[Sammelthread] Automobile

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Ich fände es nicht so toll, wenn man bundesweit 130 als Limit macht und dann die "Elefantenrennen" losgehen.
Rechts 131 km/h, mitte 131,2 km/h und links 131,3 km/h.
 
Die Vorteile eines generellen Tempolimits sind extrem überschaubar. Wird hier zum Glück nicht so schnell kommen :)
 
Der Volvo hat doch noch einen Elektromotor im Heck, wodurch er die Werte erreicht.
Mit "nur" 320PS würde er nicht unter 6s kommen.

Ja, natürlich. Aber der gehört nun einmal zum Auto dazu. Ich kann ja auch nicht argumentieren, dass der Challenger einen großen V8 hat und man eigentlich 4 Zylinder abschneiden müsste, damit es fair ist.

Warum zum Geier ist eine Kurbelwelle so teuer?! Was kostet denn eine Serien-Kurbelwelle?

Da gibt es einige Angebote von Kurbelwellen für 2,7 und 2,8 Liter Hubraum. Diese stammen aber alle von kleinen Herstellern oder Privatpersonen, die diese selbst entwickelt, produziert und erprobt haben. Von BMW gibt es sowas ja nicht; eventuell stammen daher auch diese Preise, oder weil der Markt es einfach hergibt. Die serien 2,5er Welle gibt es nicht mehr (aber eventuell wurde sie inzwischen nachproduziert?), die lag so bei 2600€. Den 2,5er Block (der für den Umbau angeraten bzw. benötigt wird) gibt es seitens BMW nicht mehr. Bei Ebay steht aktuell einer nackt ohne alles für 8500€ drin. Die 2,8er haben, ohne sie zu scharf zu machen, so ca. 350 PS und damit ist das Auto selbst auf der Geraden schneller als ein E92 M3. Bei scharf gemachten kann man auch auf über 380 PS gehen, allerdings hält das dann nur noch von 12 bis Mittag. Die Kosten für so einen Motor betragen ca. 35-40.000€, sofern man bei 0 anfängt und gar keine Teile hat. Gibt in der Szene einen bekannten mit 2.7 Liter Motor und irgendwas um die 370PS. Der fährt seit 2001 oder so auf der Nordschleife und selbst die Schmitz im M5 Ringtaxi hat immer Platz gemacht, weil das Teil so dermaßen schnell ist. :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Vorteile eines generellen Tempolimits sind extrem überschaubar. Wird hier zum Glück nicht so schnell kommen :)

Nachteile existieren nicht.
Ein bekannter würde vermutlich noch leben... (Rs6 auf der rechten Spur mit ca 300 km/h hinten rein. Der bekannte war auf einem Motorrad mit ca 130 km/h unterwegs, Dämmerung)
 
Nachteile existieren nicht.
Ein bekannter würde vermutlich noch leben... (Rs6 auf der rechten Spur mit ca 300 km/h hinten rein. Der bekannte war auf einem Motorrad mit ca 130 km/h unterwegs, Dämmerung)

Idioten werden auch dann weiter wie Idioten fahren. Die allermeisten tödlichen Unfälle, nämlich über 60%, passieren dort, wo es schon lange Tempolimits gibt, auf Bundes- und Landstraßen.
Nicht selten sind die Personen dann auch zu schnell gewesen.
Und wir sind trotz unbegrenzter Autobahnen europaweit im Mittelfeld, was Unfälle auf Autobahnen angeht. Und die anderen Länder haben auch Tempolimits. Ist wohl doch nicht die ultimative Lösung.
Nachteile: Potenziell jeder wird eingeschränkt.
 
Ich finde unsere Tempolimits auf Autobahnen jetzt schonfragwürdig.

Teilweise ist 40 als Höchstgeschwigkeit erlaubt. Bei 2 Spuren nebeneinander, geradeaus...
In der Stadt würde bei solchen Verhältnissen niemand über 40 nachdenken.
 
Ganz ehrlich... Ein generelles Tempolimit wäre nicht verkehrt. Aber nicht bei 130, sondern deutlich darüber. Meinetwegen bei 180 oder 200. Richtgeschwindigkeit 130 gilt ja eh schon. Kann mir keiner erzählen das er bei 180/200 vs. 250 noch einen deutlichen Zeitgewinn hat. Außer vielleicht nachts und 400km Vollgas ;)
 
Idioten werden auch dann weiter wie Idioten fahren. Die allermeisten tödlichen Unfälle, nämlich über 60%, passieren dort, wo es schon lange Tempolimits gibt, auf Bundes- und Landstraßen.
Nicht selten sind die Personen dann auch zu schnell gewesen.
Und wir sind trotz unbegrenzter Autobahnen europaweit im Mittelfeld, was Unfälle auf Autobahnen angeht. Und die anderen Länder haben auch Tempolimits. Ist wohl doch nicht die ultimative Lösung.
Nachteile: Potenziell jeder wird eingeschränkt.

