> > > > Spotify hat über 50 Millionen Nutzer

Spotify hat über 50 Millionen Nutzer

Veröffentlicht am: von

spotify 2013In einem neuen Blog-Eintrag hat Spotify-Chef Daniel Ek am Dienstag neue Unternehmenszahlen veröffentlicht und verteidigt gleich zu Beginn die Vorwürfe der Sängerin Taylor Swift, die vor wenigen Tagen ihre Alben und Musikstücke aus dem Angebot der Streaming-Plattform nehmen ließ, weil diese ihrer Meinung nach Künstler nicht ausreichend entlohnen würde.

Taylor Swift hat absolut Recht: Musik ist Kunst, Kunst hat einen echten Mehrwert und Künstler verdienen es, dafür bezahlt zu werden. Wir starteten Spotify, weil wir Musik lieben und Piraterie sie töten würde.“, schreibt Ek gleich zu Beginn seines Beitrags. Seit dem Start von Spotify im Oktober 2008 will die Plattform über 2 Milliarden US-Dollar an die Musik-Industrie überwiesen haben. Die Hälfte davon soll allein in diesem Jahr ausbezahlt worden sein. Den schwarzen Peter gibt der Firmenchef ebenfalls gleich weiter: „Wenn unser Geld an die Musikindustrie nicht transparent an die Künstler weitergegeben wird, dann ist das ein großes Problem.

Inzwischen soll die Musik-Streaming-Plattform über 50 Millionen aktive Nutzer weltweit zählen, mehr als 12,5 Millionen davon sollen monatlich für einen Premium-Account bezahlen. Dieser befreit die Nutzer nicht nur von Werbebannern innerhalb des Spotify-Players, sondern entfernt auch die Audio-Werbung zwischen den Songs. Zudem können Premium-Nutzer das Angebot auch von unterwegs aus mit mehreren Features nutzen. In Deutschland bezahlt man für einen Premium-Account derzeit 9,95 Euro im Monat.

Zumindest der europäische Musik-Publisher Kobalt Music Publishing, der eigenen Angaben zufolge immerhin rund 6.000 Künstler in Europa vertritt, darunter Lanny Kravits, Maroon 5 oder Bob Dylan, zeigt sich von der Entwicklung der Plattform positiv angetan. Demnach hätten Künstler von Kobald Music Publishing im ersten Quartal 2014 höhere Tantiemen über Spotify verdient als über Apples iTunes.

Social Links

Kommentare (6)

#1
customavatars/avatar146326_1.gif
Registriert seit: 04.01.2011

Korvettenkapitän
Beiträge: 2289
Ist ja auch einfach ein klasse Dienst =)
#2
Registriert seit: 27.04.2013

Matrose
Beiträge: 20
Die hat in einem Jahr mehr Geld bekommen (nicht verdient, das wäre ja schön.) für ein bisschen trällern als andere in ihrem ganzen Leben verdienen werden und bekommt jetzt den Hals nicht voll genug. Meine Meinung ist dazu was auf Spotify nicht existiert gibt es auch bald nicht mehr.. wie bei Google.
Ich Zahle seit dem 02.08.12, jeden Monat, für Spotify und werde auch dabei bleiben. Rechnerisch habe ich dadurch mehr Geld ausgegeben als wenn ich mir die Lieder jedesmal bei Itunes gekauft hätte.
Geld was den Künstlern zugute kommt die es auch verdient haben ....
#3
Registriert seit: 01.03.2013
tief im Süden
Hauptgefreiter
Beiträge: 234
Kann eure Meinung nur unterstützen. Sinnvoller und gerechter Dienst für die Künstler.
#4
Registriert seit: 05.12.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3240
Ich sehe immernoch Zeugs von der ominösen Taylor. Würde nicht mal einen Cent für ihr Trällern bezahlen.
#5
customavatars/avatar50343_1.gif
Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 7004
Lanny wer? :eek:
#6
customavatars/avatar93026_1.gif
Registriert seit: 11.06.2008
bei Augsburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3093
Lännie Gravidds meinte er...^^
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

FRITZ!OS 6.80 für die FRITZ!Box 7490 offiziell veröffentlicht (Update: nun...

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/AVM

Während das FRITZ!OS in der Version 6.80 schon seit einiger Zeit für die FRITZ!Box-Modelle 7580 und 7560 verfügbar ist, hat AVM nun auch für die FRITZ!Box 7490 den Startschuss freigegeben. Um vorneweg grobe Fehler zu vermeiden, wurden für die FRITZ!Box 7490 zuvor einige Beta-Versionen, so... [mehr]

Routerzwang: Unitymedia nennt Details zum Einsatz eines eigenen Gerätes

Logo von UNITYMEDIA-LOGO

Ab dem 1. August 2016 wird der Routerzwang für die Internetanbieter endgültig Geschichte sein und die Kunden können dann auch eigene Geräte einsetzen. Während bei herkömmlichen DSL-Anschlüssen die Umstellung problemlos verlaufen dürfte, werden die Kunden bei Kabelanschlüssen etwas... [mehr]

10-GBit/s-Internetanschluss für Privatkunden in Estland

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/STARMAN

Immer wieder führen die Internetanbieter in Deutschland die bereits bestehende, gute Infrastruktur an, wenn es um die niedrigen Zahlen der FTTH/B/C-Anschlüsse geht. Dass es sich dabei größtenteils um Augenwischerei handelt und Anschlüsse mit mehr als 50 MBit/s weiterhin rar gesät sind, egal... [mehr]

Internet: Provider müssen zukünftig exakte Übertragungsrate angeben

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/HARDWARELUXX_NEWS_NEW

Bei den meisten Verträgen zwischen Kunden und Internetanbietern geben die Provider meist nur die maximal erreichbare Geschwindigkeit an. Ob die Übertragungsrate letztendlich am eigenen Anschluss erreicht wird, wird von den Anbietern nicht vertraglich zugesichert. Dieses Problem könnte sich... [mehr]

VDSL2-Vectoring: Telekom darf im Nahbereich bis zu 100 MBit/s ausbauen

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/TELEKOM2

Nach einem sehr langen und steinigen Weg ist das Thema Vectoring im Nahbereich (HVTs) nun endgültig durch die Bundesnetzagentur abgeschlossen. Als Ergebnis wurde der Deutschen Telekom der Vectoring-Ausbau der etwa 8.000 Vermittlungsstellen in ganz Deutschland nun genehmigt. Zuvor hatte die... [mehr]

Landesmedienanstalten nehmen Streamer wie PietSmiet ins Visier

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MEDIENANSTALTEN

Deutschland gilt ohnehin nicht unbedingt als das Land, das technischen Innovationen besonders offen gegenübersteht. Das gilt insbesondere, wenn es um Inhalte im Internet geht. Während zum Beispiel Content-Ersteller in den Vereinigten Staaten dank der Fair-Use-Regelung deutlich mehr Möglichkeiten... [mehr]