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Das Erste streamt sein Programm live auf mobile Endgeräte

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Wegen der Tagesschau-App führt die ARD einen Rechtsstreit mit acht Verlegern. Zwar ist bereits ein Urteil gefällt worden, doch dagegen wurden bereits Berufung eingelegt. Nun hat Das Erste oder die ARD weiteres Streitpotenzial geschaffen, denn ab sofort wird das Live-Programm für mobile Endgeräte bereitgestellt. Die Tagesschau, die Sonntagskrimis sowie zahlreiche Dokumentationen und Reportagen des Ersten können bereits seit Längerem in Echtzeit über die Das Erste Mediathek abgerufen werden. Dabei sind aber auch einige Einschränkungen vorhanden, denn der Tatort ist beispielsweise nur zwischen 22:00 und 6:00 Uhr abrufbar.

Das Erste - Live auf iOS

Über http://live.daserste.de und http://m.daserste.de ist das Livestream-Angebot erreichbar. Zusätzlich können hier auch verpasste Sendungen und Programminformationen abgerufen werden. Eine IP-Sperre ist offenbar nicht vorhanden, die Inhalte können also auch aus dem Ausland abgerufen werden und der Verzicht auf Flash macht das Angebot überhaupt erst möglich. Auf iOS ist auch die Möglichkeit vorhanden das Video per AirPlay an andere Geräte weiterzugeben.

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Kommentare (12)

#3
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Registriert seit: 20.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1321
Schade nur, dass die Zielgruppe keinerlei Ahnung hat was mobile Endgeräte sein sollen und iOS für irgenwas Raumfahrt halten.

Schön aber, dass ich nun dafür noch mehr zahlen darf - angucken würd ichs mir zwar nichtmal, wenns auf nem rosa Muffin läuft, aber hier nehmt mein Geld, hab ja eh zu viel. Damit kann man dann ja den Muffin finanzieren.
#4
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 423
oder einfach DVB-T-Tuner integrieren ins Endgerät - wäre ja der Naheligendste Schluss.
#5
Registriert seit: 18.06.2001
Hessen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1431
Zitat ojumle;19973710
oder einfach DVB-T-Tuner integrieren ins Endgerät - wäre ja der Naheligendste Schluss.


Ganz und garnicht... da das mittlerweile alles nur noch Nullen und Einsen (ergo Digital) sind, macht es eig. nur Sinn, dass alles auf ein Medium zu packen - dann musst du nämlich nur eine Infrastruktur aufbauen und unterhalten und nicht 5 verschiedene, über die nachher dann aber doch gleichartige Informationen laufen...
#6
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Registriert seit: 16.12.2005
Von draußen, vom Walde komm ich her :)
SuMoFreak
Beiträge: 1028
Zitat hre;19972713
Schade nur, dass die Zielgruppe keinerlei Ahnung hat was mobile Endgeräte sein sollen und iOS für irgenwas Raumfahrt halten.


Das seh ich ein wenig anders, gerade was Nachrichten, Informationspolitik und Sport angeht sind die Öffentlichen das Beste was man schauen kann.
(ich mein, wer solche RTL-Propaganda - ich setz euch was vor Nachrichten sehen will, Bitte)

Ach ja, und bei diesen Programmen können die meisten ein Smartphone benutzen :D
#7
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Registriert seit: 20.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1321
Ne, sry COMHI, wenn ich dir den Zahn ziehen muss, aber unabhängige ungefärbe Berichterstattung gibt es nicht mehr, nirgendwo. Die Frage ist nurnoch in welcher Geschmacksrichtung es eingefärbt wird.
Das Beste was man da schauen kann ist die Welt neben dem Bildschirm.
#8
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 423
Ich meine von der Politik und von vielen Andern "moralischen" Instanzen in diesem land wird einem nbei jeder Sonntagsrede die Freiheit der Bürger vom Himmel geredet.

Die Freiheit hört da auf, wo etwas nicht überlebensnotwendiges zwangsfinanziert wird. Im Gegensatz z.B. zum Gesundheitssystem betrachte ich die Versorgung mit Unterhaltung durch zwangseinnahmen als Freiheitsberaubend. Die öffentlichen haben in erster Linie die Aufgabe das interessierte Publikum mit wichtigen Informationen zu versorgen. Dazu zählt für mich KEINE Unterhaltung ala Seifen-Opern/ Tatorte/dumme Kochshows. Stattdessen bezahle ich hingegen für echte Informationsvermittlung, ein Blick in die Ränder der Gesellschaft oder (unvoreingenommene, also kein ZDF-Politbarometer) politische Diskussionsrunden gerne meinen Beitrag.

