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Electronic Arts plant das Ende des Betriebs seiner Plattform Origin, die seit 2011 als Vorreiter unter den Publisher-Launchern diente. Konkret ab dem 17. April 2025 steht Origin nicht mehr zur Verfügung. Ursächlich dafür ist allerdings in erster Linie das Support-Ende für 32-Bit-Systeme seitens Microsoft. Nutzer müssen daher zur moderneren, 64-Bit-kompatiblen EA App wechseln, um weiterhin den Zugriff auf ihre Spielebibliothek zu behalten.
Die Einstellung ist dabei Teil einer strategischen Umstellung, da die veraltete Software nicht mehr mit aktuellen Betriebssystemen kompatibel ist. Für Spieler mit 32-Bit-Systemen bietet EA allerdings keine alternative Lösung an, was diese Nutzergruppe grundsätzlich vor ein Problem stellen könnte. Ein Umstieg auf ein 64-Bit-System wird damit unerlässlich. Speicherstände sollen sich hingegen problemlos migrieren lassen, sofern in Origin die automatische Cloud-Speicherung aktiviert ist. Ohne diese Funktion ist eine manuelle Übertragung erforderlich.
Auch der Transfer der Spielebibliothek selbst soll sich simpel gestalten: Nutzer können sich einfach mit ihrem bestehenden EA-Konto in der neuen App anmelden und loslegen. Bereits heruntergeladene Spiele bleiben erhalten und müssen nicht erneut installiert werden. Allerdings garantiert EA nicht, dass installierte Mods nach dem Wechsel noch funktionieren.
Seit 2019 sind viele EA-Titel allerdings auch wieder auf Steam erhältlich. Neben Klassikern wie Command & Conquer können auch aktuelle Veröffentlichungen wie Dragon Age: The Veilguard über die Plattform von Valve gespielt werden. Dies gibt Spielern die Möglichkeit, den EA-Launcher vollständig zu umgehen.
Die Abschaltung von Origin markiert das Ende einer Ära und läutet den vollständigen Übergang zur EA App ein. EA signalisiert damit klar, dass die Zukunft im 64-Bit-Standard liegt.