[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Naja als SAP Consultant kannst du dir den Arbeitgeber doch quasi aussuchen.

Ganz so ist es auch nicht mehr und auch hier musst du bzw. der AG erstmal (nicht wenig) Geld investieren um dich erstmal SAP zertifizieren zu lassen. Dazu kommt es auch noch darauf an ob du nun bei einer kleinen "Beraterbude", einem größeren Systemintegrator z.B. IBM oder beim Hersteller direkt arbeitest. Mit entsprechend Erfahrung hast sicher sehr viele Möglichkeiten aber das ist in der IT bei vielen Sachen so. Bist du Spezialist stehen dir die Türen meist offen.

Finde auch als Consultant 71k sehr ordentlich. Zudem man da doch mit 23 meistens noch Junior ist, oder?
Da müsst ich schon ordentlich reinklotzen, um das zu erreichen.
Den Junior habe ich vor kurzem abgelegt was nach knapp zwei Jahren auch legitim ist, das war auch die erste größere Gehaltserhöhung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Man muss es als SAP Consultant einfach drauf haben. Ich habe Dual studiert und die meisten aus meinem Kurs waren bei SAP direkt, deren Gehälter nach dem Studium sind sehr deutlich darunter angesiedelt.
 
SAP Consultant ist ein sehr dehnbarer und weitumgreifender Begriff. Das kann alles mögliche sein, Modul Beratung, Basis Consultant und oder sehr nahe Beratung an der Technik, sprich Architektur Beratung. In welchen Bereichen seit ihr tätig? Ich selber bin derzeit als SAP Basis Consultant unterwegs. Die Gehälter die genannt worden sind, sind absolut im Rahmen.

Ich selber kenne 2-3 Freelancer, die gehen im Durchschnitt mit 200-250k im Jahr als Basis Consultant nach Hause (klar da sind noch die Abzüge mit Steuer, Versicherungen, Auto etc. zu berücksichtigen). Aber denen geht es blendend, wobei die Freizeit meines Erachtens bei denen zu kurz kommt (Abrechnungen am Wochenende, Aquise von neuen Projekten abends im Hotel usw.).

Im Basis Bereich werden zur Zeit Leute wie Sand am Meer gesucht. Ich selber hatte Anfang des Jahres 3 Angebote auf dem Tisch gehabt und habe das für mich beste herausgepickt. Vieles geht hier aber auch über Vitamine.

Das beste sind die Aussagen von Leuten, die sagen, "ich kann SAP" - ja ne ist klar :bigok:
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles ist dehnbar. In jedem Fachgebiet geht es von x bis y. Gibt sicher auch Leute die arbeitslos sind und sich mit SAP auskennen..
 
Also waehrend des Studiums wahr ich vorallem im SAP Testmanagement (Solution Manager) unterwegs. Nun in meinem ersten Job ist es SAP Banking
 
ich hatte mal 4 wochen nen sap kurz gesucht (ich behaupte nicht das ich die software behersche). was ist jetzt aber das mega besondere an sap, das jemand mal eben 70.000€ und mehr damit verdient? was macht er damit, das es solche gehälter für die firma rentabel macht ?!
irgendwie muss da mehr hinterstecken als das benutzen einer datenbank.
 
Es geht sicher nicht um das nutzen.
Eher ums Programmieren oder wie man es bei SAP gerne nennt das Customizing des Standard SAP System auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden.
 
ahh also kein sap nutzer sondern der typ, der die software für den kunden anpasst und tiefes know how in die software braucht.
 
Wer einmal SAP genutzt hat, gewinnt nicht den Eindruck, dass da ein Programmierer am Werk war. Mir fällt keine Software aus, die so sperrig und wenig intuitiv wie SAP ist. Von daher zählt das Gehalt wahrscheinlich als Schmerzensgeld.
 
Es gibt jedoch schlimmere Software, die paar Netzbetreiber und Lieferanten nutzen. Die Oberfläche vom SAP für Vattenfall gefällt mir bis auf paar Kleinigkeiten doch ganz gut. :)

Gesendet von meinem HTC One mit Tapatalk
 
textfelder und buttons, das ist SAP :lol:

ich kenn das system vom stunden buchen, mitarbeitergesprächen und bewerbungen
 
Es geht sicher nicht um das nutzen.
Eher ums Programmieren oder wie man es bei SAP gerne nennt das Customizing des Standard SAP System auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden.

