, aber wenn du wieder nur eine Budget-CPU und Budget-RAM einbaust und dein alte m.2 SSD übernimmst, wird der neue PC dann keinen Deut schneller sein und du wirst keinen Deut mehr RAM haben.

Wenn du dir einen neuen, besseren PC bauen willst, müsstet du schon Nägel mit Köpfen machen, und wirklich bessere Hardware verbauen:

Als CPU mindestens einen Ryzen 7 5700X, besser etwneder einen Ryzen 7 5800XT oder Ryzen 9 5950X. Als Grafikkarte vielleicht eine Radeon RX 7600 oder GeForce RTX 5050, das sollte auch mit einem 450W Netzteil noch ganz gut machbar sein. Dazu dann mindestens 32GB DDR4-2666 und mindestens eine aktuelle 2TB PCIe m.2 SSD rein.

Dann hättest du wirklich einen einen PC der deutlich besser ist als dein bisheriger PC. Den könntest du dann entweder als Gästezimmer-PC weiterverwenden oder verkaufen.
 
Nur ein Gehäuse mit Mainboard und Netzteil macht keinen Gaming PC "der viel Strom verbraucht".
Die Kernfrage für mich ist was genau ist in deinem anderen Rechner verbaut und was ist die Nutzung?
Wenn du nur Office brauchst und daher keine dedizierte Grafikkarte verwendest (d.h.5600G) nützt es nichts das Gleiche in den "neuen" Rechner zu stecken.
Ein 5700X, 32GB RAM und eine RTX 9070 würden daraus aber einen sehr brauchbaren Gamingrechner zaubern.
 
Ein 5700X, 32GB RAM und eine RTX 9070 würden daraus aber einen sehr brauchbaren Gamingrechner zaubern.
Das schon, allerdings wäre das 450W Netzteil für eine RTX 5070 und erst recht eine RX 9070 doch sehr knapp.

Und der Threadersteller scheint ja nicht so gamingbegeistert sein, deswegen würde ich da eher auf hybride Nutzung optimieren, mit Ryzen 9 5950X und Radeon RX 7600: https://geizhals.eu/wishlists/4797783

Allerdings müsste man dann schon ca. 800€ in die Hand nehmen.
 
Eine RX 9070 (non-XT) zieht 220W. Der 5700X nochmal 65W. Und selbst wenn er 95W ziehen würde.......
Was soll da mit einem 450W Netzteil knapp werden?
 
Für meine meisten Anwendungen (hauptsächlich Office Software, Bildbearbeitung, KEINE Spiele) reicht die Power meines vorhandenen Rechners, nur wenn ich bestimmte KI-Bildbearbeitungen und mehrere Anwendungen parallel laufen lasse, läuft er manchmal etwas "unrund".

Nur mal als Hinweis:

Das Problem ist, dass es den „optimalen PC für die Bildbearbeitung“ nicht gibt

Problematisch ist hierbei jedoch, dass unterschiedlichste Beschleunigungsstandards eingesetzt werden: Open GL, Open CL, CUDA, Intel Quick Sync, Metal und andere. Daher ist es vor der Auswahl sinnvoll herauszufinden, welche Beschleunigung welches Programm nutzt (Lightroom: OpenGL, Photoshop: OpenCL und GL, Capture One: OpenCL) und dann auf Benchmark-Seiten zu überprüfen, wie gut sich die Wunschgrafikkarte bei der jeweiligen Beschleunigung schlägt.

Quelle: www.pixelcomputer.de

Um sich einen vorab groben Überblick zu verschaffen, taugt die Seite allemal. Im Anschluss geht's zu https://www.pugetsystems.com/. KI-Bildbearbeitung kann im Übrigen alles Mögliche bedeuten, vom Entrauschen angefangen bis hin zum Erstellen von künstlichen Bildinhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich überlege, die fehlenden Teile (2 x DDR-RAM, 1 x CPU und eine SSD) nachzurüsten und das dann gegen meinen vorhandenen PC (AMD Ryzen 5 5600G mit Radeon Graphics 3.90 GHz, 16GB RAM) auszutauschen.
aus was besteht denn der alte Rechner genau? Ram, MB, PSU usw.