Und die meisten Unfälle (aller Art) erfolgen übrigens Zuhause: ich hatte im Studium mal folgende Statistik:
9 Millionen Menschen in Deutschland werden jedes Jahr derart verletzt, dass sie medizinisch behandelt werden müssen. 20.000 davon sterben und jetzt kommts:
- 5% bei der Arbeit
- 41% im Straßenvekehr
- 54% Zuhause.

Was folgern wir naiv und schnell daraus? Bleibt möglichst lange auf der Arbeit und schafft gut für euch und die Wirtschaft. :fresse2:
 
Was folgern wir naiv und schnell daraus? Bleibt möglichst lange auf der Arbeit und schafft gut für euch und die Wirtschaft. :fresse2:

:d

Ich habe gelesen, dass 4,4% der Unfälle unter Alkoholeinfluss geschehen:

Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss - DVR

Das heißt, dass 95,6% der Unfälle ohne Alkoholeinfluss geschehen.
Das ist über 21 mal so viel!!!

Also folgert man daraus: immer unter Alkoholeinfluss fahren. Da passieren viel weniger Unfälle!


Übrigens: falls wieder jemand auf der Leitung steht: das ist Ironie!
 
Wie sich jeder sein eigenen Konstrukt zusammenbaut!

Es geht nicht um tote durch Unfälle, sondern um die Umwelt!
Es muss endlich ein Umdenken stattfinden.
 
Ach die Umwelt.

Alle jammern immer rum wie wichtig ihnen die Umwelt ist, fliegen mehrfach im Jahr in den Urlaub, kaufen weiter VWs und fragen dann mittags in der Kantine, ob die Ananas (Nachtisch) aus regionalem Anbau ist.
Ich kann das nicht mehr hören.

Der Umweltschutz ist ein weltweites Thema. Da nützt es nicht viel, wenn wir hier modernisieren und 3 Länder weiter noch 2 Takter rum fahren.


Ich bin dafür, dass Gewichtslimits für die Autos kommen. Damit ließe sich sehr viel Treibstoff sparen.
Mit unter 5 Litern kann ich auch meine Autos aus den 70ern fahren.

Die Weiterentwicklung der Motoren wurde durch das Gewicht der Autos aufgefressen.
 
Ernsthaft? Was da an Emissionen eingespart würde, ist extrem gering. Da kannst du mit anderen Mitteln wesentlich mehr erreichen.
Dafür sollte man sich für den Verkehr in den Städten mal gescheite Konzepte überlegen.
 
Naja..
Eigentlich muss man sich sowieso fragen:
Wenn es so gut wie überall Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt (jetzt die Ausnahme eurer Autobahn mal weg gelassen), warum fahren Autos dann überhaupt schneller als diese Limits?
Und wieso nicht gleich mit GPS steuern, dass die Autos nur max. so schnell fahren können wie auf diesem Abschnitt erlaubt?

Dann wäre doch alles ok. Umwelt geschützt und wir sind alle in Sicherheit.

Aber nein, dann würden ja die Bussgelder wegfallen.

Und man muss ja die Möglichkeit haben die Regeln zu brechen. Das braucht der Mensch.
Wieso kann man Waffen erwerben, wenn man sie nicht einsetzen kann etc.
Alles so fragen..

Umgekehrt: Wozu braucht man ein Tempolimit überhaupt, wenn man eh nicht schneller fahren darf, als die Verhältnisse es erlauben? Dann kann man unbegrenzt lassen und niemand fährt schneller als es die Verhältnisse erlauben.
Macht man ja auch nicht..
 
Autos raus aus Städten wäre ein guter Anfang. Nur noch Anlieger, komplette Innenstadt nur noch ÖPNV
 
Ach die Umwelt.

Alle jammern immer rum wie wichtig ihnen die Umwelt ist, fliegen mehrfach im Jahr in den Urlaub, kaufen weiter VWs und fragen dann mittags in der Kantine, ob die Ananas (Nachtisch) aus regionalem Anbau ist.
Ich kann das nicht mehr hören.

Der Umweltschutz ist ein weltweites Thema. Da nützt es nicht viel, wenn wir hier modernisieren und 3 Länder weiter noch 2 Takter rum fahren.


