Hiserius
Enthusiast
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- 13.03.2008
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@2k5lexi
Ich versuchs mal anders zu erklären, vllt ist es dann weniger verwirrend wie ich es genau meine.
Die Wahrnehmung unserer Mitmenschen erfolgt hauptsächlich über drei Organe: Augen, Ohren und Nase.
Wir sehen eine attraktive Person und finden sie auf den ersten Blick toll. Sobald Sprache dazu kommt, ergeben sich aber zusätzliche Bewertungsfaktoren. Je nach dem wie der Gegenüber und wir selbst so drauf sind, ist man auf der Ebene dann kompatibel oder nicht. Aber die biochemischen Prozesse die ständig ablaufen, das ist die unterbewusste Wahrnehmung. Und hier gibt es gegenseitige Beeinflussung. Zusatz: gegenseitig im Sinne von: sowohl intra als auch inter, dh unsere eigenen biochemische Prozesse haben Einfluss darauf wie wir den anderen wahrnehmen, aber dessen biochem. Prozesse haben auch Einfluss darauf, wie wir den anderen wahrnehmen.
Im Extremfall finden sich eine Mann und eine Frau (mit Pille) total anziehend, aber sobald sie die Pille absetzt finden sich die beiden gegenseitig weniger attraktiv. Der Effekt kann natürlich auch einseitig sein oder nur ganz schwach auftreten. Das hängt davon ab, wie groß der Einfluss der ganzen Prozesse im Körper ist. Der ist nämlich variabel und wiederum von vielen anderen Faktoren abhängig. Wenn man sich zB ein bisschen mit Psychologie befasst, dann wird klar, dass viele Botenstoffe Einfluss auf den Gemütszustand haben können. Das wiederum wirkt sich darauf aus wie man vom anderen wahrgenommen wird und wie man selbst natürlich auch wahrnimmt. Da sagt man dann so Sachen wie "Ich hab nen schlechten Tag" oder "Alles ist voll super!".
Das heißt, alles was in unserem Körper abläuft hat einen Einfluss darauf was wir wie wahrnehmen und wie man uns wahrnimmt. Insofern kann das Beuteschema schon mal variieren bzw die vermeintliche Grenze (die man zieht, mit wem man sich auf was genau einlässt) ist eigentlich verschiebbar. Nur sind wir uns (mMn) dessen kaum bewusst und handeln so als würden wir schon immer so entscheiden. Alles fühlt sich gut an, die Entscheidung erscheint rational bzw. den eigenen Vorstellungen/Wünschen entsprechend. Und irgendwann verändert sich die Biochemie und dann nimmt man auf einmal anders wahr und bewertet auch neu. Alkohol oder andere Substanzen die die Wahrnehmung beeinflussen können sind dann nochmal zusätzliche Faktoren.
Man kann sich Menschen aber nicht nur schön trinken. Man kann auch einfach in einer ansonsten gleichgeschlechtlichen Gruppe ein Individuum des anderen Geschlechts aufnehmen, welches gar nicht mal so attraktiv ist. Nach mehreren Tagen steigt die Attraktivität und nach mehreren Wochen ist es die schönste Frau/der schönste Mann der Welt. Die Wahrnehmung beruht nämlich auch auf direktem Vergleich. Je nach dem was der übrige Input ist, ist das Resultat anders.
Auch ein schönes Experiment ist es sich mal anzuschauen, wie der gleichgeschlechtliche Freundeskreis aufgebaut ist. Es ist gar nicht mal so unüblich, dass man Menschen um sich schart, die nach eigener Auffassung weniger attraktiv sind als man selbst. Kommt dann jmd zur Gruppe hinzu, ist für den Neuankömmling der Kontrast bemerkbar und man fällt auf. Wobei hier Attraktivität nicht nur mit gutem Aussehen gleichzusetzen ist, sondern mit dem Gesamtpaket.
So erkläre ich mir das und es scheint auch größtenteils mit der Fachliteratur und meinen Erfahrungen überein zu stimmen.
Ich versuchs mal anders zu erklären, vllt ist es dann weniger verwirrend wie ich es genau meine.
Die Wahrnehmung unserer Mitmenschen erfolgt hauptsächlich über drei Organe: Augen, Ohren und Nase.
Wir sehen eine attraktive Person und finden sie auf den ersten Blick toll. Sobald Sprache dazu kommt, ergeben sich aber zusätzliche Bewertungsfaktoren. Je nach dem wie der Gegenüber und wir selbst so drauf sind, ist man auf der Ebene dann kompatibel oder nicht. Aber die biochemischen Prozesse die ständig ablaufen, das ist die unterbewusste Wahrnehmung. Und hier gibt es gegenseitige Beeinflussung. Zusatz: gegenseitig im Sinne von: sowohl intra als auch inter, dh unsere eigenen biochemische Prozesse haben Einfluss darauf wie wir den anderen wahrnehmen, aber dessen biochem. Prozesse haben auch Einfluss darauf, wie wir den anderen wahrnehmen.