► AMD Ryzen 5 5500 Prozessor für 75€ ** Mainboard unterstützt AMD Ryzen™ der 3. Generation Prozessoren basierend auf Sockel AM4, und zukünftige AMD Ryzen-Prozessoren mit BIOS-Update **
da brauchst du aber dann noch eine Grafikkarte, weil der Prozessor keine hat. Dann sind deine "zusätzlichen" PCI Slots auf dem Bord verdeckt.

► 2x 8GB DDR4 RAM für 100€ ** Mainboard Unterstützt DDR4 1866/ 2133/ 2400/ 2667/ 2800/ 2933/3000/ 3066/ 3200 MHz durch JEDEC **
das dürfte der Großteil deiner geplanten 200€ weg sein

Macht die ganze Aktion überhaupt Sinn?
vermutlich nicht wirklich. Wenn dir das andere Gehäuse besser gefällt, dann nehme es, ebenso wie die Teile aus deinem alten PC und gut. Ist dann eher ne optische Sache.
 
Moin,

Danke erstmal für die vielen fundierten Rückmeldungen :-)

@RealMax123. Ich würde wohl mit der GPU im Prozessor auskommen. Dein Hinweis "gutes Mainboard mit Budget CPU & Budget-RAM" trifft es wohl auf den Kopf.
GeForce RTX 5050 wäre für meine Zwecke überdimensioniert - ich bin wie gesagt, kein Gamer. "800€ in die Hand nehmen" wäre mir definitiv zu viel.

@philips: aktuelle Hardware steht unten. Aber vermutlich ist die Aktion, wie Du schreibst, lediglich ein Frage der Optik. Rolls-Royce mit Käfer-Motor :-)

Ich möchte eigentlich weg von Windows, hab aber noch ein paar Programme, für die ich unter Linux keinen brauchbaren Ersatz gefunden habe (u.a. Affinty-Photo, Luminar Neo, Photoshop). Wenn Winboat aus dem Beta-Stadium heraus ist und falls sämtliche Windows Programme darauf tatsächlich laufen sollten, wäre mein Anspruch, dass ich ein oder zwei relative ressourcenintensive Windows-Programme in Winboat laufen lasse und daneben mit ein oder zwei Linux Anwendungen offen habe. Ob das meine aktuelle Hardware packt weiß ich nicht... werde ich wohl erst herausfinden, wenn Winboat voll einsatzfähig ist.

@zog88: "Nur ein Gehäuse mit Mainboard und Netzteil macht keinen Gaming PC "der viel Strom verbraucht". Das verstehe ich so, dass ein überdimensioniertes Netzteil nur die Leistung zieht, die gerade gefordert werden. Also wenn ich nur einen Brief in Word verfasse, ist es (halbwegs) egal, ob im Gehäuse ein 450W oder ein 280W Netzteil werkelt.

@der allgäuer/kawanet
Bei den RAMs hab ich den "erstbesten" Treffer bei Amazon genommen, der kostet 92€. Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz

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aktuelle Hardware
Mainboard GIGABYTE A520M DS3H
Chipsatz AMD A520 (Promontory PROM19 A)
DDR4 SDRAM, 16 GB, 1065.1 MHz
AMD Cezanne - Internal GPU [GIGABYTE]
PCIe v4.0 x16 (16.0 GT/s) @ x16 (8.0 GT/s)
PSU... HWInfo und CPU-Z macht keine Angaben, müsste die Kiste aufschrauben, um die Leistung herauszufinden.
 
Warum willst du einen 5500 ohne IGP kaufen wenn du einen 5600G hast?
Der 5500 hat ausserdem nur halben L3 Cache.

Soviel Geld würde ich für 16GB nicht ausgeben Aufgrund der Preislage reicht auch erstmal 2666MHz oder einer mit höheren CL.

2. Steckplatz SSD, zu beachten ist das der dann wohl nur PCIe 3.0 laufen wird.
 
So ist es, der 5500 ist eine "Reste-CPU" aus der APU-Linie, nur hat er eine deaktivierte Grafik. Quasi ein langsamerer 5600G ohne funktionierende Grafik.

Wenn Invest in AM4, dann nen 5700X.
 
Packe deine CPU und den Ram auf das "Neue" und fertig. Ram mit 1065MHz? M2 SSD vorhanden? Dann auch umbauen. Bei A520 zu B550 musst du nicht mal Windows neu installieren.
Für dein Budget DDR4 32GB-3200 CL16 kaufen. Das bringt bei deinen beschriebenen Problemen bestimmt Besserung
 
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Hab eben noch ein bißchen im Mainboard-Handbuch gelesen.