Ich bin dafür, dass Gewichtslimits für die Autos kommen. Damit ließe sich sehr viel Treibstoff sparen.
Mit unter 5 Litern kann ich auch meine Autos aus den 70ern fahren.

Die Weiterentwicklung der Motoren wurde durch das Gewicht der Autos aufgefressen.

Welch Kunststück bei den wenigen/dünnen Blech/Dämmung und der nicht vorhandenen Technik.... Ob man diese immer braucht, steht auf einem anderen Blatt...
 
Autos raus aus Städten wäre ein guter Anfang. Nur noch Anlieger, komplette Innenstadt nur noch ÖPNV

Ohne Busse, Tram etc. würde der Verkehr in den Städten super rollen!
 
Welch Kunststück bei den wenigen/dünnen Blech/Dämmung und der nicht vorhandenen Technik.... Ob man diese immer braucht, steht auf einem anderen Blatt...

Die Bleche waren früher wesentlich dicker und nicht dünner.
Das Thema hatten wir vor ein paar Seiten (indirekt), als es um das Gewicht der nackten Karosserie ging.
Aktueller 3er Kombi: 230 kg...

Der ganze andere Mist ist zu schwer. Tausend Steuergeräte und huntere Elektromotoren zum Beispiel.
 
Aha. Also möchtest du die Autos und die Sicherheitstandards von damals? Na dann, viel Spaß....

Ich saß vor einiger Zeit in einem Polo 86c. Nein danke, so viel Schmerzensgeld kann man mir nicht zahlen, dass ich das als daily benutze...

P.S. mit blechen ist z.B. Seitenaufprallschutz und co gemeint...
 
Idioten werden auch dann weiter wie Idioten fahren. Die allermeisten tödlichen Unfälle, nämlich über 60%, passieren dort, wo es schon lange Tempolimits gibt, auf Bundes- und Landstraßen.
Nicht selten sind die Personen dann auch zu schnell gewesen.
Und wir sind trotz unbegrenzter Autobahnen europaweit im Mittelfeld, was Unfälle auf Autobahnen angeht. Und die anderen Länder haben auch Tempolimits. Ist wohl doch nicht die ultimative Lösung.
Nachteile: Potenziell jeder wird eingeschränkt.

Ist halt immer leicht gesagt. Wenn deine Tochter mit 300 km/h von der Autobahn geschossen wird siehst du das vielleicht anders. Dann ist ein einziger Todesfall nämlich plötzlich was Wert...
 
Statistisch gesehen ist er trotzdem wenig Wert...
 
Aha. Also möchtest du die Autos und die Sicherheitstandards von damals? Na dann, viel Spaß....

Davon habe ich nicht geschrieben.
Du hast geschrieben, dass es damals mit dünneren Blechen kein Kunststück war. Dünnere Bleche sind falsch.
Überhaupt wiegt die Karosserie ähnlich wie damals.

Das Mehrgewicht kommt durch andere Sachen.
 
Nachteile existieren nicht.
Ein bekannter würde vermutlich noch leben... (Rs6 auf der rechten Spur mit ca 300 km/h hinten rein. Der bekannte war auf einem Motorrad mit ca 130 km/h unterwegs, Dämmerung)
Man könnte auch Motorrad auf der Autobahn verbieten.
hätte in dem Fall auch was gebracht.

Generell Spaßfahrten verbieten. Dann fallen schon mal alle Schönwetter-Unfälle weg.

Ansonsten, wenn einer mit 300 in ein anderes Fahrzeug rast ist er eh nicht umsichtig - ob so jemand sich an ein Tempolimit auf dem Papier halten würde wäre fraglich.


einen rs6 kauft man sich eigentlich ja auch nicht als Familienauto sondern aus anderen Gründen.. siehe A81 vor wenigen Tagen.
 
Klingt sehr makaber, aber an irgendwas müssen Leute ja sterben.
Sonst hat HWK nämlich absolut recht:
Spassfahrten verbieten, die ganzen Motorräder, Cabrios etc. an den Sonnentagen.
Dann natürlich auch gleich alle Hobbys verbieten, dann passieren auch keine Sportunfälle mehr (Rennen, Fallschirm, etc.)
und und und..
Man kann das soweit treiben.

Natürlich hart für alle betroffenen, ich wünsche das keinem.
Aber vieles ist vielleicht eben auch irgendwo Schicksal.

Oder anders gesagt: Wollen wir alles verbieten? Denn aus irgend einem Grund hat ja einer Freude an nem schnellen Motorrad, ein anderer an Extremsportarten etc.
 
