Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach
Dann bleib doch gleich beim Kopfkino...
Ist doch eigentlich ganz einfach. So wie du schreibst dass Sie dauernd abblockt, ist es nicht. Sie hat ja auch gar keinen Grund dazu weil es nix abzublocken gibt. Denn von mir geht nix aus, denn Sie hat ihren Standpunkt klargemacht. Also quäle ich mich da ja auch nicht selbst.
So wie du dich rechtfertigst...das müsstest du gar nicht. Du bist hier niemandem Rechenschaft schuldig. Nur dir. Du musst selbst wissen, ob dir die Beziehung (Freundschaftlich oder ... enger ...) wichtig ist, und auf welchem Level.
Unterdrückte Gefühle sind was fieses. Irgendwann tauchen sie ab, und wenn sie auftauchen schießen sie ein paar Torpedos auf dein Leben, und ehe du dich versiehst sind sie wieder weg. Bis sie das nächste Mal auftauchen...das muss dir bewusst sein.
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@Thrik: Sei ehrlich zu dir selbst: Willst du ihr eine Chance geben oder willst du es nicht. Dementsprechend kannst solltest du dich dann auch ihr gegenüber Verhalten. Das wäre Fair. Auch wenn es sich gut anfühlt, "bewundert" zu werden...
Wenn sie dir so viel Aufmerksamkeit schenkt, hat das nicht zwangsweise mit Gefühlen zu tun. Es kann genauso gut sein, dass sie schlicht jemanden braucht, dem sie Betrachtung schenken und sich kümmern kann, im Gegenzug dafür Aufmerksamkeit bekommt.
GregoryH schrieb:
Warum kann mein Kopf sich nicht einmal dafür entscheiden - Sie ist und bleibt wie eine Schwester für mich, für Beziehung und co. gibt es schönere Frauen da draußen - Nein, es läuft immer darauf hinaus. Bevor wir uns wirklich gut kennen gelernt haben fand ich sie nicht mal attraktiv. Das finde ich auch heute nicht so extrem, ich weiß objektiv gibt es schönere Frauen (was nicht heißt das sie scheiße aussieht, normal halt). Aber wenn ich mich mit ihr unterhalte und sie lacht denke ich mir nur "wow".
Naja, angeblich verliebt sich die Mehrzahl mal in die beste Freundin bzw. den besten Freund. Ein guter Indikator zwischen "gute Freunde" und "mehr" ist ja eigentlich die Menge und Intensität der Berührungen. Vielleicht fühlt sie sich am Ende zu dir hingezogen und hat selbst Angst vor Abweisung
Ihr habt alle drei das "Problem" dass Wünsche, Hoffnungen und Befürchtungen gegeneinander rennen, das ist ein ziemliches Gewirr indem man selbst nicht klar sieht. Meist hilft es wirklich, die Außenperspektive einzunehmen, Dinge für sich selbst nieder zu schreiben.
Ich war vor einiger Zeit (jetzt bald 4 Jahre her) mal wieder in der Situation, dass ich ziemlich unglücklich in ein Mädel verliebt war. Da bin ich durch Zufall auf Notizen von solchen Gedanken gestoßen...die exakt die selbe Situation schildern, nur eben...zeitlich versetzt. Das war ein ziemliches aha-Erlebnis.