Richtig. Eigentlich biegt man den Standard nur so um, damit der Kunde eine individuelle Lösung hat. Die sieht dann meistens auch so aus, dass der Fachbereich es überhaupt nicht betreuen kann und wieder auf externe zurückgreifen muss. Das ist der ewige Kreislauf :d
Bin im SAP BW / BI Umfeld tätig.
 
Zum Glück habe ich mich vor zwei Jahren gegen SAP entschieden :bigok:
 
Ich weiß nie, ob ich externe consultants bemitleiden soll. Ja, das Gehalt ist gut, aber ewig unterwegs, immer neue Teams und das, was SAP an Spielraum bietet ist auch nicht grenzenlos. 70k€ ist gut in dem Alter, aber die Aufstiegschancen sind sehr vertikal und klassisch angesetzt, ähnlich wie im Vertrieb.
Ich habe gestern noch eine alte Abrechnung gefunden, 70k€ brutto, Firmenwagen, 2.400€ netto, ouch. Die Kilometer haben mich damals ausgefressen.
 
Der Job des Consultant ist sicher nichts was jeder machen kann und möchte. Das was du als negativ aufführst finde ich aktuell noch sehr spannend. Wechselnde Projekte/Teams/Kunden und damit immer neue Leute, Anforderungen und Rahmenbedingungen. Dazu sieht man viel, da man eben viel unterwegs ist. Wie gut das ganze funktioniert steht und fällt aber mit den Rahmenbedingungen die der AG setzt. Stellt der AG bescheidene Rahmenbedingungen fürs Reisen z.B. niedrige Hotelraten, Pflicht den Dienstwagen zu nutzen,... dann wird das schnell ätzend. Wir sind da z.B sehr komfortabel unterwegs daher passt das.

@Firmenwagen
Ich möchte fasst mal behaupten, dass der Firmenwagen für dich ein schlechter Deal war. Aber das Thema hatten wir ja auch schon ein paar Mal. Das ist auch wieder hoch individuell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liegt in der Veranlagung. Ich möchte eher langfristige Strategien aufbauen, habe aber auch immer das Feuerlöschen im operativen Bereich genossen.
Auf Dienstreisen bin ich auch stets komfortabel unterwegs, aber ehrlich gesagt war ich schon in so vielen Städten, habe aber nie etwas Anderes als Flughafen, Autobahn, Hotel, Restaurant und das jeweilige Werk gesehen. Bei Schulungen gibt es manchmal Rahmenprogramm, aber dort wird man auch hingefahren. Glaube auch nicht so recht, dass die großen Arbeitgeber da deutlich abweichende Rahmenbedingungen haben, zumindest habe ich es noch nie gehört.
 
aber ehrlich gesagt war ich schon in so vielen Städten, habe aber nie etwas Anderes als Flughafen, Autobahn, Hotel, Restaurant und das jeweilige Werk gesehen.

Das liegt aber sicher auch ein wenig an dir. Wenn ich ein Projekt/Einsatz in einer neuen Stadt habe die ich noch nicht kenne Plane ich auch zeit ein diese zu erkunden. Innerhalb Europas reise ich da z.B. auch einfach einen Tag früher an (Sonntag z.B.), Interkontinental durchaus auch mal 2-3 Tage früher wie es eben die Flüge hergeben und nutze diese Zeit entsprechend und ja mein AG zahl diese frühere Anreise solange sie im Rahmen bleibt wie beschrieben. Häufig nehmen wir bei internationalen Einsätzen auch einfach noch ein paar Tage Urlaub davor/danach weil dem AG ist es egal wann er die Flüge zahlen muss. Daher nimmt man sich dann einfach auf eigene Kosten ein Hotel und hat noch einen schönen kurzen oder teilweise auch längeren Urlaub.
 
Mal eine Frage an die Herren (und Damen) hier mit etwas mehr Jahren im Berufsleben:

Ich habe E-Technik/Elektronik studiert, im Studium schon viel SW gemacht (Embedded Bereich), bin aktuell als SW-Entwickler in der Medizintechnik tätig.
Hab aber in den letzten 8 Wochen kaum Code geschrieben, mache viel Kommunikation und Abstimmung mit Projektpartnern/Kunden sowie Tests und Systemintegration, kann dazu auch Hardware (mache ich aber wenig im Job, mehr Privat). Ich würde mich als "gut/besser" als manche meiner Kollegen bezeichnen bezeichnen (verdammt klingt das arrogant) und habe in letzter Zeit Lob von Kunden direkt an unseren GF bekommen, was sich schon positiv bemerkbar gemacht hat.

