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Das Ende von Adobe Flash ist nun endgültig besiegelt

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adobeSeit geraumer Zeit ist bekannt, dass die Tage von Adobes Flash gezählt sind. Nachdem in der Vergangenheit diverse Browser den Player standardmäßig deaktiviert hatten, stellt nun auch Adobe den Support offiziell ein. Außerdem rät das Unternehmen allen Nutzern, das Programm zu deinstallieren. Microsoft stellt seinen Usern sogar ein entsprechendes Tool für die Deinstallation unter Windows 10 zur Verfügung. Mit der Installation des Updates KB4577586 wird der Player automatisch deinstalliert und eine erneute Installation blockiert. 

Die erste Version von Flash wurde bereits im Jahr 1997 veröffentlicht und erfreute sich in den darauffolgenden Jahren großer Beliebtheit. Diverse Intros, Videos oder anderweitig animierte Grafiken fanden sich auf einer Vielzahl von Webseiten wieder. Allerdings sorgte der Flash Player mit seinen zahlreichen Sicherheitslücken immer wieder für Schlagzeilen. 

Aufgrund seiner großen Nutzerbasis erweckte Flash das Interesse von Cyberkriminellen, die gezielt Schwachstellen ausnutzen, um Rechner mit Schadsoftware oder Viren zu infizieren. Adobe versäumte es zudem, zeitnah entsprechende Updates zur Verfügung zu stellen, um besagte Sicherheitslücken zu schließen.

Dies hatte zur Folge, dass selbst die Stiftung Warentest im vergangenen Jahr dazu riet, den Flash Player vom eigenen System zu deinstallieren und in Zukunft nicht mehr zu verwenden. Bereits im Vorfeld wurden Stimmen der Browser-Anbieter laut, die forderten, den Player komplett einzustellen. 

Google strafte in seiner Suchanzeige ebenfalls Websitebetreiber ab, die auf die Technologie setzten. Dies sollte zudem dafür sorgen, dass anstatt des Flash Players der Webstandard HTML5 verwendet wird. Mit der Einführung des genannten Standards ist es möglich, spezifische Elemente zur Einbindung von Audio- und Videodateien zu nutzen. Aber auch das einfache Einbinden von SVG und MathML in den HTML-Quelltext ist unter anderem mit HTML5 möglich.

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