Und man muss ja die Möglichkeit haben die Regeln zu brechen. Das braucht der Mensch.
Wieso kann man Waffen erwerben, wenn man sie nicht einsetzen kann etc.
Alles so fragen..

Wenn das so wäre, dann hätten wir nur noch Unfälle am laufenden Band an jeder Ecke. Aber du hast nich ganz unrecht und mit "solchen Fragen" wird sich schon beschäftigt. Es gibt vielmehr bestimmte Menschen mit spezifischen Persönlichkeitsstrukturen, die eben gegen diese Gesetze bewusst verstoßen. Die Gesetze wirken dann teilweise sogar noch verstärkend für diese Verhaltensweisen "jetzt erst recht!". Das nennt man dann Reaktanz: damit haben Präventionskampagnen wie z.B. der Bundesregierung zu kämpfen: teilweise wird das verstärkt, was eigentlich vermindert werden soll. Ein weiteres Problem ist, dass die Umwelt selbst praktisch indirekt verstärkend (in Fachsprache in Form operanter Konditionierung) wirkt, um das vereinfacht auszudrücken: wenn einer von diesen Chaoten 254 mal eine bestimmte Strecke viel zu schnell und gefährlich fährt und dabei nichts passiert, dann wirkt das auf diese Person belohnend: man hat es ja geschafft und wurde nie entdeckt, geschweige denn ist was passiert, läuft schon. Beim 255 mal kommt dann der Crash mit Personenschaden, da die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall im einmaligen Fall bei vielleicht 0,3% liegt, sich aber bei jeder neuen Abfahrt der Strecke ja kumuliert und dann irgendwann ziemlich hoch ist und sich gegen 1 approximativ annähert. Genau das bedenken diese Personen fast auch nie, deshalb unterschätzen sie die Wahrscheinlichkeit, dass man auch mal selbst irgendwann "dran ist".
Ich bin persönlich auch eher für als gegen Tempolimits auf der Autobahn, schnell via Bauchgefühl entschlossen, ohne jetzt lange über Pros und Contras zu denken. Vielleicht so wie Tzk schreibt bei sagen wir mal 170?
 
Klingt sehr makaber, aber an irgendwas müssen Leute ja sterben.
Sonst hat HWK nämlich absolut recht:
Spassfahrten verbieten, die ganzen Motorräder, Cabrios etc. an den Sonnentagen.
Dann natürlich auch gleich alle Hobbys verbieten, dann passieren auch keine Sportunfälle mehr (Rennen, Fallschirm, etc.)
und und und..
Man kann das soweit treiben.

Natürlich hart für alle betroffenen, ich wünsche das keinem.
Aber vieles ist vielleicht eben auch irgendwo Schicksal.

Oder anders gesagt: Wollen wir alles verbieten? Denn aus irgend einem Grund hat ja einer Freude an nem schnellen Motorrad, ein anderer an Extremsportarten etc.

Unterschied ist nur eben, dass der Extremsportler sich selber killt.
Der Raser meistens aber eher jemand anderen. Dabei von Schicksal zu sprechen ist absolut zynisch.
 
Ich bin im Übrigen gegen ein hartes Tempolimit bei 130. Eben weil man dann mal eben einen großen Teil der Autofahrer kriminalisiert, die z.B. zum Überholen kurzfristig auf 140 beschleunigen ;) Aber hartes Limit bei unter 200 (170/180 klingt ganz gut) darf gerne sein. Ich fahre extrem selten schneller als 180 und sehr selten schneller als 150. Meist reichen zwischen 110 und 130 Reisegeschwindigkeit sowie in Ausnahmefällen mal 140-150 zum Überholen. Und wenn ichs ganz besonders eilig hab, dann auch mal 160-180. Darüber gehe ich nicht, weil es immer andere Autofahrer gibt die mit 120 rausziehen und meine Geschwindigkeit unterschätzen. Und ich mag noch ein bissel weiterleben :d
 
Wenn so ein Limit kommt, dann besteht doch kein Anreiz mehr, sich ein stark motorisiertes Auto zu kaufen.
Das würde der Wirtschaft schaden.
 
Ich empfinde so 160 als gute Reisegeschwindigkeit. Ich denke bis 200 ist das Risiko irgendwo kalkulierbar, respektive bei entsprechender Übersicht hat man noch Zeit zu reagieren.
Bei 300 kann man das wohl nicht mehr, das ist irgendwie klar.

Aber eben: Auch bei euch, wos eigentlich keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, dürfte man ja nicht schneller fahren als die Bedingungen es einem erlauben.
Also wäre eine Limite gar nicht nötig.
Aber gibt ja solche und solche Fahrer.
 
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