Dort steht "Bei einem Wechsel der CPU sollte aufgrund der AM4-Prozessorarchitektur die Systemkonfiguration gelöscht und das BIOS auf die Standardwerte zurückgesetzt werden."
Ich gehe davon aus, dass das nicht gemacht wurde.... schließlich sollte ja alles in der Tonne landen.
Was passiert wenn ich ins motherboard eine andere CPU einsetze und im BIOS sind noch die Parameter der alten CPU (Übertaktung, Spannungen etc). Fährt der Rechner dann überhaupt hoch, läuft man Gefahr, dass die CPU zerschossen wird? Wenn ich trotz nicht zurückgesetzten BIOS da reinkomme, könnte ich ja alles auf Standard zurück setzen.

Außerdem ist serienmäßg kein TPM-Chip eingebaut, da kämen dann 30€ dazu, aber das macht den Kohl nicht fett.
 
Was passiert wenn ich ins motherboard eine andere CPU einsetze und im BIOS sind noch die Parameter der alten CPU (Übertaktung, Spannungen etc). Fährt der Rechner dann überhaupt hoch, läuft man Gefahr, dass die CPU zerschossen wird?

I. d. R. sollte da nüscht passieren... Wenn ein Mainboard wider retour geht, warum auch immer, dürften das ebenfalls nicht resettet worden sein. Ins Bios solltest du dennoch schauen, schon alleind er Lüftersteuerung wegen und um sich einen Überblick über die gesetzten Einstellungen verschaffen. So hatte ich bspw. ein Mainboard erworben, wo ab Werk PBO aktiviert war, was im Idle unnötig hohe Temperaturen verursachte.
 
Kannst die CPU einfach einsetzen, da passiert nichts. Wenn der PC nicht bootet, machst du eben den reset. Solltest du eh machen, dann schauen ob aktuelles Bios drauf ist, updaten und dann eigene Einstellungen wie expo, Lüfterprofile usw.
Mach einfach, bei dem kleinen Fan- und Spaßprojekt hier brauchst du dir keine Gedanken machen. Einzig die Frage, warum MB und PSU samt Gehäuse auf den Müll sollten. Evtl. defekt? Weil sonst schmeißt man das nicht weg?!
 
@RealMax123. Ich würde wohl mit der GPU im Prozessor auskommen. Dein Hinweis "gutes Mainboard mit Budget CPU & Budget-RAM" trifft es wohl auf den Kopf.
GeForce RTX 5050 wäre für meine Zwecke überdimensioniert - ich bin wie gesagt, kein Gamer. "800€ in die Hand nehmen" wäre mir definitiv zu viel.

Man könnte den Ryzen 9 5950X und die Radeon RX 7600 auch mit "ist primär für Videobearbeitung und Encoding" rechtfertigen und auch hauptsächlich dafür nutzen.

Aber da so ein System dann trotzdem ganz passabel gamingtauglich wäre, kann man dann schon ein bisschen zocken anfangen. ;)

Ego-Shooter werden dich natürlich vermutlich nicht ansprechen wenn du bislang mit Gaming nichts zu tun hattest (aber ausschliessen könnte man es auch nicht.

Aber Aufbausimulationen wie Anno 117 oder Creative Open-World Racings wie GTA V machen oft auch bisherigen Nicht-Gamern Spass. ;)
 
@philips "Einzig die Frage, warum MB und PSU samt Gehäuse auf den Müll sollten. Evtl. defekt? Weil sonst schmeißt man das nicht weg?!" Die Frage hab ich mir auch schon gestellt. Netzteil könnte ich selber checken, ob da 12 bzw 5V rauskommen. Andererseits, wenn die Motherboard defekt wäre, würde ich ja nicht gleich das Tower-Gehäuse und die PSU entsorgen. Heute werden leider viele noch funtkionstüchtige Geräte entsorgt. Hast Du Erfahrungen, ob Mainboards das erste in einem PC sind, was den Geist aufgibt? Ich würde vermuten, dass man am ehesten die CPU durch Übertakten und Überhitzen in die ewigen Jagdgründe befördert.
 
Frage doch den Kumpel von deinem Kumpel einfach!
Es kann z.B. die PSU defekt sein und das MB mit genommen haben.
 
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