Ich möchte aber nicht auf ewig SW-Entwickler bleiben, sondern würde eine Rolle als "Feuerlöscher"/Consultant interessant finden?
Habt ihr Tipps für Zusatzqualifikationen / Themen die man angehen sollte? Dingen die man sich einfach mal durchlesen kann?
Ich habe zuletzt mit meinem Entwicklungsleiter zwei Schulungen beim TÜV rausgehandelt (SW Entwicklung im Medizinbereich, da gibt es einiges...), überlege aber noch nebenher was zu machen, vielleicht ein paar Grundlagenfächer interessanter Studiungänge (auch wenn das ohne Abschluss sinnlos ist imho).

Gruß, Olli
 
Das liegt aber sicher auch ein wenig an dir. Wenn ich ein Projekt/Einsatz in einer neuen Stadt habe die ich noch nicht kenne Plane ich auch zeit ein diese zu erkunden. Innerhalb Europas reise ich da z.B. auch einfach einen Tag früher an (Sonntag z.B.), Interkontinental durchaus auch mal 2-3 Tage früher wie es eben die Flüge hergeben und nutze diese Zeit entsprechend und ja mein AG zahl diese frühere Anreise solange sie im Rahmen bleibt wie beschrieben. Häufig nehmen wir bei internationalen Einsätzen auch einfach noch ein paar Tage Urlaub davor/danach weil dem AG ist es egal wann er die Flüge zahlen muss. Daher nimmt man sich dann einfach auf eigene Kosten ein Hotel und hat noch einen schönen kurzen oder teilweise auch längeren Urlaub.

Klar, die Möglichkeit gibt es natürlich. Vorher oder nachher einen Tag Urlaub nehmen, das habe ich auch schon gemacht. Mit 23 hast du vermutlich noch keine Familie. Ich behaupte mal, dass du später auch mal Priorität darauf legst, Zeit mit deiner Familie zu haben. Dementsprechend fliege ich zB. 5 Uhr früh, bin um 9 Uhr irgendwo in Tschechien/Rumänien/England im Werk, arbeite 2 Tage mit dem Team bis in den Abend und fliege am darauffolgenden Abend sehr spät nach Hause. Dabei sehe ich maximal ein wenig von der Stadt, wenn wir in ein Restaurant gehen, aber meist ist es Abendessen im Hotel und danach weiterarbeiten oder den Abend an der Bar ausklingen lassen.
Diese kurzen Trips sind so teuer, dass in diese Fällen einfach nur die Arbeitsstunden maximiert werden...

Ich habe einen Kumpel der ähnlich projektbezogen wie du arbeitet, in einem Weltkonzern. Seine Projekteinsätze dauern bis zu 4 Wochen. Da achtet der Konzern sehr darauf, dass die Mitarbeiter im Ausland auch in ein geregeltes Leben mit Freizeitangebot integriert werden.
 
Find ich interessant, dass hier auch Consultants unterwegs sind. Ich meld mich dazu auch direkt "handheb" :-). Alle Beiträge kann ich so bestätigen. Ist aber schwer da wieder los zu kommen bzw. los zu lassen. Gibt viele Pro & Contras. Für mich überwiegen noch die Pros. Ich mag das "geringe" Jahresgehalt :d ;-) , die Abwechslung (nervige Leute muss ich nur Projektbezogen ertragen), das on/off zwischen Home Office und Onsite, Firmenwagen (Benzinflat), das Arbeiten mit bleeding edge Technologien .. . will ich alles nicht missen. Könnte sich evtl. mit dem ersten Kind etwas ändern, aber auch das kann man regeln. Dafür muss natürlich die Firma stimmen/mitziehen.

Das Privatleben bleibt aber auf der Strecke bzw. ist nicht gleichzuziehen mit jemanden der 9 to 5 Jobs macht. Dafür sind die wenigen guten Freunde, echte Freunde. Da versteht man sich auch 4 Monate später noch, wenn man sich ne weile nicht gesehen hat. Für eine Beziehung finde ich das on/off nicht verkehrt. Man geht sich nicht auf die Nerven und hat auch mal paar Tage seine Ruhe. Als nix für ein Mädel, dass einem rund uhr an den hacken kleben will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Find ich interessant, dass hier auch Consultants unterwegs sind. Ich meld mich dazu auch direkt "handheb" :-). Alle Beiträge kann ich so bestätigen. Ist aber schwer da wieder los zu kommen bzw. los zu lassen. Gibt viele Pro & Contras. Für mich überwiegen noch die Pros. Ich mag das "geringe" Jahresgehalt :d ;-) , die Abwechslung (nervige Leute muss ich nur Projektbezogen ertragen), das on/off zwischen Home Office und Onsite, Firmenwagen (Benzinflat), das Arbeiten mit bleeding edge Technologien .. . will ich alles nicht missen. Könnte sich evtl. mit dem ersten Kind etwas ändern, aber auch das kann man regeln. Dafür muss natürlich die Firma stimmen/mitziehen.

