> > > > Apple gibt im Streit um Streaming-Vergütung nach

Apple gibt im Streit um Streaming-Vergütung nach

Veröffentlicht am: von

apple musicIm Streit um die Vergütung von Plattenfirmen während der kostenlosen dreimonatigen Testphase hat Apple überraschend nachgegeben. Zunächst via Twitter, später dann im Gespräch mit Recode verkündete Eddy Cue, verantwortlich für Apple Music, dass man seine Meinung geändert habe. Zwar nannte er keine Details, stellte jedoch klar, dass die Höhe der Zahlungen während der Testphase geringer als im Anschluss ausfallen werde.

Angesprochen auf die Beweggründe für das Umdenken erklärte Cue, dass man die Kritik von Künstlern und Plattenfirmen wahr- und ernstgenommen hätte. Vor allem von Seiten der Indie-Labels war in der vergangenen Woche deutlicher Widerstand zu vernehmen, unter anderem hatte sich die britische Beggars Group zu Wort gemeldet und Apple vorgeworfen, auf die Belange der kleinen Labels und ihrer Künstler keinerlei Rücksicht zu nehmen.

Ob das Einlenken des Konzerns nun dazu führen wird, dass auch auf dieser Seite ein Umdenken stattfinden wird, bleibt abzuwarten. Bislang hat sich lediglich Taylor Swift, die sich selbst zu einer Art Wortführerin der Künstler ernannt hat, geäußert. Über Twitter bedankte sie sich für Apples entgegenkommen. In Richtung ihrer Kollegen richtete sie ein „Sie haben uns zugehört“.

Auslöser des Streits ist ein Passus in den Verträgen zwischen Apple und den Plattenfirmen. Dieser besagte bislang, das die Rechteinhaber 71,5 % der Einnahmen aus Apple Music erhalten werden – allerdings nicht während der für Nutzer kostenlosen dreimonatigen Testphase. Als Reaktion darauf hatten Labels und Künstler angekündigt, ihre Freigabe für den Streaming-Dienst nicht zu erteilen.

Ein anderer Vorwurf dürfte aber selbst nach einer Einigung im Raum stehen. Denn aus Branchenkreisen heißt es, dass Labels und Künstler, die nicht an Apple Music teilnehmen wollen, ihre Musik nicht länger über iTunes verkaufen dürfen. Aufgrund ähnlicher Vorwürfe hatten die die EU-Kommission sowie die US-amerikanische FTC Untersuchungen aufgrund des möglichen Ausnutzens der Marktmacht eingeleitet.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 23.10.2007

Leutnant zur See
Beiträge: 1032
geht nicht
#2
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1145
Zitat FM4E;23600065
Denn aus Branchenkreisen heißt es, dass Labels und Künstler, die nicht an Apple Music teilnehmen wollen, ihre Musik nicht länger über iTunes verkaufen dürfen.


Die Branchenkreise bestehen ausschließlich aus Anton Newcombe.
#3
customavatars/avatar54828_1.gif
Registriert seit: 01.01.2007
Exil
Der Saft ist mit euch!
Beiträge: 8760
Auf Swifty hätte ich verzichten können...
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • AVM liefert FRITZ!Box 6591 Cable mit DOCSIS 3.1 aus

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AVM

    AVM hat damit begonnen, die ersten Exemplare der FRITZ!Box 6591 Cable auszuliefern. Der Hersteller hat seinen neusten Kabel-Router schon vor einigen Monaten vorgestellt und setzt diesen nun im Politbetrieb bei Unitymedia ein. Der Kabelnetzbetreiber hat in Bochum das Kabelnetz bereits auf den neuen... [mehr]

  • Cloudflare bietet unter 1.1.1.1 einen offenen DNS an

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/DNS-1111

    Wann immer eine Internetadresse wie www.hardwareluxx.de im Browser eingegeben wird, sorgt das Domain Name System (DNS) für die Namensauflösung in die entsprechende IP-Adresse des Servers. Ohne DNS bestünde unser Internet nur aus IP-Adressen, was spätestens im Falle von IPv6 zu... [mehr]

  • Super-Vectoring der Telekom mit 250 MBit/s soll 55 Euro im Monat kosten

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/DEUTSCHE_TELEKOM

    Die Deutsche Telekom wird angeblich ab dem 1. Juni die Vermarktung von Super-Vectoring-Anschlüssen starten. Hierfür soll zum Start der neue Tarif MagentaZuhause XL für Kunden zur Verfügung stehen. Die Kosten für den neuen Tarif sollen sich auf 55 Euro monatlich belaufen. Dafür bekommt der... [mehr]

  • Deutsche Telekom: Neuer Hybrid-Router erscheint in diesem Jahr

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/DEUTSCHE_TELEKOM

    Die Deutsche Telekom soll noch in diesem Jahr einen neuen Router in ihr Sortiment aufnehmen. Der bisherige Speedport Hybrid soll durch ein aktuelleres Modell mit neuer Technik ersetzt werden. Denn vier Jahre nach dem Start entspricht der Speedport Hybrid nicht mehr dem aktuellen Stand der... [mehr]

  • Deutsche Telekom verdoppelt Mobilfunk-Datenvolumen für MagentaEINS

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TELEKOM

    Bei der gewährten Menge des mobilen Datenvolumens hinkt Deutschland im Vergleich zu unseren Nachbarländern deutlich hinterher. Zwar bietet die Deutsche Telekom mit dem MagentaMobil XL einen Tarif ohne begrenztes Datenvolumen an, allerdings müssen die Interessenten für diesen... [mehr]

  • Netflix testet neue und teurere Preismodelle

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETFLIX_100

    Netflix testet wieder einmal mehr neue Preismodelle und versucht dabei die Schmerzgrenze neuer und potentieller Kunden auszuloten, denn je nach Abonnement ziehen die Preise ordentlich an. Bislang bezahlte man für den Video-Streaming-Dienst in den drei Preisstufen 7,99, 10,99 und 13,99 Euro. Die... [mehr]