Im Extremfall finden sich eine Mann und eine Frau (mit Pille) total anziehend, aber sobald sie die Pille absetzt finden sich die beiden gegenseitig weniger attraktiv. Der Effekt kann natürlich auch einseitig sein oder nur ganz schwach auftreten. Das hängt davon ab, wie groß der Einfluss der ganzen Prozesse im Körper ist. Der ist nämlich variabel und wiederum von vielen anderen Faktoren abhängig. Wenn man sich zB ein bisschen mit Psychologie befasst, dann wird klar, dass viele Botenstoffe Einfluss auf den Gemütszustand haben können. Das wiederum wirkt sich darauf aus wie man vom anderen wahrgenommen wird und wie man selbst natürlich auch wahrnimmt. Da sagt man dann so Sachen wie "Ich hab nen schlechten Tag" oder "Alles ist voll super!".
Das heißt, alles was in unserem Körper abläuft hat einen Einfluss darauf was wir wie wahrnehmen und wie man uns wahrnimmt. Insofern kann das Beuteschema schon mal variieren bzw die vermeintliche Grenze (die man zieht, mit wem man sich auf was genau einlässt) ist eigentlich verschiebbar. Nur sind wir uns (mMn) dessen kaum bewusst und handeln so als würden wir schon immer so entscheiden. Alles fühlt sich gut an, die Entscheidung erscheint rational bzw. den eigenen Vorstellungen/Wünschen entsprechend. Und irgendwann verändert sich die Biochemie und dann nimmt man auf einmal anders wahr und bewertet auch neu. Alkohol oder andere Substanzen die die Wahrnehmung beeinflussen können sind dann nochmal zusätzliche Faktoren.
Man kann sich Menschen aber nicht nur schön trinken. Man kann auch einfach in einer ansonsten gleichgeschlechtlichen Gruppe ein Individuum des anderen Geschlechts aufnehmen, welches gar nicht mal so attraktiv ist. Nach mehreren Tagen steigt die Attraktivität und nach mehreren Wochen ist es die schönste Frau/der schönste Mann der Welt. Die Wahrnehmung beruht nämlich auch auf direktem Vergleich. Je nach dem was der übrige Input ist, ist das Resultat anders.
Auch ein schönes Experiment ist es sich mal anzuschauen, wie der gleichgeschlechtliche Freundeskreis aufgebaut ist. Es ist gar nicht mal so unüblich, dass man Menschen um sich schart, die nach eigener Auffassung weniger attraktiv sind als man selbst. Kommt dann jmd zur Gruppe hinzu, ist für den Neuankömmling der Kontrast bemerkbar und man fällt auf. Wobei hier Attraktivität nicht nur mit gutem Aussehen gleichzusetzen ist, sondern mit dem Gesamtpaket.
Ich würde sagen, dass das Beuteschema viel mehr ist als einfach nur ein bestimmter Typ. Verbale Interaktionen mit schlanken Frauen mag da vllt besonders hervorstechen, ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Die Grenze ziehst du meiner Meinung nach da, wo deine Gesamtwahrnehmung in deinem Gehirn etwas auslöst, was zu einer Kategorisierung führt. Dh es gibt irgendwo Mechanismen, die bestimmte Auswertungsergebnisse deiner Gesamtwahrnehmung bestimmten Vorstellungen/Wünschen zuordnen. Hinzu kommen dann noch andere Faktoren, die dann bewusst zur Entscheidungsfindung beitragen und sicherlich auch einige irrationale Gründe wie Fingernägelkauen, Schmatzen beim Essen oder solche Dinge - im Grunde das individuelle Verhalten der entsprechenden Person im Kontext mit deinen eigenen Erwartungshaltungen, sowie Moral- und Wertevorstellungen - und vermutlich noch eine ganze Palette anderer Dinge die ich vergessen habe zu nennen.Ich meine - jeder hat irgendwo sein Beuteschema fuer einepotenzielle
Lebensabschnittsgefaehrtin/en. Ich stelle fuer mich fest, dass verbale Interaktion fuer mich einen hohen Stellenwert hat und das ich auf eine normale Statur stehe. Sagen wir mal schlank. Und trotzdem frage ich mich fuer mich selber, wo und wann ich die Grenze ziehe zwischen lass laufen, mal schauen was geht oder Freunde ja, aber sicher keine Lebensabschnittsgefahertin.
So erkläre ich mir das und es scheint auch größtenteils mit der Fachliteratur und meinen Erfahrungen überein zu stimmen.
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) und einfach eine 3.Person dabei haben möchten um sich zu treffen und kennenzulernen.