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Neil Young zieht sich aus dem Musikstreaming-Markt zurück

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apple musicMit Neil Young verabschiedet sich der nächste große Künstler aus dem Musikstreaming-Geschäft und entfernt all seine Songs und Alben aus dem Angebot von Spotify, Apple Music und Co. Das gab die Musik-Legende heute via Facebook bekannt. Anders als beispielsweise bei Taylor Swift sollen dieses Mal aber keine finanziellen Gründe im Vordergrund stehen, sondern vielmehr die Qualität der Streams. Zwar sollen sich die Einnahmen auch bei Neil Young drastisch reduziert haben, jedoch soll die schlechte Audioqualität zur Entscheidung des Künstlers herbeigeführt haben.

Ich habe es nicht nötig, dass meine Musik durch die schlechteste Qualität in der Geschichte des Broadcastings oder anderen Formen der Verbreitung schlecht gemacht wird“, schreibt er in seiner Ankündigung. „Ich fühle mich schlecht, dies meinen Fans so zu verkaufen. Es ist nicht gut für meine Musik“, so Young weiter.

Young, der vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren mit seiner Band „Buffalo Springfield“ bekannt wurde und später mit einer eigenen Solo-Karriere durchstartete, prangert die schlechte Soundqualität schon seit vielen Jahren an und propagierte eine höhere Audio-Qualität. Im letzten Jahr machte er auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter mit dem Pono-Player auf sich aufmerksam, der das verlustfreie Flac-Musikformat unterstützt und so eine höhere Qualität als das beliebte MP3-Format aufweisen soll. Vermutlich will Young seinen eigenen Pono-Music-Store vorantreiben, in dem Songs mit bis zu 192 kHz/24 Bit angeboten werden.

In einem kurzen Check der Redaktion waren die Songs zur Stunde zumindest auf Spotify noch aufrufbar.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 14.12.2008
Berlin
pretty pretty pretty good
Beiträge: 5842
Mainstream ist halt heutzutage am PC, unterwegs, auf Boomboxen etc. Musik zu konsumieren. Die High-End-Anlage, die den "HD-Audio" Mehrwert erst wiedergeben kann, haben doch nur sehr wenige Leute zu hause. Musik wird eben nicht mehr nur zum Feierabend gehört, wenn man sich auch wirklich auf die Ansprüche eines Herrn Young einlassen kann. Meiner Meinung hat er es nicht verstanden. Seinen Anspruch kann ich zwar nachvollziehen, aber ein wenig überkandidelt kommt es mich schon vor.
#2
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Registriert seit: 29.01.2011

Oberbootsmann
Beiträge: 811
Hatte mir die Links direkt ergoogelt als ich die Überschrift gelsen habe, aber es steht ja im Artikel.
[h=1]Pono -> Mehr Geld in der eigenen Tasche ohne Zwischenhändler[/h]
#3
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Registriert seit: 01.01.2007
Exil
Der Saft ist mit euch!
Beiträge: 8373
Finde die Begründung auch Quatsch. Die Qualität des Streamings ist für die Lautsprecher der Normalsterblichen mehr als ausreichend. Das Problem ist zumeist eher, das diese dann durch Handylautsprecher o.ä. verhunzt wird. Aber das muss ja jeder selbst wissen. Ich glaube allerdings nicht, dass diese Fraktion Neil Young hört.
#4
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Registriert seit: 29.08.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1948
In einer Zeit, in der die halbe westliche Welt mit zwar teuren aber qualitativ miesen "Beats" Kopfhörern durch die Gegend rennt, ist es doch nun reichlich egal, ob da in MP3 oder Flac Qualität gestreamt wird.
Den Unterschied bekommen die meisten Hörer doch eh nicht mit.

Auch ist es immer eine Frage der Internetverbindung, ob man bessere Audioqualität überhaupt streamen lassen kann.

Gerade in so hervorragend ausgebauten Netzen wie in Deutschland, ist das oftmals ein Problem.
#5
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Registriert seit: 25.12.2014

Hauptgefreiter
Beiträge: 189
Hier mal ein lustiges Review des Pono-Players des werten Herren:

https://youtu.be/6VQUFCCcQ4A
#6
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Oberbootsmann
Beiträge: 848
"die schlechteste Qualität in der Geschichte des Broadcastings"

Wie lächerlich.
Was glaubt der Mann, in was für einer Qualität Analogradio die ganzen Jahrzehnte seine Musik übertragen hat?
Jau, das erste davon noch in Mono :eek:
#7
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Registriert seit: 02.01.2006
Bielefeld
Bootsmann
Beiträge: 659
Alle regen sich immer über Streaming auf ...

Dabei sollte doch der wahre Feind diese fürchterlichen youtube-Converter-Rips sein, wenn da mal endlich was getan wird könnte ich im Freundeskreis auf etliche ohrenkrebs Songs verzichten. Wenn mal wieder jemand sein Handy an einer Anlage anschließt und da nur noch Müll rauskommt und das meistens obwohl auf dem Gerät daneben der selbe Song unter spotify verfügbar ist. Aaargh :wall:
#8
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Registriert seit: 10.10.2009
Schwandorf
Oberbootsmann
Beiträge: 958
Ich bin wegen der "schlechten" Qualität von Spotify auf Wimp/Tidal umgestiegen. Die bieten FLAC an. Kostet zwar 20€ im Monat aber das ist es wert.
#9
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Registriert seit: 30.07.2008
tief im westen (nicht bochum!)
Kapitänleutnant
Beiträge: 1780
whotf is neil young?
#10
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Registriert seit: 01.01.2007
Exil
Der Saft ist mit euch!
Beiträge: 8373
:shake:
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