Die Kosten gehen ja nur durch die Decke. weil der Apparat so derartig kommunistisch aufgebläht ist und Konsorten wie Gottschalk, Schmidt und Lanz den Hals nicht voll kriegen können. Auch die überdimensionierte Berichterstattung bei Sportübertragungen oder die Millionenverschwendung durch Fussballrechte treiben die Kosten in die Höhe. Würde man sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren, könnte man mit weitaus weniger Geld auskommen und auch den Inetrnetauftritt davon bezahlen. Und würde mit einer Nutzerabhängigen Gebühr allemal auskommen.

Aber solange Ihr alle 4/5 Jahre wieder in eurem Budesland wieder ein Mitglied des öffentlich-rechtlichen-Verwaltungsrates wiederwählt, habt Ihr es auch nicht anders verdient.

PS: Nicht überall wo DVB-T verfügbar ist, ist auch UMTS verfügbar! Deutschland besteht eben nicht nur aus Großstädten.
#9
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Registriert seit: 16.12.2005
Von draußen, vom Walde komm ich her :)
SuMoFreak
Beiträge: 1028
hehe, ohne Fußball WM bzw. EM (bei den öffentlichen)würde es einen Aufstand geben :D das ist gut angelegtes Geld... ojumle - bist eine Frau oder xD
#10
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Registriert seit: 16.10.2003
Hennigsdorf bei Berlin
Oberbootsmann
Beiträge: 943
da stimme ich ojumle zu .

#11
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Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1688
Zitat ojumle;19976284
Ich meine von der Politik und von vielen Andern "moralischen" Instanzen in diesem land wird einem nbei jeder Sonntagsrede die Freiheit der Bürger vom Himmel geredet.

Die Freiheit hört da auf, wo etwas nicht überlebensnotwendiges zwangsfinanziert wird. Im Gegensatz z.B. zum Gesundheitssystem betrachte ich die Versorgung mit Unterhaltung durch zwangseinnahmen als Freiheitsberaubend. Die öffentlichen haben in erster Linie die Aufgabe das interessierte Publikum mit wichtigen Informationen zu versorgen. Dazu zählt für mich KEINE Unterhaltung ala Seifen-Opern/ Tatorte/dumme Kochshows. Stattdessen bezahle ich hingegen für echte Informationsvermittlung, ein Blick in die Ränder der Gesellschaft oder (unvoreingenommene, also kein ZDF-Politbarometer) politische Diskussionsrunden gerne meinen Beitrag.

Die Kosten gehen ja nur durch die Decke. weil der Apparat so derartig kommunistisch aufgebläht ist und Konsorten wie Gottschalk, Schmidt und Lanz den Hals nicht voll kriegen können. Auch die überdimensionierte Berichterstattung bei Sportübertragungen oder die Millionenverschwendung durch Fussballrechte treiben die Kosten in die Höhe. Würde man sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren, könnte man mit weitaus weniger Geld auskommen und auch den Inetrnetauftritt davon bezahlen. Und würde mit einer Nutzerabhängigen Gebühr allemal auskommen.

Aber solange Ihr alle 4/5 Jahre wieder in eurem Budesland wieder ein Mitglied des öffentlich-rechtlichen-Verwaltungsrates wiederwählt, habt Ihr es auch nicht anders verdient.

PS: Nicht überall wo DVB-T verfügbar ist, ist auch UMTS verfügbar! Deutschland besteht eben nicht nur aus Großstädten.

Danke, und genau deswegen geh ich jedes mal Brechen, wenn ich was über da Thema lesen muss. Aber davon mal abgesehen: wenn willst denn wählen, der dem Laden nicht die Eier leckt?
Die gesamte deutsche Medienlandschaft ist für die Tonne. Die Printmedien hätten hier eigentlich genug Druck machen müssen, denn dank der öffentlich-rechtlichen Irrenanstalten kommt manch einer sogar auf die Idee, Nachrichten auf deren Internetseiten zu lesen. Den Kampf haben die doch glatt aufgegeben. Welch Farce, wenn man bedenkt, dass vorher noch halbherzig herum protestiert wurde.
Die kritische Auseinandersetzung fehlt völlig. Die ZEIT hat nun kurz vor Weihnachten den einen oder anderen Bericht nochmal schnell nachgeschoben, aber ist ja jetzt eh nichts mehr zu machen.