Das Privatleben bleibt aber auf der Strecke bzw. ist nicht gleichzuziehen mit jemanden der 9 to 5 Jobs macht. Dafür sind die wenigen guten Freunde, echte Freunde. Da versteht man sich auch 4 Monate später noch, wenn man sich ne weile nicht gesehen hat. Für eine Beziehung finde ich das on/off nicht verkehrt. Man geht sich nicht auf die Nerven und hat auch mal paar Tage seine Ruhe. Als nix für ein Mädel, dass einem rund uhr an den hacken kleben will.

Wir sprechen uns nach dem ersten Kind, weil davor ist sowieso alles anders. Ich habe 3 Kinder und war so versessen darauf Karriere zu machen und nach meiner Tochter hat es puf gemacht und es wurden andere Dinge wichtiger, weniger Geld macht auch glücklich wenn man dafür Familienleben hat, aber das kommt halt immer auf den Typ an, bin selber Einzelgänger was Freundschaften betrifft, aber ohne Familie...niemals, soviel ist kein Geld der Welt wert, meine "Schätze" sind meine Kinder, weil Euros kann ich mein ganzes Leben noch verdienen, aber ein echter Bestandteil des Lebens seiner Kinder, kann man nur in ersten Jahren und auch nur wenn man den Alltag mit erleben kann.

Aber gut wenn ich sehe die meisten die hier in solchen Jobs arbeiten sind ja noch weit unter 30, da sieht die Welt sowieso noch anders aus ;)
 
Ja mag sein. Da kann ich wohl nicht widersprechen. Ich bin 30. Ich geb noch Gas und zerre später von Erfahrung und entsprechender Position, um das Gehaltslevel zu halten. Ich schick dann lieber andere durch die Weltgeschichte ;). Dennoch kenne ich einige Familienväter in der Firma, wir können das intern relativ gut regeln. Aber es ist in der Tat auch charakterabhängig.
 
Wer einmal SAP genutzt hat, gewinnt nicht den Eindruck, dass da ein Programmierer am Werk war. Mir fällt keine Software aus, die so sperrig und wenig intuitiv wie SAP ist. Von daher zählt das Gehalt wahrscheinlich als Schmerzensgeld.

Absolut :bigok:
 
Ja mag sein. Da kann ich wohl nicht widersprechen. Ich bin 30. Ich geb noch Gas und zerre später von Erfahrung und entsprechender Position, um das Gehaltslevel zu halten. Ich schick dann lieber andere durch die Weltgeschichte ;). Dennoch kenne ich einige Familienväter in der Firma, wir können das intern relativ gut regeln. Aber es ist in der Tat auch charakterabhängig.

Durch die Weltgeschichte zu reisen ist natürlich optimal. Allerdings habe ich mir immer als Priorität gesetzt viel Zeit mit den Menschen zu verbringen die mir lieb sind. Habe schon im Bekanntenkreis einige Leute, die zu jung von uns gegangen sind. Insofern überwiegt das für mich.
Da ist der Job zweitrangig. Ich mache das was erforderlich ist, und es macht mir trotzdem Spaß zu arbeiten. Insofern ne Win-Win-Situation. Und auch ohne steile Karriere bleibt genug am ende des monats über.
Für die Karriere ist meine Freundin zuständig :d
 
Habe mich nun intern woanders beworben, es winkt eine Gehaltssteigerung von fast 40%, da anderer Geschäftsbereich. Einladung zum Gespräch habe ich schon, nun heißt es wohl Daumen drücken...
 
Bin IT Consultant im Bereicht Arbeitsplatztechnologien und reise vllt 10 Tage im Jahre. Es kommt auch immer aufs Profil der Stelle an.

@Hardwareverkäufer: Sprich deine Freundin bringt die Kohle und du bleibst beim Kind zuhause irgendwann mal?

- - - Updated - - -

Habe mich nun intern woanders beworben, es winkt eine Gehaltssteigerung von fast 40%, da anderer Geschäftsbereich. Einladung zum Gespräch habe ich schon, nun heißt es wohl Daumen drücken...

Klar, immer doch *drück*
 
Gibt's endlich mal Nudeln mit Markenketchup statt immer dem billigen No-Name Zeug :p
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh