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Das Piraten-Survival Windrose hat sich in wenigen Tagen vom Geheimtipp zum ernsthaften Hit-Kandidaten im Survival-Genre entwickelt. Die spielbare Demo, welche in der vergangenen Woche im Rahmen des Steam Next Fest startete, legte regelrecht einen Bilderbuch-Start hin. Kurz nach der Freigabe meldete das Entwicklerteam bereits über eine Million Wunschlisten auf Steam – ein Wert, den viele Indie-Spiele selbst zur Vollversion nie erreichen. Parallel dazu schaffte es die Demo zeitweise an die Spitze der beliebtesten "Upcoming Games" des Festivals und verdrängte sogar Schwergewichte wie Capcoms Pragmata von den vorderen Plätzen. Auf SteamDB wird für die Demo ein Peak von rund 22.400 gleichzeitig aktiven Spielern ausgewiesen.
Inhaltlich setzt Windrose, welches im letzten Jahr noch unter dem Namen "Crosswind" angekündigt wurde, auf einen klar fokussierten Mix: PvE-Survival in einer düsteren Piratenwelt, kombiniert mit Basenbau, Crafting, Nahkämpfen und umfangreichen Seegefechten. Spieler starten auf einem Archipel, sammeln und sichern Ressourcen, bauen Lager und steigen dann Schritt für Schritt zum Kapitän eines eigenen Schiffs auf.
Das Kampfsystem lehnt sich deutlich an Soulslike-Vorbilder an: Angriffe, Ausweichrollen und Paraden verbrauchen Ausdauer und verlangen gutes Timing. Stärkere Gegner und Bosse bestrafen unüberlegtes Vorgehen sofort. Ein Alleinstellungsmerkmal ist jedoch das Zusammenspiel von Land- und Seeschlachten: Spieler können gegnerische Schiffe auf hoher See bekämpfen, entern und anschließend an Bord weiterkämpfen, ohne harte Übergänge oder Ladebildschirme. Dazu kommt ein recht umfangreiches Management-System, bei dem sich Schiffe hinsichtlich Bewaffnung, Geschwindigkeit und Belastbarkeit sehr unterschiedlich ausbauen lassen.
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Die Demo ist bewusst kompakt gehalten. Sie umfasst die ersten Inseln des Archipels, bietet vier bis sechs Stunden Spielzeit und führt durch die wichtigsten Systeme: frühe Quests, das erste eigene Schiff, grundlegendes Basisbauen, einfache Seegefechte und das Überleben mit Hunger- und Gesundheitsmechaniken. Coop ist ebenfalls bereits enthalten: Bis zu vier Spieler können als Gruppe in einer Session spielen und Scharmützel ausfechten. Dedicated Server fehlen in der Demo noch, sind aber für den späteren Early-Access-Start fest eingeplant. Fortschritt aus der Demo wird nicht in die Vollversion übertragen, damit die Entwickler bis zum Early Access noch Balancing, Progression und Loot-Systeme sauber anpassen können.
In der Community kommt der Titel schon jetzt sehr gut an: Auf Steam steht die Demo derzeit bei "Sehr positiv". In einem Statement auf X bedankte sich das kleine Team persönlich bei der Community und betonte, dass das Feedback aus der Demo direkt in die Roadmap für den weiteren Entwicklungsverlauf einfließe. Ein genauer Release-Termin steht noch nicht fest, angepeilt ist weiterhin 2026 im Early Access – man würde zwar sehr gerne schon jetzt ein genaues Datum mitteilen, dafür sei aber noch nicht der richtige Zeitpunkt, so die Entwickler auf Discord.
Weitere Informationen sowie die Demo zum Spiel finden sich direkt bei Steam.