Ich finds kackdreist und könnt mich jedes Mal aufregen. Ich hör schon seit zehn Jahren kein Radio mehr, da mir sowohl Musik als auch Gelaber auf den Sack gehen. Die wenigen guten Sendungen die es einmal pro Woche gab, wurden mittlerweile größtenteils eingestampft. Im TV kommt nur Scheiße. Bildungsfernsehen? Objekte Berichterstattung? Kritische Recherchen? Die strahlen nur das aus, was sie dürfen bzw ihnen als staatliches Medium noch gestattet ist. Da wird alles runtergeleiert. Die Talk-Shows sind harmlos. Da wird einmal pro Woche ein Thema "diskutiert" und dann hat es sich quasi erledigt, weil alles gesagt wurde? Ich sehe da schon seit Jahren Null Anreiz, irgendetwas sinnvolles mit dem Geld anzustellen, weswegen ich extra auch den Fernseher abgeschafft habe um Kosten zu sparen. Denn oh Wunder: gute Filme kann man auch auf DVD kaufen und am Rechner schauen - das ist mindestens genauso gut und ich muss mich nicht an irgendwelche Ausstrahlungszeiten halten, sondern kann gucken wann ich will. Mit 5 Euro im Monat konnte ich bisher leben, aber jetzt 20 zu blechen, weil die den Arsch nicht voll kriegen!!! :fire:

Das sind 215 Euro im Jahr, die ich denen in Rachen schmeiße, dafür dass die großartigen Intendanten die Eier kraulen. Wenn die mit der Kohle wenigstens mal gescheites TV- und Radio-Programm liefern würden, dann würd ichs mit freuden zahlen. Quasi eine Bildungsflatrate für den neugierigen und interessierten Bürger - auf freiwilliger Basis! Und nicht als Steuer. Ich zahl doch auch keine Tabaksteuer, weil ich eventuell mal eine Kippe rauchen könnte oder auch keine KFZ-Steuer, weil ich jederzeit mal mit nem Auto von nem Kumpel fahren könnte.

Wenn das alles PayTV wäre würden die sich mit dem Geld nicht mal mehr ihren Arsch abwischen können, weil sie gar keins kriegen würden bei dem TV-Angebot!


EDIT: Sry fürs Austoben, bin ja sonst recht friedlich. Aber bei dem Thema platzt mir der Anus. Wo soll ich mit dem Frust denn hin?
#12
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 423
zeigt ja nur, dass das Thema Emotionen hervorruft. Ob die jetzt positiv oder negativ sind sei mal dahingestellt.
Fakt ist: das neue System könnte kommunistischer nicht sein. Aber was will man auch mit einem ehemaligem IM (Erika) an der Regierungsspitze erwarten.

Kritische Diskussionen und Berichterstattung gibt es durchaus im ö.r.: Zapp z.B. die gerne mal die Strukturen der ARD kritisieren. Sonst sieht es wirklich mau aus. Liegt wohl an dem Pakt, den die pol. Parteien mit den Sendern geschlossen haben, der hilft Ihre Machtstrukturen zu erhalten. Kaum hat es mal eine neue Partei in die Landschaft geschafft, wird sie sobald sie gefährlich wurde, übelst attakiert. Klar, bei einer Partei die noch keine 10 Jahre alt ist, ist ein gewisses Auf und Ab in der Anfangsphase nichts ungewöhnliches. Gleiches wurde mit einer 2005 neu formierten Partei gemacht. Auf inhaltliche Disskusionen ließ man sich von vornherein garnicht erst ein.
Im übrigen sollten Sendungen wie Illner und co. tatsächlich quasi verboten werden, da sie nur Ressentiments hervorrufen und klischeebehaftete Streotypen darstellen, jedoch nicht tiefer in die Materie eindringen als es das Schlagwort allein tut und das Volk verdummen. Jauch ist das Gleiche in Grün.

Auf Phoenix bekommt man da schon ein etwas differenziertes Bild. Dennoch auch hier ist sehr gut erkennbar, dass es eine unausgesprochene Zusammenarbeit beider Seiten gibt.

Damit bleibt für mich nur noch die letze Bastion der kritischen Auseinandersetzung mit der Politik: die Satire. Wenn sie mir die auch noch wegnehmen, kann ich für nichts mehr garantieren.

Und Fussballberichterstattungs-und Rechte-Budget sillte mit max. 5 Mio/Saison gedeckelt werden, ähnlich anderen Sportarten, die noch mit weitaus weniger Fernseheinnahmen leben können.
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