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Microsoft wird Mobilfunk-Provider

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Microsoft2012Nutzer von Windows 10 sollen künftig leichter eine Verbindung zum Internet per Mobilfunk aufbauen können. Zumindest dann, wenn der entsprechende Rechner über ein integriertes LTE-Modem verfügt und Microsofts neue SIM-Karte eingelegt ist. Denn letztere hat das Unternehmen überraschend in der vergangenen Nacht präsentiert. Allerdings lediglich in Form der „Cellular Data“-App, die im Windows Store kostenlos bezogen werden kann.

In deren Beschreibung heißt es, dass damit der einfache Zugriff auf ein nicht näher genanntes Mobilfunknetz ermöglicht wird. Weder gebe es eine Vertragsbindung noch müssten bestimmte Daten eingegeben werden, einzig Benutzername und Passwort für den jeweiligen Windows-Account seien notwendig.

Überraschung am Morgen: Microsoft bietet für Windows 10 einen eigenen Zugang zum Mobilfunknetz an
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Weitere Informationen fehlen zur Stunde aber noch. So ist nicht klar, wie die Tarifstruktur aussehen und in welchen Ländern das Angebot verfügbar sein wird. Zwar steht Cellular Data auch in einer komplett deutschen Version zur Verfügung, der Link auf weitere Informationen führt aber ins Leere respektive auf die Startseite der Microsoft-Homepage. Und auch die Möglichkeit zum Erwerb der SIM-Karte feht noch.

Laut Windows Blog Italia soll das Angebot zunächst in Frankreich, Großbritannien und den USA starten, die Quelle dieser Informationen nennt man aber nicht. Zudem will die Seite erfahren haben, dass die Tarife kein Tethering vorsehen, die Mobilfunkverbindung könnte so lediglich auf dem Gerät genutzt werden, in dem die SIM-Karte eingelegt ist.

Wichtige Details sind noch nicht bekannt, ein Start in Deutschland aber wahrscheinlich
Wichtige Details sind noch nicht bekannt, ein Start in Deutschland aber wahrscheinlich

Abzuwarten bleibt aber auch, wie Microsoft den Zugang konkret realisiert. Das Unternehmen könnte entweder als virtueller Mobilfunk-Provider auftreten, der die benötigten Kontingente bei den Netzbetreibern einkauft und unter eigenem Namen anbietet, denkbar ist aber auch, dass es sich lediglich um eine eSIM-Karte handelt. Eine solche bietet unter anderem auch Apple an. Auf dieser lassen sich die Zugangsdaten mehrerer Provider hinterlegen, der Nutzer kann somit problemlos zwischen verschiedenen Anbietern wählen.

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